11. Mai 2010

Freie Fahrt zur TUNING WORLD

Vorübergehend werden alle vier Fahrstreifen geöffnet.
Um das erwartet hohe Verkehrsaufkommen zur Tuning World besser in den Griff zu bekommen, werden alle vier Fahrstreifen der Messestraße geöffnet. Dadurch sollen Staus und lange Wartezeiten verringert werden.

Um die Zufahrt und Abfahrt zur und von der Messe bei der Tuning World 2010 besser steuern zu können, werden über die vier Messetage vom 13. bis 16. Mai alle vier Fahrspuren geöffnet. Damit will die Stadt erreichen, dass die Staus und langen Wartenzeiten für die Besucher und die Aussteller gemindert und eine spürbare Erleichterung geschaffen werden kann.

Derzeit fließt der Messeverkehr noch auf den beiden früheren Fahrsteifen. Nach Ende der Tuning World wird der Verkehr auf die zwei neuen Richtungsfahrbahnen geführt. Dann beginnen die Bauarbeiten auf der bestehenden Fahrbahn. Zunächst wird die Fahrbahndecke abgefräst. Danach werden die Randbegrenzungen gesetzt und die Fahrbahndecke aufgebracht. Anfang Juni ist der vierspurige Ausbau der Messestraße abgeschlossen und kann fristgerecht vor den großen Leitmessen Outdoor, Eurobike und Fakuma freigegeben werden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro und werden durch das Regierungspräsidium Tübingen nach dem Entflechtungsgesetz mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Die Stadt trägt rund 1,6 Millionen Euro der Kosten. Die Messestraße wird auf einer Länge von 1,8 Kilometer vierspurig ausgebaut.


Bauarbeiten Stand am 5. Mai (Foto: Stadt Friedrichshafen)

Rundfahrten ab Langenargen

Mit der Kapitänsschaluppe durch die Langenargener Bucht
Auch in diesem Jahr bietet die Tourist-Information Langenargen Einheimischen und Urlaubsgästen eine nicht alltägliche Bootsfahrt an. Jeden Mittwoch um 17.00 Uhr startet die Kapitänsschaluppe zu 1-stündigen Rundfahrten durch die Langenargener Bucht mit Blick auf Schloss Montfort. Die Fahrten finden nur bei guter Witterung statt. Eine Voranmeldung ist bis Dienstag, 18.00 Uhr in der Tourist-Information Langenargen, Tel. +49 (0)7543/933092 erforderlich. Bei entsprechender Nachfrage werden um 18.00 Uhr und um 19.00 Uhr Zusatzfahrten angeboten. Flyer >

Saisonstart für die Schaluppe ist Mittwoch, 19.05.2010
Der Fahrpreis beiträgt 13,- €, mit Gästekarte 11,- €. Kinder von 6-14 Jahren zahlen 6,50 €, Kinder unter 6 Jahren sind frei. Gäste mit BodenseeErlebniskarte haben ebenfalls freie Fahrt.

Weitere Informationen:
Tourist-Information Langenargen
Obere Seestr. 2/1
D-88085 Langenargen
Tel. 0 75 43 / 93 30 92
www.langenargen.de
jost@langenargen.de

TUNING WORLD BODENSEE

Friedrichshafen - Der Ideenreichtum der Tuning-Fans auf der TUNING WORLD BODENSEE (13. bis 16. Mai 2010) kennt keine Grenzen und in der Club-Area zeigt sich die internationale Tuning-Gemeinde von ihrer schönsten Seite. Auf das Messepublikum wartet in Friedrichshafen Europas Club-Prominenz mit den aktuellsten Tuning-Trends und den ausgefallensten Show-Fahrzeugen des Jahres. Wobei Multimedia-Ausbauten mit Kino-Sound, verchromte Motoren oder gar Bildschirme unter der Motorhaube erst der Anfang der Überraschungen sind.

Die in Friedrichshafen versammelten Clubs sind die Meinungsbildner und Trendsetter in der europäischen Tuning-Community. Für Alexander Wöhr vom Tuning-Club "Car exklusiv", in dem Fabrikate von Alfa Romeo die Mehrheit bilden und deren Umbauten bereits in japanischen Fachzeitschriften Beachtung fanden, ist die Messe das Maß der Dinge. "Auf keinem anderen Tuning-Event in Deutschland sind das Niveau und die Vielzahl der getunten Fahrzeuge so stark wie am Bodensee." Auch Manuel Steinwandt von den Tuning-Freaks Schwarzwald freut sich über die Teilnahme an der diesjährigen Messe: "Wer zu den Besten in der Tuningszene zählt, muss einfach auf der TUNING WORLD BODENSEE ausstellen. Außerdem entdeckt man nur auf dieser Messe so viele neue und vor allem schöne Tuning-Ideen."

Seit der ersten Ausgabe des Messe-Events gibt es einen ungebremsten "Run" auf die limitierte Ausstellungsfläche im Clubbereich. "Knapp 500 Clubs haben sich dieses Jahr für 152 Plätze beworben", so Alexander Métayer, Clubbetreuer der Messe. "Der Großteil kommt aus Österreich, aus der Schweiz und aus Süddeutschland. Aber auch Clubs aus den Niederlanden und Ungarn sind vor Ort." Zu den vielen Highlights in der Club-Area zählen der Porsche 911 Club "my9eleven.ch" oder der Audi RS Club Deutschland e.V. mit ihren hochkarätigen Fahrzeugen. Aber auch in Europa seltene Sportwagen aus Japan wie Honda NSX, Mazda RX7, Nissan Skyline und Toyota Supra sind durch Clubs und Internet-Communities wie "Austrian Type Racing" und "Sky Racers" in Friedrichshafen stark vertreten.

Neben den ausgestellten getunten Fahrzeugen der Marken Audi, BMW, Fiat, Ford, Honda, Opel, Seat, Toyota und VW wird die Präsenz von Citroën-, Peugeot- und Renault-Modellen immer stärker. Aber selbst die noch relativ selten getunten Fahrzeuge aus Korea oder die oft in Deutschland nur als Import erhältlichen US-Modelle finden in der am Bodensee fast geschlossen versammelten Tuning-Gemeinde immer mehr Freunde und feiern vom 13. bis 16. Mai 2010 in Friedrichshafen eine starke Präsenz.

So zahlreich die verschiedenen Automarken in der Club-Area, so zahlreich sind auch die unterschiedlichen Tuning-Stilrichtungen. Schließlich sind bei einigen der ausstellenden Clubs in Deutschland stationierte US-Soldaten Mitglieder und bringen neben ihren Fahrzeugen auch die neuesten Tuning-Trends aus Amerika nach Friedrichshafen. Ein Club wird unter den vielen bis ins letzte Detail veredelten und verschönerten Karossen mit seinen Fahrzeugen hervorstechen. Die Boliden von "Deutsche Drifter e.V." sind vorwiegend auf standfeste Motorleistung gezüchtete Rennmaschinen. "Wir wollen den Messe-Besuchern zeigen, dass es bei Tuning nicht immer nur um schöne Autos gehen muss", schmunzelt Alex Gräff.

Weitere Informationen unter: www.tuningworldbodensee.de

10. Mai 2010

Triumphzug

Glanzvoller Start von „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ - Eröffnung der Radolfzeller Kunstausstellung mit viel Staunen und Bewundern.

Da ist ein Funkeln und Glitzern in Gold und Silber, kunstvoll bemaltes Porzellan, Kostbarkeiten aus sorgsam geschliffenem Glas und feinste Elfenbeinfiguren, dass die ersten Besucher der neuen Radolfzeller Kunstausstellung allesamt in bewunderndes Staunen gerieten. Die Sonderausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ im Stadtmuseum vom 7. Mai bis 26. September 2010 hält das Versprechen ihres Titels und lässt einem etwas von der Pracht aus der Zeit des französischen Sonnenkönigs, der Kaiserin Sissi oder Kaiser Maximilians, aber auch des wohlhabenden Bürgertums im 19. Jahrhundert erahnen. Jeder Bereich der Ausstellung trumpft mit anderen Kostbarkeiten: Da sind einmal große Gold- und Silberpokale und Trinkgefäße mit Wappen, Jagd- und Reiterszenen, prächtige Kerzenständer mit kunstvollen Ornamenten oder Platten, in deren Silber ganze Szenenfolgen getrieben wurden. Im Zentrum eines anderen Raumes zeugt der Triumphzug von Kaiser Maximilian von der hohen Kunst der Elfenbeinschnitzerei, die zahlreiche gekrönte Häupter mit ihren Reichsinsignien, gezogen von prachtvollen Pferden darstellt. Im obersten Stockwerk ergießt sich aus dem kunstvollen Wandbrunnen, der einst für die Hermesvilla von Kaiserin Sissi bestimmt war, sogar Wasser in das Becken. Und so gäbe es noch Unzähliges an Details zu berichten, die zu einem langen und ausgiebigem Rundgang durch die faszinierende Sonderausstellung in der Kur- und Ferienstadt am Bodensee einladen.

Dabei begann die Vernissage zunächst im großen Bürgersaal des nahen Rathauses, der zum einen der großen Zahl der Gäste eher gerecht wurde, dessen Wandgemälde des Radolfzeller Kunstmalers Albert Fierz aus dem Jahr 1898 aber auch ein typisches Beispiel für die historistische Malerei des 19. Jahrhunderts war, was Museumsleiter Achim Fenner fachkundig erläuterte. So war hier die passende Einführung zum späteren Rundgang durch die Sonderausstellung mit den Kunstepochen dieses Jahrhunderts gegeben, wobei im Stadtmuseum die Schwerpunkte in der Biedermeierzeit und dem Historismus liegen.

Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt freute sich sichtlich, dass es Kulturreferent Karl Batz gelungen war, 220 kostbare Exponate aus zwei bedeutenden Privatsammlungen und weiteren Leihgaben renommierter öffentlicher Sammlungen und Museen nach Radolfzell zu holen. Dieser ging in seiner Einführung auch auf einige besondere Schätze der einzigartigen Ausstellung ein. Insbesondere die Werke aus den Privatsammlungen sind nur einmalig hier in Radolfzell zu sehen. Dazu gehört unter anderem auch das Bild von Carl Spitzweg „Das Plauderstündchen“, das mit weiteren typischen und bekannten Genrebildern des beliebten Biedermeier-Malers in der Ausstellung zu sehen ist.

So dürfen die kunst- und kulturinteressierten Besucher auf eine ganz besondere und eindrucksvolle Ausstellung gespannt sein, die natürlich auch viele Hintergrundinformationen und zahlreiche Geschichten in Verbindung mit Persönlichkeiten der europäischen Geschichte dieser Zeit bereithält. Mit dem 184 Seiten starken, reich bebilderten Ausstellungs-Katalog lassen sich die Eindrücke noch vertiefen. Oder, wie es eine Besucherin treffend sagte: „Das ist solch ein Feuerwerk faszinierender Exponate, dass ich das gar nicht alles bei einem Besuch aufnehmen kann - ich werde auf jeden Fall wiederkommen!“

Das passende Rahmenprogramm für große und kleine Besucher, eine Tagespauschale für interessierte Gruppen und individuelle Buchungsmöglichkeiten begleiten die Ausstellung. Die Öffnungszeiten: Di-So: 10-12.30 Uhr, 14-17.30 Uhr, Do: bis 20 Uhr, Pfingstmontag geöffnet.

Weitere Informationen Führungen, Preisen etc. über:
Stadtmuseum Radolfzell in der alten Stadtapotheke, Seetorstraße 3, D-78315 Radolfzell, Tel. +49(0)7732- 81 530, muse-um@radolfzell.de, http://www.stadtmuseum-radolfzell.de/ (mit Flyer zum Download).

5. Mai 2010

Südkurier: Schönstes Frühlingsbild gesucht!

Endlich Frühling! Eisessen, Spaziergehen, Radeln - das macht bei Sonnenschein noch viel mehr Spaß. Und die Natur gibt sich auch richtig Mühe, zu gefallen: Hyazinthen, Tulpen oder Forsythien - es blüht und grünt überall. Sie haben schon tolle Frühlingsfotos gemacht? Dann nichts wie her damit!

Und so funktioniert die Aktion:Mailen Sie uns per Online-Formular bis spätestens Donnerstag, 6. Mai, Ihr Foto. Wichtig: Das Bild sollte mindestens 1 MB groß sein, damit wir es auch in der Zeitung drucken können.

- Jedes Bild braucht einen Text. Schreiben Sie uns, was auf dem Foto zu sehen ist und wo es aufgenommen wurde. Nutzen Sie hierfür das Feld „Beschreibung“.

- Vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten anzugeben.

Alle Bilder landen in einer Fotogalerie im Internet und können dort angeschaut werden. Am Donnerstag, 6. Mai, ist Einsendeschluss.

Meldung Online >

4. Mai 2010

Schweizer Oktett: Schweizer Volksmusik - klassisch und neu bearbeitet

04.05.10 - Am Dienstag, 18. Mai 2010, 20.00 Uhr, gastiert das Schweizer Oktett auf dem Wolfsberg. Gäste der acht Musiker sind die Jodlerin Franziska Wigger sowie der Schlagzeuger Andreas Berger. Zusammen werden sie traditionelle Volksmusikstücke mit klassischen oder modernen Klangelementen anreichern und damit ein neues Spektrum der Volksmusik eröffnen.

Das Schweizer Oktett wurde 1990 gegründet und vereint acht hervorragende Musiker zu einem einzigartigen Klangkörper. Sie alle haben ihre Konzert- und Solistendiplome an Schweizer Konservatorien erhalten und sind heute Mitglieder renommierter Schweizer Orchester. Die Formation konzertiert in den grossen Schweizer Städten sowie im Ausland. 1994 wurde das Ensemble von Pro Helvetia ausgezeichnet, und Komponisten unserer Zeit haben dem Schweizer Oktett Werke gewidmet. 2002 wurde das Programm "Heimwärts" als einer der Höhepunkte der EXPO.02 mehrmals aufgeführt, so auch am EXPO-Schlusstag.

Franziska Wigger, ausgebildet in den Bereichen Jodel, Klassik und moderner Gesang, sowie Andreas Berger, Solo-Schlagzeuger im Tonhalle-Orchester Zürich, bilden als Gäste eine hervorragende Ergänzung zum Schweizer Oktett.

Man nehme etwas Volksmusik, eine Prise Salonmusik, mische das Ganze kräftig mit klassischer Musik und garniere mit Schlagzeug und Jodel: Zusammen ergibt das ein Konzert des Schweizer Oktetts, klas-sisch besetzt und kreativ umgesetzt. Dabei kommt Volksmusik auch bei Liebhabern ernster Musik gut an. Im Jubiläumsprogramm fehlen weder Mazurka noch Polka, weder Schottisch noch Walzer.

Das Schweizer Oktett sind: Jens Lohmann und Paul Scharf (Violine), Michel Willi (Viola), Jonas Iten (Vio-loncello), Gallus Burkard (Kontrabass), Fabio Di Càsola (Klarinette), Matthias Bühlmann (Fagott), Lorenz Raths (Horn). Die Gäste, Franziska Wigger (Jodel) und Andreas Berger (Schlagzeug) tragen dazu bei, dass der Klangvielfalt dieser Besetzung kaum Grenzen gesetzt sind.

Reservation:
Online > oder Telefon +41 (0)71 663 51 51, Montag bis Freitag 08.00 - 17.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 20.00 Uhr - Eintritt CHF 25.00 (€ 17.00) - Reservation erforderlich

26. April 2010

Camping- und Ferienpark Orsingen startet in die erste Saison

26.04.10 - Attraktive Bereicherung des touristischen Angebots im westlichen Bodenseeraum.

Nach intensiver Planungs- und Bauphase startet der neue Camping- und Ferienpark Orsingen auf dem 105.000 Quadratmeter großen Ressort mit vielseitigen Angeboten für Campingfreunde, mit einem Hostel und einem großzügigen, beheizten Freibad. Viele Gäste kamen zur Eröffnung, um sich von der Qualität und durchdachten Konzeption zu überzeugen. Die Geschäftsführer Peter Blum und Jörg Krane erläuterten dem Bun-destagsabgeordneten Andreas Jung und den Vertretern aus Politik, Verwaltung und Tourismus die Bereiche für Zelte, Caravans und Wohnmobile, Mobile Homes mit den entsprechenden Gebäuden sowie das bereits gern genutzte Hostel und Bad. Andreas Jung sieht in dieser schönen Anlage eine passende Bereicherung in der herrlichen Region, die für den Trend zum Urlaub auf dem Land und dem Wunsch nach Naturer-lebnissen genau richtig ist. Am Nachmittag nahmen auch zahlreiche Besucher der Region die Gelegenheit zur ausführlichen Erkundung wahr. Sind doch gerade das Freibad, das neue Restaurant und das Hostel für sie interessant.

Die terrassenförmige Anlage in ruhiger Sonnenlage am Waldrand mit eigener Zufahrt bietet Naturfreunden und Familien Erholung, Spaß und Abwechslung. Neben Spielangeboten, der Holzrit-terburg und dem Schwimmbad sind Wiesen und Wald für die jungen Gäste eine will-kommene Erweiterung des „grünen Wohnzimmers“. Rad- und Wanderwege führen in die reizvolle Hegaulandschaft mit ihren imposanten Vulkankegeln und Burgruinen. Der zehn Kilometer entfernte See und zahlreiche Ausflugsziele sind schnell erreicht – viele Besucher schätzen den Abstand zum Trubel und den Vorzug günstiger Preise.

Betreiber Jürgen Blum kümmert sich mit neun festen Mitarbeitern und saisonalen Kräften um das Wohl der Gäste. Diesen stehen ca. 30 Zeltplätze mit mehreren Mietzelten, vorerst 20, später doppelt so viele komfortable Mobile Homes in drei Holzbauvarianten, 80 Dauerstellplätze und 113 flexible Stellplätze für Caravans und Wohnmobile sowie 28 Betten im günstigen Hostel zur Verfügung. Das große, zentrale Bäderhaus, das Spielhaus mit Abenteuer-spielplatz und das ansprechende Rezeptions- und Gastronomiegebäude bieten einen opti-malen Service. Ergänzt wird das Ganze mit pfiffigen Ideen des Campingteams und kompe-tenter Beratung für Ausflüge rund um den Bodensee. So gibt es im wohltemperierten Freibad für Campinggäste und Besucher aus der Region beispielsweise Vollmondschwimmen, Kin-derschwimmkurse und Aqua-Jogging. Geführte Touren, Besuche beim Ostbauern, auf dem Pferdehof oder im Fasnachtsmuseum im Schloss Langenstein gehören für die Camping-freunde ebenso dazu wie ein variabler Shuttle-Service zu Veranstaltungs-Highlights, dem Thermalbad in Überlingen oder dem Berolino Kinderland Steißlingen.

Das Hostel wird für Familienfeiern, aber auch von Schulklassen, Vereinen usw. gerne genutzt. Hier lassen sich Freizeiten und Trainingswochenenden in Verbindung mit dem zugehö-rigen Übungsplatz ideal gestalten. Zur Erfrischung gibt es Badevergnügen pur, ehe man sich zur gemütlichen Grillrunde trifft. Wer sich lieber an den gedeckten Tisch setzt, findet im neuen Campingrestaurant schmackhafte saisonale Gerichte. Andere nutzen den Brötchenservice fürs Frühstück und den Lebensmittelmarkt um die Ecke. „In dieser ersten Saison wird sich noch vieles entwickeln“, meint Jürgen Blum, der auch gerne Anregungen der Gäste aufgreift und manche eigene Idee rasch umsetzen will.

Weitere Informationen über: Camping- und Ferienpark Orsingen, Am Alten Sportplatz 8, D-78359 Orsingen, Tel. +49(0)7774/92 37 87-0, Fax +49(0)7552/26 07 25, info@camping-orsingen.de, www.camping-orsingen.de.


Sie freuten sich bei der Eröffnung über den gelungenen Camping- und Ferienpark Orsingen und die zahlreichen interessierten Besucher. (von links): Schwimmmeister Sascha Weick, Restaurantleiterin Nadine Jäger, Bundestagsabgeordneter Andreas Jung, Miriam Gaißer, Rezeption und Verwaltung, Geschäftsführende Gesellschafter Peter Blum und Jörg Krane, Betreiber Jürgen Blum und Bürgermeister Bernhard Volk. (Bild: G. Hotz)


Die ersten Gäste haben sich bereits mit ihren Wohnmobilen und Caravans oder in den komfortablen Mobile-Homes auf dem Camping- und Ferienpark Orsingen eingerichtet. (Bild: G. Hotz)


Noch fehlen die kleinen Gäste! (Bild: G. Hotz)

24. April 2010

Start großer Kunstausstellung in Radolfzell

24.04.10 - Ausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ beginnt am 7. Mai. Im ersten Teil der Radolfzeller Kunst-Trilogie auch sieben typische Spitzweg-Bilder.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, der über 160 Seiten starke Ausstellungs-Katalog ist im Druck - am 7. Mai 2010 startet im Stadtmuseum der Kur- und Ferien-stadt Radolfzell am Bodensee der erste Teil der Kunstausstellungs-Trilogie „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ mit Kostbarkeiten aus Biedermeier und Historismus. Ergänzend zum ständigen Spitzweg-Kabinett werden dabei auch mehrere typische Spitzweg-Bilder gezeigt. Das „Plauderstündchen“ aus einer Privatsammlung war nur einmal 1887 in Prag zu sehen und kommt nach der Radolfzeller Ausstellung wieder unter Verschluss. Bekannt sind unter anderem die Leihgaben aus öffentlichen Sammlungen und Museen wie das „Ständchen im Mondschein“ oder der „Strickende Wachposten“. Zu den Exponaten gehören auch hochkarätige Exponate der Goldschmiedekunst, aus Porzellan, Glas und Elfenbein mit vielen Bezügen zu bedeutenden Persönlichkeiten der europäischen Geschichte. So kann man sich schon jetzt auf eine außergewöhnliche Ausstellung freuen, die den Besuch durch ein umfangreiches Führungs- und Begleitprogramm zu einem besonderen Erlebnis werden lässt.

Bis zum 26. September 2010 erleben die Besucher einen faszinierenden Einblick in die auch kulturell bewegte Zeit der sehr gegensätzlichen Epochen. Durch ausführliche Beschreibungen spaziert man nicht nur durch Themenräume mit exquisiten Raritäten, sondern erfährt auch Interessantes über die Entwicklung von der biedermeierlichen Haltung mit der Entstehung bürgerlicher Kultur und Kunst und der „Flucht ins Idyll“ bis hin zum Historismus. Dessen zeitgleicher Stilpluralismus befriedigte unter anderem die Repräsentationsbedürfnisse des in der Gründerzeit reich gewordenen Bürgertums. Unter den Exponaten befinden sich aber auch Kunstwerke, die im Besitz von Kaiser Maximilian, Kaiser Wilhelm II, Kaiserin Sissi oder Papst Leo XIII waren. Möglich machten diese exklusive Ausstellung neben Leihgaben renommierter Häuser vor allem zwei hochkarätige Privatsammlungen, die der Öffentlichkeit bisher nicht gezeigt wurden. Zu sehen ist unter anderem auch ein Exkurs zu Carl Spitzweg und dem zeitweise in Radolfzell ansässigen bekannten Dichter Victor von Scheffel, die von 1844 bis 1852 gemeinsam für die „Fliegenden Blätter“ in München tätig waren.

Neben dem vielseitigen Führungsprogramm und weiteren Angeboten wie beispielsweise Biedermeier-Modenschauen für die jungen Besucher und einer attraktiven Pauschale für Rei-segruppen bestehen zudem Buchungsmöglichkeiten für spezielle Führungen.

Der zweite Teil der Ausstellungs-Trilogie widmet sich vom 27. November 2010 bis 27. März 2011 Kostbarkeiten aus kirchlichen Schatzkammern, der dritte Teil Zeit zeigt im Frühjahr/Sommer 2011 Höhepunkte süddeutscher Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert. Zur ersten Ausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ gibt es unter www.stadtmuseum-radolfzell.de fortlaufend aktuelle Informationen sowie den Ausstellungs-flyer als Download. Öffnungszeiten: Di-So 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr, Do bis 20 Uhr, Mo geschlossen, außer am Pfingstmontag.


Das typische Spitzweg-Bild „Plauderstündchen“ aus einer Privatsammlung ist nur einmalig in der Radolfzeller Ausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstünchen“( 7. Mai bis 26. September 2010) zu sehen. Foto: Leihgeber

22. April 2010

Tierisches Familienleben am Affenberg

22.04.10 - Am Affenberg Salem hat Familienleben Konjunktur - Störche und Wasservögel brüten - Affenbabys kommen Anfang Mai.

Die Weißstörche gehen mit ihren langen Schnäbeln sehr sorgsam um, wenn sie ihre Partner am Hals kraulen. Und bei der Rückkehr zum Horst ist das Klappern mit zu-rückgelegtem Kopf ein stets gepflegtes Begrüßungsritual. Dennoch - Storchenpaare treffen sich zwar oft wieder, aber sie sind nicht treu. Störche sind Horsttreu. Sie zie-hen meist getrennt zur Überwinterung in den Süden und kommen oft zu unterschiedlichen Zeiten zurück. Ist wie bei der Senderstörchin Maxi ein anderer Storch früher am Horst, so verpaart sie sich mit diesem. Doch hat ihr später eintreffender Partner den Störenfried auch in diesem Frühjahr vertrieben und widmet sich nun mit Maxi dem Brutgeschäft. Rund 21 brütende Storchenpaare können die Besucher derzeit am Affenberg beobachten - in der Umgebung kommen noch etliche Horste hinzu. Am großen Weiher haben sich zudem Schwäne, Wildgänse, Enten und Haubentaucher zum Brüten eingerichtet. Im großen Freigehege der rund 200 Berberaffen sausen die 17 Jährlinge flink und frech durchs Gelände. Bald werden sie ihre Hauptrolle als Besucherlieblinge an die neuen Affenbabys abgeben, die ab Ende April erwartet werden.

Bis dahin recken die Storchenjungen bereits ihre Hälse nach Futter und halten ihre Eltern ordentlich auf Trab. Die Parkbesucher können das Familienleben der Adebare über eine an einem Horst angebrachte Kamera auf dem Bildschirm im Souvenirladen beobachten. Informationen zu den großen Segelfliegern gibt es bei den täglichen Fütterungen um 11 Uhr und 16.45 Uhr, wo man den Altstörchen das Versorgen der Jungen durch kleine Fische erleichtert. Würden diese nicht unterstützt, so könnten weit weniger Jungvögel pro Horst überleben. Da man weiß, dass von den Jungstörchen nach ihrem Start in den Süden nur rund zehn Prozent überleben, stärkt diese Maßnahme den Bestand. So wurde bei den über 350 Brutpaaren in Baden-Württemberg jeder fünfte bis sechste Storch am Affenberg beringt! Vogelkundler berichten, dass Affenbergstörche sich bei ihrem Vogelzug nicht nur in Südspanien und Marokko aufhalten, sondern teilweise bis nach Mali oder in den Senegal fliegen.

Bei den Berberaffen stehen bald die Affenbabys im Mittelpunkt. Dabei kümmern sich auch die Männchen um die jeweils Jüngsten, die mit wahrer Affenliebe umsorgt und beschützt wer-den. In jeder Gruppe gibt es klare Hierarchien, die die Rangfolge sowohl bei den starken Berbermännchen als auch bei den Weibchen festlegen. Dabei sind auch Verwandtschaftsgrade von großer Bedeutung. Diese und andere Verhaltensweisen unserer tierischen Verwandten lassen die großen und kleinen Parkbesucher immer wieder staunen. Mehr dazu erfährt man über die Infotafeln, bei den stündlichen Fütterungen und durch die versierten Parkbetreuer, die ihre Schützlinge gut kennen und so manche interessante Begebenheit berichten.

Beim Damwild kommt der Nachwuchs erst im Juni. Hier laufen beim Affenberg-Team bereits Wetten, ob Leithirsch Emil sein Geweih wie in den Vorjahren pünktlich um den ersten Mai abwirft - ein Termin, an den er sich offenbar strikt hält. So kann man beim Rundgang durch den großen Park viel sehen, erleben, erfahren und mit der Affenberg-DVD zu Hause noch vertiefen. Die kleinen Besucher freuen sich, es danach den Affenkindern gleich zu tun und auf dem Abenteuerspielplatz nach Herzenslust zu toben. Derweil genießen die Erwachsenen das Angebot der Hofschänke, die bei Anmeldung auch größere Gruppen bedienen kann.

Der Tierpark ist täglich von 9 - 18 Uhr und vom 31. Oktober bis 7. November von 9 - 17 Uhr geöffnet (letzter Einlass jeweils ½ Stunde vor Schließung). Motorisierte Gäste nutzen den großen, gebührenfreien Parkplatz. Ab dem 1. Mai verbindet ein Erlebnisbus den Affenberg stündlich mit den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Schloss Salem und den dazu gehö-renden Bahnhöfen. Weitere Informationen über www.affenberg-salem.de oder Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49(0)7553/381, info@affenberg-salem.de.


Neben dem Begrüßungsklappern dient auch die gegenseitige Gefiederpflege bei den Störchen der Paarbindung. Beides kann man an den Horsten des Affenbergs Salem sehr gut beobachten (Foto: Affenberg).

Aal droht am Bodensee auszusterben

22.04.10 - Biologen und Fisch-Experten warnen: Der Euopäische Aal könnte aussterben. Am Bodensee gehen die Bestände stark zurück.

Es ist ein beeindruckender Naturkreislauf: Der Aal wandert Tausende Kilometer weit und kehrt erst nach 15 oder 20 Jahren zurück an den Ausgangspunkt in der Karibik. Doch das Schauspiel wird immer seltener: Der frühere Allerweltsfisch droht auch am Bodensee auszusterben.

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14. April 2010

Friedrichshafen hilft Afrika

14.04.10 - Klasse 8 c des Graf-Zeppelin-Gymnasiums spenden für „Friedrichshafen hilft Afrika“.

Die Idee dazu hatten zwei Schülerinnen der Klasse 8 c. Ivette Bodry und Sherin Gärtner wurden durch Medienberichte auf die Aktion aufmerksam und überlegten, wie sie sich daran beteiligen konnten. Schnell hatten sie ihre Lehrerin und die Klassenkameraden von der „guten Sache“ überzeugt. Im Rahmen eines Elternabends, an dem die Schülerinnen und Schüler der Klasse mit Vorträgen das Thema „Industrielle Entwicklung“ beleuchteten, wurde von den Mädchen und Jungen Kuchen und Muffins gebacken. „Wir haben den Kuchen verteilt und baten dabei um eine Spende für die Hilfsaktion“, so Sherin und Ivette. Das kam bei den Eltern gut an, so dass eine stattliche Summe von 82,93 Euro zusammen gekommen ist. Oberbürgermeister Andreas Brand lobt den Einsatz der Schüler. „Ich danke der Klasse 8 c des GZG für das Engagement, sich für Kinder in Afrika einzusetzen.“

Die Stadt Friedrichshafen beteiligt sich am Projekt „Wir helfen Afrika“. Jede der 32 teilnehmenden Städte muss in den nächsten Wochen 8.000 Euro sammeln. Mit dem Geld werden während der WM 2010 ärztliche Behandlungen hilfsbedürftiger Kinder aus Afrika ermöglicht.

Bürgerinnen und Bürger, die sich mit Aktivitäten an der Hilfsaktion beteiligen möchten, können sich an die Pressestelle der Stadt Friedrichshafen, Telefon +49 (0)7541 7 203 1030, wenden. Außerdem wurde ein Spendenkonto bei der Sparkasse Bodensee, Konto-Nummer 246 346 93, BLZ 690 500 01, eingerichtet.

12. April 2010

Greifvögel kehren zurück an Pfänder

12.04.10 - Weißkopfseeadler, afrikanische Schreiseeadler, Steppen- und Steinadler, Falken, Milane, Uhus sowie Gänsegeier zeigen ab dem 1. Mai ihre spannenden Flugkunststücke in der Adlerwarte am Pfänder.

Rechtzeitig nach den Wintermonaten kehrt die Falknerfamilie Seylehner mit ihren Greifvögeln, welche zur Gänze aus Nachzuchten stammen, aus dem oberösterreichischen Winterquartier zurück. Sei nunmehr über 20 Jahren beschäftigt sich Familie Seylehner mit den Greifvögeln und vermittelt den Besuchern viel Wissenswertes und Interessantes über diese imposanten Herrscher der Lüfte.

Bis 3. Oktober finden täglich (außer bei dichtem Nebel) um 11.00 und 14.30 Uhr die faszinierenden Flugschauen vor einzigartigem Bodenseepanorama statt. Während der Flugschau werden die Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen der Greifvögel genau erklärt, aber auch so manche lustige Geschichte wird preis gegeben. Alles in allem: Informative und drollige Vorführungen für Jung und Alt. Besonders Interessierte haben die Möglichkeit jeweils eine halbe Stunde vor der Flugschau die Greifvögel in den Volieren und Freigehegen zu beobachten. Im Anschluss stehen die Falkner gerne persönlich für detaillierte Auskünfte zur Verfügung.

Die Flugschauen sind nebst der Fahrt mit der Pfänderbahn, dem Besuch des Alpenwildparks und eines Einkehrschwungs im Berghaus Pfänder unumstritten der Höhepunkt eines Pfänderbesuchs.

Informationen:
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 3. Oktober 2010
Flugschauen: täglich 11.00 und 14.30 Uhr
Preise: Erwachsene € 5,00 Kinder € 2,50
Reisegruppen ab 15 Pers. € 4,50
Schulklassenpauschalen: Berg- und/oder Talfahrt,
Flugschau und/oder Essen
Ermäßigungen für Kindergartengruppen

Kontakt: 0043(0)5574-42160-0 oder 0043(0)664-9053040
www.pfaenderbahn.at, office@pfaenderbahn.at

3. April 2010

Das erste Kursschiff empfangen

03.04.10 - Mit 444 Passagieren legte am Karfreitag das erste Kursschiff am neuen Altnauer Steg an. Mehrere hundert Personen feierten an Land anschliessend diesen historischen Augenblick, wie heute das Tagblatt Thurgau Frau Daniale Ebinger berichtet.

Es ist noch neblig und empfindlich kalt. Auf dem Bahnsteig in Altnau warten unzählige Personen auf den Zug, der sie nach Romanshorn zur ersten Schifffahrt in Richtung Altnau bringt. Die Gemeinde Altnau, die Regionalbahn Thurbo und die Schweizerische Bodensee Schifffahrt (SBS) luden gemeinsam auf das erste Schiff ein.

Dieses Gratisangebot löst eine Völkerwanderung aus. Mit dem Event eröffnet die SBS die Saison für ihre fahrplanmässigen Kursschiffe. Beim Auslaufen aus dem Romanshorner Hafen spielt die Musikgesellschaft Altnau feierlich auf, und der Kapitän des Schiffs «Zürich», Erich Hefti, begrüsst seine 444 Fahrgäste: «Romanshorn ist der grösste Hafen am Bodensee, und mit Kurs in Richtung Altnau legen wir erstmals am längsten Steg an.» Ab heute hält in Altnau jedes Kursschiff. Das Dorf ist dadurch im Schifffahrtsfahrplan voll eingebunden.

Schon von weitem ist der 270 Meter lange Steg sichtbar. Würdevoll ist der Moment, als der Schiffsbug mit der Altnauer Fahne im Sonnenschein auf den neuen Steg zusteuert. Nach dem gekonnten Anlegemanöver trennen Hafenkommissionspräsidentin Rita Barth und Kapitän Erich Hefti gemeinsam das Eröffnungsband durch.

Über die grosse Teilnehmerzahl ist der Altnauer Gemeindeammann Beat Pretali erfreut. «Das erste Kursschiff ist angekommen. Jetzt wird das Ausmass des Projekts erst richtig fassbar.» Mit musikalischer Umrahmung steigen 380 Passagiere aus und mehrere hundert Gäste stossen auf den historischen Augenblick an.




444 Passagieren legte am Karfreitag das erste Kursschiff am neuen Altnauer Steg an
(Fotos zum Vergrössern anklicken; Fotos: Max Fritschi, Altnau)

24. März 2010

Auf in ein ganzes Haus voller Spielsachen

24.03.10 - Sonderausstellung im Stadtmuseum Radolfzell noch bis zum Ende der Osterferien.

Die großen Besucher kommen genauso ins Schwärmen und ins Staunen wie die kleinen Gäste des Stadtmuseums Radolfzell, wenn sie durch die Räume der Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren“ gehen. Und der Nachwuchs staunt nicht schlecht, was Mama, Papa, aber auch Oma und Opa dazu erzählen können, denn an solchen Spielsachen hatten diese als Kind ihre große Freude. So gibt es zum Beispiel auch heute noch heiß geliebte Kinder-Begleiter zu sehen wie Puppen, Teddys und andere Tierfiguren. Auch Ideen tauchen auf, was man zu Hause auch wieder einmal zusammen spielen könnte…

Da passt es gut, dass das Stadtmuseum Radolfzell auch am Ostersonntag und Ostermontag ganztags geöffnet hat (10 – 12.30 Uhr und 14 – 17.30 Uhr) – nur am Karfreitag ist zu.

Und für Kinder gibt’s nicht nur Schauen, sondern auch Spielen extra: Am Samstag, den 3. April 2010 stellt Museumspädagoge Rüdiger Specht Kindern ab 5 Jahren von 10 bis 12 Uhr ganz unterschiedliche Spiele vor und spielt sie dann mit den kleinen Besuchern – zum Beispiel Romba oder Murmelspiele. Am Freitag, den 9. April lädt die Historikerin Hilde Bibby von 9 bis 12.30 Uhr zum Kinderferienkurs „Spiel und Spaß im Mittelalter“. Dazu gehört auch, dass die jungen Gäste selbst ein Spiel aus dieser Zeit anfertigen und – natürlich – spielen! Zu beiden Kinderspielangeboten bitte anmelden.

Also nichts wie hin in der Osterzeit zum Stadtmuseum, sich an kunterbunten Spielsachen sattsehen, sich gerne erinnern, Spaß haben und selber spielen. Denn am 11. April 2010 heißt es dann zum letzten Mal: Auf zu „Geliebten Spielzeugen aus 100 Jahren“.

23. März 2010

Weniger Einbrüche im Thurgau

23.03.10 - Weniger Einbrüche, Tiefstand bei Verkehrstoten und Unfällen.

FRAUENFELD (kapo) - Der Thurgau ist ein sicherer Kanton. Das zeigt die Bilanz 2009 der Kantonspolizei. Die Zahl der Strassenopfer sinkt weiter, die Kriminalitätslage ist stabil. „Die Kantonspolizei Thurgau hat auch im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Anstrengungen unternommen, damit sich die Bevölkerung sicher fühlen kann“, führte Polizeikommandant Hans Baltensperger bei der Präsentation der Bilanz 2009 der Kantonspolizei Thurgau aus.

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Nonnenhorn: Fit in den Frühling

23.03.10 - Seit 2006 gibt es den Nordic Walking Park Bayerischer Bodensee, denn Nordic Walking ist mehr als ein Trend.

Im Park stehen insgesamt 17 Nordic Walking Runden mit einer Gesamtlänge von 130 km zur Verfügung. Verschiedene Runden können abgekürzt oder durch Kombinationen mit einer anderen Runde beliebig erweitert werden. Die Runden sind in drei Kategorien (leicht, mittel, schwer) eingeteilt und komplett beschildert. Die Infobroschüre zum Nordic Walking Park erhalten Sie in der Tourist-Information.


Foto: Thomas Gretler

Die Nonnenhorner Runde wird mit ihren 4,5 km Länge, einer Dauer von 40 Minuten und den zu bewältigenden 57 Höhenmetern als leichte Runde eingestuft. Sie findet ihren Ausgangspunkt an der Bullrichanlage (am Friedhof mit Parkmöglichkeiten). Diese Runde führt den Läufer durch Obstanlagen, Weinberge und zu einem Aussichtspunkt mit herrlichem Blick über den Bodensee auf die Berge von Vorarlberg und der Schweiz.

Ab 7. Mai bis 15. Oktober 2010 finden jeden Freitag geführte Nordic Walking Touren statt. Treffpunkt am Friedhof Nonnenhorn um 18:15 Uhr, Dauer ca. 1,5 Std. inkl. Auf- und Abwärmen. Für jeden der schon mal gewalkt ist (Stöcke mitbringen, nur bei trockener Witterung).

Viel Spaß beim Walken !

22. März 2010

Klares Nein zum Konzerthaus Konstanz

22.03.10 - Das Ergebnis des Bürgerentscheids ist eindeutig: Mit 20.800 Nein-Stimmen wurde das Quorum deutlich übersprungen, es lag bei 15.189 Stimmen, wie heute der Südkurier berichtet.

Mit 65,7 Prozent erreichten die Gegner des Konzert- und Kongresshauses auf Klein Venedig fast eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Nur im Wahlbezirk Rosenau lagen die Befürworter vorne. Die Wahlbeteiligung betrug 52,2 Prozent, das ist deutlich mehr als bei der jüngsten Gemeinderatswahl.

Oberbürgermeister Horst Frank war überrascht über das eindeutige Ergebnis. „Das hätte ich nicht gedacht. Aber der Wähler hat entschieden. Damit ist es für uns klar.“ Das deutschlandweite Klima habe sicher dazu beigetragen, den Menschen seien solche Großprojekte zu riskant. Man habe versucht, den Bürgern diese Investition zu vermitteln, die weit in die Zukunft reiche. Nach dem Scheitern werde das Konzert- und Kongresshaus wohl ein Projekt für die nächste Generation.

Abstimmungsgrafik >
Erste Stimmen >

18. März 2010

Konstanzer stimmen über Konzerthaus ab

18.03.10 - Am Sonntag ist Bürgerentscheid: Konstanz will über 60 Millionen Euro in ein Konzert- und Kongresshaus investieren. Die Befürworter verweisen auf wirtschaftliche Chancen, die Gegner befürchten Kollaps der kommunalen Finanzen, wie heute der Südkurier berichtet.

In einem Punkt sind sie sich einig: Wenn doch der Sonntagabend schon da wäre. Dann hat Konstanz vielleicht Klarheit, wie es mit der größten Investition der vergangenen Jahrzehnte weitergehen soll: Am 21. März dürfen rund 60 000 Bürger darüber abstimmen, ob die Stadt ein Konzert- und Kongresshaus baut, das mit Nebenprojekten über 60 Millionen Euro kosten soll.

Einen engagierten Wahlkampf um das Großprojekt hat die Stadt erlebt. Emotionen und Argumente sind hin- und hergegangen - wie schon 2003: Damals stand ein ähnliches Projekt zur Debatte, am gleichen Standort. Auch damals gab es einen Bürgerentscheid - eine Mehrheit lehnte das Projekt ab, verfehlte die Mindeststimmenzahl aber. In der Folge arbeiteten Rat und Verwaltung mal eher im Verborgenen, mal eher transparent weiter. Oberbürgermeister Horst Frank (Grüne) scheiterte mit seiner Investorenlösung, statt eines echten Architektenwettbewerbs setzte man auf ein Kombi-Verfahren, das einen Festpreis garantieren soll.

Das Geld ist - neben der schwierigen Verkehrsanbindung des Areals zwischen Schweizer Grenze, Bodenseeufer und Bahn - eine Kernfrage in der Auseinandersetzung. Die Befürworter sprechen angesichts der erhofften Teilhabe am Kongressgeschäft von einer wirtschaftlichen Chance. Die Gegner zweifeln die Prognosen an und sehen die Stadt in eine Verschuldung steuern, die kaum Spielraum für anderes lässt. Und wie die breite Bürgerschaft denkt? Am Sonntagabend weiß man mehr. (Bild: Hanser)

10. März 2010

Sonnenecke Bodensee lädt zu einem Orientierungsabend ein

10.03.10 - Orientierungsabend der Sonnenecke Bodensee mit Herrn Stefan Seigner aus Altnau.

Die Gemeinden Altnau, Güttingen, Langrickenbach und Münsterlingen laden zusammen mit der Raiffeisenbank Regio Altnau zum öffentlichen Informationsabend ein. Die Verantwortlichen freuen sich, der Bevölkerung und den Leistungsträgern, am Montag, 15. März 2010 um 20 Uhr im Martinshaus Altnau, das Jahresprogramm 2010 vorzustellen.

Im Vordergrund stehen Informationen über die familienfreundliche Region Sonnenecke Bodensee sowie Erläuterungen zu Ferienpass, Gästekarte und vielem mehr. Weiter liegt ein vielseitiges Programm von Angeboten vor und letzte neue Ideen können noch eingebracht werden. In der Region Sonnenecke sind Ferienunterkünfte jeglicher Art weiterhin gesucht, wer bereit ist Gastgeber zu sein, wird an diesem Abend die nötigen Informationen erhalten.

Herr Stefan Seigner wohnt seid zwei Jahren in Altnau und ist begeistert von der Region. Er fühlt sich sehr wohl hier und möchte sein grosses Wissen aus seiner beruflichen Tätigkeit in Österreich einbringen. In der Tirolerzeitung stand, Stefan Seigner sei ein fantastischer Organisator und eine hochprofessionelle Verwirklichungsmaschine. Herr Seigner organisierte den Bau der Kristallwelten in Wattens. Wer mit ihm spricht spürt die offene Begeisterung die in ihm lebt. Fasziniert ist Stefan Seigner von unserer Gegend am See. Er hat Ideen, was man aus dem Apfel alles machen kann. Lassen wir uns durch seine Vision und Begeisterung doch anstecken.

Wir freuen uns Sie am 15. März willkommen zu heissen, Gemeinden Altnau, Güttingen, Langrickenbach, Münsterlingen und Raiffeisenbank Regio Altnau.

8. März 2010

René Walther neuer Gemeindeammann

08.03.10 - René Walther erreicht bereits im ersten Durchgang der Gemeindeammannwahl das absolute Mehr, wenn auch nur knapp. Er übernimmt somit am 1. Oktober die Nachfolge von Fritz Zweifel, wie heute das Thurgauer Tagblatt (Urs Brüschweiler) berichtet.


Gibt künftig den Takt in Münsterlingen an: René Walther. Bild: Susann Basler

Münsterlingen - Er freue sich riesig über das Wahlresultat, sagte der designierte Münsterlinger Gemeindeammann René Walther gestern nachmittag. «Ich hätte nicht gedacht, dass es schon im ersten Wahlgang klappt.»

Mit 353 Stimmen erreichte der Landschlachter zwar nur gerade elf Stimmen mehr als das absolute Mehr, aber 3,5mal mehr als sein nächster Verfolger, der Rodersdorfer Raphael Thürlemann (103 Stimmen). Sprengkandidat Urs Dillier, der seine Kandidatur erst zwei Wochen vor der Wahl angekündigt hatte, erhielt 50 Stimmen.

31 Münsterlinger wählten den Hettlinger Lukas Gillioz, obschon sich dieser Anfang Februar aus dem Wahlkampf zurückgezogen hatte. Insgesamt 232 Stimmbürger legten ihren Stimmzettel leer, ungültig oder mit den Namen von Vereinzelten in die Urne.

Über die Gründe, welche für ihn den Ausschlag gegeben haben, wollte René Walther nicht spekulieren. Er habe sich auf seinen eigenen Wahlkampf konzentriert und von den Gegenkandidaten nicht beeinflussen lassen. Dass er unbelastet von den politischen Schwierigkeiten im Dorf ist, sei ihm sicher zugute gekommen. Walther interpretiert seine Wahl auch als Neuanfang fürs Dorf, welches mit den Querelen abschliessen wollte.

Raphael Thürlemann bewertete seine 103 Stimmen als Achtungserfolg. «Der Kulturwandel mit einem Kandidaten von auswärts wäre wohl zu einschneidend gewesen. » Seine Enttäuschung sei aber nicht allzu gross. Er wünsche Walther viel Glück im Amt.

Urs Dillier nimmt das Resultat sportlich. Er habe etwas anderes erwartet, sich aber getäuscht. Das Ergebnis sei klar, das akzeptiere er.

Jetzt komme mit Walther eine unverbrauchte Kraft. Wenn er in Zukunft helfen könne, helfe er gerne, weitere politische Ambitionen habe er aber keine, so Dillier.

Am Sonntagabend feierten rund 100 Personen ihren neuen Gemeindeammann im Feuerwehrdepot. Fritz Zweifel gratulierte seinem designierten Nachfolger zum Wahlerfolg und fragte ihn offiziell an, ob er das Amt annehme. Walther sagte, er nehme die Wahl sehr gerne an und dankte für das Vertrauen. Er werde versuchen, als Gemeindeammann auch für jene da zu sein, welche ihn nicht gewählt hätten.

Der Altnauer Amtskollege Beat Pretali überbrachte die Grüsse der Nachbargemeinden. Traditionell darf in Münsterlingen der neue Gemeindeammann für ein Stück die Musikgesellschaft dirigieren. Walther meisterte seine erste Aufgabe – einen Marsch – überraschend souverän.