20. Juli 2009

Radolfzell: Nächste Veranstaltungen im Bokle

20.07.09 - Donnerstag, 23. Juli: Konzert: „Six Mile Bridge“.
Six Mile Bridge ist eine Band, die eine Mischung aus American und Irish Folk spielt, angereichert mit eigenen Songs und kleinen Geschichten. Der weibliche Teil der Band kommt von der grünen Insel, während Klaus und Michael von der norddeutschen Küste stammen. Mary Lacey sorgt mit ihrem Akkordeon für den authentischen Sound der Jigs und Reels, während Rosaleen Glennon mit dem Bodhrán den Groove vorgibt. Klaus Harder ist die Stimme der Band und singt neben traditionellen Liedern auch eigene Songs, daneben spielt er Gitarre und Bouzouki. Michael Graefe ist der Zauberkünstler im Hintergrund, der mit Hilfe diverser Saiteninstrumente jedem Stück seinen eigenen Charakter verleiht.

Ein Konzert mit Six Mile Bridge ist immer ein besonderes Erlebnis. Man merkt den Musikern ihren Spaß an der Musik an und meistens dauert es nicht lange, bis der Funke auf das Publikum überspringt. Dies wollen sie nun auch am 23. Juli im Jugendkulturzentrum s’Bokle in Radolfzell zeigen. Diese Musik ist nicht nur für Jugendliche etwas, sondern für jedermann und bei einem Eintrittspreis von 3,50 Euro ein wirklich sehenswertes Konzerterlebnis.

Freitag, 24. Juli: Reggae-Party mit Hautamaekkie.
Und wieder geht es in die nächste Runde. Am 24. Juli gibt es wieder eine Reggae-Night im Jugendkulturzentrum s’Bokle. Für nur 3 Euro Eintritt legt DJ Hautamaekkie aus Stuttgart die feinsten Klänge von Reggae bis zu Dancehall auf. Jedes letzte Wochenende im Monat wird im Bokle die Reggae-Party gestartet. Also auf geht’s diesmal in die zweite Runde mit DJ Hautamaekkie.

Samstag, 25. Juli: Konzert: Die Oxnard Montalvo Bäänt & Goodbye Jersey.
Unter dem Motto North meets South treffen beißende Gitarren, wummernde Bässe, hämmernde Drums und „ohrwurmende“ Bläsermelodien, garniert mit deutschen Texten von der Oxnard Montalvo Bäänt aus Konstanz, auf die aus Hamburg stammende Band Goodbye Jersey. Diese spielen mit ordentlichem Speed, einer kleinen Prise Hardcore und mit mehr Spaß als Punk. So wird es ein Samstagabend mit Ska-Punk aus dem Süden und Melodic-Bugle Punk aus dem Norden. North meets South für nur 4 Euro im Jugendkulturzentrum s’Bokle in Radolfzell.

Donnerstag, 30. Juli: Konzert: The Kilaueas und Achtung Rakete.
Du sagst Rocknroll? Du sagst Dancefloor? So sieht das aus, geehrte Musikliebhaber! Denn, Surfmusik ist definitiv der Reggae des Rock'n'Rollers. Komme, sehe, bestaune und betanze diese beiden hochkarätigen Surfbands am 30. Juli im Bokle in Radolfzell beim Summer Vacation Bangaloo. Die großartigen “Achtung Rakete” darf man eigentlich nicht verpassen. Ein unvergleichliches Schauspiel ist es, wenn die Raketenjungens ihre Charme -Offensive starten. Dann kann man, wie bei kaum einer anderen Kapelle, sehen wie Mädchen reihenweise äußerst elegant vor Verzückung umfallen.

Und wenn Tom Torpedo von der begnadeten Leopold Kraus Wellenkapelle über die beste Schwarzwälder Surfband spricht, meint er „Achtung Rakete“. Zu Recht, die Herren sind angetreten um Instrumentalmusik aus fremden Galaxien an die Strände und in die Gassen des blauen Planeten zu bringen. ACHTUNG RAKETE glänzen mit einem Abwechslungsreichtum, musikalischer Phantasie und Entschlossenheit. Die ehernen Gesetze der Standard-Surfmusik werden gekonnt gebrochen und der Hörer lauscht beglückt den fetten, teilweise aus dem Metal entliehenen Gitarren, dem piepsenden Synthie und natürlich dem immer alles zusammenhaltenden Surftwang.

Diese Band hat Feuer und erfreut mit einer Geschmeidigkeit, die ihresgleichen sucht.
Die zweite Kapelle des Abends ist sozusagen die Speerspitze der süddeutschen Surfmusikkultur. Der Name klingt, wie wenn ein Vulkan sein Eruptionsgestein an den Hawaiianischen Strand katapultiert. Und folgerichtig entstand sie und ich zitiere: „Ende 1998 bei einer der zahlreichen Eruptionen des Vulkans Kilauea auf Hawaii. Von der Vulkangöttin Pele wurden sie mit der Mission betraut, die instrumentale Surfmusik unter den Menschen zu verbreiten."

He, das leuchtet ein! THE KILAUEAS sind live der absolute Hammer und das ausschließlich originale 60er Jahre Equipment sorgt für den richtigen Surfsound. Dass dies ein energiegeladenes tanzbares Spektakel ohnegleichen ist, versteht sich hier von selbst. Dem Publikum kredenzen sie eine Melange von schnellen High-Energy-Surfbrechern, über Spaghettiwestern- und Agentensounds bis hin zu soundtrackartigen und atmosphärischen Surftunes. Seit 1998 sind sie beständig auf Tour und machen nun in Radolfzell kurz Rast um genügend Bangalou für ihre Italientour zu tanken.

Weitere Informationen auch unter http://www.bokle.de/.

18. Juli 2009

Neue Tourismus-Oase in Orsingen

18.07.09 - Zwischen dem Ortseingang von Orsingen nahe des Wäldchens entsteht derzeit eine neue Ferienoase. Der „Camping- und Ferienpark Orsingen“ heißt ab Frühjahr 2010 die ersten Gäste willkommen und verspricht unbeschwerte Urlaubstage für jeden Geschmack. Dort wo jetzt große Bagger und allerlei weitere imposante Baugerätschaften enorme Erdmassen bewegen, werden in nicht allzu ferner Zukunft exklusive Mobile Homes, bestens ausgestattete Wohnmobilstellplätze und ein neu angelegter Zeltplatz zu finden sein.

Das Herzstück des großzügigen Areals/des Areals mit imposanten 105.000 Quadratmetern Gesamtgröße bildet das neue Bäderhaus im Zentrum der 185 Stellplätze des Campingplatzes, der jetzt erfolgte Spatenstich markiert dessen Baubeginn. Die Investoren Peter Blum und Jörg Krane rechnen für das Projekt mit fünf Millionen Euro Gesamtkosten, rund zwei Millionen wurden bereits verbaut. Die Erschließung des Areals ist abgeschlossen. Es wurden Leitungen für die Straßenlampen verlegt und ein Kreisverkehr mit Zufahrtsstraße, Park- und Werbeflächen angelegt.

Da im Juni wegen Regens vier volle Arbeitstage buchstäblich ins Wasser fielen, werde überlegt, ob künftig auch samstags auf der Baustelle gearbeitet wird, erläutert Peter Blum. Und der Zeitplan für die weiteren Hochbauten drängt. Im August wird mit den Arbeiten für das Haus zur Kinderbetreuung mit Spielbereich und Holzritterburg, Ende September für Rezeptions- und Gastronomiegebäude mit je 50 Innen- und Terrassenplätzen begonnen. Das bestehende Freibad mit Kioskbereich soll in das Gelände des Freizeitparks integriert werden.

Bernhard Volk, Bürgermeister von Orsingen-Nenzingen, betonte in seinem Statement zum Spatenstich, dass bereits acht Bauabschnitte für den Ferienpark erfolgt seien: die Abbiegespur, die Erweiterung von Sportplatzes und Sportheim in Nenzingen, weil der ursprüngliche Platz in Orsingen den Bauarbeiten zum Opfer fiel, die Entstehung eines Lebensmittelgeschäfts in der Nähe der Anlage, die Schaffung der Zufahrt, die Erledigung der Tiefbauarbeiten, die Erschließung des Geländes und die Realisierung des „Bodensee-Hostels“, das mit 28 Betten bereits für Gäste geöffnet hat. Außerdem sollen 40 Dauerstellplätze für Wohnwagen schon ab Herbst dieses Jahres genutzt werden können.


Nun geht es an die Hochbauten des geplanten Ferienparks in Orsingen: Den ersten Spatenstich nahmen vor von links: Peter Hesse von der Sparkasse Bodensee, Eigeltingens Bürgermeister Alois Fritschi, Beate Klatt, die Ortsvorsteherin von Wahlwies, Bernhard Volk, der Bürgermeister von Orsingen-Nenzingen, Günter Ziegler vom Landesverband der Campingplatzunternehmer, Architekt Nicola Risoli und Investor Jörg Krane. Auf dem Foto fehlt der zweite Investor Peter Blum. swb-Bild: Weiß

15. Juli 2009

Grenzenlos rund um den Bodensee

15.07.09 - Bern - Die Bodensee-Map, ein Onlinedienst der Vermessungsverwaltungen der Bodenseeländer, bietet genaue amtliche Karten für grenzüberschreitende Anwendungen rund um den Bodensee unter www.bodensee-map.net an.

Der kostenlose Service ist das Ergebnis eines von der EU geförderten Gemeinschaftsprojektes "Bodensee-Geodatenpool" der Partnerländer Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und der Schweiz mit dem Bundesamt für Landestopografie swisstopo.

8. Juli 2009

Edelrose "Gloria Dei" ist Mainau Rosenkönigin 2009

08.07.09 - Bereits mehrfach belegte sie Platz zwei und drei. In diesem Jahr wurde die Rose Gloria Dei von den Besuchern zur Mainau Rosenkönigin des Jahres gekürt. Die Meilland-Züchtung von 1945 mit ihren lichtgelb, rosa überhauchten Blüten erhielt 4,15 Prozent der insgesamt 6.982 abgegebenen Stimmen. „Gloria Dei“ gilt als besonders widerstandsfähig und winterhart und ist eine der berühmtesten gelben Tee-Hybriden (Edelrosen). Die Blüten sind sehr groß (Ø 15 cm), dicht gefüllt und leicht duftend. Keine Rose wurde je mehr verkauft, weltweit schätzungsweise über 100 Millionen Pflanzen.

Auf den zweiten Platz wählten die Mainau Besucher „Fairest Cape“. Die aprikot-gelb bis orangefarbene Rose des Züchters W. Kordes` Söhne erhielt 3,44 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Blüten sind gut gefüllt (Ø 8-10 cm) und duftend. Diese Edelrose wurde 2004 in Baden-Baden mit der „Goldenen Rose“ ausgezeichnet. Mit 3,01 Prozent erreichte die Tee-Hybride „Gräfin Bettina“ des Züchters Delbard mit ihren rosafarbenen Blüten den dritten Platz.

Auch in diesem Jahr wurden unter den Teilnehmern der Wahl wieder wertvolle Geld- und Sachpreise verlost. Der erste Preis, € 1.500,-, ging an eine Mainau-Besucherin aus Rietheim, der zweite Preis, € 750,-, nach Pirmasens.

Grosses Konzertwochenende im Bokle

08.07.09 - Internationale und regionale Künstler rocken und jazzen die Bühne.

Am Freitag, 10. Juli den bietet das Bokle in Radolfzell ab 22 Uhr Jazz; die vierköpfige Band „Juzz Groove“ treten auf. Die aus Konstanz stammenden Bandmitglieder sind zwar – getrennt – auf der ganzen Welt zum Musik machen unterwegs, treffen sich jedoch regelmäßig in ihrer Heimatstadt um sich ihrer dortigen Band zu widmen. Diesen Juli bekommt man in der Region nur wenige Gelegenheiten ihren sogenannten „Nu-Jazz“ zu bewundern.

Ganz unterschiedliche Klänge gibt es dann am Samstag, den 11. Juli zu hören. Eine Mischung aus Jazz- und Rockelementen mit ihrer rein akustischen Besetzung aus Gesang, Trompete, Gitarre, Bass und Cajon spielen die ebenfalls aus Konstanz stammende Band „Soulmates“, die den Abend auf der Bokle-Bühne eröffnen werden. Anschließend stellt sich die US-amerikanische Formation „The Durgas“ mit einer wilden Mischung aus Reggae und afrikanischer und osteuropäischer Folklore vor. Die Musikzeitschrift „Musikepress“ versuchte im März 2008 den Stil als „Folk mit Blues’n Soul’n Rock’n Roll“ zu bezeichnen – wer sich darunter noch nichts vorstellen kann, sollte am Samstag in s’Bokle kommen. Der Eintritt kostet vier Euro, Einlass ist ab 19 Uhr.

Um das Wochenende abzurunden findet am Sonntag, den 12. Juli ein Konzert um 15 Uhr zur besten Kaffeezeit statt. Die Indie-Rock-Combo aus den USA mit dem Namen „One for the Team“ ist in Europa auf Tour und macht in Radolfzell im Bokle einen akustischen Zwischenstopp, um ein einzigartiges Hautnah-Konzert-Erlebnis zu servieren. Der Eintritt kostet drei Euro – wer allerdings trotz der musikalischen Exklusivität des Sonntagskonzerts noch unschlüssig ist, den lockt der kulinarische Leckerbissen ins Bokle: Im Eintritt ist ein Stück selbst gemachter Kuchen enthalten.

Das autonome JugendKulturzentrum „s'Bokle“ wird vom gemeinnützigen Förderverein Alternative JugendKultur Radolfzell e.V. getragen und bietet mit seinem abwechslungsreichen Veranstaltungen für jeden Geschmack und jede Generation das richtige Programm. Organisiert werden die Veranstaltungen dabei vom sogenannten „Kulturteam“, eine Gruppe ehrenamtlich engagierter kreativer Jugendlicher, die sich immer wieder neue Veranstaltungsformate und Konzerte für s’Bokle ausdenken und umsetzen. Wer selbst Veranstaltungsideen hat oder seine Band auf die Bühne bringen will, kann gerne per Email unter booking@bokle.de Kontakt mit dem Kulturteam aufnehmen.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.bokle.de

24. Juni 2009

Streicheln, Fühlen, Spielen, Malen und Fragen erwünscht!

24.06.09 - Biberausstellung im Stadtmuseum Radolfzell lädt zum Anfassen ein.

Der Biber ist schon ein sonderbares Tier, vorne hat er kleine Greifpfoten wie ein Eichhörnchen, hinten große Schwimmfüße und dazu ist er viel größer als alle Nagetiere, die die Kinder kennen - fast wie ein kleines Krokodil. Die Bibermanagerin Bettina Sättele lud die kleinen Besucher bei der Familienführung zum Vergleichen und zum Anfassen ein. Denn so können sie beispielsweise besser „begreifen“, dass der Biber mit seinem gefetteten Fell und sehr dichtem Unterhaar auch im Winter nicht friert, wenn er als prima Taucher unter Wasser in seinen Bau schwimmt. Die Kinder horchen, fühlen, staunen, probieren – die Eltern wollen noch mehr wissen. Genau das will das Team des Radolfzeller Stadtmuseums erreichen: dass die neue, interaktive Sonderausstellung „Von Menschen und Bibern“ ein spannendes Erlebnis für die ganze Familie wird. Und so bietet das spezielle Rahmenprogramm zu der Wanderausstellung für Kinder und Familien bis zum 1. November noch viele weitere Angebote. Kein Wunder daher, dass auch schon etliche Kindergärten und Schulklassen wegen speziellen Gruppenführungen angefragt haben.

Die Bibermanagerin ist nochmals bei ihrem Vortrag am 17. September 09 im Museum und lud die Anwesenden gleich zu ihrem geplanten Besuch des Lebensraumes von „Meister Bockert“ an der Radolfzeller Aach am 26. September 09 ein, zu dem sich jeder anmelden kann. Vorab hatte sie für die jungen Museumsgäste Biber-Bastelbögen mitgebracht.

Gleich am 27. Juni sowie am 25. Juli und 29. August lernen Kinder ab acht Jahren jeweils von 10 bis 12 Uhr, wie man einen Biber malt. Natürlich muss man auch dazu erstmal die ausgestellten Tiere genau anschauen. Altersgerecht geht es auch bei den monatlichen Kinderführungen von Museumspädagoge Rüdiger Specht zum „Kleinen Bruder“ Biber zu. Diese finden jeweils freitags von 15 – 16 Uhr statt, und zwar am 10. Juli, 21. August, 18. September und 9. Oktober. Da zudem der 4. Juli 2009 in der ganzen Altstadt unter dem Motto „Ein Herz für Kinder“ steht, wird das Museumsteam an diesem besonderen Samstag für die kleinen und großen Besucher jeweils um 10.30, 11.30, 14.30 und 15.30 Uhr eine Führung durch die Sonderausstellung anbieten. Diese Flexibilität zeichnet das Stadtmuseum aus und kann bis zum November durchaus anoch zu weiteren Extra-Aktivitäten führen. Hierüber wird dann rechtzeitig informiert.

Das Stadtmuseum Radolfzell ist jeweils Dienstags bis Sonntags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet, Donnerstags bis 20 Uhr.

Informationen zur Sonderausstellung, dem Rahmenprogramm, dem Museums-Shop, Terminen sowie Gruppenermäßigungen für Schulklassen usw. über Tel. 0049 (0)7732-81-530, museum@radolfzell.de oder www.stadtmuseum-radolfzell.de.



Bei der Familienführung durch die Biberausstellung im Stadtmuseum Radolfzell befühlen die Kinder neugierig das Fell eines der präparierten großen Nager. Biber sind seit etwa zehn Jahren auch wieder im Radolfzeller Aachried beheimatet. (Foto: Gaby Hotz)

15. Juni 2009

Bodensee-Hostel in neuem Ferienressort eröffnet

15.06.07 - Ideales Domizil für Sportvereine, Jugendgruppen, Klassen und Radreisende.

Am Ortsrand von Orsingen unweit des Bodensees entwickelt sich ein neues Ferienressort. Eine großzügige Anlage für Campinggäste mit einem Areal von Mobile Homes sowie sämtlichen Service-, Spiel- und Freizeiteinrichtungen ist im Bau. Das schöne beheizte Freibad mit großer Liegewiese und Minigolf wird von den großen und kleinen Gästen schon rege genutzt. Auch das neue Hostel in direkter Nachbarschaft hat seine Feuerprobe bereits bestanden. Ein Fußballclub nutzte das 28-Betten-Haus für ein Wochenende mit intensivem Balleinsatz auf dem nahen Trainingsplatz. Das bestehende Gebäude wurde für den Hostel-Betrieb anspruchsvoll renoviert und komplett neu ausgestattet. Sportvereine, Jugendgruppen, Schulklassen, Radtouristen, aber auch Familien finden hier einen idealen Standort für Ihre Aktivitäten und Ausflüge in die weite Bodenseeregion.

Nur wenige Kilometer von Autobahn, großen Bundesstraßen und dem Bodenseeufer entfernt ist die Ferienanlage ruhig zwischen Ortsrand und Wald in eine idyllische, landwirtschaftlich geprägte Umgebung eingebettet. Aktive Besucher nutzen gerne das gut markierte Rad- und Wanderwegenetz durch den reizvollen Hegau mit seinen burgenreichen Vulkankegeln oder die Wassersportangebote des Bodensees. Ihre Touren- und Sporträder sind in einem verschließbaren Fahrradraum sicher verwahrt. Eine Reitanlage und schöne Tennisplätze liegen ganz in der Nähe. Auch Ausflugsziele wie beispielsweise der Rheinfall bei Schaffhausen, das Sea-Life-Center in Konstanz, die Insel Mainau, Schloss Meersburg oder der Affenberg Salem sind schnell erreicht.

Das Bodensee-Hostel verfügt über 28 komfortable Betten, die auf drei Zimmer mit jeweils vier Betten, ein Sechsbettzimmer und ein Zimmer mit acht Betten verteilt sind. Dazu gehören moderne Sanitärräume für Frauen und Männer. Zwei Einzelbettzimmer mit separater Dusche und WC stehen für Betreuer bereit. Der Aufenthalts- und Speiseraum bietet ein helles und großzügiges Ambiente. Selbstversorger können eine bestens ausgestattete Küche nutzen. Denn das Haus muss nicht komplett gebucht werden, auch Kleingruppen oder Familien finden hier eine moderne und günstige Unterkunft. Auf Vorbestellung werden Gruppen oder Schulklassen aber auch gerne verköstigt. Neben dem nahen Freibad und dem „wilden Wohnzimmer“ auf Wald und Wiesen lädt die große Terrasse sowie ein Fernseh- und Spieleraum im Untergeschoss zum gemütlichen Entspannen ein. Oder wie wäre es mit Mondscheinschwimmen bei Vollmond mit angenehmen 24° C Wassertemperatur?

Buchungen und weitere Informationen zum Bodensee-Hostel und dem entstehenden Camping- und Ferienpark Orsingen über: info@camping-orsingen.de, www.camping-orsingen.de oder Tel. +49(0)152-03470297.


Das neue Bodensee-Hostel in Orsingen ist komfortabler Ausgangspunkt für aktive Gäste und Ausflüge in die reizvolle Bodenseeregion (Foto: Gaby Hotz)

11. Juni 2009

Zeitreise in die Vergangenheit...

11.06.09 - ...mit Freilichtspiel “Ekkehard”. In Radolfzell wird der gefeierte Dichter Joseph Victor von Scheffel “lebendig”.

150 Jahre alt und dennoch spannend wie in seinem Entstehungsjahr, so liest sich die Geschichte um den St. Galler Mönch Ekkehard und um Hadwig, jung verwitwete Herzogin von Schwaben. Die trutzige Hohentwiel-Festung, Wohnsitz der Herzogin, sowie das Kloster St. Gallen sind Schauplätze dieser fesselnden und romantischen Geschichte, die Joseph Viktor von Scheffel 18855 veröffentlichte. An zwei Wochenenden im Juni 2009 (19. – 21. und 26. – 28.) tauchen Schauspieler und Besucher an wechselnden Aufführungsplätzen um das Münster von Radolfzell in die Zeit der anrührenden Romanze ein. Im Rahmen des Themenjahres „Orte & Worte“ am Untersee wird mit diesem Freilichtspiel zum zweiten Mal an den berühmten Schriftsteller und Ehrenbürger der Stadt Radolfzell und seinen mit der Region verhafteten Roman erinnert. Nach dem großen Erfolg und Wiederholungswunsch der ersten Aufführung im Jahr 2005 darf man auf eine leicht veränderte Fassung des Stückes gespannt sein. Sie ist Teil eines attraktiven Programmes zum „Scheffeljahr“ in Radolfzell.

„In Karlsruhe würde ich zu Grunde gehen…“ – Scheffel, dessen Werke sehr gefragt waren, beschloss 1871, sich in Radolfzell niederzulassen. „Das alte Nest mit seinen Wackenmauern“ hatte es dem Schöpfer zahlreicher Werke angetan. Bekannt sind beispielsweise sein lyrisch-episches Gedicht „Der Trompeter von Säckingen“ (1854), die „Geschichte eines Kreuzfahrers“ (1866), aber auch die bei Studenten ehemals beliebte Liedersammlung „Gaudeamus“. Auf der Halbinsel Mettnau ließ er sich die „Villa Seehalde“ erbauen und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, obwohl die damaligen „Sommerfrischler“ gerne den populären Dichter sehen wollten. Nicht ganz zehn Jahre nach dem Erwerb des Mettnaugutes starb der Scheffel am 9. April 1886 als 60jähriger. Heute ist das „Scheffelschlösschen“ Dreh- und Angelpunkt der renommierten Mettnau Kur.

Bei geschichtlichen und literarischen Spaziergängen zum „Scheffelschlösschen“ empfängt der „Herr der Mettnau“ in diesem Jahr persönlich, und zwar am 26. Juni, 24. Juli, 31. August und 18. September 2009. Literatur von Scheffel und der Bodensee gehen in Sommerlesungen am 22. Juli und 19. August eine zauberhafte Verbindung ein, während die Solarfähre mit den Gästen lautlos über den See gleitet. Am 8. Oktober referiert Prof. Dr. Schmidt-Bergmann, Leiter des Museums für Literatur am Oberrhein in Karlsruhe, zu „Scheffels Werk im Spiegel seiner Zeit“. Literarisch-musikalisch wird es bei der letzten Lesung am 30. Oktober aus Scheffels Schriften „Warum küssen sich die Menschen“ und „Der Kater Hiddigeigei“.

Informationen zum Programm und den Einzelterminen über:
Tourist-Information Radolfzell
Bahnhofsplatz 2
D-78315 Radolfzell
Tel. +49(0)7732/81-500
Fax +49(0)7732-81-510
touristinfo@radolfzell.de
www.radolfzell.de.


Szene aus der ersten Aufführung des Radolfzeller Freilichtspiels nach dem Roman „Ekkehard“ des populären Dichters Joseph Victor von Scheffel (1826-1889). In leicht veränderter Fassung wird das erfolgreiche Stück an zwei Wochenenden im Juni rund um das Münster zu sehen sein. (Foto: TI Radolfzell)

9. Juni 2009

KREUZLINGENS UND KONSTANZ’S STRASSEN IN SKATER-HAND

09.06.09 - Ab Montag, 15. Juni 2009 rollen die Inlineskaterinnen und Inlineskater wieder über den Asphalt von Kreuzlingen, Tägerwilen und Konstanz. Der Monday Night Skate (MNS) geht in die zehnte Saison.

Der Monday Night Skate gibt am kommenden Montag den Startschuss zur diesjährigen Saison. Beim sportlichen Lifestyle-Event ist nicht das Tempo zentral, vielmehr steht das Vergnügen im Vordergrund. Leute treffen, kennen lernen, flirten und sich dabei aktiv an der frischen Luft bewegen – der MNS ist mit diesen zusätzlichen Fun-Faktoren einzigartig. Der Event startet am 15. Juni 2009 am Hafenplatz in Kreuzlingen. Die Riesenschlange auf Rädern wird sich um 20 Uhr in Bewegung setzen.

Der MNS ist ungebrochen populär: Aus einem kleinen Szenentreff, an dem 1999 rund 1'500 Personen teilnahmen, wurde ein Breitensport-Anlass mit Lifestylecharakter und von nationaler Bedeutung. Von Zürich aus erweiterte sich die Landkarte der MNS-Städte kontinuierlich, mittlerweile gibt es MNS in neun Schweizer Städten. Als neuer Hauptpartner unterstützt Ramseier den Monday Night Skate in Kreuzlingen-Konstanz. In der Pause gibt es kostenlose die neuesten Schorle von Ramseier, damit keiner verdurstet.

Die Skate-Night ist kein Sportwettbewerb. Mitfahren kann jeder, der sicher auf acht oder zehn Rollen unterwegs ist und mindestens eine Bremstechnik beherrscht - Fallen lassen gehört nicht dazu. "Sicher" auf Rollen unterwegs zu sein heißt, dass man nicht nur auf ebener Strecke vorankommt, sondern insbesondere bei Unterführungen und Brückenabfahrten auf seinen Skates stehen bleibt, und sich nicht an anderen Leuten festhalten muss oder beinahe stürzt.
Das Tragen von Schutzbekleidung wird dringend empfohlen, ebenso sollten Leuchtprodukte zum Einsatz kommen.

Jugendliche und junge Erwachsene waren bisher die größte Zielgruppe. Der Trend der letzten Jahre zeigt jedoch, dass immer mehr junge Familien und sportbegeisterte Senioren an der Skate-Night teilnehmen.

Da die SKATE-NIGHT eine kostenlose Veranstaltung ist muss die Finanzierung allein durch Sponsoreneinnahmen und durch Gönner getragen werden. Dies war für die kommende Saison besonders schwierig und die SKATE-NIGHT hätte beinahe nicht stattgefunden.
Für CHF 10.- könnt Ihr nun Fördermitglied im Verein Monday Night Skate Kreuzlingen-Konstanz werden. Sprecht einfach das OK Team bei der Skate Night an.

Eckdaten:
Monday Night Skate, die Inlineskate-Tour von Kreuzlingen/Konstanz
Start und Ziel: «Hafenplatz», Kreuzlingen.
Startzeit: 20:00 Uhr (Besammlung ab 19:00 Uhr).
Distanz: ca. 20 km, Dauer: ca. 2 Std.
Teilnahme: Kostenlos, keine Anmeldung erforderlich.
Durchführung nur bei trockener Strasse, Entscheid bis 18 Uhr auf www.nightskate.ch

Monday Night Skate in Kreuzlingen/Konstanz, Termine 2009:
15. Juni, 29. Juni, 13. Juli, 27. Juli, 17. August, 31. August

Route 1 > Route 2 >

Sonnenwende am Pfänder

09.06.09 - Sonnenwende am Pfänder wird am Samstag, 20. Juni 2009 mit Musik, Bewirtung, Sonnwendfunken und einem farbenprächtigen Feuerwerk gefeiert.

Mit der Pfänderbahn geht es von 19.30 bis 21.30 Uhr bequem auf den Pfänder. Nach ca. 20 Gehminuten erreicht man die Festwiese am Maldonahang. Für das leibliche Wohl sorgt der Skiclub Bregenz. Die musikalische Unterhaltung liegt in Händen der spritzigen Bregenzer Musikanten. Ein regionales Alphornbläserensemble kündigt bei Sonnenuntergang die Entzündung des 6m hohen Sonnwendfunkens der Funkenzunft Berg an.

Gegen 22.15 Uhr veranstalten Gerhard Baldauf und Dietmar Heiß, beide geprüfte Pyrotechniker und Mitglieder der Feuerwehr Lochau, ein farbenprächtiges Feuerwerk.

Bei einer gemeinsamen ca. 45-minütigen Talwanderung klingt das Sonnwendfest aus. Für die Nichtwanderer stehen ab dem Gasthaus Seibl (ca. 25 Gehminuten) Gratisshuttlebusse zur Talstation der Pfänderbahn zur Verfügung.

HINWEISE:
Festes Schuhwerk und eine Taschenlampe sind unbedingt notwendig. Eine Zufahrt mit dem Auto zur Festwiese ist nicht möglich. Der Eintritt zum Fest ist frei. Die Pfänderbahn fährt nach 21.30 Uhr nicht mehr ins Tal.

Informationen auf:
www.pfaenderbahn.at >, Pfänderfilm ansehen >

Und noch:
Donnerstag, 11. Juni: Fronleichnams-Kapellenwanderung
bis 4. Oktober: Greifvogel-Flugschauen in der Adlerwarte

5. Juni 2009

Münsterlingen: Rücktritte aus dem Gemeinderat

Die Gemeinde Münsterlingen berichtet aus der Amtsstube:

05.06.09 - Rücktritte aus dem Gemeinderat Münsterlingen.
Gemeinderätin Rosemarie Butscher, Scherzingen, und Gemeinderat Dr. Daniel Bruun, Scherzingen,haben ihre Rücktrittsgesuche aus dem Gemeinderat per Ende Oktober 2009 eingereicht. Gemeinderätin Rosemarie Butscher möchte – aus beruflichen Gründen – nach über 12-jähriger und Gemeinderat Dr. Daniel Bruun – ebenfalls aus beruflichen Gründen – nach über fünfjähriger Tätigkeit aus der Gemeindebehörde zurücktreten. Der Gemeinderat hat den beiden Gesuchen mit Bedauern entsprochen und als Datum für die Ersatzwahl den 27. September 2009 festgesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 18. Oktober 2009 statt. Die offizielle Wahlausschreibung erfolgt in der heutigen Ausgabe des Allgemeinen Anzeigers vom 5. Juni 2009 und ist auch auf der Homepage unserer Gemeinde http://www.muensterlingen.ch/ zu finden. Die Wahlvorschläge sind bis zum 3. August 2009 dem Gemeinderat einzureichen. Gemäss Gemeindeordnung können Personen von Landschlacht und Scherzingen vorgeschlagen werden. Eine Wohnsitzpflicht in der Gemeinde Münsterlingen ist zwingend.

05.06.09 - Mittagssperre Stromversorgung in den Sommermonaten
Der Gemeinderat hat die sehr teuren «Strom- Spitzenbezüge» eingehend untersuchen lassen. Gemäss Prüfungsresultat des Ingenieurbüros haben sich die Spitzenbezüge auch in unserer Gemeinde in die frühen Abendstunden verschoben haben. Aufgrund dieser Erkenntnis hat der Gemeinderat beschlossen, die Mittagssperre für Waschautomaten, Tumbler und Geschirrspüler in den Monaten April – September aufzuheben. Gleichzeitig wird untersucht, ob mit einer perrung der vorgenannten Geräte in den frühen Abendstunden Stromspitzen wirksam gebrochen werden können.

05.06.09 - Konzept «Öffentlicher Regionalverkehr»
Das kantonale Department für Inneres und Volkswirtschaft hat den Gemeinden das Konzept «öffentlicher Regionalverkehr Kanton Thurgau 2010 – 2015» zur Vernehmlassung unterbreitet. Dank dem guten Angebot konnte bereits in den zurückliegenden Jahren der Umfang des otorisierten Privatverkehrs stabilisiert werden. Teilweise war sogar ein Rückgang erkennbar. Der Gemeinderat unterstützt diese erfreuliche Entwicklung mit seiner positiven Stellungnahme zum zukünftigen Konzept. Die Angebotsverbesserungen sind nicht kostenlos und werden auch für unsere Gemeinde zu höheren Abgaben an den öffentlichen Verkehr führen.

05.06.09 - Umbau Alte Pathologie
An der Gemeindeversammlung vom 13. Januar 2009 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger einem Kredit für den Einbau von Aufbahrungsräumen in das alte Pathologiegebäude zugestimmt. Nach Rücksprache mit dem kantonalen Hochbauamt wurden minimale Plananpassungen vorgenommen. Das Architekturbüro wird demnächst die erforderlichen Unterlagen für die Baueingabe zum Umbau der «Alten Pathologie» einreichen.

05.06.09 - Verkauf Ansichtkarten von Münsterlingen
Der Gemeinderat hat vier verschiedene Ansichtskarten von Münsterlingen ausarbeiten und drucken lassen. Die Karten können demnächst im SPAR Supermarkt in Landschlacht und im Dorfladen Volg in Scherzingen gekauft werden. Weitere Verkaufsstellen sind in Abklärung.

2. Juni 2009

Sonderausstellung „Von Menschen und Bibern“

02.06.09 - Sonderausstellung „Von Menschen und Bibern“ in Radolfzell am Bodensee - Stadtmuseum zeigt mit diesem Naturthema seine Vielseitigkeit.

Vom 30. Mai bis 1. November dreht sich im 2. Obergeschoss des Radolfzeller Stadtmuseums alles um das Naturthema Biber. Mit dieser interaktiv aufgebauten Wanderausstellung wagt man sich bewusst auf neues Terrain und zeigt die Vielseitigkeit des traditionsreichen Hauses. Neugierig daher auch die große Zahl der Gäste bei der Vernissage, unter die sich auch Vertreter von Naturschutzverbänden gemischt hatten. Hier weisen die Stadt und ihre Ortsteile allein schon Geschäftsstellen von sechs zum Teil international arbeitenden Naturschutzorganisationen aus. Bei der Vernissage dabei war auch die Bibermanagerin für Baden-Württemberg, Bettina Sättele. Sie alle wurden nicht enttäuscht: Das Museumsteam führte auf kompetente Weise in das Thema ein und präsentierte eine Ausstellung, die gekonnt auf die Räumlichkeiten des historischen Gebäudes konzipiert wurde. Auch das Rahmenprogramm für große und kleine Besucher verspricht viel Abwechslung und noch so manche Überraschung.

Stadtrat Norbert Lumbe als Stellvertreter des Oberbürgermeisters betonte die touristische Attraktion des Museums mit seinen Sonderausstellungen. Museumsleiter Achim Fenner und der Museumspädagogen Rüdiger Specht hatten sich mit dem Museumsteam intensiv in das Thema eingearbeitet. So wussten sie beispielsweise von der früheren medizinischen Nutzung des Drüsensekrets des Bibers als „Aspirin des Mittelalters“ zu berichten. Bei der Einführung wie auch im persönlichen Gespräch warteten sie mit spannenden Informationen zum Biber, seiner Lebensweise, den Gründen seiner beinahen Ausrottung sowie dem Konfliktpotential zwischen Menschen und Bibern auf. Eine wichtige Basis auch für die beliebten Führungen, wobei Rüdiger Specht speziell die Kinder monatlich mit auf Entdeckungstour zum „Kleinen Bruder“ Biber nimmt. Für die jungen Gäste hat er noch weitere Aktionen vorbereitet.

Bei der Vernissage zeigte sich, dass nicht nur Kinder gerne einmal die beiden präparierten Biber in der nachgebauten Biberburg befühlen. Auch ein Biberfell und anderes dürfen in die Hand genommen werden. Zu den interaktiven Elementen gehört unter anderem ein drehbares Landschaftskarussell, das eine Partie am „Biberbach“ im Jahr 1800, im Jahr 1999 und im Jahr 2050 zeigt. Vom Biber angenagte Bäume verdeutlichen die spezielle Fällmethode des geschickten „Landschaftsarchitekten“. Alte Darstellungen und Beispiele vermitteln die umfangreiche Nutzung fast aller Teile der früher stark bejagten Tiere. Neben einem faszinierenden Video in der Ausstellung zur Lebensweise des Bibers gibt es am 15. Oktober den bekannten Film „Biberpelz“ aus dem Jahr 1937 zu sehen. Bilder, Illustrationen und Statements verdeutlichen Probleme mit dem emsigen Nager und zeigen Lösungsmöglichkeiten, die das Zusammenleben mit dem Bibern erleichtern. Kompetente Informationen direkt von der Bibermanagerin gibt es auch bei einer speziellen Familienführung durch die Ausstellung am 21. Juni 09 sowie bei ihrem Vortrag am 17. September 09 und einem Besuch des Lebensraumes von „Meister Bockert“ an der Radolfzeller Aach am 26. September 09.

Das Stadtmuseum Radolfzell ist jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20 Uhr. Informationen zur Sonderausstellung, dem Rahmenprogramm, Museums-Shop, Terminen sowie Gruppenermäßigungen für Schulklassen usw. über Tel. 0049(0)7732-81-530 oder museum@radolfzell.de.


Wie bei den Bibern in der nachgebauten Biberburg heißt es in der Sonderausstellung „Von Menschen und Bibern“ im Stadtmuseum Radolfzell am Bodensee „Anfassen erlaubt“.

28. Mai 2009

Von Unbekannten angegriffen

28.05.09 - KREUZLINGEN (kapo) Zwei junge Männer wurden am Donnerstag, 21. Mai in Kreuzlingen von drei Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Die beiden 19- und 20-Jährigen gingen kurz nach Mitternacht von der Bahnunterführung Ost des Hauptbahnhofs Kreuzlingen in Richtung Perron. Dabei wurden sie unvermittelt von drei Unbekannten angegriffen und mit Schlägen und Tritten traktiert.

Anschliessend flüchteten die drei Angreifer in Richtung Perron, die beiden Opfer wurden verletzt. Die Unbekannten dürften 170 bis 180 Zentimeter gross sein. Offenbar sprachen sie schweizerdeutsch und italienisch.

Das Bezirksamt Kreuzlingen hat eine Untersuchung eingeleitet.


Zeugenaufruf:

Eine Überwachungskamera hat den Angriff aufgezeichnet. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 071 221 40 00 zu melden.


Wer erkennt die drei Männer im Vordergrund? (Bild: Kapo TG)

22. Mai 2009

Afrikanischer Tanz auf dem Wirthshof

22.05.09 - Die mehrfach ausgezeichnete Ferienanlage beim Bodensee bewegt ihre großen und kleinen Gäste.

In der großzügigen Anlage mit Fünf-Sterne-Camping, Mobile Homes und Wellness-Hotel bewegen sich große und kleine Feriengäste auch gerne auf besondere Weise: Natürlich, lebendig, erdverbunden, zuweilen auch feurig schallt der rhythmische Klang der Trommeln und das Stampfen der Tänzer über die Wiesen des Komfort-Camping Wirthshof in Markdorf, wenige Autominuten vom Bodensee-Ufer entfernt, wenn sich von Mitte Juli bis Mitte September wöchentlich alle Interessierten am platzeigenen Teich zum Afrikanischen Tanz treffen. Dann verwandelt sich die Bodensee-Region kurzzeitig in eine südliche Oase. Mal langsam und melancholisch, mal wild und schnell lassen sich die Teilnehmer in exotisch anmutenden Schritten zu den harmonisch weichen Trommelklängen von der Schwerkraft treiben. Spielerisch erlangt man Einblicke in den Bewegungsschatz ferner Kulturen.

Teilnehmen kann jedermann, denn hier halten es die Wirth´s ganz wie in Afrika üblich, wo ein altes Sprichwort besagt: „Wenn Du sprechen kannst, kannst Du singen und wenn Du gehen kannst, kannst Du tanzen.“ Damit es groß und klein gleichermaßen viel Spaß bereitet, hat Sportwissenschaftlerin Katja Eberle, die für das hochkarätige Bewegungsprogramm auf dem Wirthshof verantwortlich ist, Elemente aus Salsa, HipHop und Jazz mit eingebaut. Im Kinder-Tanz-Angebot verwandeln sich die kleinen Gäste sogar in afrikanische Tiere. Nach dem Motto „Reise in den Dschungel“ sind bestimmt auch die ein oder anderen wilden Löwen und Orang Utans am Fuße des Naturschutzgebietes Gehrenberg anzutreffen.

„Trommelklänge und afrikanische Tanzbewegungen werden als natürlich und ursprünglich empfunden. Dabei kann man wunderbar entspannen“ schwärmt Eberle über ihren Abendworkshop. Getanzt wird barfuss auf der Wiese im Kreis, um das Gefühl der Gemeinschaft und Erdverbundenheit zu verstärken. Manchmal verwandelt sich die Lektion auch zum „Tanz der Elemente“, wenn die Truppe von der Erde direkt ins frische Nass des platzeigenen Pools startet und dort allmählich abkühlt. Wer die afrikanische Hitze nach den authentischen Bewegungen noch leibhaftig spüren möchte, für den rundet ein Besuch in der platzeigenen Saunalandschaft das feurige Vergnügen gebührend ab.

Zur gesunden Bewegung gibt es noch viele weitere Angebote am Platz oder bei Wanderungen und Radtouren durch die ursprüngliche Ferienlandschaft beim Bodensee. Für die anschließende Entspannung bietet das Beauty-Spa-Zentrum des Hotels Wirthshof Wohlfühlprogramme mit natürlichen Produkten, zum Beispiel bei „Apfelpeeling“ oder „Riesling auf der Haut“.

Weitere Informationen hierzu und zu den attraktiven Pauschalen bei: Camping Wirthshof, Steibensteg 12, D – 88677 Markdorf,Tel.: 0049(0)7544/ 96270, Fax: 0049 (0) 7544/ 962727, info@wirthshof.de, www.wirthshof.de.


Die Gäste des Camping Wirthshof bewegen sich gerne zu Afrikanischem Tanz mit direkter Erdverbundenheit auf der Wiese am schönen Weiher des 5-Sterne-Platzes beim Bodensee. (Foto: Wirthshof)

17. Mai 2009

Affenbabys haben starke Beschützer

17.05.09 - Tierkinder am Affenberg Salem sind die erklärten Besucherlieblinge.

Die ersten Affenbabys sind schon da – im Laufe des Wonnemonats Mai werden es noch mehr. Die Mütter und die ganze Affengruppe achten darauf, dass niemand den süßen Neuankömmlingen zu nahe kommt. Wie bei den Menschen sind alle um das Wohlergehen der lieben Kleinen bemüht - insbesondere die Berberaffenmännchen. Da sich die Weibchen im Herbst mit vielen Partnern paaren, kümmert sich jeder – er könnte ja der Vater sein. Doch hat die geduldige Fürsorge auch einen eigennützigen Grund: Berberaffenmännchen, die ein Baby tragen, steigern damit ihre Attraktivität und zeigen ihre friedliche Absicht. So können sie sich gefahrlos männlichen Kollegen nähern, Freundschaften schließen und bei späteren Auseinandersetzungen auf diese Koalitionen bauen. Den Babys ist das letztlich egal, außer wenn sie Hunger haben und schleunigst zu Mama wollen – da sind sie wieder den Menschenbabys ganz ähnlich.

Auch in den Storchenhorsten regt sich neues Leben. Rechtzeitig Anfang Mai wurde im großen Baum an der Storchenwiese eine neue Video-Kamera installiert, die jetzt noch bessere Bilder aus der Kinderstube der Adebare auf den Bildschirm im nahen Souvenirladen überträgt. Die Storcheneltern sind im Dauereinsatz, um ihre stets hungrige Brut zu versorgen. Unterstützung bekommen sie bei den täglichen Zufütterungen um 11 Uhr und um 16.45 Uhr, wo es jetzt kleine Fische gibt, die die Storchenjungen besser schlucken können. Hierdurch erreicht man, dass mehr Jungstörche pro Horst aufwachsen und ausfliegen können, als dies sonst möglich wäre. Für die Parkgäste gibt es dazu spannenden Informationen - nicht nur über den Vogelzug. Wer weiß beispielsweise, wie schwer ein erwachsener Storch ist? Die vielleicht überraschende Antwort wird hier aber nicht verraten.

Dafür kann man das Gewicht des letzten Geweihs von Emil, dem Leithirsch des Damwildes gut in der Hand abschätzen. Andere Besucher wollen täglich um 16.15 Uhr lieber die zutraulichen Waldbewohner aus der Hand füttern. Hier kommt der Kindersegen im Juni. Piepsenden Nachwuchs gibt es dafür schon bei den Wasservögeln auf dem großen Weiher nebenan. Von den Stegen und Plattformen aus kann man Karpfen füttern und beobachten, wie die flauschigen Küken ihren Eltern auch im Wasser meist im „Gänsemarsch“ folgen.

Jede Menge Gelegenheiten also für schöne und auch drollige Szenen, die die großen und kleinen Besucher erleben und gerne auch mit der Kamera festhalten. Daher plant der Affenberg in Kürze den Start eines Fotowettbewerbes für die Erwachsenen und über den Sommer auch einen Kindermalwettbewerb.

Der jeweilige Start wird rechtzeitig angekündigt, doch kann man natürlich schon jetzt zauberhafte Frühlingsmotive „auf Vorrat“ einfangen. Einen erlebnisreichen Ausflugstag zu günstigen Familienpreisen ist das allemal wert.

Der Affenberg Salem ist täglich von 9-18 Uhr und vom 25. Oktober bis 1. November jeweils von 9-17 Uhr (letzter Einlass jeweils ½ Stunde vor Schließung) geöffnet. Seit dem 1. Mai verbindet ein Erlebnisbus den Park im Stundentakt mit den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Schloss Salem und den dazu gehörenden Bahnhöfen. Motorisierte Gäste nutzen den großen, gebührenfreien Parkplatz. Weitere Informationen über www.affenberg-salem.de oder über Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49(0)7553/3-81, Fax 07553/64 54, info@affenberg-salem.de.


Die süßen Babys machen es möglich, dass starke Berberaffenmännchen ganz friedlich miteinander umgehen. Die kleinen sind jetzt die erklärten Besucherlieblinge im Affenberg Salem beim Bodensee. Foto: Affenberg

14. Mai 2009

Bregenz: Stadt der Kinder

14.05.09 - Unter dem Motto „Stadt der Kinder“ verwandelt sich die Bregenzer Innenstadt von Freitag, 15. Mai, 14 Uhr bis Samstag, 16. Mai um 18 Uhr in ein riesiges Spielzimmer mit über 15 Spielstationen. Die kleinen und großen Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Zauberern, Kinderschminken, Hüpfburg, Puppentheater, Kindertheater, Luftballon-Künstlern, vielen Spielen und Workshops.

Theater, Spiel & Spaß gratis Kurzfristig neu hinzu gekommen ist die Aufführung des Märchens der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“ in englischer Sprache. Die Lochauer Volksschulkinder „reisen“ in diesem modernen Stück bis nach New York, da dort gute Musiker gebraucht werden. Was sie auf dem Weg dorthin erleben, schildert dieses musikalische Theaterstück am Samstag, um 10:15 Uhr auf dem Leutbühel.

Neu ist auch das KNAX-Dorf am Sparkassenplatz mit vielen Mitmach-Aktionen und Preisen. Erstmals mit dabei: die beliebte Hüpfburg, der „Klassiker“ für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren.

„Manege frei“ heißt es in Nano´s Mitmachzirkus am Leutbühel: Jonglieren, balancieren oder Trickradfahren - in der 1. mobilen Zirkusschule Österreichs lernen Kinder alles, was echte Artisten auch lernen. Und alle bekommen „Lampenfieber“, wenn es nachmittags heißt „Vorhang auf“: Denn dann können die Nachwuchsartisten ihren Familien, Freunden und Bekannten bei einer Vorführung zeigen, was sie alles gelernt haben. Neu ist das einzigartige Mini-Fahrrad, mit dem sogar Erwachsene fahren können. Ein Riesenspaß für die, die die es ausprobieren und die, die dabei zusehen - einfach mal ausprobieren…

Gespensterlabyrinth
Harmlos und ruhig ist es nur, wenn die Kinder beim Gespensterlabyrinth in der Bahnhofstraße eintreffen. Aber nach kurzer Zeit sind sie nicht wieder zu erkennen: Unter fachkundiger Anleitung verwandeln sie sich in der „Gespensterwerkstatt“ durch die selbst gebastelten Kostüme sowie Profi-Schminke in Zauberwesen und magische Wesen.

Der Höhepunkt ist das große Gespensterlabyrinth: Wenn dieses öffnet, dann lehren die „Nachwuchsgeister“ insbesondere den erwachsenen Besuchern „das Gruseln“. Zudem wird es einen Umzug der wilden Gestalten durch die Bregenzer Innenstadt geben.

Feuerwehr & Polizei hautnah
Ein Mal Feuerwehrmann sein: Die Bregenzer Feuerwehr bietet an diesem Tag die Möglichkeit, die Feuerwehrautos von innen und das gesamte Equipment hautnah kennen zu lernen. Wie schwer ist eigentlich ein feuerfester Schutzanzug? Wie verhalte ich mich in einem Notfall richtig? Auf diese und viele weitere Fragen geben die Feuerwehrleute an diesem Tag Antwort.

Geschicklichkeit ist besonders beim „Zielspritzen“ mit der Bregenzer Feuerwehr erforderlich. Darüber hinaus haben alle Kinder die Möglichkeit, Feuerwehrautos und die Polizei bei den Spielstationen aus der Nähe kennen zu lernen. „Probesitzen“ in den Einsatzfahrzeugen ist ausdrücklich an diesem Tag erlaubt. Immer sehr begehrt ist der Kinderpolizeiausweis. Einfach so bekommen die Mini-Polizisten den Ausweise jedoch nicht: Eine „Aufnahmeprüfung“ ist zu bestehen…

Workshops: Wissenswertes erfahren die Kinder bei den Veranstaltungen im KUB, Landestheater und dem Vorarlberger Landesmuseum. Wie zeichnen echte Künstler? Wie entstehen keltische Ornamente? Wie entstehen Töne und Melodien? Antwort geben die Bregenzer Kulturhäuser. Die Teilnehmerzahl ist bei den Workshops begrenzt.

Die vom Bregenzer Stadtmarketing organisierte Veranstaltung ist kostenfrei. An einigen Spielstationen können zudem viele Preise gewonnen werden. Weitere Informationen und das aktuelle Programm erhalten Sie unter 05574 – 4959 29 oder unter www.bregenz.ws.

13. Mai 2009

Das Singener Hohentwielfestival wird 40!

13.05.09 - Tolles Staraufgebot zur Jubiläumsausgabe eines der ältesten Feste im Lande. Mit Musikgrößen wie Joe Cocker, Chris de Burgh, Patricia Kaas, Nena und Silbermond ist das seit 1969 bestehende Hohentwielfestival längst zu einem der großen Musikereignisse der Region geworden. In diesem Sommer feiert das Publikumsmagnet seinen 40. Geburtstag. Auch bei der Jubiläumsausgabe 2009 können sich die Besucher wieder einmal auf ein hochkarätiges Programm und auf unvergessliche Konzertereignisse in stimmungsvoller Kulisse freuen.

Mit Hits wie „Wind of Change“, „Still Loving You“, „Send Me An Angel“ und „Rock You Like a Hurricane“ begeistert Deutschlands international erfolgreichste Hardrock-Band „Scorpions“ bis heute Millionen Fans auf der ganzen Welt. Zum Festivalbeginn am Samstag, 18. Juli um 20 Uhr werden die Kämpen um Sänger Klaus Meine zu echten Gipfelstürmern und lassen hoch über der Stadt die Showbühne auf der Karlsbastion erzittern. 35 Jahre nach Veröffentlichung des Debütwerkes „Lonesome Crow“ - „sticht“ Deutschlands erfolgreichster Musikexport erneut zu! Mit dem neuen Album „Humanity – Hour“ starten Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Gitarren), Matthias Jabs (Gitarren), James Kottak (Schlagzeug) und Pawel Maciwoda (Bass) eine musikalische Frontalattacke auf den Nerv der Rockfans rund um den Globus. Auf dem Hohentwiel werden die erst kürzlich mit dem „Echo“ für ihr Lebenswerk ausgezeichneten Musiker neben neuen Songs natürlich auch ihre ganz großen Hymnen und Rockklassiker anstimmen.

Ein Anziehungspunkt erster Güte ist das traditionsreiche Burgfest, seit jeher gilt das ganztägige Kulturereignis im Zeichen von Musik und Kleinkunst als das Herzstück des Festivals. Am Sonntag, 19. Juli, von 10.00 bis 21.00 Uhr pilgern wieder Scharen von Menschen in Deutschlands größte Festungsruine, um das Gebotene in vollen Zügen zu genießen. Das Burgfest lebt nicht nur von der Musik, sondern auch von der einzigartigen Atmosphäre auf der Festungsruine. Das mit einem Festbändel für 5 Euro zugängliche Burgfest bietet 90 Stunden Kleinkunst und Musik an nur einem Tag. Auf 13 synchron im Einsatz befindlichen Bühnen unterhalten auf der gesamten Festung Artisten, Akrobaten, Zauberer, Clowns, Kabarettisten, Theaterleute und Musiker die Besucher. Mit Mittelmeer-Flair auf dem Paradeplatz und mit regionalen und internationalen Gerichten begeistern wieder die einheimischen Vereine. Auf eine Menge Spaß, Unterhaltung und Angebote zum Mitmachen dürfen sich die Kinder freuen und die Eltern besonders über die familienfreundlichen Eintrittspreise, denn Kinder bis 14 Jahre in Begleitung ihrer Eltern haben freien Eintritt. „Die Struktur des Burgfests hat sich bewährt und wird sich auch 2009 nicht ändern“, erklärt Walter Möll, Geschäftsführer der städtischen Kultur und Tourismus Singen GmbH. „Zwei Drittel der Programmpunkte des Burgfests werden allerdings jedes Jahr ausgetauscht“. So erleben die Besucher ein Fest, das sie kennen, entdecken aber auch immer wieder viel Neues. „Zahlreiche unserer Künstler füllen sonst mit ihren Auftritten alleine ganze Säle“, betont Möll als Mann der ersten Stunde.

Beim Konzertabend am Dienstag, 21. Juli, ab 20.00 Uhr kommen Klassikliebhaber auf ihre Kosten, wenn die spanische Sopranistin Ofelia Sala gemeinsam mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz auf der Karlsbastion zu Gast sein wird. Die vielseitige Sängerin stammt aus Valencia, wurde an der Oper Leipzig entdeckt und hat seither eine Weltkarriere gestartet. Vor einem Jahr debütierte sie an der New Yorker Metropolitan Opera. In Europa war sie zuvor bereits in zahlreichen berühmten Konzertsälen und Opernhäusern, wie die Mailänder Scala, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden und viele mehr zu Gast. Auf dem Hohentwiel wird die Künstlerin ein Programm aus Zarzuelas, einer eigenen spanischen Singspiel-Gattung, aber auch aus italienischen und Mozart-Opern präsentieren.

Am Mittwoch, 22. Juli um 19.00 Uhr geben sich „Ich & Ich“ die Ehre. Dahinter stehen Annette Humpe und Adel Tawil. Gemeinsam sorgen sie für die Songs, Tawil mit Band für die Bühnenshow. Das von Erfolg zu Erfolg eilende Berliner Duo, das aus einem Experiment heraus gestartet ist, hat sich stetig weiterentwickelt und dabei Wege aufgezeigt, wohin sich die deutsche Musikproduktion in den eher konturlosen „Nullerjahren“ entwickeln kann. Ihre Hits „Vom Selben Stern“, „Stark“ und „So soll es bleiben“ rotieren seit Monaten auf allen Radiokanälen. Ihr Werk „Vom selben Stern“ ist seit zwei Jahren ununterbrochen in den Charts vertreten und gilt als das erfolgreichste Album der vergangenen zwei Jahre in Deutschland. Hoch oben auf der Karlsbastion werden Adel Tawil und Band die Songs live präsentieren.

Der I-Punkt auf dem Programm des diesjährigen Hohentwielfestivals ist die Folkrock-Gruppe „Schandmaul“. Sie beschließt am Freitag, 24. Juli, um 19.00 Uhr den diesjährigen Veranstaltungsreigen auf Deutschlands größter Burgruine. Verspielter Folk und kerniger Rock, angereichert mit märchenhaften Geschichten voller Fantasie und Zauber gehören zu den Spezialitäten von „Schandmaul“, die sich noch nie an Trends oder rein kommerziellen Interessen orientierten, sondern schlichtweg an ihren individuellen Vorstellungen und Träumen – und das mit vollem Einsatz. In ihren Songs treffen Gegenwart und Mythen in einer ganz eigenen Weise aufeinander. Die Künstler aus München musizieren nicht nur mit Bass, Schlagzeug und Gitarren, sondern auch mit Flöte, Geige, Schalmei, Dudelsack, Drehleier und Akkordeon. Der Hohentwiel bietet das geradezu perfekte Ambiente für ein einmaliges, unvergessliches Live-Erlebnis.

Bei allen Veranstaltungen des Hohentwielfestivals kommen Shuttlebusse zum Einsatz. Sie
steuern in dichter zeitlicher Folge das Gelände auf Höhe des Infozentrums bzw. der Hohentwielgaststätte an. Mit dem Burgfest-Bändel oder einer Konzertkarten kann man diese Transferfahrten bis auf halbe Höhe des Berges in Anspruch nehmen. Die Konzertkarten berechtigen obendrein am Veranstaltungstag - frühestens drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn - zur kostenlosen An- und Rückreise mit allen am Verkehrsverbund Hegau-Bodensee (VHB) beteiligten Verkehrsunternehmen (Seehas, Regional- und Stadtbusse).

Informationen und Karten hält die Tourist Information Singen, Telefon +49(0)7731/85-262 oder –504 in der Singener Marktpassage oder in der Stadthalle bereit. Details zum Programm finden sich auch im Internet unter www.hohentwielfestival.de.

Altnau: Geschichten mit den Füchsen

13.05.09 - Warum lädt Altnau Tourismus zum Thema Geschichten mit den Füchsen ein? Letztes Jahr waren die Füchse in Altnau auf einigen Touristenplätzen Besucher, die viel Aufsehen und Aufregung erzeugten.

Das Fernsehen und die Medien berichteten über die Fuchsplage in Altnau. Vom Apfeldorf am Bodensee wurde wegen der Füchse überall gesprochen und geschrieben. Sehen wir das positiv; die Füchse machten mit ihren Besuchen Werbung für Altnau - man sprach vom Apfeldorf am Bodensee.

Die Jäger der Jagdgesellschaft Altnau bemühten sich hingegen, alles Unangenehme, das durch die Füchse geschah, mit ihren weidmännischen Kenntnissen zu bewältigen. Unzählige Stunden verbrachten Sie in Altnau um den betroffenen Einwohnern die nötige Sicherheit gegenüber den Füchsen zu bringen.

Im Umgang mit den Füchsen gibt es Punkte, die beachtet werden müssen. Aus diesem Grund laden die Jagdgesellschaft und Altnau Tourismus Sie am Montag, dem 25. Mai 2009, ab 20.00 Uhr, zu einem Informationsabend ins Martinshaus Altnau ein.

Mit Herrn Werner Bischof, Obmann der Jagdgesellschaft Altnau und Herrn Felix Andres, Mitpächter der Jagdgesellschaft Altnau, konnten wir zwei Referenten gewinnen, die zu diesen Themen viel zu erzählen haben. Die Herren werden Ihnen kompetent über alles rund um die Jagd und den Fuchs auf höchst interessante Art und Weise überbringen. Reservieren Sie sich den Abend, Altnau Tourismus freut sich, Sie willkommen heissen zu dürfen.

11. Mai 2009

Tage der Sonne auch in Güttingen 15. – 17. Mai 2009

11.05.09 - Vom 15. bis 22. Mai 2009 steht die Solarenergie in ganz Europa im Zentrum. Was Sonnenenergie heute schon leistet und was sie in Zukunft zusätzlich leisten könnte, erfahren Interessierte auch in Güttingen. Die Veranstaltung ist ein Beitrag zu den European Solar Days.

Auch dieses Jahr werden in der ganzen Schweiz rund 160 unterhaltsame und informative Publikumsaktionen rund um die Gratisenergie von der Sonne durchgeführt, zeitgleich mit etwa 5000 Veranstaltungen im Rahmen der European Solar Days in einem Dutzend Ländern.

PVT-Schweiz macht mit
Sonnenenergie ist nachhaltig, emissionsfrei, frei von Preisschwankungen und Lieferengpässen. Wer mehr darüber erfahren will, hat dazu Gelegenheit an 3 Tagen (15. – 17. Mai) von 10 – 17 Uhr. Weitere Infos unter www.pvt-schweiz.ch.

Strom aus Sonnenlicht
Geräuschlos und ohne Emissionen funktioniert die Erzeugung von Strom mit photovoltaischen Zellen. Bereits nach drei Betriebsjahren ist die Energie zur Herstellung der Anlage wieder gewonnen, bei einer Lebensdauer von über 30 Jahren. Wer keine eigene Anlage bauen kann, dem bieten viele Elektrizitätsunternehmen die Gelegenheit, Solarstrom zu abonnieren.

Die Sonne ist auch morgen da!
Der Verein Energiestadt engagiert sich gemeinsam mit dem Fachverband Swissolar für den vermehrten Einsatz der klimafreundlichen Sonnenenergie. Bereits zum sechsten Mal koordinieren sie den nationalen Tag der Sonne und bieten neutrale Informationen und Vorgehensberatung (www.swissolar.ch).

Veranstaltungshinweis:
Güttingen, Freitag – Sonntag 15. – 17. Mai 2009, 10 – 17 Uhr, Information über Photovoltaik-Anlagen;
PVT-Schweiz, Photovoltaik, Technik GmbH, Hornbachstrasse 6, 8594 Güttingen TG (
www.pvt-schweiz.ch)

Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung verliehen

11.05.09 - Radolfzell. Erster Preis an Michael Preiß aus Sinsheim für sein Bild „Im Wind fliegen“.

Fröhlich und farbenfroh lädt das Bild von Michael Preiß aus Sinsheim zu einer phantasievollen Reise über die Lande ein. Es zeigt Menschen und Tiere, die mit dem Wind fliegen. Das in Gouache-Technik geschaffene Bild erhielt den diesjährigen Hauptpreis des bundesweiten Wettbewerbes für behinderte Künstler, für den Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Schirmherrschaft übernahm. Unter 276 Mitbewerbern den Hauptpreis zu erhalten, war für Preiß ein besonderer Höhepunkt, über den er sich sichtlich freute. Der Radolfzeller Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt konnte zahlreiche Teilnehmer begrüßen, die mit ihren Familien und Betreuern aus ganz Deutschland angereist waren. 19 weitere Künstler erhielten einen gleichwertig dotierten Preis. Ihn freute aber auch die steigende Resonanz in der Bevölkerung, wobei er betonte, dass dies kein Mitleidspreis, sondern ein Künstlerpreis sei. So hatte auch das fachkundig besetzte Jurorenteam keine Kenntnis über Schicksal und Behinderung der einzelnen Künstler.

„Kunst sucht nach Ausdrucks-, nicht nach Ausgrenzungsformen“, stellte die diesjährige Schirmherrin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrem Grußwort fest, das von Dr. Schmidt im Anschluss verlesen wurde. Und weiter: „Kunst von Menschen mit Behinderungen kann auch ungewohnte Wahrnehmungen ermöglichen und das Bewusstsein von Menschen ohne Behinderung erweitern.“ Zu diesem Sich-Einlassen auf die Ausdrucksweise der teilnehmenden Künstler lud auch Kulturreferent Karl Batz in seiner Laudatio ein.

Aus den Händen von Persönlichkeiten aus Verwaltung, Jury, dem Sponsorenkreis sowie dem Behindertenbeauftragten der Stadt Raimund Futterer erhielten sie neben Urkunden ein Preisgeld von jeweils 300 Euro. Der erste Preis war mit 500 Euro aus der städtischen Carl-Müller-Mettnau-Stiftung dotiert. Mitglieder des AWO-Treffpunktes Thomasstraße in Berlin, der Zieglerschen Behindertenhilfe Wilhelmsdorf, der LWV Eingliederungshilfe Tannenhof in Ulm oder des Caritasverbandes Konstanz gehören neben vielen anderen zu den diesjährigen Preisträgern. Manche der Geehrten brachten ihre Freude ungehemmt zum Ausdruck, andere in stiller Freude, aber nicht weniger stolz. Die moderierende Kulturamtsleiterin Astrid Zurek ging mit viel Herz auf die jeweilige Situation ein. Auch das Bläsersextett der Stadtkapelle erfüllte in der Pause gerne die Musik- und Dirigierwünsche behinderter Teilnehmer. Eine heitere, gelöste und dennoch festliche Stimmung, die sich auch auf das Publikum übertrug und Offenheit anstatt Mitleid aufkommen ließ.

Vielfältig wie die Herkunftsorte der beteiligten Künstler ist auch die künstlerische Ausdrucksweise in den Bildern und Skulpturen, was Farbgebung, Technik und Gestaltung anbelangt. So hatten die Experten der Jury unter der hohen Qualität keine leichte Wahl. Sie bewerteten nur nach künstlerischen Kriterien. In einer Ausstellung bis zum 14. Juni 2009 sind alle eingeladen, einen Spaziergang durch die Phantasiewelten der künstlerischen Werke anzutreten. Neben dem diesjährigen Ausstellungskatalog für 6 Euro kann man dabei auch die meisten der Exponate erwerben. Die Ausstellung ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr in der städtischen Galerie Villa Bosch, Scheffelstraße 8 (Preisträger und ausgewählte Arbeiten) sowie in der Ausstellungshalle im DAV-Kletterzentrum, Güttinger Str. 17/1 (alle weiteren Exponate) zu sehen. Der Besuch lohnt sich!


Das Bild „Im Wind fliegen“ des Hauptpreisträgers des Bundes-Kunstpreises für Menschen mit Behinderung 2009 Michael Preiß aus Sinsheim. Bis zum 14. Juni ist es in Radolfzell am Bodensee in einer Ausstellung mit 275 weiteren Werken behinderter Künstler aus ganz Deutschland zu sehen. (Foto: Kulturamt)


Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt freut sich mit Michael Preiß aus Sinsheim über dessen Hauptpreis beim Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung, der am 8. Mai in Radolfzell am Bodensee vergeben wurde. (Foto: Gaby Hotz)

Kulturreferent Karl Batz beschrieb in seiner Laudatio das, was sich Michale Preiß zu seinem Siegerbild „Im Wind fliegen“ gedacht hatte, als Poesi in bester Ausformung: „Das ist eine Bodenseelandschaft, da war ich schon oft. Es ist windig und neblig, deswegen sind meine Farben auch neblig geworden. Beim Malen habe ich mir einen Spaß gemacht und mir vorgestellt, wie man die Arme ausbreitet und losfliegt. Man hört nur den Wind und das Vogelgezwitscher und im Bauch hat man ein Nervenkitzeln. Die Vögel wundern sich sehr und fliegen neugierig mit.“