22. Dezember 2009

114 Poststellen überprüft, drei ersatzlos gestrichen

22.12.09 - Die Post hat 114 Poststellen unter die Lupe genommen und entschieden, 30 von ihnen weiterzubetreiben. 49 Standorte wurden in Agenturen umgewandelt, drei wurden geschlossen, darunter auch Rorschach.

Die anderen zwei Poststellen, die ersatzlos geschlossen wurden, befanden sich im Kanton Waadt. Die Veränderungen seien immer im Dialog mit den betroffenen Gemeinden beschlossen worden, schrieb die Post in einem Communiqué. Bei der Überprüfung geht sie nach eigenen Angaben vorsichtig vor.

Finden die betroffene Gemeinde und die Post keine einvernehmliche Lösung, kann die Gemeinde die Kommission Poststellen anrufen. Sechs Fälle sind derzeit vor diesem Gremium hängig. Grund für die Überprüfung der Poststellen ist der Rückgang bei der Paket- und Briefpost, aber auch beim Zahlungsverkehr, wie die Post festhielt. Die Menge der beförderten Briefe und Pakete nahm seit 2000 um 47 Prozent ab, bei den Zahlungen beträgt der Rückgang im gleichen Zeitraum 17 Prozent.

Agenturen nach dem Modell «Post im Dorfladen» sind nach Angaben der Post beliebt bei den Kundinnen und Kunden, dies vor allem wegen der längeren Öffnungszeiten und der Kombination mit einem Laden. Im ersten Quartal 2010 will die Post als Neuerung in allen Agenturen bargeldlose Zahlungen auch mit postfremden Karten ermöglichen.

Mitte April 2009 hatte die Post angekündigt, bis 2011 insgesamt 421 Büros unter die Lupe zu nehmen, vorwiegend in kleineren und kleinen Ortschaften. Auf der im Internet veröffentlichten Liste ist ersichtlich, welche Postschalter bereits überprüft worden sind und in welcher Form und ob sie weiterbetrieben werden. Von den bisher überprüften 114 Poststellen wurden 32 durch einen Haus-Service ersetzt.

Zurzeit betreibt die Post 2348 Poststellen. Davon sind 283 Agenturen. Hinzu kommen 1154 Haus-Services. Noch 307 Poststellen werden in den kommenden zwei Jahren überprüft.

Betroffene Poststellen in der Ostschweiz: Die Liste >

21. Dezember 2009

Nochmals ein Aufruf

21.12.09 - Unterschreiben Sie als Thurgauerin und Thurgauer die beiden Thurgauer Energieinitiativen. Es ist für unseren Kanton äusserst wichtig, jetzt die Weichen zu Stellen. Wenn Kopenhagen das nicht fertig brachte - der Thurgau geht mit gutem Beispiel voran!



Verfassungsinitiativbogen >

Gesetzesinitiativbogen >

Das grösste Problem ist die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Die fossilen Energien haben keine Zukunft, denn sie gehen zur Neige. Da sind sich alle Experten einig. Unterschiedliche Meinungen bestehen einzig über den Zeithorizont, während dem noch fossile Energien zur Verfügung stehen. Je eher wir umstellen, desto länger können wir die endlichen Reserven noch für Bereiche nutzen, die den Umstieg auf erneuerbare Quellen nicht schnell genug schaffen. Weitere Argumente >

18. Dezember 2009

Konstanz: Wirte fühlen sich diskriminiert

18.12.09 - Konstanzer Gastronomen sind entsetzt: Sie sehen in der neuen Sperrzeitregelung der Stadt eine Diskriminierung ihres Gewerbes und einen Wettbewerbsnachteil für Konstanz. Ab 1. Januar 2010 müssen alle linksrheinischen Gaststätten und Kneipen von Montag bis Donnerstag um ein Uhr schließen - auch an der Hafenmeile.

Südkurier Kreis Konstanz
Manfred Hölzl ist sehr enttäuscht. Der Wirt der Konzilgaststätte und Ortsvorsitzender des deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) findet es „unglaublich schade, dass wir Gastronomen nun keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr haben. Ich fühle mich als Wirt diskriminiert.“ Nach der neuen Sperrzeitregelung, die der Gemeinderat gestern bei sechs Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen beschlossen hat, darf er sein Restaurant künftig sechs Stunden in der Woche weniger öffnen als bislang. Noch können seine Gäste von Montag bis Donnerstag bis zwei Uhr nachts bleiben, die restlichen Nächte bis drei Uhr. Doch künftig zählen auch die Betriebe an der Hafenmeile zur Altstadt und müssen von Montag bis Donnerstag um ein Uhr schließen, in der Nacht auf Samstag um zwei Uhr und in der Nacht auf Sonntag um drei Uhr. „Wir Wirte werden verstärkt kriminalisiert, weil wir gegen das Gesetz verstoßen müssen“, sagt Manfred Hölzl. „Ich habe auch unter der Woche Veranstaltungen und kann meine Gäste nicht immer um ein Uhr rauswerfen.“ Als er das letzte Mal die Sperrzeit überzogen hat, musste er 250 Euro bezahlen. Wer öfter dabei erwischt wird, verliert seine Konzession. „Ich sehe es auch nicht ein, flächendeckend Sperrzeitverkürzungen zu beantragen“, sagt Hölzl. Eine Stunde Überschreitung der Sperrzeit kostet in den Konzilsälen pro Stunde 40 Euro, im Restaurant etwa 25 Euro. Der Gastronom hat für sich schon einen Beschluss gefasst: Die Narren werden ihr Feierabendbier nach der Fernsehfasnacht im Konzil sehr schnell trinken müssen. „Die Veranstaltung findet nächstes Jahr an einem Dienstag statt und ich werde pünktlich um ein Uhr schließen“, sagt Hölzl.

Auch Dieter Wäschle, Hotelier und Dehoga-Vizepräsident des Landes, findet deutliche Worte. „Die neue Regelung schadet der Gastronomie und ist überhaupt nicht mehr zeitgemäß“, schimpft er. Ihn ärgert vor allem, dass die Gemeinderäte nur über den Lärm diskutiert haben, nicht aber über die wirtschaftliche Lage der Wirte. „Beim Lärm hätten wir schon eine Lösung gefunden“, sagt Dieter Wäschle. „Aber einige Betriebe werden wohl dicht machen, weil es sich jetzt für sie nicht mehr lohnt.“ Er selbst hat mit der neuen Verordnung kein Problem, wollte aber für die Kollegen kämpfen. Deshalb ärgert es ihn, dass Anselm Venedey, Inhaber des Café Wessenberg und Freie Wähler-Stadtrat, für die moderate Sperrzeitverkürzung ist und nicht für die liberalere Landesverordnung. Diese sieht vor, dass Gaststätten unter der Woche bis drei Uhr öffnen dürfen, in den Nächten auf Samstag und Sonntag sogar bis fünf Uhr. „Herr Venedey ist aus dem Dehoga ausgetreten und spricht nur für sich. Das finde ich nicht sozial“, so Wäschle.

Die Stadträte waren geteilter Ansicht, ob die Stadt der Landesverordnung folgen soll oder nicht. Letztlich scheiterte FGL-Stadträtin Charlotte Dreßen mit ihrem Antrag, die Landesregelung für ein Jahr auf Probe umzusetzen. Nur acht Räte waren dafür. Charlotte Dreßen sagte: „Wir sind eine Touristen- und Studentenstadt, aber auch genug Konstanzer gehen gern aus. Ihnen müssen wir was bieten. “ Dies meint auch Klaus-Peter Kossmehl (CDU), der nicht einsieht, warum für rechtsrheinische Kneipen andere Sperrzeiten gelten (unter der Woche bis zwei Uhr, in den Nächten auf Samstag und Sonntag bis drei Uhr). „Die Altstadtbewohner dürfen nicht gestört werden, die Wollmatinger aber schon?“, fragte er. Anne Mühlhäußer (FGL) sprach als geplagte Innenstadtbewohnerin: „Wir ertragen sehr viel Lärm. Das fängt mit den Kehrmaschinen an und auch Straßenmusik kann auf Dauer auf die Nerven gehen.“ Ein gutes Miteinander von Anwohnern und Gastronomie müsse möglich sein.

17. Dezember 2009

Einspeisetarife der EW's des Kantons TG für Photovoltaikstrom

17.12.09 - EFT / Der politische Wille - zur Reduktion des CO2-Ausstosses - wird in Kopenhagen gezeigt. 65 Staats- und Regierungschefs reisen an die Klimakonferenz. Es gilt als symbolisches Signal für die Wichtigkeit, die ein Land dem Klimaschutz zukommen lässt. „Der Klimawandel kennt keine Grenzen, er betrifft uns alle“, sprach der dänische Ministerpräsident in seiner Eröffnungsrede an der UNO-Klimaschutzkonferenz.

Wir müssen nicht warten, bis ein Beschluss verabschiedet wird und dann auch in der Schweiz langsam aber sicher umgesetzt wird. Jeder einzelne kann dazu beitragen, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Ein durchschnittlicher Zweipersonenhaushalt stösst jährlich 10.8 t CO2 aus. Dabei verursacht das Wohnen 27% der Emissionen. Das ist nahe am Mittel der Gesamtbevölkerung. Da das Wohnen fast einen Drittel des CO2-Ausstosses verursacht, ist hier auch ein grosses Sparpotential. Die Energiefachleute Thurgau haben auf unterschiedlicher Art mit Energiefragen um den Bau zu tun.

Da Photovoltaikanlagen umweltschonend Energie aus Sonnenstrahlen produzieren, hat der Verein der Energiefachleute eine Umfrage bei den Elektrizitätswerken im Kanton Thurgau gestartet. In der Auswertung können Interessierte vergleichen, in welchen Gemeinden wieviel für Stromrückvergütungen bezahlt wird. Die Liste antwortet einem interessieren Hausbesitzer auf die Frage: Wie viel Geld bekomme ich im Hochtarif inkl. Mwst für den gelieferten Strom vergütet?

Bei der Aufstellung wurden nur der Einspeisetarif aufgeführt. Irgendwelche Vergütungen von Zählern, Subventionen etc. sind nicht aufgelistet und bei jedem Werk zu erfragen. Die Anfrage hat gezeigt, dass sehr viele Werke ihre Einspeisetarife für alternative Stromerzeugung nicht kennen oder diese bewusst sehr tief halten. Dabei wäre dies absolut eine Möglichkeit, die Erzeuger von solchem Strom für ihr vorbildliches Verhalten zu belohnen. Liste >

Der Verein der Energiefachleute wird in Zukunft vermehrt auf die Vorbildfunktion von öffentlichen Werken schauen und deren „Bemühungen“ auch Kundtun. Die Elektrizitätswerke der einzelnen Gemeinden sind politischen Gemeinderäten unterstellt. Es wäre an der Zeit, wenn den Worten der Politiker auch Taten folgen würden.

Damit auch in Zukunft vermehrt Energieeffizienz und alternative Energieerzeugung gefördert werden können, hat sich der EFT für die Zwillingsinitiative (Unterlagen auf der ersten Seite, Anm. Redaktion) von Josi Gemperle engagiert. Diese steht kurz vor dem erfolgreichen Abschluss der Stimmensammlung. Bei einer Annahme durch das Volk, wäre die Finanzierung von alternativen Stromerzeugungsanlagen gesichert. Es bräuchte dann nur noch, wie jetzt, einen fairen Einspeisetarif durch die Werke!

Die Klimakonferenz wurde mit einer gehörigen Portion Optimismus eröffnet. Genau diesen Optimismus will der Verein mit dieser Aufstellung weitertragen und den Einen oder Anderen auf dieses Thema aufmerksam machen.

Wir müssen nicht warten, bis die Welt und die Schweiz ein Abkommen umgesetzt hat. Jeder einzelne kann jetzt schon etwas tun für die Umwelt!

14. Dezember 2009

Neuer Camping- und Ferienpark

14.12.09 - Neuer Camping- und Ferienpark Orsingen beim Bodensee eröffnet im April 2010. Das Ferienressort in idyllischer Lage bietet eine große Vielfalt.

Das Grün ist angelegt, Bäume und Sträucher gepflanzt, um sich zur Eröffnung des neuen Camping- und Ferienparks beim Bodensee im April 2010 frisch und blühend zu präsentieren. Man will sich in die schöne Umgebung mit Wald und Wiesen möglichst natürlich einfügen, und so werden die terrassenförmig angelegten Bereiche auch mit Findlingen befestigt. „Wir sind im Zeitplan“, so die Initiatoren Peter Blum und Jörg Krane, die mit ihrem Team auf Hochtouren arbeiten und nun den Innenausbau des großzügigen Bäderhauses und des Rezeptions- und Gastronomiegebäudes mit integriertem Kiosk angehen. Auch ein Haus zur Kinderbetreuung findet in einem speziellen Spielareal seinen Platz. Auf den über 105.000 Quadratmetern finden sowohl Campinggäste, Wohnmobillisten, Nutzer von Mobile Homes und eingefleischte Zelter Platz für einen entspannten Bodenseeurlaub. Das schöne beheizte Freibad mit Minigolfplatz sowie ein Bodensee-Hostel ergänzen die Einrichtungen des familienfreundlichen Ferienparks.

„Wir möchten einen breite Vielfalt für Urlaub nah an der Natur anbieten und die Gäste auch zum Austesten unserer Möglichkeiten einladen.“ So werden sich Dauercamper hier rasch wohl fühlen. Junge Leute und Familien mit leichtem Gepäck können die Zeltwiese zum Waldrand hin nutzen, die für 30 Zelte Platz bietet und über voll ausgestattete Mietzelte verfügt. Im Campingareal stehen 130 flexible und 40 Dauerstellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile zur Verfügung.

Wer noch mehr Komfort wünscht, der ist in den bestens ausgestatteten Mobile-Homes in Holzbauweise mit Balkon für jeweils vier Personen genau richtig. Mit dem Bodensee-Hostel knüpft der Ferienpark an die weltweit bekannten günstigen und praktischen Unterkünfte an. 28 Betten in unterschiedlichen Zimmergrößen und die großzügige, moderne Infrastruktur bieten Gruppen, befreundeten Familien, Einzelreisenden, Radtouristen und Wanderern eine günstige Unterkunft (Selbstverpflegung oder buchbare Essensversorgung). Mit dem Campingrestaurant, Kiosk und einem nahen Lebensmittelmarkt ist auch für das leibliche Wohl gut gesorgt.

Schöne Rad- und Wandertouren führen in die reizvolle Hegaulandschaft mit ihren beeindruckenden Vulkankegeln und Burgruinen oder zum Bodensee. Durch die günstige Verkehrsanbindung sind die attraktiven Ausflugsziele der internationalen Bodenseeregion rasch erreicht. „Gerne informieren wir unsere Gäste über die vielfältigen Erlebnismöglichkeiten in der Bodenseelandschaft, aber auch über die abwechslungsreichen Freizeitangebote unseres Ressorts“, so Jürgen Blum, der versierte Allrounder vor Ort. Während die Erwachsenen beispielsweise die Wellnessangebote der Therme am See nutzen oder einen der nahen Golfplätze besuchen, gelangen die Sprösslinge mit Seilen über einen Graben im Wald, bauen Hütten oder erfahren vom Förster Spannendes über die Bewohner des Waldes. Wasserspiele im Freibad mit seiner Wasserrutsche und noch vieles mehr lassen keine Langeweile aufkommen. Wie mit dem Kleinkind-Wasserbecken wird natürlich auch im speziellen Spielbereich der Ferienanlage an diese ganz jungen Gäste gedacht. „Wir starten mit einem bunten Strauß an Freizeit- und Erlebnisangeboten, bieten aber auch alles für Entspannung und Erholung in ruhiger Ortsrandlage“, so die Initiatoren. „Schnell am See, aber nicht mitten im Trubel“ – diese Vorzüge sind auch in den attraktiven Preisen erkennbar.

Lageplan >

Weitere Informationen zum neuen Ferienressort über http://www.camping-orsingen.de oder Camping- und Ferienpark Orsingen, Am alten Sportplatz 8, D-78539 Orsingen, Tel. +49(0)7552-26 07 13, Fax +49(0)7552-26 07 25, info@camping-orsingen.de.


Schon zeigt sich, was im kommenden Frühjahr mit frischem Grün zwischen den Stellplätzen den neuen Camping- und Ferienpark Orsingen prägt, der in schöner Sonnenlage direkt am Waldrand gelegen ist.

12. Dezember 2009

Endlich wieder einkaufen in Güttingen

12.12.09 - Der neue Lebensmittelmarkt in Güttingen hat zum ersten Mal seine Türen geöffnet. Nach Jahrzehnten können die Güttinger nun wieder im eigenen Ort einkaufen und haben sogar noch Erstaunliches in ihrem Grund und Boden entdeckt.

Radolfzell-Güttingen - Gute Laune in Güttingen. Dieses Bild zumindest konnte man gestern im Radolfzeller Ortsteil beobachten. Dort hat nach mehrmonatiger Bauzeit der Discounter „Netto“ sein Geschäft eröffnet. Direkt an der Ortseinfahrt an der B 34 soll der Einkaufsmarkt nicht nur die Bürger im Ort versorgen, sondern auch Autofahrer im Vorbeifahren zum Kaufen animieren. Das Konzept könnte dem ersten Eindruck nach durchaus aufgehen. In jedem Fall war der Parkplatz gestern praktisch ständig voll belegt.

Ein ähnliches Bild im Einkaufsmarkt selbst. Dort sondierten etliche Güttinger und wohl auch Auswärtige, ob der Markt ihren Hoffnungen und Vorstellungen entsprach. Das gut sortierte Warenangebot kommt bei den Kunden in Güttingen gut an (siehe auch Stimmen). Der Supermarkt bietet auf knapp 800 Quadratmetern Verkaufsfläche praktisch alles, was für den täglichen Bedarf vonnöten ist. Im Eingangbereich bietet zudem ein Bäcker frische Waren an. Genau so hatten es sich die Menschen in Güttingen immer gewünscht, seit die letzten Läden im Radolfzeller Ortsteil vor Jahren verschwanden. Nicht zuletzt das beherzte Handeln der örtlichen und städtischen Verwaltung haben zu dieser guten Lösung beigetragen.

Als einen „glücklichen Tag“ bezeichnete Ortsvorsteher Thomas Will den Tag der Eröffnung. Schon am Montagabend durften geladene Vertreter den Mark von innen besichtigen und schon einmal die Preise vergleichen, während die Mitarbeiter noch die letzten Waren einräumten


Blick auf Güttingen

Güttingen ist mit ca. 1300 Einwohnern ein OT von Radolfzell, direkt an einem Ausläufer des Bodanrück gelegen und idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Rad- und Wandertouren rund um den Bodensee. Bis zum Bodensee sind es im zwischen 3 und 4km, auf gut ausgebauten Rad-/ Fußgängerwegen.

11. Dezember 2009

Gewinner des ARWA-Wettbewerbs ermittelt

11.12.09 - ARBON (kapo) Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nahmen anlässlich der Arboner Weihnachtsausstellung am Wettbewerb der Kantonspolizei Thurgau teil.

Die Kantonspolizei Thurgau war vom 2. bis 6. Dezember mit einem Stand zum Thema "Kreisel" an der ARWA vertreten. Viele Besucherinnen und Besucher liessen sich über die geltenden Vorschriften informieren. Vor allem beim richtigen Verhalten als Fahrradfahrer, sowie beim Befahren von mehrspurigen Kreiseln konnten diverse Unklarheiten beseitigt werden.

Die Verkehrsinstruktoren der Kantonspolizei Thurgau betreuten den Präventionsstand der "Verkehrssicherheit Thurgau" während fünf Tagen und beantworteten alle Fragen rund um den Kreisel.

Beim Wettbewerb gab es fünf Navigationsgeräte zu gewinnen. 865 Personen nahmen teil und mussten die folgenden fünf Fragen beantworten:

- Wer hat im Kreisel Vortritt?
* Fahrzeuge die sich bereits im Kreisel befinden

- Wann muss die Richtungsänderung angezeigt werden?
* Beim Verlassen des Kreisels

- Wann dürfen Radfahrer vom Rechtsfahren abweichen?
* Vor dem Einfahren und im Kreisel, sofern sie nicht die erste Ausfahrt benutzen

- Wo befindet sich der Kreisel auf der grossen Planskizze?
* In Affeltrangen

Die Gewinnerinnen und Gewinner der Navigationsgeräte im Wert von je Fr. 299.-- sind:
- Ruedi Rinderknecht, Romanshorn
- Ursula Kunz, Steinach
- Erika Soller, Neukrich-Egnach
- Sabrina Züst, Freidorf
- Hansruedi Jud, Romanshorn


Am Stand der Kantonspolizei Thurgau drehte sich an der ARWA alles rund ums Thema "Kreisel". (Bild: Kapo TG)

Güttinger News: Mitteilungen des Gemeinderates

11.12.09 - Gemeinderat und Verwaltungsteam der Gemeinde Güttingen wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern fröhliche, besinnliche Festtage und einen guten Start ins neue Jahr 2010.

Öffnungszeiten während der Festzeit.
Der Gemeinderat hat entschieden die Regelung der kantonalen Verwaltung zu übernehmen. Das heisst: die Gemeindeverwaltung schliesst am 24. Dezember um 11.30 Uhr. Zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben die Büros geschlossen. Ab dem 4. Januar 2010 gelten die gewohnten Öffnungszeiten, Montag bis Freitag 8.00 bis 11.30 Uhr bzw. 14.00 bis 17.00 Uhr.

Neujahrsapéro.
Der Gemeinderat lädt herzlich zum traditionellen Neujahrsapéro ein. Erstmals findet der Anlass im Foyer der Mehrzweckanlage Rotewis statt und zwar am Sonntag, 3. Januar 2010, 11 Uhr. Die Neujahrsbegrüssung wird vom Musikverein Eintracht umrahmt. Vorgängig besteht die Möglichkeit den ökumenischen Gottesdienst in der Kirche Güttingen zu besuchen. Die Feier beginnt um 10 Uhr und wird von den Seelsorgenden Anne Zorell und Stephan Mattias gestaltet.

Verlegung der Tierkörpersammelstelle in den Werkhof Altnau.
Wie bereits bekannt entspricht die Tierkörpersammelstelle im Werkhof Güttingen den revidierten Vorschriften nicht mehr. Von dieser Problemstellung ist nicht nur die Gemeinde Güttingen betroffen. In der Region hat man sich deshalb entschieden, den Neubau des Werkhofs in Altnau zu nutzen, um dort eine den Anforderungen gerecht werdende regionale Sammelstelle zu errichten. Die regionale Lösung ist wesentlich kostengünstiger als wenn jede Gemeinde eine eigene Sammelstelle betreiben müsste.

Der neue Werkhof Altnau liegt an der Moosgrabenstrasse, die Tierkörpersammelstelle befindet sich an der Ostseite des Gebäudes. Sie ist täglich während 24 Stunden zugänglich. Angeliefert werden können Tierkörper bis maximal 50kg Gesamtgewicht. Schwerere Körper sind wie bisher direkt in die Sammelstelle Alterswilen einzuliefern. Die Sammelstelle in Güttingen wird Ende Jahr ausser Betrieb genommen.


Bahnhof Güttingen: Andenken an die gute alte Zeit (GEO-Tracks GmbH)

"Ach, geh doch wieder heim ins Reich!"

11.12.09 - In der Gratiszeitung "20 Minuten" wird im Raum Zürich heftig über unsere deutschen Nachbarn diskutiert (Artikel >).

Wir im Raum Bodensee leben das vor, wo sich andere streiten. Unsere nördlichen Nachbarn sind halt direkt, offen und ehrlich und das sind wir doch auch, oder? Darum haben wir in der Regio Bodensee auch keine Probleme!

6. Dezember 2009

Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren

06.12.09 - Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren“ weckt Erinnerungen. Zahlreiche Besucher lassen sich vom Zauber des Spielens begeistern.

Immer offen für Neues ging das Stadtmuseum Radolfzell bei der neuen Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren“ ungewöhnliche Wege. Sie gewann über 130 Bürger aus Radolfzell und der Region, ihre geliebten Erinnerungsstücke aus der Kinderzeit meist zusammen mit einem Kinderbild und einer dazu gehörigen Geschichte als Leihgabe zur Verfügung zu stellen. Zum Ausstellerkreis zählen auch weithin bekannte Persönlichkeiten. Herausgekommen ist eine zauberhafte Sammlung, die die Besucher der Vernissage begeisterte und sogleich zum Erinnern und Erzählen brachte. Dies ist von Museumsleiter Achim Fenner und seinem engagierten Team durchaus gewollt und wird durch ein vielfältiges Rahmenprogramm noch gefördert. Unterstützt wird die Ausstellung von der Sparkasse Singen-Radolfzell als Sponsor. Zudem gibt es wieder eine Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft, so dass das Thema auch in die Stadt getragen wird. Hier können die Passanten in den Fenstern des Volksbank-Adventskalenders jeden Tag eines der geliebten Spielzeuge aus der Museumsausstellung im Großformat entdecken.

„Wir mussten unsere Raumkapazitäten voll ausschöpfen“, um all den schönen Puppenstuben, Kaufläden, Burgen, Schaukelpferden, Autos, Kuscheltieren, Puppen, Teddys, Meckis und schönen handgefertigten Spielsachen einen passenden Rahmen zu geben“, so Achim Fenner. Der Märklin Baukran, alte Blechautos, Loks und Dampfmaschinen gehören ebenso dazu wie Puppenküchen mit Miniaturgeschirr, die Gruppe von Lurchi und seinen Freunden, aber auch Barbies, Schlümpfe und Playmobilfiguren. Zauberhafte Einzelexemplare, Spiele und vieles mehr wäre noch zu erwähnen, doch wie eine Besucherin bei der Eröffnung sagte: „Ich muss wieder kommen – da gibt es noch so viel Schönes zu sehen, so viele Geschichten zu lesen und die alten Fotos dazu anzuschauen!“ Überall hörte man, wie sich die Gäste über eigene Kindheitserlebnisse austauschten und so manches Kind erfuhr dabei vielleicht ganz neue Geschichten von den Eltern oder Großeltern. „Wir möchten, dass sich die Besucher an den Zauber des Spielens erinnern, dieses Eintauchen und die Welt um sich herum vergessen. Und dass sie sich nach dem Besuch zu Hause kleine Inseln des gemütlichen Beisammenseins schaffen“, wünschen sich die Organisatoren.

Mit dem vielseitigen Rahmenprogramm geben sie hierzu weitere Anregungen. Neben speziellen Führungen für Kinder und Erwachsene öffnete auch Europas größte Puppenklinik erstmals ihre rege besuchte Praxis – sie kommt im März 2010 noch einmal. Beim beliebten Dampfmaschinentag am 6. Januar 2010 wird es in den historischen Mauern wieder rauchen, zischen und pfeifen. Das Stadtmuseum und das Mehrgenerationenhaus laden Alt und Jung zum gemeinsamen Erzählen und Spielen ein, und natürlich gibt es für die kleinen Besucher wieder ein kunterbuntes Spaß- und Spielprogramm.

Sehr viele der Leihgeber haben sich mit ihren Familien zwar schon an der Vernissage davon überzeugt, dass ihr Lieblingsspielzeug gut präsentiert ist, wollen aber gerne wiederkommen. Für alle, die sich ebenfalls vom Zauber des Spielens einfangen lassen möchten, sind das komplette Programm und weitere Informationen in einem übersichtlichen Flyer oder unter www.stadtmuseum-radolfzell.de verfügbar.

Das Museum Radolfzell ist jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20 Uhr. Informationen zur Sonderausstellung, Museums-Shop, Terminen sowie Gruppenpreise für Schulklassen usw. gibt es auch über Tel. 0049(0)7732-81-530 oder museum@radolfzell.de.




Petra Heintze wusste noch die Namen ihrer Lieblingsstofftiere, die sie in die Ausstellung gegeben hatte und erzählte zur Freude umstehender Besucher einige Geschichten aus ihrer Kinderzeit. Eine Szene, wie sie in der Sonderausstellung des Stadtmuseums Radolfzell „Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren“ immer wieder vorkommt. Bis zum 11. April ist die wunderschöne Spielzeug-Sammlung von über 130 Leihgebern aus der Region in der Ferienstadt am Bodensee zu sehen.

3. Dezember 2009

Stadthalle Singen: "Musical-Starlights"

03.12.09 - „Mamma Mia“, „Cabaret“ oder „We will rock you“ - das sind erfolgreiche Musical-Hits, die bereits ein Millionenpublikum begeisterten. Aber auch Klassiker wie „Das Phantom der Oper“, „Les Miserables“ oder „Jesus Christ Superstar “ ziehen noch immer Besucher in die Veranstaltungshäuser. Wirklich alle großen Produktionen haben wohl die wenigsten gesehen. All deren Höhepunkte erleben kann das Publikum aber in „Musical-Starlights“ am Montag, 11. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen.

„Wir wollen die Höhepunkte der besten Musicals der Welt zeigen“, sagt Leona Gieske, eine der Geschäftsführerinnen des Veranstalters World Wide Events. Zudem sind die Darbietungen so arrangiert, dass sich der Besucher gleichzeitig auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Musicals begeben kann. „Die Stücke sind chronologisch angeordnet. Gerade für Besucher, die noch nie in einem Musical waren, ist das eine gute Chance, die Entwicklung nachzuvollziehen”, erklärt Opernsängerin Deborah Sasson, die als Teil der Geschäftsführung bei World Wide Events für den künstlerischen Teil der Umsetzung zuständig ist. Hintergründiges zu den Produktionen erklärt ein Moderator. Videoprojektionen untermalen - sparsam aber punktgenau eingesetzt – zusätzlich die auf der Bühne agierenden Sänger und Sängerinnen. Dargestellt werden die Musical-Höhepunkte von Top- und Originalsolisten aus dem Londoner Westend. Dazu bereichern zahlreiche Tänzer, Chor und Live-Orchester das Geschehen. Etwa 250 farbenprächtige Kostüme machen die Show zusätzlich zu einem spektakulären Ereignis.

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen, Tourist Information,
Marktpassage, August-Ruf-Straße 13,
oder Stadthalle, Hohgarten 4,
D-78224 Singen
Telefon +49 (0)7731/85-262 oder - 504
E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

Stets aktuelle Informationen über das Programm der Stadthalle Singen erhalten Sie unter http://www.stadthalle-singen.de/ im Internet.

Thurgauer Energieinitiativen

03.12.09 - Thurgauer Energieinitiative - effizient und erneuerbar – natürlich Thurgau

Noch fehlen Unterschriften, bis diese beiden Thurgauer Initiativen im März 2010 eingereicht werden können. Auf www.energieinitiativen-tg.ch können Sie die beiden Unterschriftenbögen herunterladen und ausdrucken. Link auch auf der ersten Seite rechts.

Man kann es drehen oder wenden wie man will, die Zukunft gehört einzig den erneuerbaren Energiesystemen. Nüchtern betrachtet ist diese Ausgangslage eigentlich nur positiv. Diese Herausforderung zu meistern, hält die Menschheit auf Trab, sie fordert die Hirnzellen unserer Ingenieure und Wissenschaftler und sichert unseren Leuten Arbeit und Einkommen.

Der Kanton Thurgau hat ein sehr fortschrittliches Förderprogramm. Es steht auf den zwei Grundpfeilern Erhöhung der Energieeffizienz und vermehrter Einsatz von erneuerbaren Energien. Diese beiden Pfeiler gehören zusammen, ohne Wenn und Aber. Das Thurgauer Förderprogramm ist gut aufgestellt. Genau weil dies so ist, können wir auf diesem Fundament weiterbauen.

1. Investitionssicherheit
Die Grundsätze der Thurgauer Energiepolitik sind von zentraler Bedeutung und sollen in der Verfassung verankert werden. Dies mit einer schlanken Ergänzung von Artikel 82 der Kantonsverfassung, indem wir einen 3. Absatz hinzufügen.

2. Gezielter Ausbau des erfolgreichen Förderprogrammes
Das Thurgauer Fördermodell ist ein Erfolgsmodell. Unsere Gesetzesinitiative baut auf den bestehenden Stärken des Energienutzungsgesetzes auf. In einer ausformulierten Fassung bringt die Initiative dort Verbesserungen, wo wir diese für das Erreichen der übergeordneten Ziele für notwendig erachten.

In § 6 über die Finanzhilfen wird ergänzt, dass insbesondere auch die Stromerzeugung von erneuerbaren Energien gefördert werden kann. Explizit erwähnt werden Sonnenenergie, Biomasse (v. a. Biogas und Holz), Geothermie und natur- und landschaftsverträgliche Wasserkraft.

In § 6a über den Energiefonds werden zwei Änderungen eingefügt: Neu erfolgt die Auffüllung des Fonds in erster Linie durch die Erträge von Beteiligungen an Energiegesellschaften und erst in zweiter Linie wie bisher mit allgemeinen Staatsmitteln. Der Fondsbestand soll neu 20-30 Millionen betragen.

Unterschreiben Sie also bei nächster Gelegenheit die beiden Thurgauer Initiativen. Danke Ihr Initiativkomitee und PVT-Schweiz Photovoltaik Technik GmbH, Hornbachstrasse 6, 8594 Güttingen (Unterschriftenbogen auch hier erhältlich).

Stadthalle Singen: "Mother Africa"

03.12.09 - Mit neuen Attraktionen setzt „Mother Africa“, der „Circus der Sinne", seine Erfolgsgeschichte fort. Das große Ensemble entführt das Publikum am Dienstag, 19. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen erneut in eine schillernde Welt voller Staunen, sinnlicher Vergnügen, Emotionen, Überraschungen und unbändiger Lebensfreude. Klassische Circuselemente wie Jonglage, Kontorsion und ein waghalsiger Seilakt gehören ebenso zum zweistündigen Programm wie afrikanische Live-Musik, traditioneller Tanz und farbenfrohe Kostüme.

„Mother Africa“ ist nicht nur Circus, wenn auch die großartigen artistischen Leistungen und Darbietungen im Zentrum stehen. Die Artisten bieten vor allem unvergessliche Unterhaltung und bringen dem Zuschauer das Lebensgefühl und die Kultur des schwarzen Kontinents näher.
Nach drei jährlich aufeinander folgenden Tourneen geht die Erfolgsgeschichte von „Mother Africa“ auch in diesem Winter weiter. Von Mitte Dezember 2009 bis Februar 2010 kommt der „Circus der Sinne“ mit einer bundesweit rund 30 Termine umfassenden Tour zurück nach Deutschland.

Das Publikum wird mit dem neuen Programm in eine schillernde Welt entführt und bekommt erstklassige, kurzweilige Unterhaltung geboten. Rund 40 Künstler, die aus verschiedenen Ländern Afrikas kommen – darunter Tansania, Äthiopien, Kenia, der Sudan, Ägypten sowie Südafrika – präsentieren diese mitreißende Circusshow.

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen,
Tourist Information,
Marktpassage,
August-Ruf-Straße 13,
oder Stadthalle,
Hohgarten 4,
78224 Singen,
Telefon +49 (0)7731/85-262 oder - 504
E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

2. Dezember 2009

Wolfsberg: Programm 2010 Online

02.12.09 - Das neue Jahresprogramm "Wolfsberg Veranstaltungen 2010" steht und ist ab sofort links unter "Partner-News" abrufbar. Reservationen können Sie ab sofort direkt über unsere Homepage oder telefonisch, 0041 (0)71 663 51 51, vornehmen.

26. November 2009

Für Solarstrom gibt es mehr Geld

26.11.09 - Der Nationalrat will Naturstrom stärker fördern. Ein Kompromiss sieht vor: Die Summe der Vergütungen wird um 50% erhöht. Auch für Solarstrom gibt es mehr Geld!

Dabei haben es die Räte in Bern verpasst, den "Deckel" ganz frei zu geben, damit wie in Deutschland und z.T. in Österreich ungehindert jedermann zum KEV kommt. Deutschland vergütet zurzeit ca. 3,5 Mia Euro an Fördergelder, nimmt aber von deren Industrie Erträge von 4,5 Mia Euro ein.

Würde das gleiche in der Schweiz starten, gäbe das einen riesigen Schub in Gewerbe und Industrie. Ein AKW wäre kein Thema mehr - aber gerade dass will die Lobby verhindern! Denn neue AKW's bringen der Stromwirtschaft grosse Erträge - Photovoltaik leider nicht!

Umso wichtiger ist es, die laufenden Thurgauer Energieinitiativen zu unterschreiben. Auf der ersten Seite rechts können Sie die Unterschriftenogen downloaden und ausdrucken. Diese sind so absolut gültig.

Güttingen: Mitteilungen des Gemeinderates

26.11.09 - Kompostlagerplatz / Änderung Öffnungszeiten Winterrhythmus.
Am 28. November 2009 von 11.00 - 12.00 Uhr ist die Grünabfalldeponie letztmals in diesem Jahr am Samstag geöffnet. Ab dem 30. November 2009 ist der Lagerplatz jeweils montags von 16.30 - 18.00 Uhr geöffnet. Die Sommeröffnungszeiten gelten wieder ab Mittwoch, 7. April 2010. Wir danken Ihnen für die Kenntnisnahme.

Ankündigung Altkleidersammlung vom 1. Dezember 2009.
Am Dienstag, 1. Dezember 2009 wird von der Stiftung Terre des hommes in Zusammenarbeit mit der Firma Contex eine Altkleidersammlung zu Gunsten von Kindern in Not durchgeführt. Zwei Wochen vor der Sammlung werden in der Gemeinde die Sammelsäcke verteilt. Jeweils ein weiss-schwarzer für Kleider und Haushalttextilien sowie ein gelb-roter für Schuhe. Bitte die Säcke am Sammeltag, möglichst vor 8.30 Uhr, gut sichtbar an die Strasse stellen. Der Gemeinderat dankt für die tatkräftige Mithilfe.

Budgetversammlung 2010 / Dienstag, 26. Januar 2010.
Die Budgetversammlung der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde Güttingen findet am Dienstag, 26. Januar 2010, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Rotewis statt. Die Traktandenliste samt Botschaft wird spätestens Mitte Januar 2010 zugestellt.

Bildungsprojekt "tierleben" - Themenreihe: Gut zu wissen!

26.11.09 - Bildungsprojekt „tierleben“.
Mit der Einrichtung der Projektstelle für die Mensch-Tier-Beziehung „tierleben“ in der inatura Dornbirn, kommt das Land Vorarlberg dem Bildungsauftrag, wie er im § 2 des Bundestierschutzgesetzes definiert ist, in vorbildlicher Weise nach. Wesentliche Zielsetzung ist dabei, das Verständnis der Öffentlichkeit- und insbesondere der Jugend für den Tierschutz zu stärken. Objektive und solide Sachinformation über artgerechte Tierhaltung und die Bedürfnisse von Tieren stehen dabei im Vordergrund.

Themenreihe: Gut zu wissen!
Am 02.12.2009 startet die von „tierleben“ entwickelte Themenreihe „Gut zu wissen“. Inhaltlich befasst sich die Themenreihe u. a. mit ethischen Betrachtungen der Mensch-Tier-Beziehung, der Problematik der Reptilienhaltung, mit psychologischen Hintergründen der Tierquälerei, tierischer Intelligenz, mit Qualzucht bis hin zu Fragen des Fleischkonsums im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
Es konnten hervorragende Experten für die einzelnen Themen gewonnen werden.
Die Veranstaltungen finden jeweils am Mittwoch oder Donnerstagabend in der „inatura“ in Dornbirn statt.

Vortrag „Ethische Betrachtungen der Mensch- Tier- Beziehung“
Menschen stehen zu Tieren in vielfältiger Weise in Beziehung. Vom ethischen Standpunkt nutzen und behandeln wir Tiere sehr unterschiedlich, fast zwiespältig. Wie passt das zusammen? Warum sorgen wir uns mehr um Heimtiere, als um unsere Nutztiere? Grenzfragen zwischen Natur und Geisteswissenschaften beantwortet Mag. Herwig Grimm, Landwirt und Philosoph vom Institut für Theologie, Technik und Naturwissenschaften in München.

Mittwoch 2.12.2009 - 20 Uhr
Ort: inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn
Vortrag: Mag. Herwig Grimm, Landwirt und Philosoph vom Institut für Theologie, Technik und Naturwissenschaften in München

Nähere Informationen unter Tel. 0043 (0)650-4771090, Ulrike Nuck.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Themenreihe ist auch auf der Homepage von „tierleben“ unter www.tierleben.or.at zu finden.

16. November 2009

Feldkircher Blosengelmarkt am 20. und 21. November

16.11.09 - Am Wochenende ist es soweit: Feldkirch startet in den Advent. Mit dem Blosengelmarkt wird der Startschuss für über 100 vorweihnachtliche Veranstaltungen in der Montfortstadt gegeben.

Beliebter Treffpunkt seit über 30 Jahren
Mit Glühmost, Glühwein, Apfelküchle und anderen typischen Vorarlberger Spezialitäten ist der Markt seit über 30 Jahren zu einem kulinarischen Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Über 20.000 Besucher kommen an den zwei Tagen in die Feldkircher Innenstadt.

Karitative Einrichtungen
Eine weitere Besonderheit des Blosengelmarktes, der in den 30 Jahren seines Bestehens zu einer Traditionsveranstaltung geworden ist, sind die vielen karitativen Organisationen, die mit dem Erlös aus dem Blosengelmarkt ganz im Sinne des Advents wichtige soziale Einrichtungen unterstützen können.

Liebevolle Geschenksartikel
Am Freitag und Samstag jeweils von 10.00 bis 19.00 Uhr wird an den Ständen in der Schmiedgasse und in der Marktgasse viel Vorweihnachtliches angeboten. Liebevoll und teils noch handgefertigte Geschenksartikel wie Kerzen, Christbaumschmuck oder Krippen werden ergänzt durch Textilien, Schmuck oder Kunstgegenstände.

Feldkircher Blosengelmarkt setzt auf Jugendschutz
Die Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH als Veranstalter von großen Events in der Montfortstadt hat - wie viele andere Feldkircher Vereine - das Gentlemen Agreement „Vereine setzen Zeichen“ unterzeichnet. Nach dem erfolgreichen Start beim Feldkircher Weinfest wird diese Vereinbarung nun auch beim Blosengelmarkt umgesetzt. Die Stadt Feldkirch möchte aufzeigen, dass es auch bei Großveranstaltungen, wie einem Feldkircher Blosengelmarkt möglich ist, Jugendschutzmaßnahmen umzusetzen.

Beim Feldkircher Blosengelmarkt erhalten Jugendliche nach Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises ein Kontrollbändchen, das sie zum Konsum von alkoholischen Getränken berechtigt. Der Stand der Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH befindet sich in der Mitte der Marktgasse beim Christbaum.

Feldkircher Blosengelmarkt
20. und 21. November 2009
10 bis 19 Uhr in der Feldkircher Schmiedgasse und Marktgasse

Rahmenprogramm
Karussell in der Marktgasse und vor dem RathausKinder-Zügle in der Marktgasse

15. November 2009

"Geliebte Spielzeuge"

15.11.09 - Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge“ - kunterbunt und geschichtenreich. Bevölkerung macht durch ihre Leihgaben die Freude am Spielen zum Thema.

Die Sonderausstellung im Stadtmuseum Radolfzell vom 28. November 2009 bis zum 11. April 2010 zeigt dank vieler Leihgeber aus der Bevölkerung ein buntes Repertoire an geliebten Spielsachen aus 100 Jahren und erzählt zauberhafte erlebte Geschichten.

Natürlich ist man auch neugierig, was beispielsweise Radolfzells Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt aus seiner Kinderzeit aufbewahrt hat, ob Bestsellerautorin Gaby Hauptmann ein typisches Mädchenspielzeug oder etwas ganz anderes vorbeibrachte, mit welchem Holzmodell von Wilderich Graf von und zu Bodman auch seine Enkel noch spielen und ob sich bei Kreishandwerksmeister Rainer Kenzler seine Neigung zum Werkeln schon in der Kinderzeit zeigte. Diese und die vielfältigen weiteren Exponate der Ausstellung garantieren aber vor allem eines: Man wird unweigerlich an eigene Spielerlebnisse erinnert, findet sich in manchen Spielsachen oder Geschichten selbst wieder und gerät ins Schwärmen und Erzählen. Denn alles zeugt von gelebter Spielfreude, eben „Geliebten Spielzeugen aus 100 Jahren“!

„Wir haben eine große Bandbreite, die zum Beispiel von frühen Schildkrötpuppen bis zu Barbie-Modellen oder von alten Blechtraktoren bis zu heutigen Matchboxmodellen reichen“, freut sich Museumsleiter Achim Fenner. Hier findet sich jede Generation wieder. Zusätzliche Kinderfotos und Geschichten der Leihgeber zu Erlebnissen mit ihren Spielsachen laden dazu ein, sich selbst zu erinnern. Und so kommen nicht nur bei Familien, sondern auch unter den Besuchern Gespräche über die Faszination des Spielens in Gange, die durch spezielle Angebote im Rahmenprogramm noch unterstützt werden. „Natürlich greifen wir das Thema Spielen mit facettenreichen Programmpunkten für unsere kleinen und großen Gäste auf und basteln unter anderem mit Kindern eigene Spiele oder spielen Kasperletheater nach selbst entwickelten Geschichten“, verrät Museumspädagoge Rüdiger Specht. Zudem ist die größte Puppenklinik Europas vom 4. bis 6. Dezember und im März 2010 im Haus. Am 6. Januar steigen beim begehrten Dampfmaschinentag etliche Rauchwolken im Museum auf.

An vier Terminen von Januar bis März sind Alt und Jung zum Erzählen und gemeinsamen Spielen eingeladen. Die beliebten Kurzführungen stellen jeweils donnerstags von 18.45 – 19 Uhr ausgewählte Spielzeuge und ihre Geschichten vor. Auch Führungen in französischer Sprache werden angeboten. Zudem können Einheimische und Besucher der Stadt bald einige der schönen Spielsachen auch in den Fenstern des großen Volksbank-Adventskalenders beim Marktplatz entdecken.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren“, dem Rahmenprogramm, Gruppenpreisen etc. auch unter www.stadtmuseum-radolfzell.de oder Tel. +49 (0)7732/81-530.

Die Öffnungszeiten:
Di-So 10-12.30 Uhr und 14-17.30 Uhr, Do bis 20 Uhr. Flyer >


Ganz stolz war der junge Besitzer auf dieses schöne Automodell, von dessen geöffneter Motorhaube sogar richtiger Qualm aufstieg. Kein Wunder, dass es gepflegt wurde. Noch vieles mehr zum Staunen und Erinnern gibt es in der neuen Sonderausstellung des Stadtmuseums Radolfzell ab dem 28. November 2009.

12. November 2009

Neue Krippenleiterin im Chinderhuus Steckborn

12.11.09 - Stellvertreterin übernimmt Leitung nach Neuorientierung der bisherigen Verantwortlichen.

STECKBORN (rom) Die gelernte Erzieherin Beatrice Schneider wird neue Leiterin im Chinderhuus Steckborn. Ihre Vorgängerin ist Mutter geworden und hat sich neu orientiert.

Die 25-jährige Beatrice Schneider wirkt bereits seit 2005 als stellvertretende Krippenleiterin im Chinderhuus an der Grabenstrasse und kennt die betrieblichen Verhältnisse bestens. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bin mir der Verantwortung bewusst“, sagt sie.

Sie übernimmt von der bisherigen Leiterin Nadine Enriquez-Gutwein einen gut geführten, modern organisierten und strukturierten Betrieb, der in der Region Untersee und Rhein eine führende Rolle in der professionellen familienergänzenden Kinderbetreuung einnimmt.

„Nadine Enriquez-Gutwein hat sich in den letzten vier Jahren als Krippenleiterin mit Herzblut engagiert. Wir lassen sie nicht gerne ziehen“, sagt Jörg Ferkel, Präsident des Vereins Chinderhuus. Zum Ablauf des Mutterschaftsurlaubes im Januar 2010 hat sie sich auf eigenen Wunsch neu orientiert und wird in einer anderen Krippe in Teilzeit arbeiten.

Als neue Stellvertreterin zur Seite steht Beatrice Schneider die Gruppenleiterin Tatjana Hafner, auch sie eine bewährte Erzieherin, die bereits seit 2007 im Team ist. „Diese beiden Fachfrauen bieten Gewähr für die notwendige Kontinuität“, betont Jörg Ferkel.

Zusammen mit Mitarbeiterinnen führen sie den anerkannten Lehrbetrieb Chinderhuus Steckborn mit 16 Betreuungsplätzen. Verteilt über die Woche sind rund 40 Kinder im Alter von 12 Wochen bis 9 Jahren zu Gast. 2009 feierte das Chinderhuus mit einem prominenten Festakt das 20-jährige Jubiläum. Es ist damit eine der ältesten Kinderkrippen im Thurgau.


Ziehen am selben Strick: Leiterin Beatrice Schneider (rechts) und Stellvertreterin Tatjana Hafner. (Bild: Rolf Müller)