22. Januar 2010

Nochmals 120 Betten mehr

22.01.10 - Auf der Industriebrache von Great Lakes sind ein 120-Betten-Hotel plus Büro- und Gastronomiegebäude geplant. Das ist schon das dritte neue Hotelprojekt in Konstanz.

Mit dem geplanten 120-Betten-Hotel, den anderen Neubauten und einem neuen Seeuferweg gibt es in Konstanz einen völlig umgestalteten Stadteingang, schreibt südkurier.de. Die Arbeiten auf dem nördlichen Abschnitt von Great Lakes, wo Wohnungen und ein grosses Warenhaus entstehen, haben bereits begonnen. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite am Seerhein soll es ebenfalls möglichst bald losgehen, heisst es weiter.

Es soll schnell gebaut werden: Die Partner, die sich die Konstanzer Baugesellschaft an ihre Seite geholt hat, drängen. Thomas Bollinger von der Bollinger Development AG in Muttenz/Schweiz stellte im Beirat sein Konzept vor. Für das Hotel im Drei-Sterne-Bereich gebe es interessierte Betreiber. Aber ein verlässlicher Terminplan sei eine Bedingung, die dabei gestellt werde. Sein Unternehmen wolle das Projekt daher in eineinhalb bis zwei Jahren umsetzen. Wichtig sei zudem die Erlebnisgastronomie im benachbarten Laborgebäude plus Biergarten. Denn die Länge des Fusswegs in die Altstadt sei für Hotelgäste kaum vertretbar.

Hotelmarkt erst einmal gesättigt
Mit dem Hotel, das in direkter Nähe zur B 33 und zur Schweizer Autobahn liegt, dürfte der Markt in Konstanz erst einmal gesättigt sein, schreibt südkurier.de. Die Stadt ist zwar für Touristen attraktiv, doch die Zahl der Hotelbetten steigt in den kommenden Jahren kräftig. Zurzeit wird ein weiteres Drei-Sterne-Hotel mit 120 Zimmern am Benediktinerplatz gebaut, beim Konzert- und Kongresshaus soll es ein Hotel geben und für das Wembley-Gelände in Stromeyersdorf gibt es ebenfalls Pläne. Ursprünglich waren auf Great Lakes sogar 200 Betten geplant.

Mehr als 20 Millionen Franken Spendenzusagen

22.01.10 - „Ein grosses Dankeschön an die Schweizer Bevölkerung, welche so grosszügig auf den Aufruf der Glückskette für die Erdbebenopfer auf Haiti reagiert hat. In achtzehn Stunden haben wir 20'828'008 Millionen an Spendenzusagen erhalten!“ Mit diesen Worten schloss Félix Bollmann, Direktor der Glückskette, den Sammeltag ab.

Zusammen mit den 4,4 Millionen Franken Spenden, welche bereits im Vorfeld des Sammeltages auf das Postkonto der Glückskette eingegangen sind, beträgt das provisorische Spendentotal 25'228’008 Millionen Franken. Die tatsächlich eingetroffenen Spenden nach dem Sammeltag waren in der Vergangenheit immer wieder höher als die Spendenzusagen. Deshalb ist der Betrag noch nicht definitiv.

Während des Sammeltags standen in der ganzen Schweiz 120 Telefonlinien zur Verfügung, welche von rund 730 freiwilligen Telefonistinnen und Telefonisten bedient wurden. In Bern haben die Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und die Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer während einer Stunde ebenfalls Spenden am Telefon entgegengenommen. Viele der Anrufenden haben ihrer tiefen Betroffenheit Ausdruck gegeben.

Die Spendenbeträge bewegten sich zwischen 5 Franken und 1 Million. Mehrere Unternehmen haben die Sammlung mit Beträgen von bis zu einer Million und mehr unterstützt.

Spenden sind weiterhin online oder auf das Postkonto 10-15 000-6 (Vermerk «Haiti») möglich - Einzahlungsscheine der Glückskette liegen auf jeder Poststelle auf. Für Postkontoinhaber gibt es die Möglichkeit per SMS zu spenden: Vermerk Haiti und Betrag an die Kurznummer 363 (0.20 CHF/SMS) senden. Beispiel: Haiti 50.

21. Januar 2010

Heute Sammeltag Glückskette für Haiti

21.01.10: Die Glückskette organisiert heute Donnerstag einen nationalen Sammeltag zugunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in Haiti. SF informiert aus diesem Anlass in einer Sondersendung über die Hintergründe der Erdbebenkatastrophe und die nun international angelaufene Hilfsaktion.

Der Sammelaufruf der Glückskette erfolgt in enger Zusammenarbeit mit 15 Partnerhilfswerken: Das Schweizerische Rote Kreuz, Terre des hommes - Kinderhilfe, HEKS, die Heilsarmee, Enfants du Monde, Médecins du Monde, Caritas Schweiz, Fastenopfer, Iamaneh, Nouvelle Planète, Helvetas, Terres des hommes Schweiz, Handicap International, ADRA und Ärzte ohne Grenzen Schweiz (MSF) sind zum Teil seit Jahren in Haiti aktiv und können nun mit ihren lokalen Partnern sehr schnell reagieren.

Spenden auf verschiedene Arten
Während dem Sammeltag heute können Sie von 6 Uhr früh bis Mitternacht 24 Uhr über die Gratis-Telefonnummer 0800 87 07 07 Spenden anmelden.

Spenden sind auch jederzeit online über www.glueckskette.ch möglich.

Per Postkonto 10-15000-6 (Vermerk «Haiti») möglich - Einzahlungsscheine der Glückskette liegen auf jeder Schweizer Poststelle auf.

Ausserdem können Spenden via SMS überwiesen werden: SMS mit dem Text «Haiti», gefolgt vom Betrag an die Kurznummer 363 senden (z.b. Beispiel: «Haiti 50» an 363.

Sondersendung von SF 1 um 20 Uhr mit Liveschaltungen
Die SF-Sondersendung «Erdbeben in Haiti» zum Glückskette-Sammeltag wird um 20 Uhr auf SF 1 ausgestrahlt. Moderiert wird sie von Urs Leuthard.

17. Januar 2010

Auf der Zielgeraden - Die Thurgauer Energieinitiativen stehen!

17.01.10 - Die bereits über 200 Mitglieder des Initiativkomitees der Thurgauer Energieinitiativen haben allen Grund zur Freude. Die Limite von 4000 Unterschriften wurde vor Ablauf der Sammelfrist deutlich überschritten. Damit stossen die Energieinitiativen auf eine grosse Akzeptanz bei der Thurgauer Bevölkerung. Die Zeit ist reif für eine nachhaltige Energiepolitik!

Das Komitee ruft alle Thurgauerinnen und Thurgauer auf,
ganz oder teilweise ausgefüllte Unterschriftenbogen möglichst rasch, aber spätestens bis 29. Januar zurück zu senden, damit diese noch rechtzeitig beglaubigt werden können.

Von den Gemeinden schon
beglaubigte Unterschriften können noch bis zum 15. Februar zugestellt werden! Die Übergabe der Unterschriften ist für den 19. Februar geplant.

Jede weitere Unterschrift ist wichtig, denn jede weitere Unterschrift ist ein starkes Zeichen an das Thurgauer Parlament und an das Thurgauer Volk.

So einfach helfen Sie mit, den Energieinitiativen definitiv zum Durchbruch zu verhelfen:

Punkt 1: Energieinitiativen unterzeichnen
Unter: http://www.energieinitiativen-tg.ch/ die beiden Initiativen herunterladen, ausdrucken, unterzeichnen und per Post an untenstehende Adresse senden. Oder verlangen Sie ganz einfach die gewünschte Anzahl Unterschriftenbogen bei untenstehender Adresse! Über 4 `000 Thurgauerinnen und Thurgauer haben bereits unterzeichnet und es kommen täglich neue Unterschriften dazu!

Punkt 2: Beitritt zum Komitee
Unter: http://www.energieinitiativen-tg.ch/ Rubrik Komitee ganz einfach Daten eintragen und Sie sind wie bereits 200 andere Personen Mitglied des Unterstützungskomitees der Thurgauer Energieinitiativen. Herzlich willkommen, Beitritt zum Komitee auch ausserhalb des Kantons möglich. Wir vernetzen uns, die breite Unterstützung der Energieinitiativen ist eine einmalige Chance!

Punkt 3: Facebook Gruppe
Unter: http://www.facebook.com/group.php?v=wall&gid=125597142521 treten Sie der Facebook-Gruppe "Unterstützung für die Thurgauer Energieinitiativen" bei. Herzlich willkommen!

14. Januar 2010

Neue Geschäftsführerin bei Kreuzlingen Tourismus

14.01.10 - Zur neuen Geschäftsführerin von Kreuzlingen Tourismus hat der Vorstand Nicole Esslinger ernannt. Sie wird ihre Stelle am 1. Februar 2010 antreten.

Mit Nicole Esslinger konnte eine kompetente und mit den örtlichen Gegebenheiten vertraute Fachfrau gefunden werden. Ihr Pensum beträgt 60 Prozent. Die 33-jährige wuchs in Konstanz auf, studierte an der Berufsakademie in Ravensburg Medien- und Kommunikationswissenschaften und schloss dort als Diplom-Betriebswirtin (BA) ab. Danach arbeitete sie im Bereich Werbung und Marketing in Köln und Zürich, bevor es sie wieder an den Bodensee zog. Seit 2002 arbeitete Nicole Esslinger beim Sea Life in Konstanz und war für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Promotionen sowie für Events und Marketing verantwortlich.

Hohe Priorität der neuen Geschäftsführerin wird der Kontakt zu den Gemeinden sowie den touristischen Leistungsträgern in der Region sein. Die bestehenden Vermarktungs-Instrumente sollen ausgebaut und die Zahl der damit verbundenen Betriebe erhöht werden. In Hinblick auf die bevorstehende Reorganisation des kantonalen Tourismus-Marketings wird die Zusammenarbeit mit Thurgau Tourismus weiter verstärkt.

Seit dem Weggang des letzten Geschäftsführers wurde Kreuzlingen Tourismus seit November 2008 interimistisch von der Leiterin Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Kreuzlingen geführt. Sie wird ihr 20-Prozent-Mandat per Ende Januar 2010 abgeben und sich wieder zu 100 Prozent der Stadt widmen. Die neue Zusammensetzung des Teams von Kreuzlingen Tourismus ist auch mit der künftigen Destinations-Management-Organisation von Thurgau Tourismus vereinbar.

Kreuzlingen Tourismus ist ein eigenständiger Verein mit dem Ziel, das touristische Angebot in der Region Kreuzlingen zu vermarkten und dem Betreiben einer Infostelle in Kreuzlingen. Touristen und Einwohner erhalten dort an fünf, resp. sechs Tagen während der Sommersaison, Auskünfte, Flyer und Tickets. Kreuzlingen Tourismus fungiert als Vorverkaufsstelle von Starticket sowie verschiedener regionaler Veranstaltungen. Der Vorstand umfasst sieben Mitglieder. Der Verein wird von acht Partnergemeinden sowie Mitglieder- und Gönnerbeiträgen finanziert.

11. Januar 2010

Der Klimawandel der Gegenwart und Zukunft

11.01.10 - Vortrag in der inatura in Dornbirn mit Dr. Thomas Mölg, Klimatologe (Klimasystemforschung) von der Universität Innsbruck über "Der Klimawandel der Gegenwart und Zukunft: Bekannte, aktuelle und ungewisse Aspekte".

Die inatura ist stolz Dr. Thomas Mölg für einen Gastvortrag zum hoch aktuellen Thema des Klimawandels begrüßen zu dürfen. Dr. Mölg wurde von der American Geophysical Union zum "Jungwissenschaftler des Jahres in der Klimaforschung" gekürt. Die inatura gratuliert ganz herzlich und freut sich auf einen interessanten Abend.

Was macht den Klimawandel der letzten 150 Jahre so besonders? Auf welche Weise kann der Mensch diesen Wandel beeinflussen? Der Vortrag bietet eine anschauliche Einführung zum Klima als komplexes, physikalisches System und illustriert anschließend die wichtigsten Erkenntnisse zum Klimawandel aus dem letzten UNO-Klimabericht. Diese Darstellung wird durch die aktuellsten Messungen und Studien komplettiert, welche für die Klimakonferenz in Kopenhagen aufbereitet wurden. Auf Basis dieser Ergebnisse gibt der Vortrag eindeutige Antworten zu den anfangs gestellten Fragen und zeigt wahrscheinliche, aber auch schwer abschätzbare Folgen für unsere Zivilisation im Klima der Zukunft.

inatura Erlebnis Naturschau GmbH
Jahngasse 9
A-6850 Dornbirn
Tel. +43 (0)5572 / 23235

7. Januar 2010

Viele Länder in einer Klasse

07.01.10 - Von der Wirtschafts- und Finanzkrise bekommt die Internationale Schule Kreuzlingen Konstanz (ISKK) wenig mit. Obwohl der Schulbesuch viel Geld kostet, entscheiden sich immer mehr Eltern für die Investition in Bildung. Alternative Unterrichtsformen und Englisch ab dem Kindergartenalter entpuppen sich als Erfolgsmodell, wie heute der Südkurier Konstanz berichtet.

Konstanz/Kreuzlingen – Celina und Paula haben nur elf Klassenkameraden. Die beiden sprechen fast fließend Englisch, obwohl sie Deutsche sind. Und ihre Mitschüler kommen aus Frankreich, Polen und Holland. Diese drei Punkte zeigen, dass an ihrer Schule einiges anders läuft als an deutschen Staatsschulen. Celina und Paula besuchen die kombinierte Klasse 2/3 der Internationalen Schule Kreuzlingen Konstanz. Insgesamt hat die Privatschule etwa 80 Kinder.


In der Internationalen Schule Kreuzlingen Konstanz lernen Kinder aus vielen Ländern und mit unterschiedlichem Niveau in einer Klasse. Hier greifen Zweit- und Drittklässler im gemeinsamen Kunstunterricht zum Pinsel. Bild: Schlüter

Die achtjährige Paula und die neunjährige Celina sitzen in einem kleinen Klassenraum in einer Kreuzlinger Villa, die Malschürze vor dem Bauch, und sollen ein Tier aus geometrischen Formen malen. Neben ihnen pinselt Antoine aus Frankreich, der drei Sprachen spricht und während des Unterrichts zwischen Deutsch und Englisch wechselt. Pavel aus Polen und Raphael aus Holland malen genauso bunte Formen aufs Papier wie Gabriel, dessen Eltern Kroaten sind. In der ISKK mischen sich viele Nationalitäten, doch für die Kinder ist das selbstverständlich. Sie übersetzen sich gegenseitig die Arbeitsaufträge und nehmen Rücksicht auf Klassenkameraden, die nur langsames Deutsch oder Englisch verstehen.

In der Internationalen Schule lernen außerdem Kinder gemeinsam, die in Deutschland Hauptschule, Realschule oder Gymnasium besuchen würden. Sitzenbleiben gibt es nicht. Funktioniert das? „Ja“, sagt Schulleiter Stefan Preisig. „Das ist das gleiche, was wir in der Schweiz seit Jahren machen.“ Dort gibt es die integrierte Oberstufe: Schüler aller Schularten haben in den Klassen sieben bis neun gemeinsamen Unterricht.

Paula und Celina sind begeistert. „In einer anderen Schule lernt man Englisch Wort für Wort und hier reden wir einfach“, sagt Celina. „Jetzt platzt es aus mir raus.“ Tatsächlich beantwortet sie eine Frage mit tadelloser englischer Aussprache und Grammatik. Ihre Sprachfähigkeit hat aber noch einen weiteren Vorteil. „Wenn ich mich mit Paula treffe und wir nicht wollen, dass uns jemand versteht, sprechen wir einfach Englisch“, sagt Celina und grinst. Aber müssen Kinder unbedingt im Alter von drei Jahren schon eine neue Sprache lernen? Stefan Preisig sieht hier kein Problem: „Wenn man die Möglichkeit hat, warum nicht?“, fragt er und ergänzt: „Es ist doch toll, eine zweite Muttersprache zu erlernen, was ein großer Unterschied zum Erwerb einer Fremdsprache ist. Das Kind wird später davon profitieren.“

Die ISKK wurde 2004 aber nicht nur aus pädagogischen Überlegungen heraus gegründet. Vielmehr steckten Politik und Wirtschaft dahinter. Die Väter der beiden Städte Konstanz und Kreuzlingen, Horst Frank und Josef Bieri, hatten die Idee. Altana Pharma wurde schnell als Sponsor gewonnen. „Altana hat damals gesagt, wir wollen ein Forschungszentrum aufbauen und brauchen dafür eine International School, sonst kommen die Forscher nicht“, sagt Stefan Preisig. „Dann kam die Knochenarbeit, aus der Idee Realität werden zu lassen.“

Inzwischen ist die Idee greifbare Realität geworden. Selbst die Krise kann die ISKK nicht am Erfolg hindern. „Anstatt Business Class zu fliegen, fliegen die Eltern Economy und haben das Geld immer noch, um zu uns zu kommen“, sagt Stefan Preisig. In den vergangenen zwölf Wochen haben sich zwölf neue Kinder angemeldet. Abgänge gibt es natürlich auch, laut dem Schulleiter aber nur wenige. „Als Privatschule müssen wir einfach einen Deut besser sein“, sagt Stefan Preisig. „Und wenn das Kind zufrieden ist und Lernfortschritte macht, sind auch die Eltern zufrieden. So einfach ist das.“ (südkurier)

6. Januar 2010

Gefährliche Handystrahlung - nie wieder ohne Chip telefonieren

06.01.12 - Mittlerweile beweisen schon über 20‘000 wissenschaftliche Studien, dass Elektrosmog den Organismus belastet! Es gibt aber auch Studien, die dem widersprechen. Und genau darauf stützt sich die Haltung jener Kreise, welche die Wirkung von Handystrahlen und Elektrosmog verharmlosen.

Bei dieser Kontroverse gilt es jedoch zu berücksichtigen, dass jeder Mensch sehr individuell auf diese Belastungen reagiert; diese Tatsache erschwert die wissenschaftliche Reproduzierbarkeit vieler Tests. Ausserdem stehen einer objektiven Forschung und einer neutralen Berichterstattung über deren Erkenntnisse namhafte wirtschaftliche Interessen gegenüber. Lesen Sie weiter >

Auf YouTube gibt es interessante Filme von arte:
Handy - Die Mikrowelle am Ohr!

1 / 5 >, 2 / 5 >, 3 / 5 >, 4 / 5 >, 5 / 5 >

Handychip
Heute ist es möglich, aktiv etwas gegen die Strahlung zu tun. PVT-Schweiz bietet auf der Seite www.pvt-schweiz.ch/fostac/chip.html einen Chip an, der diese Strahlen harmonisiert und das für wenig Geld!

FOSTAC MAXIMUS®
Im weiteren steht heute auch ein Gerät zur Verfügung, dass den Elektrosmog und Erdstrahlen harmonisiert und zudem bis zu 30% Energie spart. Mehr Infos unter www.pvt-schweiz.ch/fostac. Interview vom Radio ORF mit Erfinder Hans Seelhofer vom 4. Dezember 2009. weiter >

2. Januar 2010

Agenda Konstanz 2010

02.01.10 - Zu tun ist genug. Konstanz geht ins Jahr 2010 und hat eine große Agenda - ganz jenseits der Schröderschen Eingriffe in die Sozialsysteme, wie heute der Südkurier Kontanz berichtet.

Agenda: Das heißt wörtlich „das zu Tuende“. Und darin steckt mehr als eine bürokratische Tagesordnung, mehr als ein Themenpaket für die Kommunalpolitik, mehr auch als das Aufstellen von Forderungen. Agenda: Das heißt, handeln zu müssen. Konstanz sollte - nein: es muss - sich im eben begonnen Jahr als handlungsfähiges Gemeinwesen beweisen. In einem unsicheren Umfeld heißen die drei wichtigsten Handlungsfelder für das Jahr 2010 Bildung, Wirtschaft und demographischer Wandel. Und wenn Konstanz in diesen Bereichen tatsächlich weiterkommt, muss auch niemandem bange sein um die Zukunft. Zumal die Kraft für die Erneuerung durchaus da ist.

Engagement für den Bereich Bildung zu fordern, kommt inzwischen einem Gemeinplatz gleich - doch die ständige Wiederholung, wie wichtig diese Zukunftsaufgabe ist, nimmt ihr nichts von ihrer Bedeutung. Gerade Konstanz, das sich im vergangenen Jahr entschlossen auf den Weg in die Wissensgesellschaft gemacht hat, sollte diese Verpflichtung ernst nehmen. Die Ansätze lassen hoffen: So viel Verzahnung zwischen Kindergarten und Schule, zwischen Schule und Hochschule, zwischen Hochschule und Wirtschaft, zwischen Wirtschaft und Wissenschaft war nie. Die Bindungskräfte eines Gemeinwesens, ablesbar auch in der Bereitschaft zum offenen Austausch über neue Erkenntnisse und neue Methoden, sind gerade in einer Stadt ohne industriellen Kern wichtig.

Dazu gehört auch, dass Bildung ungerechte soziale Schranken durchbrechen hilft - dazu gehört auch die Erkenntnis, dass es nicht nur wichtig ist, ob es nun 15 oder 16 fünfte Klassen an den Gymnasien gibt, sondern dass auch die Hauptschulen zählen, dass in Alphabetisierungsprogrammen Gutes geleistet wird und dass Migranten besser in die Angebote eingebunden werden müssen.

Für das gewaltige Zukunftsprojekt Bildung braucht es freilich die nötigen finanziellen Mittel. Nur wenn Konstanz seine Wirtschaftskraft erhalten oder womöglich steigern kann, sind die Voraussetzungen für dieses wichtige Stück Zukunft gegeben. Die Nachrichten rund um den Automobilzulieferer Koki oder die Rieter-Werke oder die Unsicherheiten bei Nycomed zeigen, dass die wirtschaftliche Basis in Konstanz dünn ist. Umso mehr wird es darauf ankommen, Neugründungen zu unterstützen und Neuansiedlungen einzuwerben - keine einfache Aufgabe für die Stadtverwaltung, die in den vergangenen Jahren oft genug machtlos mit ansehen musste, wie globale Entwicklungen auf Konstanz durchgeschlagen haben. Zugleich gibt es aber keinen Anlass zur Mutlosigkeit: Den bisherigen Strukturwandel hat Konstanz gut geschafft. Das sollte auch dem Konzert- und Kongresshaus Rückenwind geben: Es ist eine Investition, die zusätzliche Kaufkraft in die Stadt spülen wird. Und glaube niemand, dass Konstanz ohne das Geld von außen weitermachen kann wie bisher: Ohne die vielen auswärtigen Kunden und ohne die Touristen wäre die wirtschaftliche Lage der Stadt weitaus schlechter.

Die dritte große Herausforderung heißt demographischer Wandel. Wenn sich Konstanz nicht gegen die Entwicklung stemmt, wird es eher früher als später zum gemächlichen Rentnerparadies, das konzeptlos in eine Zeit steuert, in der die Alten zunehmend von Armut betroffen sind. Verwaltung und Politik müssen alles dafür tun, junge Familien nach Konstanz zu locken oder deren fatale und im Umfang erschreckende Abwanderung in die Nachbarschaft zu verhindern. Dazu gehören Angebote in der Kleinkindbetreuung, Ganztagsschulen, zentrumsnahe Wohnmöglichkeiten und Arbeitsplätze, an denen Familie und Beruf vereinbart werden können. Während bei Kinderbetreuung und Schulen die Politik die Zeichen der Zeit erkannt haben und das bisher Geleistete konsequent fortgeführt werden sollte, hakt es in der Siedlungspolitik noch gewaltig. Noch immer hat man den Eindruck, dass diejenigen den Ton angeben in Konstanz, die versorgt sind – die, die sich die auf anspruchsvoll getrimmten Mietwohnungen nicht leisten können oder denen die Bauplätze nach ewigen Debatten um die Nachverdichtung und selbstverliebtem Ringen um großzügige Siedlungsstrukturen zu teuer geworden sind, haben keine Lobby. Das ist fatal, sind diese Menschen doch das Gesicht des zukünftigen Konstanz.

Konstanz hat die Kraft, sich der drei großen Zukunftsthemen anzunehmen. Zwar sind die fetten Jahre vorbei, aber im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen in Deutschland steht die größte Stadt am Bodensee noch gut da. Für Pessimismus gibt es keinen Anlass. Doch in einer Stadt, in der Motzer leider oft mehr Beifall finden als Macher, sollte sich zumindest eine Grunderkenntnis langsam Bahn brechen: Zu tun ist genug.

29. Dezember 2009

Letzte Chance: Theater Konstanz

29.12.09 - Rockende Ganoven, Anarchisten und Überlebenskünstler! Mittwoch 30.12.09 - 20.00 Uhr Theater Konstanz.

Songs aus der Dreigroschenoper und andere musikalische Highlights aus den letzen zwei Spielzeiten!!! Wir lassen das Jahr 2009 im wahrsten Sinne des Wortes ausKLINGEN. Mit einem bunten Potpourri aus Songs der Produktionen Dreigroschenoper, British Revolution Music und Shoot the Moon katapultieren wir unsere Gäste aus der besinnlichen Weihnachtszeit heraus - hinein ins neue Jahr!

Karten gibt es noch an der Theaterkasse: 0049 (0)7531 / 900-150

Im Feuer alles verloren: Gemeinde sammelt für Brandopfer

29.12.09 - Wir finden dies eine gute Idee und unterstützungswürdig!

Die Gemeinde Wattwil SG hat einen Spendenkonto für die achtköpfige Familien eingerichtet, welche in der Nacht auf Montag bei einem Brand ihr Hab und Gut verloren hat.

Spendenaufruf
Ein Brand in der Nacht von Sonntag auf Montag raubte der 8-köpfigen Familie Nüssli, Schomatten 1605, Wattwil SG, Obdach mit Hab und Gut. Die erste Hilfe ist organisiert. Damit die Familie aber so schnell wie möglich in den Alltag zurück findet, bitten wir Sie um Spenden. Ob die Spende in Form von Geld oder anderen nützlichen Dingen sei, ist Ihnen überlassen - die Familie ist für alles dankbar. Wer gern Kleider, Mobiliar, Geschirr, Haushalt-Geräte oder Elektronik spenden möchte, nimmt bitte mit dem katholischen Pfarreisekretariat Wattwil, Frau Eicher, Tel. 071/988 10 70, E-Mail: sekretariat@kathwattwil.ch, Kontakt auf.

Bitte zahlen Sie Ihre Spende auf das PC-Konto 90-703-4, lautend auf Finanzverwaltung 9630 Wattwil, mit dem Vermerk "Familie Nüssli Wattwil" ein. Herzlichen Dank! Gemeinde Wattwil / Kath. Kirchgemeinde.


Ein Raub der Flammen ... (Foto: Kapo SG)

28. Dezember 2009

Parkstift schafft Arbeitsplätze

28.12.09 - Konstanz – Hilfsbedürftigen Menschen in Konstanz und Umgebung eine Tätigkeit zu bieten, das hat sich das Parkstift Rosenau an der Eichhornstraße als Ziel gesetzt. Nun haben weitere schwer vermittelbare Menschen eine Arbeitsstelle beim Wohnstift gefunden. Und es sollen noch weitere Stellen geschaffen werden, berichtet heute der Südkurier Konstanz.

Bereits seit längerem arbeitet die Rosenau, die zum Kuratorium Wohnen im Alter (KWA) gehört, mit der Integrationsfirma Indigo zusammen, einer Tochterfirma des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Baden-Württemberg. Indigo beschäftigt schwer behinderte und vermittelbare Menschen etwa im Bügelservice im Paradies. „Wir haben in unserer Küche zwei Arbeitsplätze geschaffen und sind sehr zufrieden mit den beiden Mitarbeitern, die vorwiegend im Spülbereich tätig sein“, erläutert Peter Coellen, Stiftsdirektor des Parkstifts Rosenau. „Eine weitere Stelle ist hier in Planung. Außerdem beschäftigen wir zwei Mitarbeiter im Rahmen einer arbeitstherapeutischen Maßnahme, die im Wohnheim für psychisch kranke Menschen der Paritätischen Sozialdienste Konstanz leben“, so Coellen. „Die Betroffenen sollen damit die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung bekommen“, erläutert Andreas Effinger, Geschäftsführer von Indigo, das Konzept, und: „In Zusammenarbeit mit dem KWA Parkstift Rosenau möchten wir unser Angebot für hilfsbedürftige Menschen in Konstanz und Umgebung ausbauen.“ Die über die Integrationsfirma Indigo Beschäftigten erhalten für ihre Arbeitsleistungen einen ortsüblichen Lohn, das heißt ein sozialversicherungspflichtiges Entgelt. Das motiviere enorm, sagen Peter Coellen und Andreas Effinger. Das wirke sich positiv auf das Krankheitsbild der Betroffenen aus.


Erhard Trisner von Indigo (rechts) und Stiftsdirektor Peter Coellen (Dritter von rechts) mit den Mitarbeitern, für die in Zusammenarbeit mit Indigo im Parkstift Rosenau Arbeitsplätze geschaffen wurden. Bild: KWA

22. Dezember 2009

114 Poststellen überprüft, drei ersatzlos gestrichen

22.12.09 - Die Post hat 114 Poststellen unter die Lupe genommen und entschieden, 30 von ihnen weiterzubetreiben. 49 Standorte wurden in Agenturen umgewandelt, drei wurden geschlossen, darunter auch Rorschach.

Die anderen zwei Poststellen, die ersatzlos geschlossen wurden, befanden sich im Kanton Waadt. Die Veränderungen seien immer im Dialog mit den betroffenen Gemeinden beschlossen worden, schrieb die Post in einem Communiqué. Bei der Überprüfung geht sie nach eigenen Angaben vorsichtig vor.

Finden die betroffene Gemeinde und die Post keine einvernehmliche Lösung, kann die Gemeinde die Kommission Poststellen anrufen. Sechs Fälle sind derzeit vor diesem Gremium hängig. Grund für die Überprüfung der Poststellen ist der Rückgang bei der Paket- und Briefpost, aber auch beim Zahlungsverkehr, wie die Post festhielt. Die Menge der beförderten Briefe und Pakete nahm seit 2000 um 47 Prozent ab, bei den Zahlungen beträgt der Rückgang im gleichen Zeitraum 17 Prozent.

Agenturen nach dem Modell «Post im Dorfladen» sind nach Angaben der Post beliebt bei den Kundinnen und Kunden, dies vor allem wegen der längeren Öffnungszeiten und der Kombination mit einem Laden. Im ersten Quartal 2010 will die Post als Neuerung in allen Agenturen bargeldlose Zahlungen auch mit postfremden Karten ermöglichen.

Mitte April 2009 hatte die Post angekündigt, bis 2011 insgesamt 421 Büros unter die Lupe zu nehmen, vorwiegend in kleineren und kleinen Ortschaften. Auf der im Internet veröffentlichten Liste ist ersichtlich, welche Postschalter bereits überprüft worden sind und in welcher Form und ob sie weiterbetrieben werden. Von den bisher überprüften 114 Poststellen wurden 32 durch einen Haus-Service ersetzt.

Zurzeit betreibt die Post 2348 Poststellen. Davon sind 283 Agenturen. Hinzu kommen 1154 Haus-Services. Noch 307 Poststellen werden in den kommenden zwei Jahren überprüft.

Betroffene Poststellen in der Ostschweiz: Die Liste >

21. Dezember 2009

Nochmals ein Aufruf

21.12.09 - Unterschreiben Sie als Thurgauerin und Thurgauer die beiden Thurgauer Energieinitiativen. Es ist für unseren Kanton äusserst wichtig, jetzt die Weichen zu Stellen. Wenn Kopenhagen das nicht fertig brachte - der Thurgau geht mit gutem Beispiel voran!



Verfassungsinitiativbogen >

Gesetzesinitiativbogen >

Das grösste Problem ist die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die fossilen Energien haben keine Zukunft, denn sie gehen zur Neige. Da sind sich alle Experten einig. Unterschiedliche Meinungen bestehen einzig über den Zeithorizont, während dem noch fossile Energien zur Verfügung stehen. Je eher wir umstellen, desto länger können wir die endlichen Reserven noch für Bereiche nutzen, die den Umstieg auf erneuerbare Quellen nicht schnell genug schaffen. Weitere Argumente >

18. Dezember 2009

Konstanz: Wirte fühlen sich diskriminiert

18.12.09 - Konstanzer Gastronomen sind entsetzt: Sie sehen in der neuen Sperrzeitregelung der Stadt eine Diskriminierung ihres Gewerbes und einen Wettbewerbsnachteil für Konstanz. Ab 1. Januar 2010 müssen alle linksrheinischen Gaststätten und Kneipen von Montag bis Donnerstag um ein Uhr schließen - auch an der Hafenmeile.

Südkurier Kreis Konstanz
Manfred Hölzl ist sehr enttäuscht. Der Wirt der Konzilgaststätte und Ortsvorsitzender des deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) findet es „unglaublich schade, dass wir Gastronomen nun keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr haben. Ich fühle mich als Wirt diskriminiert.“ Nach der neuen Sperrzeitregelung, die der Gemeinderat gestern bei sechs Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen beschlossen hat, darf er sein Restaurant künftig sechs Stunden in der Woche weniger öffnen als bislang. Noch können seine Gäste von Montag bis Donnerstag bis zwei Uhr nachts bleiben, die restlichen Nächte bis drei Uhr. Doch künftig zählen auch die Betriebe an der Hafenmeile zur Altstadt und müssen von Montag bis Donnerstag um ein Uhr schließen, in der Nacht auf Samstag um zwei Uhr und in der Nacht auf Sonntag um drei Uhr. „Wir Wirte werden verstärkt kriminalisiert, weil wir gegen das Gesetz verstoßen müssen“, sagt Manfred Hölzl. „Ich habe auch unter der Woche Veranstaltungen und kann meine Gäste nicht immer um ein Uhr rauswerfen.“ Als er das letzte Mal die Sperrzeit überzogen hat, musste er 250 Euro bezahlen. Wer öfter dabei erwischt wird, verliert seine Konzession. „Ich sehe es auch nicht ein, flächendeckend Sperrzeitverkürzungen zu beantragen“, sagt Hölzl. Eine Stunde Überschreitung der Sperrzeit kostet in den Konzilsälen pro Stunde 40 Euro, im Restaurant etwa 25 Euro. Der Gastronom hat für sich schon einen Beschluss gefasst: Die Narren werden ihr Feierabendbier nach der Fernsehfasnacht im Konzil sehr schnell trinken müssen. „Die Veranstaltung findet nächstes Jahr an einem Dienstag statt und ich werde pünktlich um ein Uhr schließen“, sagt Hölzl.

Auch Dieter Wäschle, Hotelier und Dehoga-Vizepräsident des Landes, findet deutliche Worte. „Die neue Regelung schadet der Gastronomie und ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß“, schimpft er. Ihn ärgert vor allem, dass die Gemeinderäte nur über den Lärm diskutiert haben, nicht aber über die wirtschaftliche Lage der Wirte. „Beim Lärm hätten wir schon eine Lösung gefunden“, sagt Dieter Wäschle. „Aber einige Betriebe werden wohl dicht machen, weil es sich jetzt für sie nicht mehr lohnt.“ Er selbst hat mit der neuen Verordnung kein Problem, wollte aber für die Kollegen kämpfen. Deshalb ärgert es ihn, dass Anselm Venedey, Inhaber des Café Wessenberg und Freie Wähler-Stadtrat, für die moderate Sperrzeitverkürzung ist und nicht für die liberalere Landesverordnung. Diese sieht vor, dass Gaststätten unter der Woche bis drei Uhr öffnen dürfen, in den Nächten auf Samstag und Sonntag sogar bis fünf Uhr. „Herr Venedey ist aus dem Dehoga ausgetreten und spricht nur für sich. Das finde ich nicht sozial“, so Wäschle.

Die Stadträte waren geteilter Ansicht, ob die Stadt der Landesverordnung folgen soll oder nicht. Letztlich scheiterte FGL-Stadträtin Charlotte Dreßen mit ihrem Antrag, die Landesregelung für ein Jahr auf Probe umzusetzen. Nur acht Räte waren dafür. Charlotte Dreßen sagte: „Wir sind eine Touristen- und Studentenstadt, aber auch genug Konstanzer gehen gern aus. Ihnen müssen wir was bieten. “ Dies meint auch Klaus-Peter Kossmehl (CDU), der nicht einsieht, warum für rechtsrheinische Kneipen andere Sperrzeiten gelten (unter der Woche bis zwei Uhr, in den Nächten auf Samstag und Sonntag bis drei Uhr). „Die Altstadtbewohner dürfen nicht gestört werden, die Wollmatinger aber schon?“, fragte er. Anne Mühlhäußer (FGL) sprach als geplagte Innenstadtbewohnerin: „Wir ertragen sehr viel Lärm. Das fängt mit den Kehrmaschinen an und auch Straßenmusik kann auf Dauer auf die Nerven gehen.“ Ein gutes Miteinander von Anwohnern und Gastronomie müsse möglich sein.

17. Dezember 2009

Einspeisetarife der EW's des Kantons TG für Photovoltaikstrom

17.12.09 - EFT / Der politische Wille - zur Reduktion des CO2-Ausstosses - wird in Kopenhagen gezeigt. 65 Staats- und Regierungschefs reisen an die Klimakonferenz. Es gilt als symbolisches Signal für die Wichtigkeit, die ein Land dem Klimaschutz zukommen lässt. „Der Klimawandel kennt keine Grenzen, er betrifft uns alle“, sprach der dänische Ministerpräsident in seiner Eröffnungsrede an der UNO-Klimaschutzkonferenz.

Wir müssen nicht warten, bis ein Beschluss verabschiedet wird und dann auch in der Schweiz langsam aber sicher umgesetzt wird. Jeder einzelne kann dazu beitragen, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Ein durchschnittlicher Zweipersonenhaushalt stösst jährlich 10.8 t CO2 aus. Dabei verursacht das Wohnen 27% der Emissionen. Das ist nahe am Mittel der Gesamtbevölkerung. Da das Wohnen fast einen Drittel des CO2-Ausstosses verursacht, ist hier auch ein grosses Sparpotential. Die Energiefachleute Thurgau haben auf unterschiedlicher Art mit Energiefragen um den Bau zu tun.

Da Photovoltaikanlagen umweltschonend Energie aus Sonnenstrahlen produzieren, hat der Verein der Energiefachleute eine Umfrage bei den Elektrizitätswerken im Kanton Thurgau gestartet. In der Auswertung können Interessierte vergleichen, in welchen Gemeinden wieviel für Stromrückvergütungen bezahlt wird. Die Liste antwortet einem interessieren Hausbesitzer auf die Frage: Wie viel Geld bekomme ich im Hochtarif inkl. Mwst für den gelieferten Strom vergütet?

Bei der Aufstellung wurden nur der Einspeisetarif aufgeführt. Irgendwelche Vergütungen von Zählern, Subventionen etc. sind nicht aufgelistet und bei jedem Werk zu erfragen. Die Anfrage hat gezeigt, dass sehr viele Werke ihre Einspeisetarife für alternative Stromerzeugung nicht kennen oder diese bewusst sehr tief halten. Dabei wäre dies absolut eine Möglichkeit, die Erzeuger von solchem Strom für ihr vorbildliches Verhalten zu belohnen. Liste >

Der Verein der Energiefachleute wird in Zukunft vermehrt auf die Vorbildfunktion von öffentlichen Werken schauen und deren „Bemühungen“ auch Kundtun. Die Elektrizitätswerke der einzelnen Gemeinden sind politischen Gemeinderäten unterstellt. Es wäre an der Zeit, wenn den Worten der Politiker auch Taten folgen würden.

Damit auch in Zukunft vermehrt Energieeffizienz und alternative Energieerzeugung gefördert werden können, hat sich der EFT für die Zwillingsinitiative (Unterlagen auf der ersten Seite, Anm. Redaktion) von Josi Gemperle engagiert. Diese steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss der Stimmensammlung. Bei einer Annahme durch das Volk, wäre die Finanzierung von alternativen Stromerzeugungsanlagen gesichert. Es bräuchte dann nur noch, wie jetzt, einen fairen Einspeisetarif durch die Werke!

Die Klimakonferenz wurde mit einer gehörigen Portion Optimismus eröffnet. Genau diesen Optimismus will der Verein mit dieser Aufstellung weitertragen und den Einen oder Anderen auf dieses Thema aufmerksam machen.

Wir müssen nicht warten, bis die Welt und die Schweiz ein Abkommen umgesetzt hat. Jeder einzelne kann jetzt schon etwas tun für die Umwelt!

14. Dezember 2009

Neuer Camping- und Ferienpark

14.12.09 - Neuer Camping- und Ferienpark Orsingen beim Bodensee eröffnet im April 2010. Das Ferienressort in idyllischer Lage bietet eine große Vielfalt.

Das Grün ist angelegt, Bäume und Sträucher gepflanzt, um sich zur Eröffnung des neuen Camping- und Ferienparks beim Bodensee im April 2010 frisch und blühend zu präsentieren. Man will sich in die schöne Umgebung mit Wald und Wiesen möglichst natürlich einfügen, und so werden die terrassenförmig angelegten Bereiche auch mit Findlingen befestigt. „Wir sind im Zeitplan“, so die Initiatoren Peter Blum und Jörg Krane, die mit ihrem Team auf Hochtouren arbeiten und nun den Innenausbau des großzügigen Bäderhauses und des Rezeptions- und Gastronomiegebäudes mit integriertem Kiosk angehen. Auch ein Haus zur Kinderbetreuung findet in einem speziellen Spielareal seinen Platz. Auf den über 105.000 Quadratmetern finden sowohl Campinggäste, Wohnmobillisten, Nutzer von Mobile Homes und eingefleischte Zelter Platz für einen entspannten Bodenseeurlaub. Das schöne beheizte Freibad mit Minigolfplatz sowie ein Bodensee-Hostel ergänzen die Einrichtungen des familienfreundlichen Ferienparks.

„Wir möchten einen breite Vielfalt für Urlaub nah an der Natur anbieten und die Gäste auch zum Austesten unserer Möglichkeiten einladen.“ So werden sich Dauercamper hier rasch wohl fühlen. Junge Leute und Familien mit leichtem Gepäck können die Zeltwiese zum Waldrand hin nutzen, die für 30 Zelte Platz bietet und über voll ausgestattete Mietzelte verfügt. Im Campingareal stehen 130 flexible und 40 Dauerstellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile zur Verfügung.

Wer noch mehr Komfort wünscht, der ist in den bestens ausgestatteten Mobile-Homes in Holzbauweise mit Balkon für jeweils vier Personen genau richtig. Mit dem Bodensee-Hostel knüpft der Ferienpark an die weltweit bekannten günstigen und praktischen Unterkünfte an. 28 Betten in unterschiedlichen Zimmergrößen und die großzügige, moderne Infrastruktur bieten Gruppen, befreundeten Familien, Einzelreisenden, Radtouristen und Wanderern eine günstige Unterkunft (Selbstverpflegung oder buchbare Essensversorgung). Mit dem Campingrestaurant, Kiosk und einem nahen Lebensmittelmarkt ist auch für das leibliche Wohl gut gesorgt.

Schöne Rad- und Wandertouren führen in die reizvolle Hegaulandschaft mit ihren beeindruckenden Vulkankegeln und Burgruinen oder zum Bodensee. Durch die günstige Verkehrsanbindung sind die attraktiven Ausflugsziele der internationalen Bodenseeregion rasch erreicht. „Gerne informieren wir unsere Gäste über die vielfältigen Erlebnismöglichkeiten in der Bodenseelandschaft, aber auch über die abwechslungsreichen Freizeitangebote unseres Ressorts“, so Jürgen Blum, der versierte Allrounder vor Ort. Während die Erwachsenen beispielsweise die Wellnessangebote der Therme am See nutzen oder einen der nahen Golfplätze besuchen, gelangen die Sprösslinge mit Seilen über einen Graben im Wald, bauen Hütten oder erfahren vom Förster Spannendes über die Bewohner des Waldes. Wasserspiele im Freibad mit seiner Wasserrutsche und noch vieles mehr lassen keine Langeweile aufkommen. Wie mit dem Kleinkind-Wasserbecken wird natürlich auch im speziellen Spielbereich der Ferienanlage an diese ganz jungen Gäste gedacht. „Wir starten mit einem bunten Strauß an Freizeit- und Erlebnisangeboten, bieten aber auch alles für Entspannung und Erholung in ruhiger Ortsrandlage“, so die Initiatoren. „Schnell am See, aber nicht mitten im Trubel“ – diese Vorzüge sind auch in den attraktiven Preisen erkennbar.

Lageplan >

Weitere Informationen zum neuen Ferienressort über http://www.camping-orsingen.de oder Camping- und Ferienpark Orsingen, Am alten Sportplatz 8, D-78539 Orsingen, Tel. +49(0)7552-26 07 13, Fax +49(0)7552-26 07 25, info@camping-orsingen.de.


Schon zeigt sich, was im kommenden Frühjahr mit frischem Grün zwischen den Stellplätzen den neuen Camping- und Ferienpark Orsingen prägt, der in schöner Sonnenlage direkt am Waldrand gelegen ist.

12. Dezember 2009

Endlich wieder einkaufen in Güttingen

12.12.09 - Der neue Lebensmittelmarkt in Güttingen hat zum ersten Mal seine Türen geöffnet. Nach Jahrzehnten können die Güttinger nun wieder im eigenen Ort einkaufen und haben sogar noch Erstaunliches in ihrem Grund und Boden entdeckt.

Radolfzell-Güttingen - Gute Laune in Güttingen. Dieses Bild zumindest konnte man gestern im Radolfzeller Ortsteil beobachten. Dort hat nach mehrmonatiger Bauzeit der Discounter „Netto“ sein Geschäft eröffnet. Direkt an der Ortseinfahrt an der B 34 soll der Einkaufsmarkt nicht nur die Bürger im Ort versorgen, sondern auch Autofahrer im Vorbeifahren zum Kaufen animieren. Das Konzept könnte dem ersten Eindruck nach durchaus aufgehen. In jedem Fall war der Parkplatz gestern praktisch ständig voll belegt.

Ein ähnliches Bild im Einkaufsmarkt selbst. Dort sondierten etliche Güttinger und wohl auch Auswärtige, ob der Markt ihren Hoffnungen und Vorstellungen entsprach. Das gut sortierte Warenangebot kommt bei den Kunden in Güttingen gut an (siehe auch Stimmen). Der Supermarkt bietet auf knapp 800 Quadratmetern Verkaufsfläche praktisch alles, was für den täglichen Bedarf vonnöten ist. Im Eingangbereich bietet zudem ein Bäcker frische Waren an. Genau so hatten es sich die Menschen in Güttingen immer gewünscht, seit die letzten Läden im Radolfzeller Ortsteil vor Jahren verschwanden. Nicht zuletzt das beherzte Handeln der örtlichen und städtischen Verwaltung haben zu dieser guten Lösung beigetragen.

Als einen „glücklichen Tag“ bezeichnete Ortsvorsteher Thomas Will den Tag der Eröffnung. Schon am Montagabend durften geladene Vertreter den Mark von innen besichtigen und schon einmal die Preise vergleichen, während die Mitarbeiter noch die letzten Waren einräumten


Blick auf Güttingen

Güttingen ist mit ca. 1300 Einwohnern ein OT von Radolfzell, direkt an einem Ausläufer des Bodanrück gelegen und idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Rad- und Wandertouren rund um den Bodensee. Bis zum Bodensee sind es im zwischen 3 und 4km, auf gut ausgebauten Rad-/ Fußgängerwegen.

11. Dezember 2009

Gewinner des ARWA-Wettbewerbs ermittelt

11.12.09 - ARBON (kapo) Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen anlässlich der Arboner Weihnachtsausstellung am Wettbewerb der Kantonspolizei Thurgau teil.

Die Kantonspolizei Thurgau war vom 2. bis 6. Dezember mit einem Stand zum Thema "Kreisel" an der ARWA vertreten. Viele Besucherinnen und Besucher liessen sich über die geltenden Vorschriften informieren. Vor allem beim richtigen Verhalten als Fahrradfahrer, sowie beim Befahren von mehrspurigen Kreiseln konnten diverse Unklarheiten beseitigt werden.

Die Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei Thurgau betreuten den Präventionsstand der "Verkehrssicherheit Thurgau" während fünf Tagen und beantworteten alle Fragen rund um den Kreisel.

Beim Wettbewerb gab es fünf Navigationsgeräte zu gewinnen. 865 Personen nahmen teil und mussten die folgenden fünf Fragen beantworten:

- Wer hat im Kreisel Vortritt?
* Fahrzeuge die sich bereits im Kreisel befinden

- Wann muss die Richtungsänderung angezeigt werden?
* Beim Verlassen des Kreisels

- Wann dürfen Radfahrer vom Rechtsfahren abweichen?
* Vor dem Einfahren und im Kreisel, sofern sie nicht die erste Ausfahrt benutzen

- Wo befindet sich der Kreisel auf der grossen Planskizze?
* In Affeltrangen

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Navigationsgeräte im Wert von je Fr. 299.-- sind:
- Ruedi Rinderknecht, Romanshorn
- Ursula Kunz, Steinach
- Erika Soller, Neukrich-Egnach
- Sabrina Züst, Freidorf
- Hansruedi Jud, Romanshorn


Am Stand der Kantonspolizei Thurgau drehte sich an der ARWA alles rund ums Thema "Kreisel". (Bild: Kapo TG)

Güttinger News: Mitteilungen des Gemeinderates

11.12.09 - Gemeinderat und Verwaltungsteam der Gemeinde Güttingen wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern fröhliche, besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr 2010.

Öffnungszeiten während der Festzeit.
Der Gemeinderat hat entschieden die Regelung der kantonalen Verwaltung zu übernehmen. Das heisst: die Gemeindeverwaltung schliesst am 24. Dezember um 11.30 Uhr. Zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben die Büros geschlossen. Ab dem 4. Januar 2010 gelten die gewohnten Öffnungszeiten, Montag bis Freitag 8.00 bis 11.30 Uhr bzw. 14.00 bis 17.00 Uhr.

Neujahrsapéro.
Der Gemeinderat lädt herzlich zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Erstmals findet der Anlass im Foyer der Mehrzweckanlage Rotewis statt und zwar am Sonntag, 3. Januar 2010, 11 Uhr. Die Neujahrsbegrüssung wird vom Musikverein Eintracht umrahmt. Vorgängig besteht die Möglichkeit den ökumenischen Gottesdienst in der Kirche Güttingen zu besuchen. Die Feier beginnt um 10 Uhr und wird von den Seelsorgenden Anne Zorell und Stephan Mattias gestaltet.

Verlegung der Tierkörpersammelstelle in den Werkhof Altnau.
Wie bereits bekannt entspricht die Tierkörpersammelstelle im Werkhof Güttingen den revidierten Vorschriften nicht mehr. Von dieser Problemstellung ist nicht nur die Gemeinde Güttingen betroffen. In der Region hat man sich deshalb entschieden, den Neubau des Werkhofs in Altnau zu nutzen, um dort eine den Anforderungen gerecht werdende regionale Sammelstelle zu errichten. Die regionale Lösung ist wesentlich kostengünstiger als wenn jede Gemeinde eine eigene Sammelstelle betreiben müsste.

Der neue Werkhof Altnau liegt an der Moosgrabenstrasse, die Tierkörpersammelstelle befindet sich an der Ostseite des Gebäudes. Sie ist täglich während 24 Stunden zugänglich. Angeliefert werden können Tierkörper bis maximal 50kg Gesamtgewicht. Schwerere Körper sind wie bisher direkt in die Sammelstelle Alterswilen einzuliefern. Die Sammelstelle in Güttingen wird Ende Jahr ausser Betrieb genommen.


Bahnhof Güttingen: Andenken an die gute alte Zeit (GEO-Tracks GmbH)