18. August 2010

Rauf auf den Berg: 16. Int. Raiffeisen-Pfänderlauf

3550m Länge / 605m Höhenunterschied: Bestzeit 20:56,69 Min.

Am Sonntag, 12. September 2010 findet der 16. Pfänderlauf statt. International anerkannt und als Teilbewerb des österreichischen Berglauf Cups des ÖLV ausgeschrieben wird er vom Bregenzer Skiclub unter dem Ehrenschutz von DI Markus Linhart (Bgm. Stadt Bregenz), Michael Ritsch (Stadtrat für Sport der Stadt Bregenz), Xaver Sinz (Bgm. Gemeinde Lochau) und DI Thomas Kinz (Vorstand Pfänderbahn AG) veranstaltet.

Nach dem Startschuss um 10.00 Uhr führt der Lauf ab der Talstation der Pfänderbahn auf einem markierten Weg übers Gschlief auf einer Länge von 3.550m zur Bergstation am Pfänder. 605 Höhenmeter werden dabei überwunden. Die bisherigen Laufbestzeiten liegen bei den Herren bei 20.56,69 Min. und bei den Damen bei 25.03,88 Min..

Ca. 150 Läufer aller Altersklassen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz werden am Start erwartet. Unter anderen hat ein Topläufer genannt: Joseph Gray, der aktuelle Berglaufmeister der USA und derzeitiger Rekordhalter des Pfänderlaufs.
Bunt gemischt nehmen nebst den Profis auch Hobbysportler, Laufbegeisterte sowie Sonntags“wanderer“ mit Ihren Familien teil und stellen ihre Kondition unter Beweis. Treffpunkt ist am Parkplatz bei der Talstation der Pfänderbahn.

Die Siegerehrung findet um ca. 12.30 Uhr beim Zielgelände am Pfänder statt. Alle Teilnehmer erhalten beim Zieleinlauf eine Jause/ein Getränk und die kostenlose Talfahrt mit der Pfänderbahn. Zudem werden Gutscheine und Sachpreise verlost.

Anmeldungen: www.skiclub-bregenz.at

10. August 2010

Schulbeginn: Achtung Kinder

FRAUENFELD (kapo) Zum Schulbeginn sind im Thurgau mehrere tausend Kinder zum ersten Mal als Fussgänger unterwegs. Auf der Strasse ist deshalb Vorsicht geboten.

Ab Montag beginnt für viele Kinder auch im Thurgau mit dem Weg zum Kindergarten oder der Schule ein neuer Lebensabschnitt. Ein grosser Teil von ihnen nimmt zum ersten Mal den Schulweg unter die Füsse. Dabei werden sie mit den Gefahren des Verkehrs konfrontiert. Auf www.kapo.tg.ch, Facebook und Youtube hat die Kantonspolizei Thurgau Merkblätter sowie einen Videoclip online gestellt, der die wichtigsten Regeln für Kinder und Autofahrende erklärt.

Denn Kinder haben einen anderen Blickwinkel als Erwachsene. Sie lassen sich leicht ablenken, reagieren spontan und manchmal unberechenbar. Kinder können Geschwindigkeiten und Distanzen noch nicht richtig einschätzen und wissen nichts über Bremswege. Die Kleinsten haben ein eingeschränktes Blickfeld und schon ein am Strassenrand abgestelltes Auto stellt ein unüberblickbares Hindernis dar. Deshalb tragen sämtliche Verkehrsteilnehmer eine grosse Verantwortung gegenüber den Schwächsten im Strassenverkehr.

Vor allem in der unmittelbaren Umgebung von Schulhäusern und Kindergärten sind Vorsicht und erhöhte Bremsbereitschaft gefordert. Das gilt auch, wenn Kinder im Bereich der Strasse unterwegs sind. Bei Fussgängerstreifen sollte immer vollständig angehalten werden, wenn ein Kind die Fahrbahn überqueren möchte. Winken und Handzeichen geben sind tabu. Das Kind könnte sonst losrennen, ohne auf weitere Gefahren, zum Beispiel den Gegenverkehr, zu achten.
Übung macht den Meister

Kinder sollten frühzeitig lernen, sich in unterschiedlichen Verkehrssituationen richtig zu verhalten. Die Teilnahme am Strassenverkehr beginnt zusammen mit den Eltern. Schwierige Situationen müssen anfangs zusammen eingeübt werden. Der Schulweg eignet sich ideal, um richtiges Verhalten Schritt für Schritt zu trainieren.

Auf Taxifahrten zur Schule soll wenn möglich verzichtet werden. Dies hindert die Kinder daran, die Gefahren des Strassenverkehrs kennen zu lernen. Zudem können andere Kinder durch Fahrmanöver im Schulhausbereich gefährdet werden. Kinder, die zu Fuss zur Schule gehen, integrieren einen Teil der notwendigen Bewegung und Frischluftaktivität in ihrem Alltag. Sie können sich dadurch besser konzentrieren und sind leistungsfähiger.


Im Strassenverkehr ist zum Schulbeginn besondere Vorsicht geboten (Bild: Kapo TG)

5. August 2010

Langenargener Hafenfest am 9. September

Am Donnerstag, 9. September findet wieder das beliebte Langenargener Hafenfest statt. Bei stimmungsvoller Live-Musik verwöhnt die Langenargener Gastronomie Einheimische und Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten. Die Speisen werden von der Langenargener Gastronomie an Ort und Stelle zubereitet. Ein Blick über die Schultern der Chefköche bietet sich da geradezu an. Auch am Getränkestand arbeiten einheimische Hoteliers und Gastwirte Hand in Hand.

Beginn ist um 17.00 Uhr, die musikalische Umrahmung gestaltet die Hallodrian Jazz Band ab 18.00 Uhr. Das historische Segelschiff Lädine startet während des Hafenfestes um 18.00 Uhr, 19.15 Uhr und 20.30 Uhr zu 1-stündigen Rundfahrten.

Für Kinder steht der Schleusenrammler zu Rundfahrten bereit. Kinder ab 6 Jahren können beim Schnuppersegeln erste Erfahrungen mit dem Segelsport machen.

Weitere Informationen: www.langenargen.de

24. Juli 2010

Dornröschenschlaf ist bald vorbei

Seit gestern hat das «Lindeneck» in Güttingen neue Besitzer. Die Gemeinde Güttingen hat das markante Haus an eine Gesellschaft verkauft, die es zum Motel umbaut. Das Motel soll bereits im Herbst eröffnet werden.

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13. Juli 2010

Jede Zeit hat ihren Teufel

Düster und doch heiter wird’s vom 22. Juli bis 22. August im Seeburgpark Kreuzlingen, wenn das See-Burgtheater im Maisfeld neben der Seeburg zu seiner Adaptation von Jeremias Gotthelfs „Die schwarze Spinne“ lädt. Leopold Huber, Intendant und Regisseur des professionellen Ensembles, erzählt die Novelle aus dem Jahr 1842 als „dunkles Musical“ und verweist mit Esprit auf ihre noch heute funktionierende Parabelhaftigkeit.

Die Handlung ist bekannt: Hans von Stoffeln, ein Teutscher Adeliger aus dem Schwabenland unterdrückt die Bauern auf seinem Schweizer Gut. Nachdem sie ihm sein Schloss fertig gestellt haben, sollen sie ihm nun binnen eines Monats einen Schattengang aus hundert ausgewachsenen Buchen pflanzen. Der Not zeigt einzig Christine die Stirn, eine in der Dorfgemeinschaft argwöhnisch beäugte Fremde aus Lindau. Sie lässt sich zum Wohl der Allgemeinheit mit dem Teufel ein, verspricht ihm ein ungetauftes Kind, ohne ihr Versprechen halten zu wollen. Die Rahmenhandlung der Erzählung versetzt Leopold Huber in seiner Bühnenversion in die Gegenwart, die Sage um die Spinne belässt er in der Historie – und lockt aus beidem mit gewohnt spitzen Bezügen die Aktualität heraus. Denn „jede Zeit hat ihren Teufel – nur immer in anderer Gestalt“, so Leopold Huber. Es geht ihm darum, die „dunklen Seiten“ aufzuwühlen – auch beim Zuschauer. Und so erklärt er das Theater zur „gesellschaftlichen Kläranlage“.

Für den musikalischen Part zeichnet Goran Kovacevic verantwortlich, der mit seinem Dusa Orchestra das teuflische Geschehen begleitet. Bekannt für seine kunstvolle Genre-Verschmelzung europäischer Musikstile hat er für „Die schwarze Spinne“ Schweizer Volksmusikstücke für Akkordeon, Kontrabass, Saxophon und Schlagzeug arrangiert, sie ins Jazzige und Balkanesische gedreht. So dringt nicht nur in die ländliche Idylle sondern auch in die Musik das Fremde atmosphärisch ein. Da fährt der Teufel schon mal in die Band, wenn er ihr aufs Dach steigt, von dort aus seine Fäden zieht und die Spinne tanzen lässt.

Mit einer gehörigen Portion Schalk schlüpft Astrid Keller, Mitbegründerin und Co-Leiterin des See-Burgtheaters, in die Rolle des Teufels. Die Christine, die sich zeitweilig in die Titel gebende Spinne verwandelt, spielt Ingrid Lang, Schauspielerin und Sängerin aus Wien, mit fast schon akrobatischen Einlagen. Weiter dabei sind überwiegend bewährte See-Burgtheater-Schauspieler: Erich Hufschmid – bekannt als Graf Zeppelin oder Rechtsanwalt Dr. Siedler im „Weissen Rössl“ – mimt den Pfarrer mit Erzählerfunktion. Werner Biermeier – im letzten Jahr noch der Berliner Fabrikant Giesecke – verkörpert den Gemeindeammann. Lotti Happle, ehemals Hure in der See-Burgtheaterproduktion „La Strada“, wird mit glockenreiner Stimme zur Kindsmutter Vreni. Ihren liebenswürdig unbeholfenen Angetrauten Hans übernimmt Florian Steiner, freischaffender Schauspieler aus dem Kanton Aargau. Christine Heiss gibt die allzeit warnende Gotte, Oliver Kühn den emotional zerrissenen Hornbacher und Christian Intorp den kaltherzigen Hans von Stoffeln.

Im Stile griechischer Tragödien tritt ein zwanzig Stimmen starker Chor als Dorfgemeinschaft auf und besingt die Freude und das Grauen der Protagonisten. „Nur lustiger. Denn das Tragische kommt ja erst dann richtig zum Tragen, wenn es auch sein Gegenteil gibt“, erklärt Leopold Huber seinen Ansatz.

Gespielt wird an passendem Ort: Mitten in einer mit Holzmulch ausgesparten, überdimensionalen Spinnensilhouette im Maisfeld neben der Seeburg. Über die Spinnenbeine gelangen die Zuschauer in den Bauch der Spinne und damit ins Zentrum des Geschehens. Die Tribüne mit Blick auf die Seeburg – des Stoffeln Schloss – ist überdacht. Denn gespielt wird bei jedem Wetter.

12. Juli 2010

Kostbare Spitzweg-Miniatur für Stadtmuseum Radolfzell

Zuwachs des Spitzweg-Kabinetts durch Leihgabe der BRD und weitere Spitzwegbe-sonderheiten in laufender Sonderausstellung.

Die Bundesrepublik Deutschland hat aus ihrem Kunst-Fundus dem Stadtmuseum in Radolfzell am Bodensee eine kostbare Spitzweg-Miniatur als Leihgabe für das dortige ständige Spitzweg-Kabinett überlassen. Das kleine Gemälde stellt eine großartige Be-reicherung des hochkarätigen Spitzwegbestandes im Museum dar. Ergänzend sind in der laufenden Sonderausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ weitere sehr bekannte Genrebilder des beliebten Malers im Original zu sehen. Durch ein nahezu unbekanntes, jedoch herausragendes Gemälde aus Privatbesitz und einem eher untypischen Motiv lernt man den Künstler mit weiteren Besonderheiten kennen.

Die Miniatur-Leihgabe zeigt den Münchner Tandelmarkt und ist in Öl auf Holz ausgeführt. Sie ist nach der kürzlich erfolgten Restaurierung in einem hervorragenden Zustand und hat sich im Originalrahmen erhalten. Diese Studie des Künstlers kam aus dem Spitzweg-Nachlass in den Besitz von Spitzwegs Nichte und wurde von ihr in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts für das damalige Deutsche Reich erworben.

Der Neuzugang ist ab sofort in die ständige Schausammlung integriert und somit für interes-sierte Besucher zu bewundern. Dazu laden derzeit auch als weitere Exponate einige der Spitzweggemälde ein, die zu den Höhepunkten in seinem Gesamtwerk zählen. Sie sind Be-standteil der aktuellen, faszinierenden Sonderausstellung zu Kunst und Kunsthandwerk aus Biedermeier und Historismus. Neben der berühmten „Scharwache“ ist hier im Besonderen das „Ständchen im Mondschein“ zu nennen, das man von zahlreichen Abbildungen in Ka-lendern und Publikationen bestens kennt und das nun auch hier einmal im Original betrachtet werden kann. Eines der herausragenden und typischen Genrebilder von Carl Spitzweg ist auch das „Plauderstündchen vor der Storchenapotheke“. Dieses Gemälde war bislang wohl überhaupt erst einmal, und zwar bei der ersten Spitzweg-Gedächtnisausstellung in Prag im Jahre 1887 zu sehen. Nach der aktuellen Präsentation in Radolfzell kehrt es wieder in Pri-vatbesitz zurück.

Mit dem weiteren Bild „Die Karawane“ im Raum zu den Weltausstellungen des 19. Jahrhun-derts lernt man auch eine eher unbekannte Seite Spitzwegs kennen. Bei seinem Besuch der Pariser Weltausstellung fertigte er, inspiriert von dem dargestellten Leben des Orients, etliche Skizzen und anschließend dieses faszinierende Motiv, das im Stadtmuseum ebenfalls als Leihgabe zu bewundern ist.

Prachtvolle Gefäße und Kostbarkeiten aus Gold, Silber, Glas, Porzellan, Email und Elfenbein zeigen in der Sonderausstellung zudem Kunsthandwerk von höchster Feinheit und Qualität. Auch diese Exponate stammen überwiegend aus Privatsammlungen und sind nur einmalig hier in Radolfzell am Bodensee zu sehen. Ein Besuch also, der sich für Spitzwegliebhaber und Kunstfreunde gleichermaßen lohnt.

Das Rahmenprogramm zur Sonderausstellung, eine Tagespauschale für interessierte Grup-pen und individuelle Buchungsmöglichkeiten begleiten die Ausstellung. Im sehr gelungenen Ausstellungskatalog sind außer der neuen Miniatur alle anderen Spitzwegbilder der Sonder-ausstellung zu finden. Die Öffnungszeiten: Di-So: 10-12.30 Uhr, 14-17.30 Uhr, Do: bis 20 Uhr. Weitere Informationen Führungen, Preisen etc. über: Stadtmuseum Radolfzell in der alten Stadtapotheke, Seetorstraße 3, 78315 Radolfzell, Tel. +49(0)7732- 81 530, muse-um@radolfzell.de, www.stadtmuseum-radolfzell.de (mit Flyer zum Download).


Mit der Überlassung dieser Miniatur aus dem Besitz der Bundesrepublik als Leihgabe erfährt das Spitzweg-Kabinett im Stadtmuseum Radolfzell eine kostbare Bereicherung. Es stammt aus dem Nachlass von Carl Spitzweg. Fotos: Heiko Haschlar


Das berühmte Spitzweg-Bild „Ständchen im Mondschein“ entstand um 1870 und wurde von der Bundesrepublik Deutschland als Leihgabe in die Sonderausstellung gegeben. Viele Spitzwegfreunde freuen sich, dieses Motiv hier im Original bewundern zu können. Foto:
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund


Das Spitzwegbild „Plauderstündchen vor der Storchenapotheke“ um 1845 ist in sämtlichen Details sehr fein ausgeführt. Das Bild war vermutlich bislang nur einmal, 1887 bei der Jubilä-umsausstellung im Rudolfinum in Prag, öffentlich ausgestellt und geht nach der Radolfzeller Ausstellung zurück in die Privatsammlung. Foto: Leihgeber

7. Juli 2010

Am Sonntag "Gschwellti-Plausch" auf dem Seidenhof Güttingen

Am kommenden Sonntag 11. Juli findet auf dem Seidenhof Güttingen der tradionelle "Gschwellti-Plausch" statt. Sie können sich am Gschwellti-, Käse- und Salatbuffet à discrétion köstigen!

Organisiert wird der Anlass vom örtlichen Musikverein Eintracht Güttingen, der am 1. - 3. Juli 2011 seine 125-jähriges Jubiläum zusammen mit einer Neuinstrumentierung feiert.

Frühschoppenkonzert mit der "Musikkapelle Hagnau" von gegnüber, die für Stimmung sorgen wird. Flyer >

Gschwellti-Plausch

20. Mai 2010

Berberaffen erobern neuen Felsengarten

Veränderung im großen Freigehege mit erweitertem Besucherbereich kommt prima an.

Besucher und die rund 200 Berberaffen profitieren gleichermaßen von den Winterar-beiten im großen Waldgehege des Affenbergs Salem. An der zweiten Hälfte des Rundweges wurde ein schöner Felsengarten geschaffen, den die cleveren Tiere sogleich intensiv austesteten. Er bietet den Kletterkünstlern eine willkommene Abwechslung. Um das Ganze nicht künstlich auf einen Platz zu konzentrieren, wurden hierbei um den Hauptbereich ähnliche Findlinge auch in der Umgebung verstreut eingefügt. Für die Besucher wurde davor ein erweiterter Aufenthaltsbereich mit Bänken geschaffen, denn nun sind die regelmäßigen Informationen der Betreuer zu dem mun-teren Treiben, dem Familienleben und den Rangordnungen der Berberaffen an diesem Platz noch interessanter geworden. Ein attraktives Areal, an dem immer etwas los ist. Die neu geborenen Affenbabys brauchen noch einige Zeit, ehe sie sich an ihre ersten Turnübungen wagen und sind derweil liebevoll umsorgt. Bald werden sie auf dem Rücken der geduldigen Berberaffenmännchen ihre Umgebung erkunden. Die süßen Kleinen sind die erklärten Lieblinge der großen und kleinen Parkgäste.

Mit der Vorstellung des Felsengartens wollte man warten, bis alles begrünt ist. „Hierbei mussten wir Rollrasen vor den Steinen einsetzen, denn unsere Affensuchen auch sehr gerne den Boden nach Futter ab - da hätte sprießendes Gras keine Chance“, so Parkleiter Dr. Roland Hilgartner. Auch wusste man, dass sie von den Grünpflanzen am Waldboden den Farn gänzlich in Ruhe lassen, „damit war klar, was wir zwischen die Steine pflanzen.“ Inzwischen ist daraus ein sowohl für die munteren Tiere wie für die Zuschauer attraktives Areal entstanden. „Die Findlinge werden von den Berberaffen gerne Als Ausguck angenommen und stellen somit auch für sie eine echte Bereicherung dar“, erklärt der Parkchef. Natürlich gibt es auch hier die Holzbalken am Wegrand, auf denen Tiere sitzen, die gerne das gratis ausgeteilte Popcorn aus den Händen der Besucher annehmen - ein willkommenes Dessert nach Gemüse, Getreide und Obst.

Natürlich sorgt sich der Biologe und sein fachkundiges Team auch um die optimale Betreuung des schönen Damwildes im frei begehbaren Gehege und die frei fliegenden Störche, die in den 21 Horsten um den großen Gutshof derzeit ihre Jungen großziehen. Die süßen Bambis im Damwildgehege halten sich zunächst bei den täglichen Fütterungen um 16.30 Uhr in geschütztem Abstand. Ideale Film- und Fotomöglichkeiten bieten sich bei den täglichen Fütterungen der Adebare auf der Storchenwiese um 11 Uhr und um 16.45 Uhr, wo man viel Spannendes zum Leben und Vogelzug der beliebten Klapperstörche erfährt. Ihre stets hungrige Brut reckt dann beim Anflug der nächsten Mahlzeit eifrig die Hälse.

Mit Filmraum, Souvenirladen, großem Abenteuerspielplatz und gemütlicher Hofschänke wird der Besuch des beliebten Tierparks mit dem größten Affenfreigehege Deutschlands zu einem erlebnisreichen Ausflug für die ganze Familie, interessierte Gruppen und Schulklassen. Motorisierte Gäste folgen der Ausschilderung und nutzen den großen, gebührenfreien Parkplatz. Eine stündliche Verbindung bietet der Erlebnisbus, der zwischen den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Affenberg und dem Schloss Salem sowie den dazu gehörenden Bahnhöfen pendelt.

Der Tierpark ist täglich von 9 bis 18 Uhr und vom 31. Oktober bis 7. November von 9 bis 17 Uhr geöffnet (letzter Einlass jeweils ½ Stunde vor Schließung). Weitere Informationen und viele Bilder über www.affenberg-salem.de/ oder Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49 (0)7553/381, Fax +49 (0)7553/64 54, info@affenberg-salem.de.


Neben den süßen Affenbabys erwartet die Besucher im großen Affenfreigehege des Affen-bergs Salem auch ein neuer Felsengarten, dazu viele weitere Beobachtungsmöglichkeiten von Tierkindern und spannende Informationen beim Rundgang durch den schönen Park. (Foto: Affenberg).

12. Mai 2010

Tag des offenen Bienenstocks

Am Sonntag 16. Mai verwandelt sich der Lebensraum Wald in der inatura in einen Bienenstock. Mitglieder des Bienenzuchtvereins Dornbirn informieren in der inatura (Lebensraum Wald) und im inatura Garten, über die Wunderwelt der Bienen.

Programm:
Im inatura Garten (Nähe Teich):
• Bienenlehrpfad: Wissenswertes und Infos über den Nutzen der Honigbiene.
• Bienenschaukasten: Hier besteht die Möglichkeit die Bienenkönigin mit Gefolge hinter Glas zu beobachten.
• Bienen Hautnah erleben: Für Interessierte und Mutige besteht bei schönem Wetter die Möglichkeit beim Öffnen eines Bienenvolkes dabei zu sein.

Im Museum – Lebensraum Wald
• Honigschleudern: Mit allen Sinnen erleben wenn Honig geschleudert wird!
• Honigverkostung und Information: Den frisch geschleuderten Honig nicht nur Riechen,sondern auch davon kosten.
Mehr erfahren über Honig, Wachs, Blütenpollen, und Propolis.
• Verkauf von Bienenprodukten: Bienenprodukte können erworben werden.

Termin: 16. Mai 2010, 10 - 17 Uhr
Es gelten die Eintrittspreise der inatura. Map >

Mehr Infos bei www.inatura.at


Fussball-Fest für die Bodensee-Region

Für Fussballfans unter den Wassersportlern
Mit tausenden Fans der deutschen und Schweizer Nationalmannschaft zujubeln: Zur Fussball-Weltmeisterschaft im Sommer lädt die SÜDKURIER-Arena in Konstanz auf Klein Venedig zum grossen Public Viewing ein.

Fiebern Sie mit 7000 Fussball-Fans mit bei den Live-Übertragungen der WM-Spiele. In der Vorrunde werden alle Spiele der deutschen und der Schweizer Nationalmannschaften sowie das Eröffnungsspiel übertragen.

Spielplan > / Tickets > / Flyer >


11. Mai 2010

Freie Fahrt zur TUNING WORLD

Vorübergehend werden alle vier Fahrstreifen geöffnet.
Um das erwartet hohe Verkehrsaufkommen zur Tuning World besser in den Griff zu bekommen, werden alle vier Fahrstreifen der Messestraße geöffnet. Dadurch sollen Staus und lange Wartezeiten verringert werden.

Um die Zufahrt und Abfahrt zur und von der Messe bei der Tuning World 2010 besser steuern zu können, werden über die vier Messetage vom 13. bis 16. Mai alle vier Fahrspuren geöffnet. Damit will die Stadt erreichen, dass die Staus und langen Wartenzeiten für die Besucher und die Aussteller gemindert und eine spürbare Erleichterung geschaffen werden kann.

Derzeit fließt der Messeverkehr noch auf den beiden früheren Fahrsteifen. Nach Ende der Tuning World wird der Verkehr auf die zwei neuen Richtungsfahrbahnen geführt. Dann beginnen die Bauarbeiten auf der bestehenden Fahrbahn. Zunächst wird die Fahrbahndecke abgefräst. Danach werden die Randbegrenzungen gesetzt und die Fahrbahndecke aufgebracht. Anfang Juni ist der vierspurige Ausbau der Messestraße abgeschlossen und kann fristgerecht vor den großen Leitmessen Outdoor, Eurobike und Fakuma freigegeben werden.

Die Gesamtkosten für die Maßnahme belaufen sich auf rund drei Millionen Euro und werden durch das Regierungspräsidium Tübingen nach dem Entflechtungsgesetz mit rund 1,4 Millionen Euro gefördert. Die Stadt trägt rund 1,6 Millionen Euro der Kosten. Die Messestraße wird auf einer Länge von 1,8 Kilometer vierspurig ausgebaut.


Bauarbeiten Stand am 5. Mai (Foto: Stadt Friedrichshafen)

Rundfahrten ab Langenargen

Mit der Kapitänsschaluppe durch die Langenargener Bucht
Auch in diesem Jahr bietet die Tourist-Information Langenargen Einheimischen und Urlaubsgästen eine nicht alltägliche Bootsfahrt an. Jeden Mittwoch um 17.00 Uhr startet die Kapitänsschaluppe zu 1-stündigen Rundfahrten durch die Langenargener Bucht mit Blick auf Schloss Montfort. Die Fahrten finden nur bei guter Witterung statt. Eine Voranmeldung ist bis Dienstag, 18.00 Uhr in der Tourist-Information Langenargen, Tel. +49 (0)7543/933092 erforderlich. Bei entsprechender Nachfrage werden um 18.00 Uhr und um 19.00 Uhr Zusatzfahrten angeboten. Flyer >

Saisonstart für die Schaluppe ist Mittwoch, 19.05.2010
Der Fahrpreis beiträgt 13,- €, mit Gästekarte 11,- €. Kinder von 6-14 Jahren zahlen 6,50 €, Kinder unter 6 Jahren sind frei. Gäste mit BodenseeErlebniskarte haben ebenfalls freie Fahrt.

Weitere Informationen:
Tourist-Information Langenargen
Obere Seestr. 2/1
D-88085 Langenargen
Tel. 0 75 43 / 93 30 92
www.langenargen.de
jost@langenargen.de

TUNING WORLD BODENSEE

Friedrichshafen - Der Ideenreichtum der Tuning-Fans auf der TUNING WORLD BODENSEE (13. bis 16. Mai 2010) kennt keine Grenzen und in der Club-Area zeigt sich die internationale Tuning-Gemeinde von ihrer schönsten Seite. Auf das Messepublikum wartet in Friedrichshafen Europas Club-Prominenz mit den aktuellsten Tuning-Trends und den ausgefallensten Show-Fahrzeugen des Jahres. Wobei Multimedia-Ausbauten mit Kino-Sound, verchromte Motoren oder gar Bildschirme unter der Motorhaube erst der Anfang der Überraschungen sind.

Die in Friedrichshafen versammelten Clubs sind die Meinungsbildner und Trendsetter in der europäischen Tuning-Community. Für Alexander Wöhr vom Tuning-Club "Car exklusiv", in dem Fabrikate von Alfa Romeo die Mehrheit bilden und deren Umbauten bereits in japanischen Fachzeitschriften Beachtung fanden, ist die Messe das Maß der Dinge. "Auf keinem anderen Tuning-Event in Deutschland sind das Niveau und die Vielzahl der getunten Fahrzeuge so stark wie am Bodensee." Auch Manuel Steinwandt von den Tuning-Freaks Schwarzwald freut sich über die Teilnahme an der diesjährigen Messe: "Wer zu den Besten in der Tuningszene zählt, muss einfach auf der TUNING WORLD BODENSEE ausstellen. Außerdem entdeckt man nur auf dieser Messe so viele neue und vor allem schöne Tuning-Ideen."

Seit der ersten Ausgabe des Messe-Events gibt es einen ungebremsten "Run" auf die limitierte Ausstellungsfläche im Clubbereich. "Knapp 500 Clubs haben sich dieses Jahr für 152 Plätze beworben", so Alexander Métayer, Clubbetreuer der Messe. "Der Großteil kommt aus Österreich, aus der Schweiz und aus Süddeutschland. Aber auch Clubs aus den Niederlanden und Ungarn sind vor Ort." Zu den vielen Highlights in der Club-Area zählen der Porsche 911 Club "my9eleven.ch" oder der Audi RS Club Deutschland e.V. mit ihren hochkarätigen Fahrzeugen. Aber auch in Europa seltene Sportwagen aus Japan wie Honda NSX, Mazda RX7, Nissan Skyline und Toyota Supra sind durch Clubs und Internet-Communities wie "Austrian Type Racing" und "Sky Racers" in Friedrichshafen stark vertreten.

Neben den ausgestellten getunten Fahrzeugen der Marken Audi, BMW, Fiat, Ford, Honda, Opel, Seat, Toyota und VW wird die Präsenz von Citroën-, Peugeot- und Renault-Modellen immer stärker. Aber selbst die noch relativ selten getunten Fahrzeuge aus Korea oder die oft in Deutschland nur als Import erhältlichen US-Modelle finden in der am Bodensee fast geschlossen versammelten Tuning-Gemeinde immer mehr Freunde und feiern vom 13. bis 16. Mai 2010 in Friedrichshafen eine starke Präsenz.

So zahlreich die verschiedenen Automarken in der Club-Area, so zahlreich sind auch die unterschiedlichen Tuning-Stilrichtungen. Schließlich sind bei einigen der ausstellenden Clubs in Deutschland stationierte US-Soldaten Mitglieder und bringen neben ihren Fahrzeugen auch die neuesten Tuning-Trends aus Amerika nach Friedrichshafen. Ein Club wird unter den vielen bis ins letzte Detail veredelten und verschönerten Karossen mit seinen Fahrzeugen hervorstechen. Die Boliden von "Deutsche Drifter e.V." sind vorwiegend auf standfeste Motorleistung gezüchtete Rennmaschinen. "Wir wollen den Messe-Besuchern zeigen, dass es bei Tuning nicht immer nur um schöne Autos gehen muss", schmunzelt Alex Gräff.

Weitere Informationen unter: www.tuningworldbodensee.de

10. Mai 2010

Triumphzug

Glanzvoller Start von „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ - Eröffnung der Radolfzeller Kunstausstellung mit viel Staunen und Bewundern.

Da ist ein Funkeln und Glitzern in Gold und Silber, kunstvoll bemaltes Porzellan, Kostbarkeiten aus sorgsam geschliffenem Glas und feinste Elfenbeinfiguren, dass die ersten Besucher der neuen Radolfzeller Kunstausstellung allesamt in bewunderndes Staunen gerieten. Die Sonderausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ im Stadtmuseum vom 7. Mai bis 26. September 2010 hält das Versprechen ihres Titels und lässt einem etwas von der Pracht aus der Zeit des französischen Sonnenkönigs, der Kaiserin Sissi oder Kaiser Maximilians, aber auch des wohlhabenden Bürgertums im 19. Jahrhundert erahnen. Jeder Bereich der Ausstellung trumpft mit anderen Kostbarkeiten: Da sind einmal große Gold- und Silberpokale und Trinkgefäße mit Wappen, Jagd- und Reiterszenen, prächtige Kerzenständer mit kunstvollen Ornamenten oder Platten, in deren Silber ganze Szenenfolgen getrieben wurden. Im Zentrum eines anderen Raumes zeugt der Triumphzug von Kaiser Maximilian von der hohen Kunst der Elfenbeinschnitzerei, die zahlreiche gekrönte Häupter mit ihren Reichsinsignien, gezogen von prachtvollen Pferden darstellt. Im obersten Stockwerk ergießt sich aus dem kunstvollen Wandbrunnen, der einst für die Hermesvilla von Kaiserin Sissi bestimmt war, sogar Wasser in das Becken. Und so gäbe es noch Unzähliges an Details zu berichten, die zu einem langen und ausgiebigem Rundgang durch die faszinierende Sonderausstellung in der Kur- und Ferienstadt am Bodensee einladen.

Dabei begann die Vernissage zunächst im großen Bürgersaal des nahen Rathauses, der zum einen der großen Zahl der Gäste eher gerecht wurde, dessen Wandgemälde des Radolfzeller Kunstmalers Albert Fierz aus dem Jahr 1898 aber auch ein typisches Beispiel für die historistische Malerei des 19. Jahrhunderts war, was Museumsleiter Achim Fenner fachkundig erläuterte. So war hier die passende Einführung zum späteren Rundgang durch die Sonderausstellung mit den Kunstepochen dieses Jahrhunderts gegeben, wobei im Stadtmuseum die Schwerpunkte in der Biedermeierzeit und dem Historismus liegen.

Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt freute sich sichtlich, dass es Kulturreferent Karl Batz gelungen war, 220 kostbare Exponate aus zwei bedeutenden Privatsammlungen und weiteren Leihgaben renommierter öffentlicher Sammlungen und Museen nach Radolfzell zu holen. Dieser ging in seiner Einführung auch auf einige besondere Schätze der einzigartigen Ausstellung ein. Insbesondere die Werke aus den Privatsammlungen sind nur einmalig hier in Radolfzell zu sehen. Dazu gehört unter anderem auch das Bild von Carl Spitzweg „Das Plauderstündchen“, das mit weiteren typischen und bekannten Genrebildern des beliebten Biedermeier-Malers in der Ausstellung zu sehen ist.

So dürfen die kunst- und kulturinteressierten Besucher auf eine ganz besondere und eindrucksvolle Ausstellung gespannt sein, die natürlich auch viele Hintergrundinformationen und zahlreiche Geschichten in Verbindung mit Persönlichkeiten der europäischen Geschichte dieser Zeit bereithält. Mit dem 184 Seiten starken, reich bebilderten Ausstellungs-Katalog lassen sich die Eindrücke noch vertiefen. Oder, wie es eine Besucherin treffend sagte: „Das ist solch ein Feuerwerk faszinierender Exponate, dass ich das gar nicht alles bei einem Besuch aufnehmen kann - ich werde auf jeden Fall wiederkommen!“

Das passende Rahmenprogramm für große und kleine Besucher, eine Tagespauschale für interessierte Gruppen und individuelle Buchungsmöglichkeiten begleiten die Ausstellung. Die Öffnungszeiten: Di-So: 10-12.30 Uhr, 14-17.30 Uhr, Do: bis 20 Uhr, Pfingstmontag geöffnet.

Weitere Informationen Führungen, Preisen etc. über:
Stadtmuseum Radolfzell in der alten Stadtapotheke, Seetorstraße 3, D-78315 Radolfzell, Tel. +49(0)7732- 81 530, muse-um@radolfzell.de, http://www.stadtmuseum-radolfzell.de/ (mit Flyer zum Download).

5. Mai 2010

Südkurier: Schönstes Frühlingsbild gesucht!

Endlich Frühling! Eisessen, Spaziergehen, Radeln - das macht bei Sonnenschein noch viel mehr Spaß. Und die Natur gibt sich auch richtig Mühe, zu gefallen: Hyazinthen, Tulpen oder Forsythien - es blüht und grünt überall. Sie haben schon tolle Frühlingsfotos gemacht? Dann nichts wie her damit!

Und so funktioniert die Aktion:Mailen Sie uns per Online-Formular bis spätestens Donnerstag, 6. Mai, Ihr Foto. Wichtig: Das Bild sollte mindestens 1 MB groß sein, damit wir es auch in der Zeitung drucken können.

- Jedes Bild braucht einen Text. Schreiben Sie uns, was auf dem Foto zu sehen ist und wo es aufgenommen wurde. Nutzen Sie hierfür das Feld „Beschreibung“.

- Vergessen Sie nicht, Ihren Namen und Ihre Kontaktdaten anzugeben.

Alle Bilder landen in einer Fotogalerie im Internet und können dort angeschaut werden. Am Donnerstag, 6. Mai, ist Einsendeschluss.

Meldung Online >

4. Mai 2010

Schweizer Oktett: Schweizer Volksmusik - klassisch und neu bearbeitet

04.05.10 - Am Dienstag, 18. Mai 2010, 20.00 Uhr, gastiert das Schweizer Oktett auf dem Wolfsberg. Gäste der acht Musiker sind die Jodlerin Franziska Wigger sowie der Schlagzeuger Andreas Berger. Zusammen werden sie traditionelle Volksmusikstücke mit klassischen oder modernen Klangelementen anreichern und damit ein neues Spektrum der Volksmusik eröffnen.

Das Schweizer Oktett wurde 1990 gegründet und vereint acht hervorragende Musiker zu einem einzigartigen Klangkörper. Sie alle haben ihre Konzert- und Solistendiplome an Schweizer Konservatorien erhalten und sind heute Mitglieder renommierter Schweizer Orchester. Die Formation konzertiert in den grossen Schweizer Städten sowie im Ausland. 1994 wurde das Ensemble von Pro Helvetia ausgezeichnet, und Komponisten unserer Zeit haben dem Schweizer Oktett Werke gewidmet. 2002 wurde das Programm "Heimwärts" als einer der Höhepunkte der EXPO.02 mehrmals aufgeführt, so auch am EXPO-Schlusstag.

Franziska Wigger, ausgebildet in den Bereichen Jodel, Klassik und moderner Gesang, sowie Andreas Berger, Solo-Schlagzeuger im Tonhalle-Orchester Zürich, bilden als Gäste eine hervorragende Ergänzung zum Schweizer Oktett.

Man nehme etwas Volksmusik, eine Prise Salonmusik, mische das Ganze kräftig mit klassischer Musik und garniere mit Schlagzeug und Jodel: Zusammen ergibt das ein Konzert des Schweizer Oktetts, klas-sisch besetzt und kreativ umgesetzt. Dabei kommt Volksmusik auch bei Liebhabern ernster Musik gut an. Im Jubiläumsprogramm fehlen weder Mazurka noch Polka, weder Schottisch noch Walzer.

Das Schweizer Oktett sind: Jens Lohmann und Paul Scharf (Violine), Michel Willi (Viola), Jonas Iten (Vio-loncello), Gallus Burkard (Kontrabass), Fabio Di Càsola (Klarinette), Matthias Bühlmann (Fagott), Lorenz Raths (Horn). Die Gäste, Franziska Wigger (Jodel) und Andreas Berger (Schlagzeug) tragen dazu bei, dass der Klangvielfalt dieser Besetzung kaum Grenzen gesetzt sind.

Reservation:
Online > oder Telefon +41 (0)71 663 51 51, Montag bis Freitag 08.00 - 17.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 20.00 Uhr - Eintritt CHF 25.00 (€ 17.00) - Reservation erforderlich

26. April 2010

Camping- und Ferienpark Orsingen startet in die erste Saison

26.04.10 - Attraktive Bereicherung des touristischen Angebots im westlichen Bodenseeraum.

Nach intensiver Planungs- und Bauphase startet der neue Camping- und Ferienpark Orsingen auf dem 105.000 Quadratmeter großen Ressort mit vielseitigen Angeboten für Campingfreunde, mit einem Hostel und einem großzügigen, beheizten Freibad. Viele Gäste kamen zur Eröffnung, um sich von der Qualität und durchdachten Konzeption zu überzeugen. Die Geschäftsführer Peter Blum und Jörg Krane erläuterten dem Bun-destagsabgeordneten Andreas Jung und den Vertretern aus Politik, Verwaltung und Tourismus die Bereiche für Zelte, Caravans und Wohnmobile, Mobile Homes mit den entsprechenden Gebäuden sowie das bereits gern genutzte Hostel und Bad. Andreas Jung sieht in dieser schönen Anlage eine passende Bereicherung in der herrlichen Region, die für den Trend zum Urlaub auf dem Land und dem Wunsch nach Naturer-lebnissen genau richtig ist. Am Nachmittag nahmen auch zahlreiche Besucher der Region die Gelegenheit zur ausführlichen Erkundung wahr. Sind doch gerade das Freibad, das neue Restaurant und das Hostel für sie interessant.

Die terrassenförmige Anlage in ruhiger Sonnenlage am Waldrand mit eigener Zufahrt bietet Naturfreunden und Familien Erholung, Spaß und Abwechslung. Neben Spielangeboten, der Holzrit-terburg und dem Schwimmbad sind Wiesen und Wald für die jungen Gäste eine will-kommene Erweiterung des „grünen Wohnzimmers“. Rad- und Wanderwege führen in die reizvolle Hegaulandschaft mit ihren imposanten Vulkankegeln und Burgruinen. Der zehn Kilometer entfernte See und zahlreiche Ausflugsziele sind schnell erreicht – viele Besucher schätzen den Abstand zum Trubel und den Vorzug günstiger Preise.

Betreiber Jürgen Blum kümmert sich mit neun festen Mitarbeitern und saisonalen Kräften um das Wohl der Gäste. Diesen stehen ca. 30 Zeltplätze mit mehreren Mietzelten, vorerst 20, später doppelt so viele komfortable Mobile Homes in drei Holzbauvarianten, 80 Dauerstellplätze und 113 flexible Stellplätze für Caravans und Wohnmobile sowie 28 Betten im günstigen Hostel zur Verfügung. Das große, zentrale Bäderhaus, das Spielhaus mit Abenteuer-spielplatz und das ansprechende Rezeptions- und Gastronomiegebäude bieten einen opti-malen Service. Ergänzt wird das Ganze mit pfiffigen Ideen des Campingteams und kompe-tenter Beratung für Ausflüge rund um den Bodensee. So gibt es im wohltemperierten Freibad für Campinggäste und Besucher aus der Region beispielsweise Vollmondschwimmen, Kin-derschwimmkurse und Aqua-Jogging. Geführte Touren, Besuche beim Ostbauern, auf dem Pferdehof oder im Fasnachtsmuseum im Schloss Langenstein gehören für die Camping-freunde ebenso dazu wie ein variabler Shuttle-Service zu Veranstaltungs-Highlights, dem Thermalbad in Überlingen oder dem Berolino Kinderland Steißlingen.

Das Hostel wird für Familienfeiern, aber auch von Schulklassen, Vereinen usw. gerne genutzt. Hier lassen sich Freizeiten und Trainingswochenenden in Verbindung mit dem zugehö-rigen Übungsplatz ideal gestalten. Zur Erfrischung gibt es Badevergnügen pur, ehe man sich zur gemütlichen Grillrunde trifft. Wer sich lieber an den gedeckten Tisch setzt, findet im neuen Campingrestaurant schmackhafte saisonale Gerichte. Andere nutzen den Brötchenservice fürs Frühstück und den Lebensmittelmarkt um die Ecke. „In dieser ersten Saison wird sich noch vieles entwickeln“, meint Jürgen Blum, der auch gerne Anregungen der Gäste aufgreift und manche eigene Idee rasch umsetzen will.

Weitere Informationen über: Camping- und Ferienpark Orsingen, Am Alten Sportplatz 8, D-78359 Orsingen, Tel. +49(0)7774/92 37 87-0, Fax +49(0)7552/26 07 25, info@camping-orsingen.de, www.camping-orsingen.de.


Sie freuten sich bei der Eröffnung über den gelungenen Camping- und Ferienpark Orsingen und die zahlreichen interessierten Besucher. (von links): Schwimmmeister Sascha Weick, Restaurantleiterin Nadine Jäger, Bundestagsabgeordneter Andreas Jung, Miriam Gaißer, Rezeption und Verwaltung, Geschäftsführende Gesellschafter Peter Blum und Jörg Krane, Betreiber Jürgen Blum und Bürgermeister Bernhard Volk. (Bild: G. Hotz)


Die ersten Gäste haben sich bereits mit ihren Wohnmobilen und Caravans oder in den komfortablen Mobile-Homes auf dem Camping- und Ferienpark Orsingen eingerichtet. (Bild: G. Hotz)


Noch fehlen die kleinen Gäste! (Bild: G. Hotz)

24. April 2010

Start großer Kunstausstellung in Radolfzell

24.04.10 - Ausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ beginnt am 7. Mai. Im ersten Teil der Radolfzeller Kunst-Trilogie auch sieben typische Spitzweg-Bilder.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, der über 160 Seiten starke Ausstellungs-Katalog ist im Druck - am 7. Mai 2010 startet im Stadtmuseum der Kur- und Ferien-stadt Radolfzell am Bodensee der erste Teil der Kunstausstellungs-Trilogie „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ mit Kostbarkeiten aus Biedermeier und Historismus. Ergänzend zum ständigen Spitzweg-Kabinett werden dabei auch mehrere typische Spitzweg-Bilder gezeigt. Das „Plauderstündchen“ aus einer Privatsammlung war nur einmal 1887 in Prag zu sehen und kommt nach der Radolfzeller Ausstellung wieder unter Verschluss. Bekannt sind unter anderem die Leihgaben aus öffentlichen Sammlungen und Museen wie das „Ständchen im Mondschein“ oder der „Strickende Wachposten“. Zu den Exponaten gehören auch hochkarätige Exponate der Goldschmiedekunst, aus Porzellan, Glas und Elfenbein mit vielen Bezügen zu bedeutenden Persönlichkeiten der europäischen Geschichte. So kann man sich schon jetzt auf eine außergewöhnliche Ausstellung freuen, die den Besuch durch ein umfangreiches Führungs- und Begleitprogramm zu einem besonderen Erlebnis werden lässt.

Bis zum 26. September 2010 erleben die Besucher einen faszinierenden Einblick in die auch kulturell bewegte Zeit der sehr gegensätzlichen Epochen. Durch ausführliche Beschreibungen spaziert man nicht nur durch Themenräume mit exquisiten Raritäten, sondern erfährt auch Interessantes über die Entwicklung von der biedermeierlichen Haltung mit der Entstehung bürgerlicher Kultur und Kunst und der „Flucht ins Idyll“ bis hin zum Historismus. Dessen zeitgleicher Stilpluralismus befriedigte unter anderem die Repräsentationsbedürfnisse des in der Gründerzeit reich gewordenen Bürgertums. Unter den Exponaten befinden sich aber auch Kunstwerke, die im Besitz von Kaiser Maximilian, Kaiser Wilhelm II, Kaiserin Sissi oder Papst Leo XIII waren. Möglich machten diese exklusive Ausstellung neben Leihgaben renommierter Häuser vor allem zwei hochkarätige Privatsammlungen, die der Öffentlichkeit bisher nicht gezeigt wurden. Zu sehen ist unter anderem auch ein Exkurs zu Carl Spitzweg und dem zeitweise in Radolfzell ansässigen bekannten Dichter Victor von Scheffel, die von 1844 bis 1852 gemeinsam für die „Fliegenden Blätter“ in München tätig waren.

Neben dem vielseitigen Führungsprogramm und weiteren Angeboten wie beispielsweise Biedermeier-Modenschauen für die jungen Besucher und einer attraktiven Pauschale für Rei-segruppen bestehen zudem Buchungsmöglichkeiten für spezielle Führungen.

Der zweite Teil der Ausstellungs-Trilogie widmet sich vom 27. November 2010 bis 27. März 2011 Kostbarkeiten aus kirchlichen Schatzkammern, der dritte Teil Zeit zeigt im Frühjahr/Sommer 2011 Höhepunkte süddeutscher Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert. Zur ersten Ausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstündchen“ gibt es unter www.stadtmuseum-radolfzell.de fortlaufend aktuelle Informationen sowie den Ausstellungs-flyer als Download. Öffnungszeiten: Di-So 10 bis 12.30 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr, Do bis 20 Uhr, Mo geschlossen, außer am Pfingstmontag.


Das typische Spitzweg-Bild „Plauderstündchen“ aus einer Privatsammlung ist nur einmalig in der Radolfzeller Ausstellung „Triumphzug, Prunkgefäß und Plauderstünchen“( 7. Mai bis 26. September 2010) zu sehen. Foto: Leihgeber

22. April 2010

Tierisches Familienleben am Affenberg

22.04.10 - Am Affenberg Salem hat Familienleben Konjunktur - Störche und Wasservögel brüten - Affenbabys kommen Anfang Mai.

Die Weißstörche gehen mit ihren langen Schnäbeln sehr sorgsam um, wenn sie ihre Partner am Hals kraulen. Und bei der Rückkehr zum Horst ist das Klappern mit zu-rückgelegtem Kopf ein stets gepflegtes Begrüßungsritual. Dennoch - Storchenpaare treffen sich zwar oft wieder, aber sie sind nicht treu. Störche sind Horsttreu. Sie zie-hen meist getrennt zur Überwinterung in den Süden und kommen oft zu unterschiedlichen Zeiten zurück. Ist wie bei der Senderstörchin Maxi ein anderer Storch früher am Horst, so verpaart sie sich mit diesem. Doch hat ihr später eintreffender Partner den Störenfried auch in diesem Frühjahr vertrieben und widmet sich nun mit Maxi dem Brutgeschäft. Rund 21 brütende Storchenpaare können die Besucher derzeit am Affenberg beobachten - in der Umgebung kommen noch etliche Horste hinzu. Am großen Weiher haben sich zudem Schwäne, Wildgänse, Enten und Haubentaucher zum Brüten eingerichtet. Im großen Freigehege der rund 200 Berberaffen sausen die 17 Jährlinge flink und frech durchs Gelände. Bald werden sie ihre Hauptrolle als Besucherlieblinge an die neuen Affenbabys abgeben, die ab Ende April erwartet werden.

Bis dahin recken die Storchenjungen bereits ihre Hälse nach Futter und halten ihre Eltern ordentlich auf Trab. Die Parkbesucher können das Familienleben der Adebare über eine an einem Horst angebrachte Kamera auf dem Bildschirm im Souvenirladen beobachten. Informationen zu den großen Segelfliegern gibt es bei den täglichen Fütterungen um 11 Uhr und 16.45 Uhr, wo man den Altstörchen das Versorgen der Jungen durch kleine Fische erleichtert. Würden diese nicht unterstützt, so könnten weit weniger Jungvögel pro Horst überleben. Da man weiß, dass von den Jungstörchen nach ihrem Start in den Süden nur rund zehn Prozent überleben, stärkt diese Maßnahme den Bestand. So wurde bei den über 350 Brutpaaren in Baden-Württemberg jeder fünfte bis sechste Storch am Affenberg beringt! Vogelkundler berichten, dass Affenbergstörche sich bei ihrem Vogelzug nicht nur in Südspanien und Marokko aufhalten, sondern teilweise bis nach Mali oder in den Senegal fliegen.

Bei den Berberaffen stehen bald die Affenbabys im Mittelpunkt. Dabei kümmern sich auch die Männchen um die jeweils Jüngsten, die mit wahrer Affenliebe umsorgt und beschützt wer-den. In jeder Gruppe gibt es klare Hierarchien, die die Rangfolge sowohl bei den starken Berbermännchen als auch bei den Weibchen festlegen. Dabei sind auch Verwandtschaftsgrade von großer Bedeutung. Diese und andere Verhaltensweisen unserer tierischen Verwandten lassen die großen und kleinen Parkbesucher immer wieder staunen. Mehr dazu erfährt man über die Infotafeln, bei den stündlichen Fütterungen und durch die versierten Parkbetreuer, die ihre Schützlinge gut kennen und so manche interessante Begebenheit berichten.

Beim Damwild kommt der Nachwuchs erst im Juni. Hier laufen beim Affenberg-Team bereits Wetten, ob Leithirsch Emil sein Geweih wie in den Vorjahren pünktlich um den ersten Mai abwirft - ein Termin, an den er sich offenbar strikt hält. So kann man beim Rundgang durch den großen Park viel sehen, erleben, erfahren und mit der Affenberg-DVD zu Hause noch vertiefen. Die kleinen Besucher freuen sich, es danach den Affenkindern gleich zu tun und auf dem Abenteuerspielplatz nach Herzenslust zu toben. Derweil genießen die Erwachsenen das Angebot der Hofschänke, die bei Anmeldung auch größere Gruppen bedienen kann.

Der Tierpark ist täglich von 9 - 18 Uhr und vom 31. Oktober bis 7. November von 9 - 17 Uhr geöffnet (letzter Einlass jeweils ½ Stunde vor Schließung). Motorisierte Gäste nutzen den großen, gebührenfreien Parkplatz. Ab dem 1. Mai verbindet ein Erlebnisbus den Affenberg stündlich mit den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Schloss Salem und den dazu gehö-renden Bahnhöfen. Weitere Informationen über www.affenberg-salem.de oder Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49(0)7553/381, info@affenberg-salem.de.


Neben dem Begrüßungsklappern dient auch die gegenseitige Gefiederpflege bei den Störchen der Paarbindung. Beides kann man an den Horsten des Affenbergs Salem sehr gut beobachten (Foto: Affenberg).

Aal droht am Bodensee auszusterben

22.04.10 - Biologen und Fisch-Experten warnen: Der Euopäische Aal könnte aussterben. Am Bodensee gehen die Bestände stark zurück.

Es ist ein beeindruckender Naturkreislauf: Der Aal wandert Tausende Kilometer weit und kehrt erst nach 15 oder 20 Jahren zurück an den Ausgangspunkt in der Karibik. Doch das Schauspiel wird immer seltener: Der frühere Allerweltsfisch droht auch am Bodensee auszusterben.

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