13. Oktober 2008

südmail bildet Zeppelin-Motive auf neuer Briefmarkenreihe ab

13.10.08 - WEINGARTEN – Zum 100-jährigen Bestehen von Zeppelin-Stiftung und Zeppelin Luftschiffbau in Friedrichshafen bringt der private Briefdienstleister südmail vier Zeppelin-Motive heraus.

Der Briefdienstleister des Medienhauses Schwäbischer Verlag greift anlässlich des Jubiläums das Markenzeichen der Stadt Friedrichshafen für seine neue Wertzeichen-Serie auf. Mit dieser Wahl würdigt südmail den Verdienst der traditionsreichen Luftschiffbauer und unterstreicht einmal mehr seine Verbundenheit mit der Region. So wird an den Erfolg der ersten Briefmarkenreihe zur Oberschwäbischen Barockstraße im vergangenen Jahr angeknüpft.

„Der Zeppelin wie auch südmail haben ihre Wurzeln in der Bodenseestadt Friedrichshafen. So lag es nahe, dass das Luftschiff auf den neuen südmail-Briefmarken gewürdigt wird. Schließlich transportierten die ersten Zeppeline vor 100 Jahren auch Briefsendungen“, sagt Dr. Udo Kolb, Geschäftsführer des Medienhauses Schwäbischer Verlag. Im Vorfeld des feierlichen Festaktes der Zeppelin-Stiftung wurden die neuen Briefmarkenmotive am 10. Oktober der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ersttagskarte mit den vier neuen südmail-Briefmarken hat eine limitierte Auflage von 3 000 Stück.

Neben dem legendären Zeppelin LZ 127, dem Zeppelin Museum und einem Zeppelin NT aktueller Bauart ist auch Ferdinand Graf von Zeppelin auf den Wertzeichen zu sehen. Die Preise von südmail bleiben bestehen: Der Standardbrief kostet weiterhin 49 Cent, der Kompaktbrief hat eine 85 Cent-Marke, der Großbrief wird mit 1,30 Euro verschickt und der Maxibrief kostet 1,95 Euro. An mehr als 70 Standorten im Zustellgebiet können die mit südmail-Marken frankierten Briefe eingeworfen werden. So hat sich der private Briefdienstleister zu einer guten Alternative zu anderen Anbietern entwickelt und sein blaues Briefkastennetz kontinuierlich ausgebaut.

Die südmail-Briefmarken und die Ersttagskarte sind online unter www.suedmail.de, unter der Hotline 0049 (0)180 / 50 14 000 (14 Cent/Minute) und in den rund 70 Verkaufsstellen (Liste ist auf der Website von südmail abrufbar) erhältlich.

10. Oktober 2008

Freier Fall der Aktienmärkte - wo ist das Ende

10.10.08 - Auf das haben Sie sicher zuletzt gewartet, dass Ihnen jemand sagt, in Aktien zu investieren lohnt sich nicht. Wir möchten Sie aber keinesfalls davon abhalten, denn jeder ist selber seines Glückes Schmied! Und nach einem Tief folgt immer eine Baisse! Oder?

Als Alternative empfehlen wir Ihnen, in sichere Werte zu investieren. Aber was ist heute sicher? Neu- oder umbauen? Anschaffung von Luxusgütern oder gar in Gold investieren? Auto kaufen? Schwere Entscheidungen...

Eine Alternative ist bestimmt in erneuerbare Energien zu investieren und hier am Beispiel einer Photovoltaikanlage auf Ihr eigenes Haus. Sie deponieren Ihr Kapital auf Ihr eigenes Dach und jeden Tag erhalten Sie aus dem Sonnenlicht völlig kostenlos Strom für Ihren eigenen Bedarf, das heisst jeden Tag sicheren Zins unabhängig was auch immer die Börsen so anstellen!



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Webbasierter Infotainment-Kanal startet in Friedrichshafen

10.10.08 - FRIEDRICHSHAFEN - Ein wichtiges Pilotprojekt der T-City Stadt Friedrichshafen geht live: "SZ NEWS". Das Infotainmentportal bietet vom 10. Oktober an allen Fernsehkunden der Deutschen Telekom aktuelle Nachrichten und Videos aus der Bodenseeregion und der ganzen Welt.

Mit "SZ NEWS" bietet das Medienhaus Schwäbischer Verlag erstmals einen webbasierten Infotainmentkanal fürs Digitalfernsehen an. Das Besondere daran: Die Informationen werden interaktiv nach den Bedürfnissen des Nutzers bereitgestellt. In einer Kooperation des Schwäbischen Verlags, Alcatel-Lucent und der Deutschen Telekom wurde diese innovative Plattform entwickelt. Der Schwäbische Verlag produziert und pflegt die Inhalte. Damit bündelt das Medienhaus einmal mehr seine Kompetenzen in den Bereichen Print und TV, um die Zuschauer noch umfangreicher und aktueller zu informieren. „SZ NEWS“ wurde erstmals im März dieses Jahres auf der CeBIT in Hannover präsentiert.

Das Newsportal ergänzt das breite Informationsangebot von IPTV mit bis zu 150 TV-Sendern um lokale Informationen und Services. Das Pilotprojekt ist ein Teil des Produktes T-Home Entertain, dem Fernsehprodukt der Deutschen Telekom. Für die Integration der Inhalte in das Newsportal und die Verknüpfung des Portals mit der IPTV-Plattform ist der Technikpartner Alcatel-Lucent verantwortlich.

„SZ NEWS“ als Fernsehinformationskanal bietet neben tagesaktuellen Nachrichten und Videos aus der Region weitere Informationen aus Deutschland und der Welt. In acht unterschiedlichen Rubriken kann sich der Nutzer Textnachrichten, Bildergalerien oder Videos anschauen. Zum umfassenden Angebot gehören neben Sportmeldungen auch der tägliche Wetterbericht sowie aktuelle Veranstaltungstipps aus der Bodenseeregion. Im Bereich Service kann sich der interessierte Zuschauer auch über die neusten Aktivitäten des T-City Projekts informieren.

Über die Fernbedienung kann sich der Zuschauer in Friedrichshafen durch die Informationen und Videos von „SZ NEWS“ navigieren. Der Nutzer in Friedrichshafen ist an das VDSL-Netz angeschlossen und braucht, um das Portal zu empfangen, das Paket T-Home Entertain der Deutschen Telekom mit einer Set-Top-Box. Damit der Aufbau der Bildschirmseite die Ansprüche des Fernsehzuschauers erfüllt, wurde ein stärkerer Kontrast, größere Schriftarten und ein einfaches Navigationskonzept gewählt.

Über T-City
Die Deutsche Telekom hatte im Mai 2006 den T-City Wettbewerb für Städte zwischen 25.000 und 100.000 Einwohnern ausgelobt. Zum Einsendeschluss am 31. Oktober 2006 hatten 52 Städte ihre Bewerbung abgegeben. Der Wettbewerb hat das Ziel, am Beispiel einer Stadt aufzuzeigen, welche Chancen und Potenziale in der flächendeckenden, durchgängigen Nutzung moderner Technologien liegen. Der Gewinner des Städtewettbewerbs ist Friedrichshafen. Neun weitere Teilnehmer-Städte belegten zweite Plätze, die mit Sachleistungen im Wert von jeweils 50.000 Euro zur Umsetzung ihrer Projektideen für mehr Lebensqualität durch Vernetzung dotiert sind.

1. Oktober 2008

Weihnachtliches Altnau

01.10.08 - In acht Wochen ist der 1. Advent! - Adventshäuschen / Adventsfenster und der Seihnachtszauber sollen Altnau wieder weihnachtlich beleuchten. Liebe Einwohner, machen Sie mit.

Die Adventszeit steht vor der Tür, bereits am 30. November können wir die erste Kerze des Adventskranzes anzünden. Ein Zeichen der beginnenden Vorweihnachtszeit. Liebe Einwohner und Einwohnerinnen machen Sie mit; Altnau soll leuchten in der dunkeln Jahreszeit, strahlende Lichter sollen die Herzen der Menschen erfreuen.

Weihnachtszauber
Wir wünschen uns, dass bei jedem Haus, bei jedem Platz ein Licht die Vorweihnachtszeit erhellt. Sie alle haben viel Fantasie und Ideen - verwirklichen Sie diese. Vielleicht schmücken Sie die Haustür, den Balkon oder einen Baum im Garten, um die dunkle Nacht im Lichterglanz erscheinen zu lassen. Gerne unterstützen wir, soweit möglich, Ihre Ideen und verwirklichen zusammen ein leuchtendes Altnau. Für Hinweise und Anregungen sind wir sehr dankbar.

Adventsfenster und Adventhäuschen
Die Nummern für ein Adventsfenster oder Adventshäuschen sind auf der Gemeindestelle in Altnau erhältlich.. Die Adventshäuschen bringen wir Ihnen gerne nach Hause, damit Sie es nach Ihren Wünschen gestalten können. Ob Sie am Eröffnungstag Ihres Fensters oder Häuschens etwas ausschenken möchten, ist freiwillig. Sie müssen uns lediglich mitteilen, was Sie wünschen und was für Sie passt. Auf dem Eröffnungsplan werden die Ausschanksorte mit einem Signet bezeichnet, damit die Besucher orientiert sind. Wir freuen uns auf ihre Anmeldung.

Der „Samichlaus“ kommt am zweiten Adventssonntag
Der Handharmonika- und Gitarrenclub Altnau wir Sie am 07. Dezember mit weihnachtlichen Klängen erfreuen und der „Samichlaus“ wird für alle Kinder ein „Chlaussäckli“ bereit halten. Wie gewohnt gibt es wieder den wärmenden Glühmost und weihnachtliches Gebäck für alle Besucher. Für Fragen zu Weihnachtszauber, Adventshäuschen und Adventsfenster gibt Ihnen Altnau Tourismus gerne Auskunft, (Scherzingerstrasse 2, 8595 Altnau, Tel. 071/ 694 50 50)
Bitte melden Sie sich an, wir danken Ihnen dafür!

Wir freuen uns auf Ihr Mitmachen und hoffen, zusammen ein leuchtendes Altnau gestalten zu können, das viele Herzen wärmen wird. Wir danken Ihnen für die Unterstützung und die Beteiligung.

25. September 2008

Jazzclub Konstanz: 29. Konstanzer Jazzherbst

25.09.08 - Wie werden zeitgenössische Improvisatoren von den Traditionen beeinflusst und wie gehen sie mit ihren Wurzeln um? Der 29. Konstanzer Jazzherbst versucht das zu ergründen. Mit den drei Spielstätten Stadttheater, Kulturzentrum am Münster und Kommunales Kulturzentrum K9 wird das Festival auch als Ausdruck für das Zusammenfinden unterschiedlicher Denkweisen, Kulturinteressen und Hörgewohnheiten stattfinden und Hörer aus der gesamten Bodenseeregion zusammenführen.

Musiker verarbeiten Volksmusik und schaffen neue Klänge, experimentelle Improvisatoren und Avantgarde-Rocker fusionieren mit schamanistischer Kultur, junge Musiker setzen sich mit den Improvisatoren der ersten Stunde auseinander, Hard Bop Jazzer verbinden die rhythmischen Eigenarten des New-Orleans-Jazz mit der Melodik und Arrangierkunst des aktuellen Jazz.
Junge europäische Musiker bilden sich im Mutterland des Jazz weiter und kommen mit neuen Eindrücken und neuen Partnern zurück. Starke Individualisten tragen so mit ihren Einflüssen aus anderen Kulturkreisen maßgeblich zur stetigen Weiterentwicklung des europäischen Jazz bei.

Inzwischen ist auch unsere Idee, im Rahmen des Jazzherbstes Musiker neu zusammen zu führen und deren Kompositionsbegabungen zu unterstützen, schon zur Tradition gereift. In diesem Jahr werden sich Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hannover zusammen mit ihren Dozenten und dem englischen Bassisten und Komponisten Barry Guy mit seinen bahnbrechenden Kompositionen auseinander setzen. Als «Band in Residence» werden sie das Programm an drei Tagen in Konstanz erarbeiten und den Jazzherbst 2008 eröffnen.

Sa 25.10.08 - Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal 20.00 Uhr: Barry Guy und das Jazzorchester der HMT Hannover So 26.10.08 - Kulturzentrum am Münster, Wolkensteinsaal 20.00 Uhr: Pascal Niggenkemper Trio 21.15 Uhr: Gregor Hübner NRG Quartet Do 30.10.08 - K9 Paulskirche 20.30 Uhr: Hakon Kornstad Solo 21.45 Uhr: Vera Kappeler Trio Fr 31.10.08 - Stadttheater 20.00 Uhr: K-Space 21.15 Uhr: Adrian Mears New Orleans Hardpop

Weiterführende Links: www.jazzclub-konstanz.de/jazzherbst.html.


Komponist und Bassist Barry Guy

Wo Gäste zu Freunden werden...

25.09.08 - Das Alpengasthaus Pfänderdohle, bekannt für Gastfreundschaft und gute Kost bis über die Grenzen hinaus, öffnet am 29. September 2008 für hungrige und durstige Wanderer, Radfahrer, Ausflügler, Wintersportler und Rodler wieder seine Türen.

Silvana und Jürgen Friedrich verwöhnen gemeinsam mit ihrem Team – mittlerweile in der 17. Saison - die Gäste täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr - dienstags, mittwochs und zur Rodelzeit sogar bis 23.00 Uhr - mit Schmankerln aus Österreich und seinen Nachbarländern. In der gemütlichen Stube mit Kachelofen und auf der Sonnenterrasse lässt es sich angenehm verweilen. Die Gaststube bietet 45 Gästen, das Zirbenstüble (Nichtraucher) 25 Gästen Platz. Der Wintergarten fasst 55 Personen und eignet sich bestens für geschlossenen Gruppen.

Das Dohleteam stellt sich mit Angebot und Service auf jede Altersgruppe ein: Für Kinder gibt es eine passende Speisekarte. Für SeniorInnen, welche nicht mehr gut zu Fuß sind, einen Transportservice von und zur Bergstation der Pfänderbahn.

Besonders stimmungsvoll sind die Dohle-Weihnachtsfeiern: Geboten wird ein feines 4gängiges Menü in festlichem Ambiente inklusive Aperitif mit Feuerkorb auf der Terrasse zum Preis von € 35,-- pro Person. Im Getränkesortiment der Pfänderdohle finden sich edle Rot- und Weißweine sowie feine Whiskeys, Cognacs und Schnäpse.

Für Gruppen-, Vereins- und Firmenausflüge werden während des Tages leckere Mittagsmenüs sowie abends Kässpätzleessen, Bauernbuffets und ausgesuchte Abendmenüs angeboten.

Den Auftakt der zahlreichen Veranstaltungen macht am 10. Oktober ein Mostfest der besonderen Art: „Es mos(ch)tet in der Dohle! Feines viergängiges Mostmenü mit Musik – und am 12. Oktober der bereits traditionelle Bergfrühschoppen mit den „Lochauer Bierblosn“. Vollmond-Hüttenabende mit Vollmondbier und -wein, die besinnliche Adventsfeier, ein zünftiges Starkbierfest, und die Walpurgisnachtfeier finden zudem während der Saison statt. Winter- und Schneeschuhwanderungen sowie Pferdekutschenfahrten mit Kässpätzleessen runden das Programm ab. Alle Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der Pfänderbahn statt.

Öffnungszeiten Pfänderdohle:
Von 29. September 2008 bis 4. Mai 2009, täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und bei Rodelbetrieb bis 23.00 Uhr. Ganztags warme Küche. Informationen/Reservierungen unter Telefon/Fax: 0043(0)5574-43073 oder außerhalb der Öffnungszeiten Telefon: 0043(0)676-3294855

Pfänderbahn:
Täglich von 8.00 bis 19.00 Uhr in Betrieb (Ausnahme: wegen Revision von 10. bis 21. November 2008 geschlossen). Abends kann die Pfänderbahn von Gruppen bis 23.00 Uhr angemietet werden / Preis auf Anfrage. Informationen unter Telefon: 0043(0)5574-42160-0 und auf www.pfaenderbahn.at.

22. September 2008

Erweitertes Milchwerk Radolfzell zeigt Format und Pfiff

22.09.08 - Eröffnung des Zentrums für Tagungen, Kultur und Messen mit Aha-Effekten. Markant und erfrischend neu kommt das umgebaute und erweiterte Zentrum für Tagungen, Kultur und Messen Milchwerk Radolfzell (TKM) daher, das mit seinen kräftig roten Bauelementen außen und innen auf die Neuerungen aufmerksam macht. Pfiffig und originell war auch der Eröffnungsabend am 19. September mit den über 600 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und dem öffentlichem Leben. Mehrmals wurde der einzige Bezug zum ehemaligen Milch verarbeitenden Industriebetrieb deutlich, welcher die Besucher zum Schmunzeln brachte.

So gab es auch eine interessante Ausstellung zur Entwicklung des Milchwerks. Drinnen gerieten viele der geladenen Gäste beim Anblick der neuen Dimension des Foyers mit fast 1000 m² ins Staunen. Die Stadtkapelle Radolfzell übernahm den musikalischen Rahmen des Festprogramms, durch das die bekannte SWR-Moderatorin Christiane Brehl führte. In seiner Festansprache zeigte sich Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt durch das nun sichtbare Ergebnis darin bestätigt, dass trotz teilweise kontroverser Diskussionen über den Entschluss zum Um- und Erweiterungsbau des Milchwerks die richtige Entscheidung getroffen wurde. Nur mit dieser optimierten räumlichen und technischen Ausstattung könne das TKM seine Position als Zentrum für Tagungen, Seminare, Kulturveranstaltungen und Messen gegenüber der verstärkten regionalen Konkurrenz behaupten und ausbauen. Aber auch die bisherige Belegung als willkommenes Angebot für Unternehmen, Vereine, Verbände, Organisationen und Kulturschaffende sowie für Behörden, Institutionen und Bildungsanbieter verlangte eine Anpassung und Erweiterung. So können sich beispielsweise die Freunde des bisher häufig ausgebuchten Kabarett-Winters freuen, da der neue Kleine Saal mit 250 m² nun einem deutlich größeren Publikum vergnügte Abende bietet.

Der Leiter des Referats Stadtsanierung beim Regierungspräsidium Freiburg Stefan Eyerich beglückwünschte die Stadt zu diesem „Beispiel einer erfolgreichen Kommunalpolitik“ Die Schlüsselübergabe begann zur Überraschung aller mit einer Kameraübertragung vor dem Haus. Am und im Gebäude kletterte der schmuck gekleideten Martin Walch vom benachbarten Kletterwerk und seilte sich schließlich auf die Bühne ab und überbrachte den gebackenen Schlüssel.

Als anschließend das rote Band zum neuen Baubereich durchschnitten war, begrüßte der international gefragte Torsten de Winkel mit seinen Musikern die Gäste im neuen Kleinen Saal. Die Besucher konnten gepflegte Lounge-Atmosphäre genießen, nachdem sie die Räume des schlanken Tagungstraktes besichtigt und sich mit allerlei Köstlichkeiten des Milchwerk-Caterings gestärkt hatten. Am folgenden „Tag des offenen Milchwerks“ gaben die Musiker zum Ausklang nochmals ein Gastspiel. Zuvor erlebten die Besucher bei der Besichtigung der neuen Räumlichkeiten ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm, bei dem auch die jüngeren Besucher Spaß hatten. Im benachbarten Kletterwerk konnten sie zudem gratis klettern. Sowohl am Festabend wie am Samstag zeigten sich die Gäste positiv beeindruckt von dem völlig veränderten Raumkonzept und den neuen Möglichkeiten. Bald werden auch im Außenbereich die allerletzten Arbeiten beendet sein, so dass sich das neue Milchwerk Radolfzell perfekt in diesen innovativen Stadtbezirk einfügt.


Mit diesem Schnitt beginnt eine neue Phase in der Geschichte des Milchwerks Radolfzell (von links): Karl Batz, Kulturreferent der Stadt, Stefan Eyerich, Regierungspräsidium Freiburg, Tanja Sugg, Geschäftsführerin Milchwerk, Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt und der leitende Architekt Klaus Marzodko übernahmen gemeinsam die offizielle Wiedereröffnung des beliebten Veranstaltungshauses in der Ferienstadt am Bodensee.


Am „Tag des offenen Milchwerks“ kamen zahlreiche Besucher über den neuen Eingang ins umgebaute Radolfzeller Veranstaltungshaus, um sich ein Bild von den erweiterten Angeboten für Tagungen, Kultur und Messen zu machen.

31.000.000ster Fahrgast bei der Pfänderbahn begrüßt

22.09.08 - Frau Alice Eisenegger aus Niederbüren (CH) war heute der 31.000.000ste Fahrgast der Pfänderbahn Bregenz (A) seit der Inbetriebnahme im Jahr 1927. Der mit einer Freundin angetretene Pfänderbesuch begann mit einer Überraschung.

DI Thomas Kinz (Vorstand Pfänderbahn AG) und Gerhard Hämmerle (Betriebsleiter) ehrten Frau Eisenegger nach Durchqueren des Drehkreuzes in der Talstation. Ein Glas Sekt und ein herbstlicher Blumenstrauß erfreuten die sichtlich überwältigte Jubilarin. Der Alpenwildpark, die Adlerwarte und das Aussichtsrestaurant lockten Frau Eisenegger heute auf den Pfänder. Mit der erhaltenen Jahresfreikarte für die Pfänderbahn steht zukünftigen Besuchen nichts mehr im Weg.

15. September 2008

Junger Steppenadler auf den Namen AVOLO getauft

15.09.08 - Anja Hampel aus Hard übernahm als Namensgeberin bei der Taufe am 14. September eine außergewöhnliche Patenschaft.


Manuela Seylehner / Falknerin

Sage und schreibe 259 Namensvorschläge erhielten die Falkner der Adlerwarte am Pfänder für ihren Neuzugang – einen jungen majestätischen Steppenadler. Die kreativen Einsendungen kamen aus dem gesamten Bodenseeraum und reichten von Theodor bis Sausewind. Der Steppenadler wählte seinen Namen selbst aus und entschied sich dafür zukünftig auf AVOLO zu hören. Frau Hampel wählte den Namen, da dieser eine tiefsinnige Bedeutung hat. Avolo ist ein Gott – eine Buddhafigur, der es sich zum Ziel gesetzt hat, erst dann zu gehen, wenn die Menschen in Frieden miteinander leben.


Anja Hampel / Namensgeberin, Manuela Seylehner / Falknerin

AVOLO, der mit vier Monaten mittlerweile ausgewachsen ist und ein prächtiges Federkleid trägt, kann noch täglich bis 5. Oktober vor und nach der Flugschau um 11.00 und 14.30 Uhr in der Adlerwarte Pfänder bestaunt werden. Im Herbst und Winter wird er antrainiert und mit größter Wahrscheinlichkeit in den Flugschauen im Jahr 2009 bereits seine ersten Flugkunststücke vor Publikum zeigen. Fotos: Pfänderbahn.


DI Thomas Kinz / Vorstand Pfänderbahn,
Anja Hampel / Namensgeberin,
Manuela Seylehner / Falknerin

Das weitere Programm:
Bis 5. Oktober: Greifvogel-Flugschauen in der Adlerwarte Pfänder
So, 21. September: Geführte Radtour in den Herbst rundum Pfänder und Hirschberg
So, 28. September: Gesellige Pferdekutschenfahrt mit Kässpätzleessen
Mo, 29. September: Eröffnung Alpengasthaus Pfänderdohle.

Bild-Revue Singener Hallen und „Kulturtempel“

15.09.08 - Singen - Die Stadthalle Singen feierte ihren ersten Geburtstag. In der ersten Spielzeit wurde sie schon von über 120.000 Gästen besucht, mehr als je eine Kultureinrichtung in Singen zuvor. Zur Geburtstagsfeier wurden das Buch „Stadthalle Singen - das Jahrhundertwerk“ und eine Begleitausstellung präsentiert.

„Beides ist ein gelungener und lebendiger Beitrag zur Stadtgeschichte“, sagte Oberbürgermeister Oliver Ehret. Die Buchautoren sind Klaus-Michael Peter (MarkOrPlan-Verlag, Singener Jahrbücher), die Singener Stadtarchivarin Reinhild Kappes und Gunnar Bamberg, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung der Stadthalle Singen.

Dem Bau des neuen Veranstaltungszentrums unterm Hohentwiel ging eine gut 150-jährige Geschichte voraus. Und daran erinnern die einmalige Ausstellung sowie das großformatige, reich bebilderte und repräsentative Buch. Die Singener legten auf Kultur immer großen Wert. Das stellte schon Joseph Viktor von Scheffel fest, als er sich um 1850 auf dem Hohentwiel niederließ, um seinen späteren Bestseller „Ekkehard“ zu schreiben. Nur allzu gerne besuchte er die Singener in der „Krone“ und ließ sich dort unterhalten. So war es nicht verwunderlich, dass wenige Jahre nach der Stadterhebung 1899 bereits 1906 eine großartige Festspielhalle eröffnet wurde. Noch während des Ersten Weltkriegs 1918 abgetragen, folgten ihr Festspiele auf dem Hohentwiel.

Die „Goldenen Zwanziger Jahre“ waren dann auch in Singen eine Zeit der Kultur: 1925 wurde zum Hegau-Sängerfest die Scheffelhalle eröffnet, 1928 folgte die Kunsthalle als Theater und Lichtspielhaus, die 1980 nochmals als Theater komplett modernisiert wurde. Anfang der 1960er Jahre erhielt das Hegau-Gymnasium mit seiner neuen Aula einen Konzertsaal. Und 1987 wurde das alternative Kulturzentrum GEMS nach Singen ins „Kreuz“ geholt und ein moderner „Kreuz-Saal“ angebaut. Doch das sind nur wenige Beispiele von über zwei Dutzend Hallen und Sälen in Singen, die in Ausstellung und Buch jetzt wieder erstehen.

Nach dem Wirtschaftswunder träumte man in Singen von einer richtigen Stadthalle und gründete 1968 den „Stadthallenförderverein“. Es bedurfte schließlich einiger Anläufe, bis es 2005 endlich mit dem ersten Spatenstich klappte. Seit September 2007 übertrifft nun die neue Stadthalle Singen alle Erwartungen: Von der Literaturrezitation bis zum Musical, von der Modeschau bis zur Umweltmesse, von der Buchtaufe bis zum Opern-Projekt: Die Stadthalle Singen ist ein echter Besuchermagnet.

Das Buch „Stadthalle Singen – das Jahrhundertwerk“ ist in der Stadthalle, in der Tourist Information Marktpassage in Singen, August-Ruf-Straße 13, in den Buchhandlungen und direkt beim Verlag MarkOrPlan (Info@MarkOrPlan.de - Telefon 0049 7731 977150) für nur 19,80 € erhältlich.

8. September 2008

Alkohol hat keine gesundheitsfördernde Wirkung

08.09.08 - auch in Maßen schädigen alkoholfreie Getränke mehr, als sie vielleicht nützen. Schon der Verlust an Magnesium, den der Alkohol in Ihrem Körper mit sich bringt, ist sehr groß - und nicht unbedingt zu unterschätzen.

Dem gegenüber standen immer Studien, in denen behauptet wurde, dass Alkohol das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken kann. Bis zu 25 % sollte das Risiko durch das Gläschen Alkohol am Abend geringer sein. Aber es ist tatsächlich so, wie wir schon oft geschrieben haben: Alkohol hat keine positiven Wirkungen auf Ihre Gesundheit.

Forscher der Universität Auckland haben dies herausgefunden, als sie die Studien noch einmal unter die Lupe nahmen, in denen dem Alkohol eine gesundheitsfördernde Wirkung bescheinigt wurde. Bei diesen Nachbetrachtungen zeigte sich, dass damals wohl nicht ausreichend Wert auf den Gesundheitszustand und die Lebensumstände der Studienteilnehmer gelegt wurde.

Die Wissenschaftler aus Auckland konnten zwar tatsächlich einen Gefäßschutz durch Alkohol nachweisen. Dazu müssen Sie diesen aber in sehr großen Mengen trinken. Das Gläschen Wein am Abend reicht dafür nicht aus - es muss schon mindestens eine ganze Flasche sein. Sie bezahlen dann die gesünderen Gefäße aber mit Leberversagen, Darmkrebs oder auch nur" Alkoholsucht. Bleiben Sie gesund, Dr. Martina Hahn-Hübner.

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4. September 2008

Andrang in sanierter Marienschlucht

04.09.08 - Seit der Wiederfreigabe der Marienschlucht im Mai ist der Besucherandrang sehr groß. Das beliebte Ausflugsziel sei "einer der schönster Plätze am Bodensee", meinte Wirtschaftsminister Pfister bei der gestrigen offiziellen Eröffnung: "Dies war eine der besten Tourismusförderungen der vergangenen Jahre", sagte er unter Applaus.

THOMAS ZOCH berichtet im Südkurier weiter:
Allensbach/Bodman-Ludwigshafen - "Dies ist ein wunderbarer Tag für diese begnadete Kulturlandschaft", sagte der Minister bei der Feier am Fuß der Schlucht vor rund 250 Besuchern, darunter Bürgermeister, Ortsvorsteher und Kommunalpolitiker der Region sowie die Familie des Grafen Bodman, großzügige Spender und ehrenamtliche Helfer. Die Marienschlucht sei "ein Tourismus-Klassiker", meinte Ernst Pfister. Für ihn sei klar gewesen, dass man sie für den Tourismus erhalten müsse. Und nachdem es schon mehrfach Schäden gegeben hatte, sollte es diesmal eine Generalsanierung sein. "Hier ist etwas Wunderbares entstanden", meinte Pfister: "Dies wäre nicht möglich gewesen ohne viele fleißige Hände und kluge Köpfe."

Der Allensbacher Bürgermeister Helmut Kennerknecht meinte in seiner Dankesrede: "Ohne die namhafte Förderung des Landes wäre dieses Projekt gescheitert." Teils stattliche finanzielle Beiträge gab es zudem von den umliegenden Gemeinden und Spendern. Kennerknecht betonte auch das große Engagement der beteiligten Firmen und der vielen ehrenamtlichen Helfer, die nun auf einem Schild am Fuß der Schlucht aufgelistet sind. Die "komplizierten Transporte von Werkzeug und Material" hätten ihn mitunter an den Pyramidenbau im alten Ägypten erinnert. Besonders hob er den großen Einsatz der Zimmermannslehrlinge der Friedrichshafener Claude-Dornier-Schule hervor. Damit dies unvergessen bleibe, werde die obere Aussichtsplattform nach deren Lehrer "Erich-Pohl-Kanzel" getauft. Der Zimmermann hielt einen launigen Richtspruch. Pohl und seine motivierte Truppe wollen noch den Kiosk wieder neu bauen, wie Matthias Weckbach, der Bürgermeister von Bodman-Ludwigshafen ankündigte.

Er dankte seinem Kollegen Kennerknecht für dessen Engagement für die Sanierung. Dem schloss sich Baron Johannes von Bodman an: "Wir haben uns überlegt, ob wir die Schlucht umbenennen sollen in Helmut-Maria-Schlucht."

Den wunden Punkt "fehlende Toilette" sprach der Langenrainer Ortsvorsteher Friedrich Schrof an. Vor sieben Jahren habe der damalige Minister Döring zugesagt, er wolle sich dafür einsetzen, und 2004 Regierungspräsident Sven von Ungern-Sternberg. "Sie, Herr Minister Pfister, sind unsere letzte Hoffnung." Dieser wollte nicht zu viel versprechen (zumal Landrat Frank Hämmerle auf die komplizierte Rechtslage hinwies). Doch nachdem andere gescheitert sind, meinte er schmunzelnd: "Ich bemühe mich, in die Geschichte einzugehen."

Informationen im Internet: www.marienschlucht.de

27. August 2008

Güttingen: Neuer Billettautomat

27.08.08 - Die Bahnstation Güttingen ist im Gegensatz zu anderen Bahnhöfen an der Seelinie mit einem Billettautomat mit stark beschränktem Sortiment ausgerüstet.Die für den Regionalverkehr zuständige Thurbo hat nun schriftlich zugesichert, dass Mitte September ein neuer, moderner Billettautomat in Güttingen installiert wird.

Gleichzeitig wird in Zusammenarbeit mit der Poststelle Altnau ein Konzept entwickelt, welches den Fahrausweisbezug über die Gemeindeverwaltung ermöglichen wird. Gemeinde Güttingen.

Apfelkochkurs

27.08.08 - Zu den Apfelwochen gehört der Apfelkochkurs. Am 17. September werden der Gastronom Hans Wiesli und Ernährungsberaterin Marlene Barth-Rutz zusammen mit Ihnen ein besonderes Menue kochen.

Sie werden Rezepte aus den einheimischen Früchten verraten und ein schmackhaftes Essen mit Ihnen zubereiten. Der Apfel ist eine Frucht, die sehr vielseitig verwendbar ist und immer wieder mit neuen Variationen zubereitet werden kann.

Der Kurs findet am Mittwoch, 17. September um 19.00 Uhr in der Schulküche Altnau statt. Anmeldungen bis zum 10. September an Altnau Tourismus, Scherzingerstrasse 2, 8595 Altnau, c.oettli@altnau.ch.

Altnauer Apfelwochen

27.08.08 - Tafeln und weisen auf den einmaligen Anlass hin. Zum elften mal werden in Altnau die Apfelwochen durchgeführt. In verschiedenen Restaurants kann man feine Apfelgerichte geniessen und die teilnehmenden Fachgeschäfte haben sich auch auf den Apfel eingestellt.

Tombola und Wettbewerb
Die grosse Tombola ist eröffnet und überall sind die Lose erhältlich, die zu den einmaligen Preisen der reichhaltigen Tombola führen. Der Hauptpreis ist ein Einkaufsgutschein in den teilnehmenden Fachgeschäften im Wert von Fr. 1000.- Der Wettbewerb wird mit der Schulklasse von Herrn Gisel erarbeitet. Einundzwanzig Worte müssen gesucht und in die grünen Karten eingetragen werden, die in allen Fachgeschäften aufliegen.

Kulinarisches
Der Kochabend mit Hans Wiesli und Marlen Barth-Rutz wird die Apfelwochen ebenso bereichern wie das Mittagessen vom Schüler-Mittagstisch, mit Hörnli und Öpfelmues. Im Hotel Altnauerhof, Gasthaus Krone, Bistro AVIA Seeblick, Wirtschaft zum Schwanen und in Urs Wilhelms Restaurant werden Sie während deren Öffnungszeiten Gerichte oder Getränke passend zur Apfelwoche erhalten. Am 14. September wird der Apfelchüechlitag auf dem Feierlenhof stattfinden.

Kulturelles
Die Kunsthandwerkausstellung in der evangelischen Kirche wird eine grosse Augenweide werden, zeigen doch 15 Aussteller aus unserer Region ihre verschiedenen Werke. Papierschöpfen, Seidenbilder, Aquarellbilder, Keramik, handbemaltes Porzellan, selbstgemachte Kerzen, Glasperlen und vieles mehr wird in der Kirche zu bewundern sein. Am 19. September wird Herr Leopold Huber, Theater Regisseur, diese einmalige Ausstellung eröffnen, musikalisch begleitet durch André Häusler.

Gourmetwanderung
Die Gourmetwanderung wird am 20. September von Altnau aus starten und die Wanderer durch einen grossen Teil der Sonnenecke führen. Start ab 09’30 Uhr alle 15 Minuten bis 14’00 Uhr . Im Startgeld von Fr. 85.- für Erwachsene, Kinder Fr. 18.- ist das Schlemmermenü, Rösslifahrt, Shuttlebus und vieles mehr inbegriffen. Die Route führt vom Oberdorf Richtung Schützenhaus Landschlacht, Restaurant Frohsinn Landschlacht, Camping Panorama, Gewächshaus Kipper Güttingen, Schwärzi Halle Altnau und dann als Abschluss an den Markt, wo jeder Teilnehmer ein Geschenk erhält. Anmeldungen ab sofort an Thurgau Tourismus, 8595 Amriswil, Tel. 071/ 414 11 44, info@thurgau-tourismus.ch.

Herbstmarkt
Der Herbstmarkt wird auf dem Oberdorfplatz stattfinden. Eine riesige Anzahl an Marktfahrern wird Ihnen ein reichhaltiges Angebot präsentieren. Obst und Gemüse vom Dorf und aus der Region, frisches Bauernbrot vom Schwanen, das „Bündnerhüsli“ mit seinen feinen Käseprodukten und getrockneten Fleischwaren, Kressibuchers Rapsöel, Hellwigs Nussspezialitäten, Honig von Ehrbars, Luzias Blumen, Kleider, Schmuck, Spielsachen, usw. werden für Sie bereitliegen.

Das Marktbeizli wird vom Frauenverein geführt, die Jungsegler verwöhnen Sie mit Suppe und Grilliertem, die Sportfischer werden Ihnen feine Fischknusperli anbieten. Ein Stand mit frischen Poulets zum geniessen vor Ort oder zum mitnehmen wird an Ort sein. Alles was man aus der edlen Pepinofrucht herstellen kann wird Ihnen Familie Stacher aus Uttwil zeigen. Die Öpfelfarm aus Steinebrunn wird ihre feinen Produkte zeigen und verkaufen.

Altnauer Medaille
Um 17’00 Uhr werden unter musikalischer Begleitung der einheimischen Musikgesellschaft
die Altnauer Medaillen vergeben, die Sportlerehrung vorgenommen, wie auch die Wettbewerbsgewinner bekannt gegeben.

Altnau Tourismus freut sich mit Ihnen zusammen auf die Apfelwochen, nutzen Sie das reichhaltige Programm, machen Sie mit, dann erleben wir zusammen einige schöne Herbsttage.

26. August 2008

Mensch gegen Berg: 14. Int. Raiffeisen-Pfänderlauf

26.08.08 - Am Sonntag, 14. September 2008 findet der 14. Pfänderlauf statt. International anerkannt und als Teilbewerb des österreichischen Berglauf Cups des ÖLV ausgeschrieben wird er vom Bregenzer Skiclub unter dem Ehrenschutz von DI Markus Linhart (Bgm. Stadt Bregenz), Dr. Anette Fritsch (Stadträtin für Sport der Stadt Bregenz), Xaver Sinz (Bgm. Gemeinde Lochau) und DI Thomas Kinz (Vorstand Pfänderbahn AG) veranstaltet.

Nach dem Startschuss um 10.00 Uhr führt der Lauf ab der Talstation der Pfänderbahn auf einem markierten Weg übers Gschlief auf einer Länge von 3.550m zur Bergstation am Pfänder. 605 Höhenmeter werden dabei überwunden. Die bisherigen Laufbestzeiten liegen bei den Herren bei 21.39,84 Min. und bei den Damen bei 26.00,19 Min..

Ca. 150 Läufer aller Altersklassen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz werden am Start erwartet. Bunt gemischt nehmen nebst den Profis auch Hobbysportler, Laufbegeisterte sowie Sonntags“wanderer“ mit Ihren Familien teil und stellen ihre Kondition unter Beweis. Treffpunkt ist am Parkplatz bei der Talstation der Pfänderbahn.

Die Siegerehrung findet um ca. 12.30 Uhr beim Zielgelände am Pfänder statt. Alle Teilnehmer erhalten beim Zieleinlauf ein Erinnerungsgeschenk sowie eine Jause/ein Getränk und die kostenlose Talfahrt mit der Pfänderbahn. Zudem werden Gutscheine und Sachpreise verlost.

Anmeldungen bis 11.9.2008 an: skiclub.bregenz@gmx.at

22. August 2008

Zusätzliche Termine auf dem Solarboot im September

22.08.08 - Großer Erfolg von „Belcanto Solare“ und den Zellersee Rundfahrten der HELIO - Radolfzell: Das Sommerkulturprogramm „Belcanto Solare“ der HELIO das jeden Mittwoch im August stattfindet, erfreut sich bei den Besuchern größter Beliebtheit. Alle Veranstaltungen sind gut besucht und nahezu ausverkauft. Um der großen Nachfrage gerecht zu werden, finden dank der Unterstützung der Volksbank Radolfzell im September zwei weitere Konzerte statt.

Seit Anfang August begeistern die regional bekannten Sängerinnen Hanni Fischer und Barbara Mauch bei ihren Auftritten das Publikum mit ihrem Charme und ihrer Gesangskunst. Bei den hautnah Konzerten im außergewöhnlichen Ambiente des Solarschiffes, erleben die Besucher einen abwechslungsreichen und kurzweiligen Abend. Hanni Fischer, die zusammen mit ihrem Pianisten Fritz Wäldin eine musikalische Reise von den 1920er bis zu den 1960er Jahre unternimmt, lässt die Belle Epoque mit ihrem Gesang neu aufleben. Unterwegs mit der HELIO wird die Reise erlebbar. Zwei Stunden Programm vergehen dabei wie im Flug. Für das letzte Konzert von Hanni Fischer am 27. August sind noch wenige Tickets in der Vorverkaufsstelle der Volksbank Radolfzell in der Schützenstraße erhältlich.

Wegen des großen Erfolges von „Belcanto Solare“, wird die Konzertreihe im September verlängert. Barbara Mauch gibt zwei weitere Konzerte an Bord der HELIO. Mit ihrem abwechslungsreichen und amüsanten Kabarett Programm „Am Anfang war der Hut – na gut“, besingt sie alle Gelegenheiten bei denen ein Hut angebracht sein kann. Gotthart Hugle begleitet sie am Piano, der seinerseits treffend die Hüte seiner Sängerin kommentiert. Am 03. und 10. September packt sie noch einmal ihre Hutkiste aus. Tickets für die Konzerte sind ab Montag dem 25. August in der Hauptgeschäftsstelle der Volksbank Radolfzell in der Schützenstraße erhältlich.

Darüber hinaus werden am Sonntag den 7. September noch einmal die sehr beliebten Untersee-Rundfahrten der HELIO stattfinden. Die Rundfahrten finden jeweils ab dem Hafen Radolfzell zur vollen Stunde von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr statt und kosten vier Euro für Erwachsene und ein Euro für Kinder. Familien zahlen nicht mehr wie zehn Euro.

Vom 12. September bis 14. September ist die HELIO für die Fokus Natur, der Messe für Vogelbeobachtung und Naturfotografie unterwegs. Interessierte Messebesucher können bei naturkundliche Rundfahrten den Zellersee erleben. Weitere Informationen finden sich unter www.fokusnatur.com.


Bildautor: A. Nissen

21. August 2008

So viel gereist wie seit 15 Jahren nicht mehr

21.08.08 - 2007 wird als Rekordjahr in die Reisegeschichte der Schweiz eingehen. Nach Jahren der Stagnation sind Herr und Frau Schweizer seit 1992 nie mehr so viel gereist wie im vergangenen Jahr. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer Untersuchung zum Reiseverhalten der Schweizer Bevölkerung, die vom Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St.Gallen durchgeführt wurde.

Der «Reisemarkt Schweiz» ist die älteste, regelmässig durchgeführte Untersuchung zum Kundenverhalten im Schweizer Tourismus. Seit 1972 werden im Abstand von zwei bis drei Jahren repräsentative Daten erhoben. In diesem Jahr, der insgesamt 17. Untersuchung, wurden rund 1'900 Haushalte befragt. Realisiert wurde die Studie unter Leitung der Professoren Christian Laesser und Thomas Bieger vom Institut für Öffentliche Dienstleistungen und Tourismus der Universität St. Gallen.

Die Ergebnisse lassen sich im Vergleich zur letzen Befragung im Jahr 2004 wie folgt zusammenfassen:

Begünstigt durch das positive wirtschaftliche Umfeld ist die Mehrheit der Bevölkerung der Schweiz seit 1992 nie mehr so viel gereist wie 2007. 88% (+11%) der Bevölkerung haben letztes Jahr mindestens eine private Reise mit einer Übernachtung unternommen. Diejenigen, die am häufigsten reisen, leben in Städten und eher kleinen Haushalten und haben aufgrund ihrer Ausbildung und beruflichen Position auch die finanziellen Mittel dazu. Wer nicht verreist, hat oft keine oder nicht genügend Zeit oder Geld, wobei Geldmangel an Bedeutung gewinnt. Grosse Familien reisen deshalb nicht oder kaum.

Die Schweiz bleibt Top-Destination bei den Schweizerinnen und Schweizern, mit einem Marktanteil von derzeit noch 39% (-4%). Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Schweiz bei der eigenen Bevölkerung kontinuierlich Marktanteile verliert, im Berichtsjahr mehr als früher, nicht an die Nachbarländer allerdings, sondern an andere Länder Europas und Übersee. Ein gutes Viertel aller Reisen führte 2007 in die erwähnten Gebiete (+4%).

So überrascht es nicht, dass das Flugzeug als Transportmittel deutliche Marktanteile gewonnen hat (+7%). Ein Viertel aller Reisenden flog und liess das Auto zu Hause (-10%). Die Bahn gewann ein gutes Prozent (Marktanteil: 16%). Diese Entwicklung ist sicher eine Folge der wachsenden Präsenz von Low Cost bzw. Low Price Airlines in der Schweiz und den Flughäfen im angrenzenden Ausland. Es sind denn vor allem diese Airlines, die neuen Verkehr und damit Reisenachfrage generiert haben und sicher mit zur hohen Reiseintensität im vergangenen Jahr beigetragen haben. Wie nachhaltig diese Entwicklung ist, wird die Zukunft – und die nächste Umfrage im Jahre 2010 zeigen.

Der Trend hinsichtlich des Zeitpunkts der Reisen zeigt zunehmend in Richtung des ersten Halbjahres. Der Juli bleibt der reiseintensivste Monat; die Rückkehr der Schweizer in den Wintersport hat auch zu einer Stärkung des ersten Halbjahres geführt. Reisen im Herbst sind zunehmend mangelgetrieben. Sie bleiben entsprechend eher aus, wenn der Sommer gut war. Die Folge dieser Verhaltensweise ist ein punkto Reisezeitpunkt stabiler Sommer und Winter, mit einem mäandernden und wetterabhängigen Anteil entweder im Frühling oder Herbst.

2007 kann als materialistisches Reisejahr charakterisiert werden. Man verreiste mehr denn je mit dem Ziel, sich verwöhnen zu lassen, etwas Aussergewöhnliches zu erleben und unterhalten zu werden, mitunter auch aus Prestigegründen. Dagegen sind sinngebende Reisemotive wie etwa der Wunsch nach Zeit für den Partner oder die Familie erstmals weniger ausgeprägt als in den vergangenen 10 Jahren. Dies bedeutet nicht, dass der Reisende keine Emotionen sucht, im Gegenteil: Zu den zentralen Reisemotiven gehören neu auch der Wunsch nach Wertschätzung, Ursprünglichkeit und persönlichen Herausforderungen.

Man will weiterhin nicht nur immer kürzer, sondern auch vermehrt länger verreisen. 70% aller Reisen dauern maximal eine Woche, 10% sind länger als drei Wochen. Die Kurzreisen haben im Vergleich zur letzten Untersuchung 2004 zu Lasten von 2 Wochen-Reisen weitere Anteile gewonnen, wogegen die langen Reisen ihren Marktanteil halten konnten.

Das Wachstum des Web als Informationsquelle stagniert. Das Web, Freunde und Verwandte sowie Broschüren von Destinationen und Reiseveranstaltern sowie Reiseführer decken den Informationsbedarf mehrheitlich ab. Die ersten drei Quellen haben hierbei etwa die gleiche Bedeutung. Wenn Herr und Frau Schweizer Informationen für eine Reise suchen beziehungsweise sammeln, gehen sie nach einer von fünf möglichen Arten vor. Abhängig von ihren Zielsetzungen für die Reise, ihrem Vorwissen oder auch den technischen und intellektuellen Möglichkeiten stützen sie sich entweder auf Printprodukte einer Destination (1), Online-Informationen einer Destination (2), Online-Informationen generell, insbesondere wenn sie ausserhalb der Schweiz reisen und weniger spezifische Informationen über das Reiseziel haben (3), Anreiz-Informationen wie etwa Inserate oder auch Teletext-Sonder-angebote (4) oder Unterhaltungsinformationen (5), wie sie etwa im Rahmen von Reiseberichten am TV oder auch aus Erzählungen von Freunden und Verwandten usw. gewonnen werden. Reiseveranstalter-Broschüren und Informationen von Mitarbeitern in Reisebüros werden punktuell bei allen fünf Möglichkeiten hinzugezogen.

70% aller Reisen werden immer noch selbständig, d.h. ohne einen Reiseveranstalter, organisiert. Dieser Anteil bleibt eher hoch (auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern) und kann damit begründet werden, dass Schweizer noch oft im eigenen Land Ferien machen und auch reiseversierter sind als ein Grossteil ihrer europäischen Kollegen. Die Schweiz kann hinsichtlich der Reisetätigkeit ihrer Bevölkerung als maturierter Markt bezeichnet werden.

Die wachsende Nachfrage zu Gunsten hochklassiger Hotels ist ungebremst. Ein Viertel aller Reisenden haben in einem Vier- oder Fünf-Stern-Hotel übernachtet (+7%). Die mittelklassige Hotellerie wird dagegen weiter aufgerieben (-5%), auch bedrängt von Ein-Stern-Hotels (+3% ). Ferienwohnungen verzeichnen ebenfalls eine Abnahme der Nachfrage (-2%). Die Gründe dafür sind vielfältig: zum einen suchen Schweizer Gäste das erwähnte «Verwöhnerlebnis» (vgl. Reisemotivationen), sie verlangen aber auch nach mehr Raum in Kombination mit weit reichenden Dienstleistungen und grosszügigeren Ausstattungen. Dies trifft insbesondere bei internationalen Reisen zu, welche 2007 deutlich Marktanteile gewonnen haben.

Der ausführliche Bericht zur Untersuchung kann bezogen werden unter: www.alexandria.unisg.ch/Publikationen/46512. Verfügbar ist dort auch eine Präsentation mit den wichtigsten Aussagen und Abbildungen zum Projekt.

20. August 2008

Stadler gewinnt in Norwegen

20.08.08 - Bussnang. Die Norwegischen Staatsbahnen NSB haben heute den Auftrag für insgesamt 50 FLIRTZüge sowie eine Option für 100 weitere Züge an Stadler Rail vergeben.

Diese Flottenerneuerung stellt für die NSB den grössten je vergebenen Auftrag dar. Stadler wird bis 2013 den NSB 26 fünfteilige Züge für den S-Bahn-Verkehr im Grossraum Oslo liefern. Weitere 24 fünfteilige Züge werden bei Stadler für mittlere Strecken im gesamten südlichen Norwegen bis in den Raum Bergen bestellt.

Der Auftrag hat ein Volumen von CHF 640 Mio.. Stadler hat sich mit dem international bewährten FLIRT (Flinker Leichter Innovativer Regional Triebzug) ein weiteres mal gegen harte Konkurrenz durchsetzen können. Mit diesem Zuschlag erhöht sich die Anzahl auf 463 verkaufte FLIRT. Norwegen ist das zehnte Land, welches im S-Bahn-Verkehr auf das bewährte Stadler-Produkt FLIRT setzt.

NSB setzen auf modernes Rollmaterial von Stadler
Dieser Verkaufserfolg ist ein weiterer Meilenstein für Stadler in Skandinavien nach den Aufträgen über 32 FLIRT für die S-Bahn Helsinki und 12 Strassenbahnen für die Stadt Bergen. Mit diesem Auftrag wird die jahrzehntelang bestehende Zusammenarbeit der ehemaligen schweizerischen Rollmaterialindustrie mit Norwegen weitergeführt: Einst wurde die elektrische Ausrüstung der Triebzugtypen 69 und 70 sowie eine ganze Serie von Lokomotiven des Typs „Lok 2000“ aus der Schweiz nach Norwegen geliefert.

Die Freude bei Stadler ist gross, da es sich um ein sehr intensives und umfangreiches Auswahlverfahren gehandelt hat. Dazu Peter Spuhler, Inhaber und CEO der Stadler Rail Gruppe: „Wir sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, die hohen Anforderungen des Fahrzeugpflichtenheftes mit dem FLIRT-Konzept zu erfüllen. Sicher haben auch die Referenzen unserer bisherigen Kunden namentlich bezüglich Zuverlässigkeit und Komfort die Entscheidung positiv beeinflusst.“

Der modifizierte FLIRT für die NSB
Die von NSB bestellten Fahrzeuge basieren grundsätzlich auf dem von Stadler bisher 413-mal erfolgreich verkauften FLIRT. In einzelnen Bereichen wurde indes das bewährte FLIRT-Konzept weiterentwickelt: So werden die fünfteiligen NSB-Fahrzeuge über drei Antriebseinheiten verfügen statt über zwei, wie bei den 4-teiligen FLIRTs üblich. Das breitere norwegische Profil erlaubt eine Wagenkastenbreite von 3'200 mm und die Fahrzeuge müssen den Anforderungen eines strengen Winters in Norwegen erfüllen.

Jene 26 Züge für den Grossraum Oslo mit der Bezeichnung „long local“ können dank der grösseren Wagenbreite komfortabel mit einer Sitzanordnung 3 + 2 ausgestattet werden und verfügen dadurch insgesamt über 296 Sitzplätze. Die übrigen 24 Züge mit der Bezeichnung „short regional“ verfügen über 231 Sitzplätze in der Anordnung 2 + 2, davon 42 in der 1. Klasse.

Wie die meisten FLIRTs erreicht auch jener für die NSB eine Geschwindigkeit von 160 km/h. Das Fahrzeugkonzept ist jedoch so ausgelegt, dass die Züge mit nur geringen Modifikationen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h aufgerüstet werden können.

Langfristig gute Auslastung
Dieser Auftrag trägt zusammen mit dem kürzlich von den SBB erteilten Auftrag für 50 Doppelstockzüge (DOSTO) massgeblich zu einer langfristig guten Grundauslastung von Stadler bei. Die Aufträge für NSB und SBB ergeben 3 Mio. Produktionsstunden und werden komplett in der Schweiz gefertigt. Diese Stunden werden im Zeitraum 2010 – 2015 in der Produktion abgearbeitet. Die Gesamtkapazität der drei Werke Bussnang, Altenrhein und Winterthur lag 2007 etwas über 2 Mio. Produktionsstunden pro Jahr.

Das Stadler-Werk Altenrhein wird zum Doppelstock-Kompetenzzentrum aufgerüstet. Das Werk wird für rund CHF 45 Mio. erweitert und es werden rund 300 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Mit dem SBB-DOSTO-Auftrag wird in Altenrhein bis 2015 eine gute Grundauslastung von rund 60% erreicht.

Der NSB-Auftrag wird komplett im Werk Bussnang abgewickelt, das sich in den letzten Jahren unter anderem zum FLIRT-Kompetenzzentrum entwickeln konnte. Mit diesem Auftrag wird auch in Bussnang bis 2013 eine gute Grundauslastung erreicht, wobei das grösste Stadler-Werk mit 1'000 Mitarbeitern und einer Kapazität von 1,3 Mio. Arbeitsstunden pro Jahr mittelfristig noch genügend Kapazität für weitere Aufträge hat.

In Oberwinterthur wird an einem neuen Standort ein Drehgestell-Kompetenzzentrum für die gesamte Stadler-Gruppe realisiert. Mit Investitionen in der Grössenordnung von CHF 25 Mio. wird ein Neubau erstellt, der über eine Jahreskapazität von 600 Drehgestellen verfügen wird. Diese kann auf 1'000 erhöht werden.

Stadler Rail Group, der Systemanbieter von kundenspezifischen Lösungen im Schienenfahrzeugbau, umfasst Standorte in der Schweiz (Altenrhein, Bussnang und Winterthur), in Deutschland (Berlin-Pankow und Velten), in Polen, (Siedlce), in Ungarn (Budapest, Pusztascabolcz und Szolnok) sowie in Algerien (Algier). Gruppenweit werden über 2'200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die bekanntesten Fahrzeugfamilien der Stadler Rail Group sind der Gelenktriebwagen GTW (437 verkaufte Züge), der Regio Shuttle RS1 (364 verkaufte Züge) und der FLIRT (463 verkaufte Züge) im Segment der Vollbahnen und die Variobahn (235 verkaufte Fahrzeuge) und der neu entwickelte Tango (90 verkaufte Fahrzeuge) im Segment der Strassenbahnen. Des Weiteren stellt Stadler Reisezugwagen und dieselelektrische Lokomotiven her und ist weltweit der führende Hersteller von Zahnradbahnfahrzeugen.

thurgau24.ch

18. August 2008

FDP-Parteichef Guido Westerwelle auf dem Wolfsberg

18.08.08 - Am Dienstag, 2. September 2008, 20.00 Uhr, referiert Dr. Guido Westerwelle, MdB, Bundesvorsitzender der FDP und Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, Berlin, auf dem Wolfsberg zum Thema "Zuversicht statt Zukunftsangst - Perspektiven für Deutschland und Europa".

In Deutschland stehen wichtige Landtagswahlen in Bayern und die Bundestagswahlen vor der Tür. Wird die schwarz-rote Koalition eine Fortsetzung finden? Oder werden wir "Jamaika" (schwarz-gelb-grün) oder gar rot-rot-grün sehen? Dabei stellt sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit unseres nördlichen Nachbarn. Was bedeutet in diesem Zusammenhang die Konkurrenz der aufstrebenden Märkte wie China und Indien für den Exportweltmeister Deutschland? Und welches sind die Perspektiven etwa betreffend die Integration der Europäischen Union oder die Energiesicherheit? Diese und weitere Fragen wird FDP-Parteichef Guido Westerwelle in seinem Referat auf dem Wolfsberg aufgreifen.

Die Freie Demokratische Partei (FDP) zählt heute knapp 65'000 Mitglieder und ist als stärkste Oppositionskraft mit 61 Abgeordneten, resp. einem Stimmenanteil von 9,8 Prozent, im Deutschen Bundestag vertreten. Seit 2006 haben die Liberalen ausserdem in 12 der 16 Landtage Einsitz.

Guido Westerwelle wurde 1961 in Bad Honnef, Deutschland, geboren. Nach seiner Promotion arbeitete er als Rechtsanwalt in Bonn. Im Jahre 1980 trat Westerwelle in die FDP ein und wurde 1996 in den Deut-schen Bundestag gewählt. 2001 wurde er Parteichef, und 2006 übernahm er zusätzlich den Vorsitz der FDP-Bundestagsfraktion. Nebst aktivem Engagement in mehreren Vereinen und Kommissionen hat Guido Westerwelle zahlreiche juristische und politische Publikationen veröffentlicht, wie z.B. das Buch "Neuland".

Im Anschluss an das Referat findet eine Diskussion statt.

Reservation: Telefon 0041 (0)71 663 51 51, Montag bis Freitag 8 - 17 Uhr oder gleich Online >.