30. Juni 2008

Sommer, laue Abende und ein gutes Achtel Wein

30.06.08 - Feldkircher Weinfest von Donnerstag bis Samstag - An zwölf Weinhäusern am historischen Marktplatz in der Montfortstadt präsentieren sich Vorarlberger Weinhändler, Feldkircher Vereine und Gastronomen und die Gastregion 2008, das Retzerland. Weinfreunde aus der Region und aus dem angrenzenden Ausland genießen das traditionelle Feldkircher Weinfest seit über 40 Jahren vor der wunderschönen Kulisse der mittelalterlichen Marktgasse.

Das traditionelle Openair-Event verwöhnt jedes Jahr etwa 20.000 Besucher mit vielen guten Tropfen aus Österreich gemischt mit einem ausgesuchten Sortiment an internationalen Weinen. Eine lockere und gemütliche Standeinteilung der Weinhäuser, knapp 300 Musiker der Feldkircher Blasmusiken und die zahlreichen, kulinarischen Angebote der Gastronomie sorgen für ein unvergessliches Sommer-Wochenende für Genießer.

Weinfest ab Donnerstag
2007 wurden erstmals neue Öffnungszeiten beim Feldkircher Weinfest eingeführt, die von den Besuchern sehr gut aufgenommen wurden. Start ist am Donnerstag um 17 Uhr, am Freitag lädt das Feldkircher Weinfest zum traditionellen Hennele-Essen zu Mittag ein und am Samstag spielt die Nofler Buramusig zum Frühschoppen auf.

Die Öffnungszeiten 2008:
Donnerstag, 3. Juli von 17 bis 1 Uhr
Freitag, 4. Juli von 12 bis 1 Uhr
Samstag, 5. Juli von 11 bis 1 Uhr

Gastregion: Retzer Land
Das Retzer Land ist die Grenzregion im Norden Niederösterreichs und setzt sich aus die sich aus den Gemeinden Retz, Retzbach, Hardegg, Zellerndorf, Pulkau und Schrattenthal zusammen. Zahlreiche Wanderwege, einzigartige Kellergassen, ein 500 km langes Radwegenetz „Retzer Land – Znaimer Land“, Burgen und Schlösser und Österreichs jüngster Nationalpark Thayatal warten darauf, entdeckt zu werden. Nach dem Motto „eine einzigartige Region zum Kosten und Genießen“ lädt das Retzer Land auch beim Feldkircher Weinfest ein.

Abwechslungsreiches Musikprogramm
Acht verschiedene Musikgruppen werden heuer an den drei Abenden und am Samstag vormittag die Weinfest-Besucher unterhalten. Traditionell werden die fünf Feldkircher Blasmusikvereine für die richtige Stimmung auf dem Feldkircher Weinfest sorgen. Etwas Besonderes ist die MiDi-Marschmusikkapelle, die Mitglieder spielen traditionelle Blasmusikmelodien auf dem Laptop und tragen den Lautsprecher am Kopf.

Mit dem Stadtbus zum Feldkircher Weinfest
Der Feldkircher Stadtbus bringt sie an allen drei Tagen sicher und bequem zum Feldkircher Weinfest und wieder zurück. Die genauen Fahrtzeiten gibt es unter http://www.vmobil.at/

Gentlemen Agreement beim Feldkircher Weinfest
Die Feldkircher Werbe- und Tourismus GmbH (WTG) als Veranstalter von großen Events in der Montfortstadt hat - wie viele andere Feldkircher Vereine - das Gentlemen Agreement „Vereine setzen Zeichen“ unterzeichnet. Beim Feldkircher Weinfest erhalten Jugendliche nach Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises ein Kontrollbändchen, das sie zum Konsum von alkoholischen Getränken berechtigt. Der Stand des Netzwerk Feldkirch und der WTG befindet sich im unteren Bereich der Marktgasse bei der Bühne.

Musikalisches Programm

Donnerstag
19 Uhr Bigband Gisingen
21 Uhr Harmoniemusik Tisis-Tosters

Freitag
19 Uhr Stadtmusik Feldkirch
20.50 Uhr MiDi-Marschmusikkapelle
21 Uhr Musikverein Altenstadt

Samstag
11 Uhr Buramusik des Musikverein Nofels
19 Uhr Musikverein Nofels
20.50 Uhr MiDi-Marschmusikkapelle
21 Uhr Musikverein Gisingen

Rekord: Affenberg-Team beringt 104 Jungstörche!

30.06.08 - Günstige Wetterbedingungen und gezielte Zufütterung sorgen Adebaren für zahlreichen Nachwuchs.

„So viele Jungstörche wie in diesem Jahr hatten wir seit der Gründung der Storchenstation am Affenberg Salem noch nie“, freut sich Parkleiter Dr. Roland Hilgartner. Seit 1978 wurden am Park und in der Umgebung mehr als 800 Jungstörche beringt. Wie wichtig die Storchenstation für die Wiederansiedlung der Störche im Bodenseeraum und darüber hinaus ist, zeigt ein Blick auf die Daten: Allein in Baden-Württemberg ist bei jedem sechsten Brutpaar ein Storch beteiligt ist, der am Affenberg geboren wurde. Auch aus anderen deutschen Gebieten, aus Frankreich und der Schweiz liegen Meldungen über brütende Affenberg-Störche vor. Die Station ist eingebunden in das Storchenschutzprogramm des Landes Baden-Württemberg und leistet einen großen Beitrag zur Stabilisierung der Storchenpopulation. Denn in den 70er Jahren war der Weißstorch mit nur noch 15 Brutpaaren fast verschwunden. Hauptursache für den Rückgang war die Verschlechterung der Nahrungsbedingungen durch die Intensivierung der Landwirtschaft und die Trockenlegung der Feuchtgebiete. Durch Zucht, Wiederansiedlung und gezielter Zufütterung von Störchen in Westeuropa konnte sich die Weißstorchpopulation in Baden-Württemberg wieder auf über 300 Brutpaare vergrößern. Auch Renaturierungsmaßnahmen leisten dabei einen wichtigen Beitrag.

„Mit den Informationen zu den Storchenfütterungen möchten wir auch die Parkgäste und Schulklassen für die Bedürfnisse unserer gefiederten Gäste sensibilisieren“, so Hilgartner. „Viele Besucher sehen bei uns zum ersten Mal einen Storch aus nächster Nähe und beim Anblick von manchmal bis zu 40 Störchen während der Fütterung kann man die Gäste leicht für den Schutz von Störchen und die Notwendigkeit von Renaturierungsmaßnahmen gewinnen.“ Durch die Zufütterung versuchen wir das Nahrungsangebot für die Störche insbesondere während der Jungenaufzucht zu verbessern. Mit Erfolg, denn laut der Brutdaten ist an den Horsten des Affenbergareals der Bruterfolg mit drei und manchmal bis zu vier Jungstörchen pro Horst doppelt so hoch wie in den Außenhorsten der Umgebung. „Der dortige Schlupferfolg von im Durchschnitt ca. 1,6 Jungstörchen pro Horst würde für eine stabile Storchenpopulation auf Dauer nicht ausreichen“, so die Storchenexperten. Ein Hinweis auf das ungenügende Nahrungsangebot ist die unterschiedliche Anzahl der Störche bei den Zufütterungen. Speziell während der Jungenaufzucht nutzen auch Störche von weiter entfernten Außenhorsten das zusätzliche Nahrungsangebot am Affenberg.

Neben den Kontakten zu der Vogelwarte Radolfzell und dem Schweizer Institut, das die Vogelzugrouten der mit einem Peilsender versehenen Affenberg-Störchin Maxi auswertet, möchte der engagierte Parkleiter die Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern und für die schönen Gleitvögel engagierten Organisationen intensivieren. „Nur wenn wir uns alle gemeinsam für optimale Lebensbedingungen der Weißstörche einsetzen, werden die beliebten Adebare wieder zum natürlichen Bild unserer Städte und Dörfer gehören.“ Schon jetzt können sich die Besucher des Affenbergs Salem über einen Himmel voller Störche freuen. Denn nun beginnt auch der Nachwuchs mit seinen „Jungfernflügen“. Das Fliegen selbst ist angeboren, aber das Starten und Landen will geübt sein und gibt daher so manches Mal Anlass zum Schmunzeln. Ganz aus der Nähe sieht man die anmutigen Vögel bei den Fütterungen an der Storchenwiese jeweils um 11 und um 16.45 Uhr. Beim Damwild darf man täglich um 16.15 Uhr mitfüttern und bei den Berberaffen mit den mittlerweile elf Affenbabys gibt es etwa stündlich interessante Informationen. Die putzmunteren Affen nehmen gerne das gratis ausgeteilte Popcorn aus den Händen der Besucher.


Jens Bizenberger von der Storchenstation Affenberg bei der Beringung
von vier Jungstörchen in schwindelerregender Höhe. Foto: Affenberg

24. Juni 2008

In der Sauna-Lounge den Sommer genießen

24.06.08 - Von Juli bis August können Sie wieder wöchentlich die Sauna-Lounge der Bodensee-Therme Überlingen besuchen. Erleben Sie jeden Samstag von 18:00 – 23:00 Uhr bei Fackeln, Kerzen, Lampions ein paar einzigartige Stunden im Saunagarten der Bodensee-Therme Überlingen.

Bei Entspannungsaufgüssen, Lounge-Musik, mediterranen Grillspezialitäten und frischen Sommercocktails lassen sich laue Sommerabende am besten genießen. Der Eintritt zur Sauna-Lounge ist im regulären Saunaeintritt inbegriffen.

Massagen unter freiem Himmel mit Blick auf den Bodensee
Bei schönem Wetter können Sie jetzt wieder Massagen unter freiem Himmel genießen. Entspannung pur bietet Ihnen eine Massage auf unserem Massagedeck im Saunagarten. Lassen Sie den Blick über den Bodensee schweifen und fühlen Sie sich wie im Urlaub. Gönnen Sie sich doch mal eine Lomi-Lomi-Massage oder eine Ayurveda-Massage unter freiem Himmel.
So tanken Sie neue Kraft und starten voller Energie in den Sommer!

Lomi-Lomi-Massage, 90 Min 80,00 € oder 120 Min 115,00 €

Ayurvedische Massagen
Gesicht, 30 Min 39,00 €
Teilkörper, 30 Min 33,00 €
Ganzkörper, 60 Min 63,00 € oder 90 Min 80,00 €

Reservieren können Sie Ihren Wunschtermin für die Massage an der Rezeption oder telefonisch unter 0049 (0)7551-30199-0.

Jetzt schon Ferienschwimmkurse in den Sommerferien buchen
In den Sommerferien bietet die Bodensee-Therme Überlingen wieder Schwimmkurse für Kinder an. Je früher Kinder anfangen zu schwimmen, desto leichter fällt Ihnen das Erlernen. In der Bodensee-Therme Überlingen werden deshalb Schwimmkurse für Kinder ab 4 Jahren abgehalten. Diese Kurse finden in Kleingruppen mit bis zu 8 Kindern statt.

Für Kinder von 4 -6 Jahren bieten wir den Schwimmkurs „Wassergewöhnung / Wasserbewältigung“ an. Hier lernen die Kinder wie man sich im Wasser verhält, sie lernen erste Gleit-, Schwimm- und Tauchübungen sowie das richtige Atmen beim Schwimmen.

Die Termine in den Sommerferien für die Ferienschwimmkurse „Wassergewöhnung / Wasserbewältigung“ sind:
28.07. – 01.08.2008 Mo – Fr 9.00 – 10.00 Uhr
04.08. – 08.08.2008 Mo – Fr 9.00 – 10.00 Uhr
11.08. – 15.08.2008 Mo – Fr 9.00 – 10.00 Uhr


Kinder von 7-10 Jahren können in der Bodensee-Therme Überlingen den Schwimmerlernungskurs für Anfänger besuchen. Hier werden die Bewegungen des Schwimmens erlernt, das Tauchen und die sichere Bewegung im Wasser.

Die Termine für die Schwimmerlernungskurse in den Sommerferien sind:
28.07. – 01.08.2008 Mo – Fr 8.00 – 9.00 Uhr
04.08. – 08.08.2008 Mo – Fr 8.00 – 9.00 Uhr
11.08. – 15.08.2008 Mo – Fr 8.00 – 9.00 Uhr

Für die Kurse ist eine schriftliche Anmeldung erforderlich. Das Anmeldeformular bekommen Sie an der Rezeption der Bodensee-Therme Überlingen oder auf unserer Homepage www.bodensee-therme.de.


BIOMARIS – Gesundheit und Schönheit aus dem Meer
In unserem Thermen-Shop bieten wir unseren Gästen ab dem 18. Juli 2008 eine zusätzliche Kosmetiklinie an. Die neue Kosmetiklinie BIOMARIS pflegt Ihre Haut mit Wirkstoffen aus Meerwasser, Meersalz und Meeresalgen. Gemäß dem Konzept "Gesundheit & Schönheit aus dem Meer" hat BIOMARIS ein umfassendes Produkt-Sortiment entwickelt, das alle
Bedürfnisse einer ganzheitlichen Anwendung abdeckt. Testen Sie doch einfach die Produkte von BIOMARIS und gönnen sich eine der zwei neuen Behandlungen in der Bodensee-Therme Überlingen.

Die Behandlungen „Happy Hands“ und „Happy Feet“ beinhalten jeweils Peeling, Massage und Pflege der Hände bzw. Füße.
Happy Hands: Dauer: 30 Min, 26,00 €
Happy Feet: Dauer: 30 Min, 26,00 €

Zur Einführung von BIOMARIS bietet die Bodensee-Therme Überlingen ihren Gästen an, kostenlos BIOMARIS-Produkte zu testen. Am Freitag, den 18. Juli 2008 ist von 14:00 – 18:00 Uhr BIOMARIS-Tag in der Bodensee-Therme Überlingen. An diesem Tag werden die Gäste von einer Mitarbeiterin der Firma BIOMARIS betreut und es wird die Gelegenheit zu kostenlosen Probebehandlungen geboten. Gäste, die Interesse an einer 10-minütigen Massage- oder Peelingbehandlung haben, können am selben Tag an der Saunabar einen Termin vereinbaren. Für Fragen stehen wir Ihnen unter Tel. 0049 (0)7551-301-99-0 gern zur Verfügung. Weiter Infos auch unter www.bodenseetherme.de

11. Schulorchestertage Baden-Württemberg - 7. - 9. Juli Stadthalle Singen

24.06.08 - Zum 11. Mal finden die Schulorchestertage Baden-Württemberg vom 7. bis 9. Juli in der Stadthalle Singen statt. Sie werden von der Landesarbeitsgemeinschaft der Leiter von Schulorchestern in Baden-Württemberg organisiert und durchgeführt und vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, von der Stadt Singen sowie von der Schulstiftung Baden-Württemberg unterstützt.

Bei dem dreitägigen Orchesterfestival treffen sich 21 Schulorchester aus allen Schularten und allen Landesteilen von Baden-Württemberg und vier Gastorchester aus China, England und Österreich mit insgesamt etwa 820 Mitwirkenden. Das Besondere der diesjährigen Schulorchestertage ist die große Zahl von zehn Orchestern allein aus der gastgebenden Stadt Singen. „Das gab es noch in keinem anderen Veranstaltungsort“, betont Wolfhard Bickel, Beauftragter des Kultusministeriums für die Schulorchester. „Damit weist sich Singen als eine beispielhafte Musikstadt aus!“ Singens Oberbürgermeister Oliver Ehret freut sich, dass die teilnehmenden Ensembles fast die ganze Bandbreite des schulischen Angebots in der Stadt repräsentieren. „Die drei abendlichen Konzertaufführungen stoßen bestimmt auf ein großes Publikumsinteresse“, ist sich Ehret sicher.

Bemerkenswert ist die Teilnahme eines Orchesters des Landesverbands der Liebhaberorchester mit Erwachsenen aus Singen, das Collegium Musicum, und zweier Ensembles der Musikschule der Stadt Singen. Damit wird ein Brückenschlag zwischen der Schulmusik, den Laienmusikverbänden und der Musikschule vollzogen.

Die Schulorchestertage führen die Orchester zusammen, damit diese vor einem breiten Publikum in Konzerten und Workshops auftreten, ihr Können demonstrieren, von anderen lernen, neue Eindrücke gewinnen und wertvolle Impulse für das eigene Musizieren mit nach Hause nehmen können. Die jährlich stattfindenden Schulorchestertage sind Teil des vom Kultusministerium aufgelegten Programms „Begegnungen der Schulmusik“. Zu diesem Programm zählen auch die Schulchortage, die Jazztage, die Schultanztage und die auf regionaler Ebene durchgeführten Begegnungskonzerte. Mit diesen Veranstaltungen wird vor allem die vielfältig geleistete Arbeit in den Musikarbeitsgemeinschaften der öffentlichen Schulen, die als freiwillige Angebote von vielen Schülerinnen und Schülern gerne angenommen werden, einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Einzelnen finden folgende Veranstaltungen statt:

A.) KONZERTE:
Das Eröffnungskonzert (Montag, 7. Juli, 19.00 Uhr, Stadthalle) gestalten in der Mehrzahl jüngere Orchester, darunter ein Orchester aus China, das auf traditionellen chinesischen Instrumenten musiziert.

Der zweite Konzertabend (Dienstag, 8. Juli, 19.00 Uhr, Stadthalle) ist dem Klassenmusizieren gewidmet. Hier treten nur Klassenorchester auf und zeigen, was sie im Klassenunterricht im Fach Musik zum Beispiel als Bläserklasse oder als gemischtes Klassenorchester gelernt und geübt haben.

Mit diesem „Tag des Klassenorchesters“ wird die Vielfalt und Qualität des Musizierens im Klassenverband gewürdigt. Gerade mit dieser Methode hat sich in den vergangenen Jahren im Rahmen der Gestaltungs- und Methodenfreiheit im Musikunterricht ein weites Feld eröffnet, welches die Schülerinnen und Schüler im aktiven Musizieren begeistert und an die Musik heranführt.

Beim Abschlusskonzert (Mittwoch, 9. Juli, 19.00 Uhr, Stadthalle) musizieren die großen Symphonieorchester der Schulen und bilden mit einem herausragenden symphonischen Programm den Höhepunkt der Schulorchestertage. Auch an diesem Abend wirkt auf Vermittlung der „Deutschen China-Gesellschaft“ ein Schülerorchester aus China mit, das derzeit in Deutschland weilt.

B.) LEHRERFORTBILDUNG KLASSENMUSIZIEREN:
Am Dienstag, 8. Juli, findet von 9.00 bis 17.00 Uhr in der Stadthalle eine große regionale Lehrerfortbildung zum „Klassenmusizieren“ statt. Die entsprechende Einladung dazu wurde über das Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Schule und Bildung, an die Schulen geleitet!

Kostenlose Konzert-Eintrittskarten und ein ausführliches Programmheft gibt es bei:
Kultur & Tourismus Singen, Tourist Information, Marktpassage,
August-Ruf-Straße 13, oder Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen,
Telefon +49 (0)7731/85-262 oder - 504, E-Mail:
ticketing.stadthalle@singen.de


Auf die Schulorchestertage vom 7. bis 9. Juli in der Stadthalle Singen freuen sich Wolfgang Zander und Gabriele Haunz vom Hegau-Gymnasium Singen, Walter Müller-Fahlbusch vom Friedrich-Wöhler-Gymnasium, Oberbürgermeister Oliver Ehret, Walter Möll, Geschäftsführer der Kultur und Tourismus Singen GmbH, sowie Wolfhard Bickel, Beauftragter des Kultusministeriums für Schulorchester, mit den jungen Musikerinnen Teresa Raffelsberger, Julia Glunk, Eva Gofferjé, Vanessa Tschacher, Birte Buchwalder und Tabea Sawatzky vom Hegau-Gymnasium.

Zu den Mitwirkenden der Schulorchestertage vom 7. bis 9. Juli in der Stadthalle Singen zählt:


das Yuhang High School Orchestra aus Hangzhou in China

das Ensemble „Concerto Wöhler“ des Friedrich-Wöhler-Gymnasiums Singen


das Ensemble „Hot Brass Tunes“ der Johann-Peter-Hebel-Schule Singen


das Schulorchester des Hegau-Gymnasiums Singen


die „Hawa-Band“ der Haldenwangschule Singen

23. Juni 2008

Gipfeltreffen der Medienpolitiker Bayerns und Baden-Württembergs in Stuttgart

23.06.08 - STUTTGART – Hoher Besuch aus Bayern: Der Vorstand der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) unter Führung von Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring sowie zahlreiche Mitglieder des Medienrates sind zu einem Informationsaustausch mit der baden-württembergischen Landesanstalt für Kommunikation (LFK) nach Stuttgart gekommen.

Dort wurden Sie von LFK-Präsident Thomas Langheinrich empfangen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand das Thema Online-Aktivitäten der öffentlich-rechtlichen Medien. Präsident Ring vertrat dabei eine eindeutige Position: Die jetzt von einer Arbeitsgruppe entwickelten Vorgaben für ARD und ZDF – die die Ministerpräsidenten eingesetzt haben – seien noch nicht weitgehend genug. Der Wettbewerb mit privatfinanzierten Anbietern sei auch unter diesen Vorzeichen immer noch unfair. Außerdem interessierte die bayrischen Medienpolitiker besonders, wie regionales Privatfernsehen in Baden-Württemberg organisiert ist. Aus diesem Grund besuchte die Gruppe die Büros und Studios von REGIO TV Stuttgart/Böblingen.

Der Sender gehört zum Medienhaus Schwäbischer Verlag. Mediendirektor Joachim Umbach und REGIO TV-Geschäftsführer Frank Eckstein informierten die Gäste über das Fernseh-Konzept des Medienhauses und über die Aktivitäten der REGIO TV-Senderkette, zu der neben REGIO TV Stuttgart/Böblingen auch noch REGIO TV Schwaben in Ulm sowie REGIO TV EURO 3 in Friedrichshafen gehören. Dr. Erich Jooß, der Vorsitzende des bayrischen Medienrates, zeigte sich von der Qualität des Angebotes überrascht. Das sei eine professionelle Grundversorgung mit guten regionalen Inhalten. Und BLM-Geschäftsführer Martin Gebrande ergänzte, das Angebot sei vorbildlich – auch für Bayern.


Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident Bayerischen Landeszentrale für neue Medien


Dr. Erich Jooß, der Vorsitzende des bayrischen Medienrates
(Fotos: Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG)

… singa, wia dr Schnabl gwachsa isch

23.06.08 - „… singa, wia dr Schnabl gwachsa isch“, heißt es am Samstag, 28. Juni 2008 ab 18 Uhr in Feldkirch. Das große Finale des siebten mundARTpop/rock-wettbewerbs findet im Gymnasiumhof in Feldkirch statt. Rund 20 Vorarlberger Musikgruppen haben sich Anfang Juni bei der Vorausscheidung im ORF Funkhaus für das große Finale des mundARTpop/rock-wettbewerbs des ORF Vorarlberg beworben.

Neun Gruppen – die Salty Slickers, ARU, Judith S. und Soulfood Projekt, Aggressiv, Alexander Goltnar, Isabella Pincsek, Kompräss, Namenlos und Reinhold Nachbauer und Band sind mit dabei. Die Kinder der "Grinserbande" wurden als "besondere Gäste" eingeladen. Neben den in den Liedern behandelten Themen war auch die musikalische Bandbreite erstaunlich. Sie reichte von Rock, Pop, Chormusik bis hin zu Liedermachern. Junge Mädchen gegen „alte Hasen“, A-cappella-Gesang gegen Stromgitarren.

Eine prominent besetzte Jury wird die Gruppen bewerten. Um 18 Uhr beginnt das Mundartfest mit einem Auftritt der „Spinning Wheels“, den Gewinnern des letzten Jahres. Ab 19 Uhr gibt es einen Einstieg in „Vorarlberg heute“ und um 19 Uhr 30 beginnt der Wettbewerb. Die Siegerehrung wird Landesstatthalter Markus Wallner übernehmen. Stargast des Abends ist Wolfgang Verocai.

Ob Profi- oder Amateurmusiker, „Singa wia dr Schnabl gwachsa isch“ ist die einzige Bedingung, um am Wettsingen für den begehrten „Schnabl“ teilzunehmen. Erstmals wurde heuer die Kategorie „Coversongs“ eingeführt. In dieser Kategorie konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Musik bekannter Titel verwenden und mit einem selbst geschriebenen Mundarttext versehen. Der Gewinner in dieser Kategorie wurde mit „Rheinstone“ ermittelt.

Schnabel zu gewinnen
Beim großen Open Air-Finale in Feldkirch am 28. Juni gibt es für die Gruppen Preise im Gesamtwert von über 3.000 Euro sowie die Möglichkeit einer professionellen Tonstudio-Aufnahme zu gewinnen. Die besten Titel werden regelmäßig im Tagesprogramm von Radio Vorarlberg gespielt. Auch in diesem Jahr werden wieder tausende Besucherinnen und Besucher erwartet, die neben dem Wettbewerb auch eine Live-Außenstelle von „Vorarlberg heute“ miterleben können.

Musikalischer und kulinarischer Hochgenuss
Neben der Musik wird’s auch kulinarischen Hochgenuss geben. Die Frastanzer Brauerei und die Feldkircher Wirte sorgen am Gymnasiumhof für Speis und Trank.


Foto: Feldkircher Werbe- und Tourismus GmbH

Auf den Spuren von Thor Heyerdahl

23.06.08 - „Mit dem Schilfboot „Abora III“ über den Atlantik“. Vortrag von Dominique Görlitz am Freitag 27. Juni 2008 im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen.

Seit dem Versuch Thor Heyerdahls mit der Kon-Tiki fasziniert die Menschen der Gedanke der Atlantiküberquerung mit einem einfachen Schilfboot. War dies schon in der Steinzeit möglich? Dieser Frage stellte sich Dominique Görlitz mit seinen Experimenten auf hoher See. „Abora III“ war ein Versuch, von New York aus über das Meer Spanien zu erreichen. Dieses Experiment konnte durch das ZDF in einem Dokumentarfilm begleitet werden. Der Experimentalarchäologe Dominique Görlitz berichtet über seine abenteuerlichen Versuche, mit einem Rahsegler nach steinzeitlichem Vorbild Europa von der neuen Welt aus zu erreichen.

Der Vortrag findet im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen am Freitag den 27. Juni um 20 Uhr statt. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintrittspreis zum Vortrag beträgt 4 €. Der Erlös des Vortrages wird zum Bau von „Abora 4“ verwendet.

18. Juni 2008

Tag der offenen Gärten in Konstanz, Kreuzlingen und Tägerwilen

18.06.08 - Grüne Oasen der unterschiedlichsten Art öffnen sich an den kommenden Wochenenden 21./22. Juni und 28./29. Juni, jeweils von 15-18 Uhr zum ,,Tag der offenen Gärten" für viele interessierte Besucherinnen und Besucher, die gerne einmal den Blick hinter Hecken, Zäune und Mauern werfen möchten. Ob Zier-, Haus-, Obst- oder Naturgarten, parkähnliche Anlage mit altem Baumbestand oder mediterranem Charakter, ob Biotop oder neu angelegter Garten - die Qual der Wahl dürfte in diesem Jahr besonders schwer fallen.
Alle Teilnehmer der diesjährigen Aktion der Konstanzer Stadtmarketing-Projektgruppe ,,Grün in Konstanz" freuen sich auf interessierte Gäste und werden diese mit großer Begeisterung durch ihre Gärten führen. Die Aktion findet grenzüberschreitend in Kreuzlingen, Tägerwilen und Konstanz statt.

Mit der Aktion soll auf die oft unterschätzten Möglichkeiten aufmerksam gemacht werden, größere wie kleinere Flächen abwechslungsreich und naturnah zu gestalten. Gartenfreunde haben die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.

Stadtmarketing und ,,Grün in Konstanz" organisieren die offenen Gärten nun schon zum vierten Mal und sind mit der Resonanz mehr als zufrieden, da neben dem ,,Stamm" immer wieder neue Hobbygärtner teilnehmen, die Einblick in ihre idyllischen Paradiese gewähren. So konnten im vergangenen Jahr rund 1000 begeisterte Gäste in 20 Gärten begrüßt werden.

Die Gärten sind an den jeweiligen Öffnungstagen gekennzeichnet und signalisieren den Besuchern, dass sie willkommen sind. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Gärten an den folgenden Standorten sind am Samstag, den 21. Juni, von 15 bis 18 Uhr zugänglich:

In Konstanz:
Sonnentauweg 45 (Naturgarten mit heimischer Pflanzenkultur und zahlreichen
Biotopen);

Friedrichstr. 31 (romantischer Garten mit Biotop und Bachlauf); Eisenbahnstr. gegenüber Nr. 3 (neu angelegte, vielfältige Oase);

Rheingasse 11 (idyllischer Niederburg-Garten) In Kreuzlingen: Rebenstr. 21 (multikultureller Garten); Sonnenstr. 20 (Naturgarten-Idylle) In Tägerwilen: Bächenwiese 1 (neu angelegter Ziergarten mit natürlichem Bachlauf, Weinberg und Trockenmauer)

Am Sonntag, den 22. Juni, sind folgende Gärten geöffnet:

In Konstanz:
Sonnentauweg 45 (Naturgarten mit heimischer Pflanzenkultur und zahlreichen
Biotopen);

Friedrichstr. 31 (romantischer Garten mit Biotop und Bachlauf); Konradigasse 12 (Hof in der Niederburg mit Rundumbepflanzung)

In Kreuzlingen:
Rebenstr. 21 (multikultureller Garten); Alte Bergstr. 14 (idyllischer Stadtgarten); Langgartenweg 1 (liebevoll angelegter Hobbygarten mit vielfältigem
Pflanzenbewuchs)

In Tägerwilen:
Bächenwiese 1 (neu angelegter Ziergarten mit natürlichem Bachlauf, Weinberg und Trockenmauer)

Am Samstag, den 28. Juni, finden Führungen durch folgende Gärten statt:
In Konstanz:
Sonnentauweg 45 (Naturgarten mit heimischer Pflanzenkultur und zahlreichen Biotopen);

Horchstr. 8 von 9 - 11 Uhr (wunderschöner Dachgarten); Fliesshornstr. 8 Dingelsdorf (Kakteengarten mit Palmen, Zitronen, Orangen, Feigen, Kiwi und Obstbäumen)

In Kreuzlingen:
Rebenstr. 21 (multikultureller Garten); Sonnenstr. 20 (Naturgarten-Idylle) In Tägerwilen: Meierhofstr. 11 (Erholungsgarten mit Duft- und Gewürzpflanzen); Im Bindersgarten 3 (Therapie- und Kräutergarten) Folgende Gärten öffnen am Sonntag, den 29. Juni, ihre Pforten: In Konstanz: Sonnentauweg 45 (Naturgarten mit heimischer Pflanzenkultur und zahlreichen
Biotopen);

Jakobstr. 79 (parkähnlicher Garten mit Staudenrabatten,Terrassen- und Balkonbegrünung);

Fliesshornstr. 8 Dingelsdorf (Kakteengarten mit Palmen, Zitronen, Orangen, Feigen, Kiwi und Obstbäumen)

In Tägerwilen:
Meierhofstr. 11 (Erholungsgarten mit Duft- und Gewürzpflanzen); Bächenstr. 18 (gepflegter Naturgarten mit Bach); Im Bindersgarten 3 (Therapie- und Kräutergarten)

Hinweise auch auf www.stadtmarketing.konstanz.de oder unter 0049/7531/28248-19.

16. Juni 2008

Nacht der Blasmusik

16.06.08 - Am 20. Juni findet die 8. Nacht der Blasmusik in Feldkirch statt. Bereits zum achten Mal rufen die sechs Blasmusikkapellen der Montfortstadt zur „Nacht der Blasmusik“ in die Marktgasse.

Über 500 Musiker werden am Freitag den Feldkirch-Besuchern den Marsch blasen. Start ist um 19.30 Uhr mit dem Marsch aller Kapellen in die Marktgasse und ab 20 Uhr mit den Darbietungen der Jugendkapellen. Ab 20.30 Uhr sind dann alle Musikgruppen in der Feldkircher Innenstadt versammelt und werden den Fans aus Feldkirch und Umgebung mit ihren Blasinstrumenten die Sommernacht versüßen. (Fotos: Feldkircher Werbe- und Tourismus GmbH)

Programm:

19.30 Uhr Marsch aller Kapellen in die Marktgasse

20.00 Uhr Platzkonzert der Jugendkapellen in der Marktgasse

20.30 Uhr Platzkonzerte an den verschiedenen Spielorten, die Feldkircher Musikvereine wechseln während den Platzkonzerten die Spielorte

Sparkassenplatz
Musikverein Schellenberg (FL) und Stadtmusik Feldkirch

Rösslepark
Musikverein Frastanz und Harmoniemusik Tisis-Tosters

Dogana
Musikkapelle Unterinn (Südtirol) und Musikverein Gisingen

Marktgasse
Musikverein Ingerkingen (D) und Musikverein Nofels

Churertor
Stadtkapelle Sigmaringen (D) und Musikverein Altenstadt

22.00 Uhr Großes Finale in der Marktgasse


Schon 5.000 Besucher bei Doppelausstellung 200 Jahre Carl Spitzweg

16.06.08 - Radolfzell am Bodensee zeigt viel Interessantes rund um Spitzweg - „Wir haben von der Spitzwegausstellung gehört, uns zu fünft zusammengetan und sind heute mit dem Zug von Stuttgart hierher, um uns einmal Originalbilder von Spitzweg anzuschauen – wann bekommt man schon mal so eine Gelegenheit!“, meint eine Besucherin der besonderen Doppelausstellung zum 200. Geburtstag des nach wie vor populären Künstlers in Radolfzell am Bodensee.

Ideal hierbei: Vom Bahnhof sind es zum Museum, der idyllischen Altstadt, aber auch zur Uferpromenade nur sehr kurze Wege. Nach knapp einem Monat konnte Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt mit Kulturreferent Karl Batz als dem Organisator der Ausstellung Hannelore Philkofer aus Frankfurt am Main als 5.000ste Besucherin begrüßen und mit einem Blumengruß überraschen. Wie viele andere zeigte sie sich beeindruckt von der großen Zahl von insgesamt 71 Gemälden, Zeichnungen und Skizzen des beliebten Künstlers, die Spitzweg in seiner ganzen Schaffensbreite zeigen. Beim Themenschwerpunkt „Spitzweg und sein Frauenbild“ im Museum sind zahlreiche Bilder und Skizzen mit für Spitzweg so typischen Genreszenen von hintergründigem Humor zu sehen, die der damaligen Gesellschaft oft einen Spiegel vorhalten.

Das man ihn als herausragenden Landschaftsmaler seiner Epoche erst richtig einschätzen kann, wenn man ihn im Zusammenhang mit Werken anderer Künstler sieht, zeigt sich in der Ausstellung der Villa Bosch „Gärten und Landschaften bei Carl Spitzweg und seinen Malerfreunden“. Ergänzend zu den zahlreichen Infotafeln mit seiner Biographie werden auch gerne Führungen oder einzelne Bildbetrachtungen genutzt. Und sogar die jungen Besucher bekommen Zugang zu Spitzweg: „Wir haben inzwischen schon einige „Mädchen im Gebirge“ aus kreativer Kinderhand“, schmunzelt Museumspädagoge Rüdiger Specht. Die Ausstellung läuft noch bis 3. August 2008.

Wer gerne Erläuterungen zu den Exponaten wünscht, kann sich den offiziellen Führungen jeweils sonntags um 14 Uhr im Stadtmuseum und um 15.30 Uhr in der Villa Bosch anschließen oder eine separate Gruppenführung buchen. Den nächsten Spitzweg-Schnupperkurs für Kinder gibt es am 18. Juli von 15 bis 17 Uhr. Jeweils donnerstags um 18.45 Uhr kann man innerhalb des Ausstellungsbesuches an einer besonderen, ausführlichen Bildbetrachtung eines der Spitzwegmotive teilnehmen. Für Eigenstudien helfen der Museums-Katalog zum Radolfzeller Spitzweg-Kabinett und der spezielle Ausstellungskatalog zu den in der Villa Bosch gezeigten Werken. Als schöne Erinnerung schätzen die Besucher auch die Kunstkarten mit Bildern der Ausstellung wie auch die beiden Spitzweg-Sondermarken aus dem Jahr 1985 und 2008 mit jeweiligem Ersttagsstempel sowie dem Numisblatt mit Briefmarkenblock und 10 € Sondermünze. Mehr zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen mit günstiger Verbundkarte usw. über www.stadtmuseum-radolfzell.de.


Im Spitzweg Bild vom „Gutsherr“, einer Leihgabe des Von der Heydt-Museums in Wuppertal, erkennt man die so geschätzte Gabe des Künstlers, mit treffender Positur und Mimik sehr viel auszusagen. „Diese „Alles meins!“-Haltung der Figur passt auch manchmal in unsere Zeit“, so der treffende Kommentar eines Betrachters. (Bild-Reproduktion: Kulturamt Radolfzell)

14. Juni 2008

Neues aus der Bodenseeregion

14.06.08 - Raus auf’s Land – mit viel Natur, Kultur und Feriengenuss pur! Urlaub ganz nach Wunsch in der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee. Man ist urlaubsreif, hat hohe Erwartungen an die schönsten Tage des Jahres und stellt oft erst am Ferienziel fest, was man wirklich möchte.

„Viel kann – nichts muss“ – ist daher das Motto der idyllischen Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee, die ihren Gästen ein breit gefächertes Angebotsspektrum zur freien Auswahl präsentiert. Dass die beschauliche Umgebung – nur wenige Kilometer vom quirligen Bodenseeufer entfernt - attraktive und überraschende Besonderheiten aufweist, beweist ein Blick in den prall gefüllten Freizeitführer. Hier locken kunsthistorische Kleinode am Jakobs-Pilgerweg, Brauchtum und Konzerte, aber auch bissiges Kabarett, heißer Soul und moderne Kunst. Themen-, Rad- und Wanderwege zeigen die Vielfalt der ursprünglichen Landschaft mit ihren herrlichen Ausblicken über den See. Die kleinen Gäste spielen eine Hauptrolle und werden von den Gastronomen mit so manchem Extra verwöhnt. Während das Kinderfreizeitprogramm spannende Abenteuer bietet, erholen sich die Erwachsenen bei Apfelpeeling- und Wohlfühlmassagen. Ganz nach Wunsch ist auch die große Auswahl bei den familienfreundlichen Gastgebern, die vom Heuhotel bis zum Vier-Sterne-Haus reicht.


beim "Höchsten: Blick zu See und Alpen
(Foto: Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee)

So gibt es diesen Sommer beispielsweise im Markdorfer Fünf-Sterne-Camping Wirthshof ein abenteuerliches Naturprogramm mit Floßbauen, Schluchtüberquerung auf dem Gehrenberg, Fackelwanderung und anderem mehr. Auch ein besonderes Vollmonderlebnis auf dem „Höchsten“ (833 m), die Besichtigung der Bermatinger Höhlen, ein Besuch auf der Schneckenfarm oder Erlebniswanderungen auf den schönsten Touren stehen auf dem Programm. Beim Rundgang durch die historische Altstadt von Markdorf mit dem Nachtwächter sind humorige Anekdoten garantiert. Zusätzlich lohnt ein Besuch des Auenviertels mit alten Winzerhäusern, eine Führung durch den Hexenturm sowie südliches Strandgefühl oder ein Sommerkonzert im Hof des Hotels Bischofschloss.

Ganzheitlich sind viele Angebote zur Regeneration oder einfach zum Wohlfühlen – um nur einige der zahlreichen Anregungen zu den Ferientagen zu nennen. Wer einfach nur entspannen will, kommt sich an vielen Plätzen wie auf einer Sonnenterrasse über dem Bodensee vor. Natürlich darf der kulinarische Genuss nicht zu kurz kommen, wobei die Gastronomen gerne mit Spezialitäten der Region trumpfen. So setzt beispielsweise in Limpach der Chef des mehrfach ausgezeichneten Natur Hotel Mohren und Mitglied von „Slow Food Bodensee“ auf traditionelle und saisonale Gerichte in 100 Prozent Bio-Qualität.

Weitere Informationen über: Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee, Marktstraße 1, D-88677 Markdorf, Tel. ++49(0)7544/500-290, info@gehrenberg-bodensee.de, www.gehrenberg-bodensee.de.

13. Juni 2008

Wahl der Mainau-Rosenkönigin 2008 - 13. bis 29. Juni

13.06.08 - Zum Mainau-Sommer gehören immer auch die Rosen. Die „Königin der Blumen“ entfaltet im Juni ihre Pracht im Italienischen Rosengarten, entlang der Promenade der Wild- und Strauchrosen und im Roseninformationsgarten.

Die Schönste unter den Schönen bestimmen alljährlich die Besucher bei der Wahl der Mainau-Rosenkönigin. Ein international bedeutendes Sortiment mit rund 1.200 Sorten aus üppigen Wild-, beeindruckenden Strauchrosen und zauberhaften Beetrosen steht zur Wahl. Außerdem bieten Experten der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde am Rosen-Informationsstand im Rosengarten allerlei Wissenswertes über Rosen.

Zur Stimmabgabe stehen Wahlurnen entlang der Promenade der Wild- und Strauchrosen im Italienischen Rosengarten und im Gärtnerturm bereit. Bei der Hauptverlosung nach Abschluss der Wahl sowie bei den Tagesverlosungen gibt es auch in diesem Jahr wieder wertvolle Preise zu gewinnen. An der Tagesverlosung, jeweils um 15.00 Uhr im Gärtnerturm, nehmen nur die beim Gärtnerturm eingeworfenen Lose teil. (Foto: Insel Mainau)

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6. Juni 2008

Bundeswehr unterstützt Konstanzer Region nach Brand im Klinikum

06.06.08 - Sanitätsdienst der Bundeswehr errichtet mobilen OP-Trakt. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr unterstützt das Klinikum Konstanz nach dem Brand im Operationstrakt mit containergestützter OP-Kapazität. Der Operationsbetrieb in der Region Konstanz kann dadurch zum Wohle der Bevölkerung aufrecht erhalten werden.

Das Bundesministerium der Verteidigung hat am 06. Juni 2008 die Unterstützung des Klinikums zugesagt. In der Nacht vom 2. auf den 3. Juni hatte ein Brand den Zentral-OP mit sechs Sälen so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass hier bis auf weiteres nicht operiert werden kann. Die OP-Kapazität im Landkreis Konstanz und dessen Einzugsgebiet verringert sich dadurch um rund 50 Prozent.

Das für Süddeutschland zuständige Sanitätskommando IV wird kurzfristig auf dem Klinikgelände Operationscontainer mit der notwendigen Peripherie errichten und voraussichtlich für sechs Wochen betreiben. Dann soll eine Zwischenlösung aufgestellt werden, die den Betrieb bis zur endgültigen Beseitigung der Brandschäden ermöglicht. Der Aufbau der Container wird bereits am Wochenende abgeschlossen sein. Das medizinische Personal wird nach dem Aufbau der modularen Sanitätseinrichtung durch das Klinikum selbst gestellt.

Die hochwertig ausgestatteten Operationscontainer sind modulare Elemente mobiler Rettungszentren. Mit diesen Rettungszentren ist der Sanitätsdienst der Bundeswehr in der Lage, die Fähigkeiten eines Krankenhauses in jedem Einsatzgebiet aufzubauen. Je nach Notwendigkeit werden die modularen Komponenten passend für den jeweiligen Einsatz zusammengestellt.

5. Juni 2008

Klinikmitarbeiter lassen sich nicht entmutigen

05.06.08 - Nach Brand im Operationstrakt läuft der Betrieb im Klinikum Konstanz weiter - Brandursache unklar.

Nach dem Brand im Operationstrakt des Klinikums Konstanz in der Nacht auf Dienstag zeigen sich die Mitarbeiter des Hauses kämpferisch. Der Klinikbetrieb soll baldmöglichst nahezu uneingeschränkt weitergeführt werden, wenn auch in anderer Form als bislang, kündigte Prof. Gert Müller-Esch, Klinikdirektor Medizin an. Bis sich die Mitarbeiter auf die neuen Gegebenheiten eingestellt haben, kann es unter Umständen zu Verschiebungen von Operationen oder Verlegungen in andere Krankenhäuser kommen. ,,Die Behandlungsqualität der Patienten hat Vorrang", betont Müller-Esch.Der Brand hat den Zentral-OP mit sechs Sälen stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass hier bis auf weiteres nicht operiert werden kann.


Medizinische Fachleute der Bundeswehr überprüfen die Vor-Ort-Bedingungen
für mögliche mobile Operationseinheiten zur Unterstützung des Klinikum Konstanz
(Foto: Klinikum Konstanz)

Das Vincentius-Krankenhaus sowie das Herzzentrum Bodensee haben dem Klinikum die Kooperation bei der Nutzung von OP-Sälen angeboten. Heute haben Ärzte des Klinikums ihre Patienten bereits im Vincentius-Krankenhaus, das in wenigen Minuten vom Klinikum aus zu erreichen ist, operiert. An zwei Tagen pro Woche sind Operationen im Herzzentrum, das direkt neben dem Klinikum steht, möglich. Ihre Unterstützung haben auch das Klinikum Friedrichshafen, das Kantonsspital Münsterlingen und das Klinikum Singen angeboten.

Desweiteren wird der Aufbau von vier Container-OPs durch die Bundeswehr erwogen. Ein Vorauskommando der Bundeswehr hat das Gelände des Klinikums auf einen möglichen Standort der Container geprüft. Wenn das Verteidigungsministerium dem Einsatz zustimmt, können die provisorischen, aber hervorragend ausgestatteten OP-Container in kurzer Zeit aufgebaut werden.

Obwohl manchem Klinikmitarbeiter angesichts der Zerstörung am Dienstagmorgen die Tränen in den Augen standen, wurde schnell engagiert nach Wegen gesucht, um die Versorgung der Patienten auch weiterhin auf hohem Niveau zu gewährleisten. Beeinträchtigt sind die operativen Fachabteilungen, die übrigen Abteilungen können den Betrieb uneingeschränkt fortsetzen. Die Pflegestationen sind von dem Feuer gänzlich unberührt geblieben. Wegen starker Rauchentwicklung ist jedoch der Laborbetrieb begrenzt worden. Aus Gründen des Arbeitsschutzes gelten für Mitarbeiter strenge Schutzrichtlinien, die Mehrheit der Untersuchungen wird deshalb vorübergehend von einem externen Labor erledigt. Die Reinigung der von Rauch in Mitleidenschaft gezogenen Bereiche laufen auf Hochtouren.

Reinigungsteams von Spezialfirmen sind rund um die Uhr im Einsatz, um die Reinigung zügig zu vollziehen. Auf der Nordseite des Funktionsanbaus wird ein Turm aufgebaut, über den die Entsorgung der von Ruß verschmutzten Gegenstände möglich ist, ohne sie durch von Patienten genutzten Räume tragen zu müssen. Die Intensivstation für operative Medizin, die wegen starken Rauchs in der Brandnacht geräumt werden musste wie auch die teilweise geräumte Intensivstation für Neugeborene konnten nach der Überprüfung von externen Sachverständigen wieder bezogen werden. Das CT-Gerät des Instituts für Röntgendiagnostik und Nuklearmedizin muss von Servicetechnikern geprüft werden, bevor es wieder in Betrieb genommen werden kann. Das Gerät ist von Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen worden. Zwischenzeitlich kann das CT-Gerät der Praxis Zwicker und Partner vom Klinikum genutzt werden.

,,Hier arbeitet eine tolle Mannschaft, die die Unterstützung der Stadt verdient", sagte Oberbürgermeister Horst Frank vor dem Personal. ,,Dieses Unglück trifft uns alle", betonte er. Die Brandursache wie die Schadenshöhe ist unklar, die Staatsanwaltschaft hat einen Gutachter angeordnet. Sabotage oder fahrlässige Brandstiftung können nach Angaben von Klaus-Dieter Quintus, Kommandant der Feuerwehr Konstanz, ausgeschlossen werden. Er lobte bei einer Pressekonferenz die Rettungsarbeiten unter Einsatzleiter Hans-Jürgen Oexl: ,,Die Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften und Klinikum ist hervorragend abgelaufen."

4. Juni 2008

Wer malt das schönste Affenberg-Bild?

04.06.08 - Berberaffen, Störche und Co. als Modelle beim Kinder-Malwettbewerb am Affenberg Salem.

Für junge Gäste des Affenbergs Salem beim Bodensee gibt es nun einen zusätzlichen Anreiz zum Besuch dieses einzigartigen Tierparks: Schon immer sind dort die Berberaffen mit ihren Kuschelgruppen, drolligen Babys, quicklebendigen Jungtieren, das bambigefleckte Damwild und die prächtigen Störche beliebt. Diese Eindrücke interessieren auch Parkleiter Dr. Roland Hilgartner. Deshalb hat er für die Saison 2008 einen Malwettbewerb für Kinder von 3 bis 15 Jahre ausgeschrieben. Bis zum 8. September werden die schönsten Bilder mit Buntstiften, Wachsmalkreide oder Wasserfarben gesucht. Die jungen Künstler mit den schönsten Bildern pro Altersgruppe erhalten tolle Preise. Zudem werden die besten Bilder am Eingang zum Affenfreigehege für alle Besucher sichtbar ausgestellt.

Dr. Hilgartner kennt seine Schützlinge genau. So empfiehlt er für gute Beobachtungsmöglichkeiten besonders den Morgen und den späteren Nachmittag, wenn die Affen munterer sind, da sie gerade im Sommer um die Mittagszeit gerne eine Siesta halten. Wer genau hinschaut, erkennt rasch, dass jeder Affe ein anderes Gesicht hat, dass die Jungaffen gerne auf den Bäumen herumklettern und die süßen Babys nach einer ersten Zeit am Bauch der Mutter oft auf dem Rücken der starken Berberaffenmännchen reiten. Mittlerweile sind schon acht kleine Äffchen zur Welt gekommen. Bei der Damwildfütterung um 16.15 Uhr und den Fütterungen an der Storchenwiese um 11 und 16.45 Uhr lassen sich auch diese Parkbewohner gut beobachten und fotografieren. Später kann man das ganze dann gut aus dem Gedächtnis oder nach Foto zeichnen. Manche interessieren sich vielleicht auch für die vielen Wasservögel oder großen Karpfen im Weiher. Das Affenberg-Team und der Kooperationspartner SÜDKURIER freuen sich mit der Jury schon jetzt auf viele einzigartige bunte Bilder und die besondere Sichtweise der jungen Künstler. Noch ist genug Zeit, das größte Affenfreigehege Deutschlands zu besuchen. Hierbei gibt es für die ganze Familie, Jugendgruppe oder Schulklasse viel Abwechslung und eine spannende Affenberg-DVD für zu Hause. Zum Austoben lockt der neu gestaltete große Spielplatz.

So funktioniert der Wettbewerb:
Beim Kindermalwettbewerb von Affenberg und SÜDKURIER gibt es tolle Sachpreise und etliche Trostpreise zu gewinnen. Alle Bilder werden in einer Bildergalerie auf den Internetseiten des Affenbergs und des SÜDKURIER veröffentlicht. Es kommen alle Bilder von Tieren am Affenberg in die Auswahl, sie werden dabei nach Altersgruppen gestaffelt, daher ist neben Namen, Adresse auch die Altersangabe wichtig.

Die Bilder können per Post an den Affenberg Salem, D-88682 Salem oder per Mail an info@affenberg-salem.de geschickt werden. Auch die Kinderredaktion der beteiligten Zeitung nimmt Zeichnungen entgegen: SÜDKURIER, voll krass, Max-Stromeyer-Straße 178, D-78467 Konstanz. Oder per E-Mail an: vollkrass@suedkurier.de. Einsendeschluss ist der 8. September 2008. Die Preisvergabe ist noch im gleichen Monat.

Weiteren Informationen zum Park über www.affenberg-salem.de oder über Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. ++49(0)7553/3-81, Fax ++49(0)7553/64 54, info@affenberg-salem.de.

Der Tierpark ist täglich von 9-18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr) und vom 26. Oktober bis 2. November jeweils von 9-17 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr) geöffnet. Er ist mit dem „Erlebnisbus“ im Stundentakt zu erreichen. Motorisierten Gästen steht ein großer, gebührenfreier Parkplatz zur Verfügung.


Bis 8. September sind schöne Kinder-Zeichnungen der Tiere vom Affenberg Salem gesucht. Also nichts wie hin zu den besonderen Modellen und schönen Motiven für den Malwettbewerb dieses Sommers. Foto: Affenberg

Fegefeuer in Ingolstadt

04.06.08 - Im Fegefeuer ist noch nicht alles verloren. Anders als in der Hölle. Da wäre die Sache aussichtslos. Hier ist noch Hoffnung, das Paradies könnte erreichbar sein, Aufstieg scheint möglich - aber wie? Kann man sich hocharbeiten, indem man sich an die Gesellschaft optimal anpasst? Soll man Außenseiter meiden? Gibt es Pluspunkte für Konformität? Kann man sich hochbeten? Ist Selbstkasteiung eine Lösung?

„Fegefeuer“, das heißt Sehnsucht nach Erlösung, Kampf aller gegen alle. Und jeder ist allein. Marieluise Fleißers erster Theatertext ist das faszinierende und verstörende Bild einer um Erlösung ringenden Gesellschaft. „Ingolstadt“ kann überall da sein, wo ein soziales Gefüge ins Pathologische abzudriften beginnt; es steht für die Enge einer Gesellschaft, in der Selbstentwürfe junger Leute keinen Platz haben, in deren rigiden Moralvorstellungen und Rollenklischees sie gefangen sind.

Mittwoch, 11/06
Mittwoch, 18/06
Freitag, 20/06 jeweils 20.00 Uhr - Spiegelhalle

Inszenierung: Nora Somaini, Bühne: Stephan Testi, Kostüme: Justina Klimczyk mit Gislén Engelmann, Kristin Muthwill, Jana Alexcia Rödiger, Monika Vivell; David Benito Garcia, Otto Edelmann, Michael Müller, Nico Selbach

Kasse im Stadttheater, Konzilstraße 11, D-78462 Konstanz

Montag-Freitag 10-19 Uhr
Samstag 10-13 Uhr
Sonn- und Feiertag nur Vorstellungskasse (eine Stunde vor Vorstellungsbeginn).

Tel. 0049 (0)7531 900150
Fax 0049 (0)7531 900155
E-Mail: theaterkasse@stadt.konstanz.de, Online: www.theaterkonstanz.de

3. Juni 2008

Millionenschwerer Schaden in Konstanzer Klinikum Keine Patienten verletzt

03.06.08 - Operationstrakt in Mitleidenschaft gezogen - Bei einem Brand im Operationsbereich des Konstanzer Klinikums ist in der Nacht auf Dienstag Millionenschaden entstanden. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Patienten kamen nicht zu Schaden.

Der Operationstrakt wurde teilweise beschädigt. Kurz nach 0.30 Uhr hat die automatische Brandmeldeanlage die Feuerwehr alarmiert. Kurz darauf meldete ein Klinikmitarbeiter, dass es auf der Ebene D, wo sich die sechs Operationsräume befinden, verraucht sei. Etliche Atemschutztrupps suchten die auf mehreren Etagen verrauchten Flure und Zimmer ab. Parallel hierzu suchten sie nach der Brandstelle, was sich als sehr personalintensiv und langwierig herausstellte. Starke Hitze und dichter Rauch erschwerten die Löscharbeiten. Nach über anderthalb Stunden war das Feuer gelöscht. Die beiden Drehleitern sicherten neben dem Zugang über das Treppenhaus weitere Angriffs- und Rettungswege.

Das Pflegepersonal verlegte die Patienten der operativen Intensivstation auf der Ebene D. Auf Ebene E wurden fünf Patienten der Neugeborenenintensivstation zu ihren Müttern auf die Geburtshilfestation gebracht. Drei Neugeborene konnten in ihren Inkubatoren bleiben, da die Feuerwehr mit Hilfe eines elektrischen Hochleistungslüfters für ausreichend Luft sorgte. Der Chefarzt der Kinderklinik sowie eine Oberärztin und das Fachpflegepersonal betreuten die Kleinen. In den übrigen Pflegestationen, die nicht vom Rauch betroffen waren, bewahrten Pflegekräfte und Patienten Ruhe. Das Klinikum Konstanz verfügt insgesamt über rund 400 Betten. Im betroffenen Haupthaus befinden sich 240 Betten.

Alle Patienten können weiter im Klinikum gepflegt werden. ,,Die regelmäßigen Übungen mit der Feuerwehr haben sich bewährt. Die Zusammenarbeit war reibungslos", bedankte sich Klinikdirektor Martin Stuke.

Professor Gert Müller-Esch, Klinikdirektor Medizin, ist erleichtert, dass kein Patient verletzt worden ist. Nach einer ausführlichen Schadensbegutachtung wird die Klinikleitung entscheiden, in welchem Umfang und wo auf OP-Kapazitäten zurückgegriffen wird. Die Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes und der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes standen bereit und haben auf dem Parkdeck zwei Zelte für eine möglicherweise nötige Versorgung von Patienten eingerichtet. Insgesamt waren rund 160 Hilfskräfte von Feuerwehr, Sanitätsdiensten und Polizei im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

2. Juni 2008

„zoff’n’orchestra“ – Laienchor trifft Profi-Orchester

02.06.08 - Ein Riesen-Event auf der Mainauer Freilichtbühne mit weit mehr als tausend Plätzen hätte es werden sollen, so wie der geneigte Konzertbesucher es in den vergangenen Jahren von der sommerlichen Open-Air-Konzertreihe „symphonic pops“ gewohnt war.

Leider jedoch kam von der Mainau GmbH das vorzeitige Aus (der Südkurier berichtete). Nichtsdestotrotz – es findet statt, das bemerkenswerte Projekt der Südwestdeutschen Philharmonie, zwar nicht ganz so groß wie ursprünglich beabsichtigt, aber doch immerhin im altehrwürdigen Konzil, dem nach wie vor einzigen hinreichend großen Konzertsaal in Konstanz. Am 20.7.08 um 20 Uhr präsentieren die Musiker der SWP zusammen mit „zoff voices & Band“ einen Abend lang Perlen der Popmusik in neuem orchestralem Gewand.

Der Kontakt zwischen der SWP und den „zoff voices“ kam vor gut einem Jahr zustande. Dem vormaligen Intendanten Christian Lorenz war anlässlich eines Konzertbesuches das große musikalische Potential des bekannten Konstanzer Frauenchores aufgefallen. Und Dirk Werner, der Leiter der „zoff voices“, hatte spontan die Idee zu einem gemeinsamen Projekt, fragte nach und bekam nach längerer Bedenkzeit die Zusage zur Zusammenarbeit. Eine große Ehre, wenn man bedenkt, dass die „zoff voices“ zwar vom Publikum inzwischen längst nicht mehr als Hobby-Musiker wahrgenommen werden, gleichwohl jedoch letztendlich ein ganz normaler Gesangsverein sind wie viele andere auch. Profi-Musiker machen also gemeinsame Sache mit Laiensängerinnen.

Als Dirigent wurde Michael Dixon verpflichtet, der dem Konstanzer Orchester kein Unbekannter ist. Michael Dixon, Professor für Musicalgesang an der HDK Berlin, hatte bereits vor einigen Jahren die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz geleitet, ebenfalls in der Reihe „symphonic pops“. Er zeigte sich derart interessiert an dem Projekt „zoff’n’orchestra“, dass er heuer im April eigens aus Berlin angereist kam, um die „zoff voices“ an ihrem Konzert in der Alten Kirche in Volkerthausen kennen zu lernen. Angetan von Können und Charme der Damen freut er sich nun auf die gemeinsame Probearbeit.

Ein großer Aufwand für einen einzigen Abend, denn im Bereich Popmusik gibt es für diese unübliche Besetzung so gut wie keine verfügbaren Partituren. Daher machte sich Dirk Werner, der die musikalische Gesamtleitung des Abends innehat, auf die Suche nach Musikern, die speziell für dieses Event Arrangements schreiben sollten, eine weitere Besonderheit an diesem ungewöhnlichen Projekt. Ein wenig erscheint es gar als eine Art „inoffizielle Arrangeur-Messe“, denn die insgesamt sieben verschiedenen Arrangeure aus Deutschland und Amerika haben natürlich auch unterschiedliche musikalische Vorstellungen, kommen sie doch aus so unterschiedlichen Sparten wie Filmmusik, Werbemusik, Klassik, Musical und Eigenkomposition. Man wird sich also auf einen musikalisch hochwertigen und stilistisch sehr facettenreichen Abend freuen können.

Das Programm des Abends ist nur auf den ersten Blick so, wie man es von den „zoff voices“ gewohnt ist. Bekannte Titel aus der Welt der Popmusik wechseln sich ab mit Songs, die man entweder schon lange nicht mehr oder noch niemals gehört hat. Allerdings bieten sich durch einen für die „zoff voices“ ungewohnt großen Klangkörper mehr als „nur“ die üblichen Möglichkeiten. Daher wird man wahrscheinlich im Konzert ein wenig an „Pavarotti & Friends“ oder die „Nokia Night Of The Proms“ erinnert werden. Und natürlich wird auch das Orchester einige Überraschungen zu bieten haben.

Näheres erfahren Sie auf der Homepage der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz www.philharmonie-konstanz.de sowie auf www.zoffvoices.de. Karten gibt es im Südkurier-Service-Center, Fischmarkt 5, D-78462 Konstanz, Tel. +49 (0)7531 / 999-16 88.

Aktionstag Gelenkforum 2008 in Konstanz

02.06.08 - Am Samstag, den 14. Juni 2008 findet von 10.00 bis 17.00 der 2. Aktionstag des Vincentius-Krankenhauses in Konstanz statt.

Die Vorträge befassen sich in diesem Jahr mit den Themen Gelenkersatz, Zehenfehlstellungen, Sport und Verschleißschäden des Kniegelenks sowie Narkose- und Schmerzverfahren in der Orthopädie. Wer möchte kann sich einen Film über die Operation an Hüft- und Kniegelenk ansehen. Unter dem Motto »Orthopädie zum Anfassen« werden ergänzend zahlreiche Demonstrationen und Aktionen angeboten.

Für Ihr leibliches Wohl wird mit Getränken und leichter, leckerer Kost aus der Region gesorgt. Die Dixiband »Jakobine Hot Seven» übernimmt die musikalische Unterhaltung. Für unsere kleinen Gäste steht wieder eine große Piraten-Hüpfburg und ein attraktives Spieleangebot bereit. Mehr Informationen >, Flyer >