28. Mai 2009

Von Unbekannten angegriffen

28.05.09 - KREUZLINGEN (kapo) Zwei junge Männer wurden am Donnerstag, 21. Mai in Kreuzlingen von drei Unbekannten angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

Die beiden 19- und 20-Jährigen gingen kurz nach Mitternacht von der Bahnunterführung Ost des Hauptbahnhofs Kreuzlingen in Richtung Perron. Dabei wurden sie unvermittelt von drei Unbekannten angegriffen und mit Schlägen und Tritten traktiert.

Anschliessend flüchteten die drei Angreifer in Richtung Perron, die beiden Opfer wurden verletzt. Die Unbekannten dürften 170 bis 180 Zentimeter gross sein. Offenbar sprachen sie schweizerdeutsch und italienisch.

Das Bezirksamt Kreuzlingen hat eine Untersuchung eingeleitet.


Zeugenaufruf:

Eine Überwachungskamera hat den Angriff aufgezeichnet. Wer Angaben zur Täterschaft machen kann, wird gebeten, sich beim Kantonspolizeiposten Kreuzlingen unter der Nummer 071 221 40 00 zu melden.


Wer erkennt die drei Männer im Vordergrund? (Bild: Kapo TG)

22. Mai 2009

Afrikanischer Tanz auf dem Wirthshof

22.05.09 - Die mehrfach ausgezeichnete Ferienanlage beim Bodensee bewegt ihre großen und kleinen Gäste.

In der großzügigen Anlage mit Fünf-Sterne-Camping, Mobile Homes und Wellness-Hotel bewegen sich große und kleine Feriengäste auch gerne auf besondere Weise: Natürlich, lebendig, erdverbunden, zuweilen auch feurig schallt der rhythmische Klang der Trommeln und das Stampfen der Tänzer über die Wiesen des Komfort-Camping Wirthshof in Markdorf, wenige Autominuten vom Bodensee-Ufer entfernt, wenn sich von Mitte Juli bis Mitte September wöchentlich alle Interessierten am platzeigenen Teich zum Afrikanischen Tanz treffen. Dann verwandelt sich die Bodensee-Region kurzzeitig in eine südliche Oase. Mal langsam und melancholisch, mal wild und schnell lassen sich die Teilnehmer in exotisch anmutenden Schritten zu den harmonisch weichen Trommelklängen von der Schwerkraft treiben. Spielerisch erlangt man Einblicke in den Bewegungsschatz ferner Kulturen.

Teilnehmen kann jedermann, denn hier halten es die Wirth´s ganz wie in Afrika üblich, wo ein altes Sprichwort besagt: „Wenn Du sprechen kannst, kannst Du singen und wenn Du gehen kannst, kannst Du tanzen.“ Damit es groß und klein gleichermaßen viel Spaß bereitet, hat Sportwissenschaftlerin Katja Eberle, die für das hochkarätige Bewegungsprogramm auf dem Wirthshof verantwortlich ist, Elemente aus Salsa, HipHop und Jazz mit eingebaut. Im Kinder-Tanz-Angebot verwandeln sich die kleinen Gäste sogar in afrikanische Tiere. Nach dem Motto „Reise in den Dschungel“ sind bestimmt auch die ein oder anderen wilden Löwen und Orang Utans am Fuße des Naturschutzgebietes Gehrenberg anzutreffen.

„Trommelklänge und afrikanische Tanzbewegungen werden als natürlich und ursprünglich empfunden. Dabei kann man wunderbar entspannen“ schwärmt Eberle über ihren Abendworkshop. Getanzt wird barfuss auf der Wiese im Kreis, um das Gefühl der Gemeinschaft und Erdverbundenheit zu verstärken. Manchmal verwandelt sich die Lektion auch zum „Tanz der Elemente“, wenn die Truppe von der Erde direkt ins frische Nass des platzeigenen Pools startet und dort allmählich abkühlt. Wer die afrikanische Hitze nach den authentischen Bewegungen noch leibhaftig spüren möchte, für den rundet ein Besuch in der platzeigenen Saunalandschaft das feurige Vergnügen gebührend ab.

Zur gesunden Bewegung gibt es noch viele weitere Angebote am Platz oder bei Wanderungen und Radtouren durch die ursprüngliche Ferienlandschaft beim Bodensee. Für die anschließende Entspannung bietet das Beauty-Spa-Zentrum des Hotels Wirthshof Wohlfühlprogramme mit natürlichen Produkten, zum Beispiel bei „Apfelpeeling“ oder „Riesling auf der Haut“.

Weitere Informationen hierzu und zu den attraktiven Pauschalen bei: Camping Wirthshof, Steibensteg 12, D – 88677 Markdorf,Tel.: 0049(0)7544/ 96270, Fax: 0049 (0) 7544/ 962727, info@wirthshof.de, www.wirthshof.de.


Die Gäste des Camping Wirthshof bewegen sich gerne zu Afrikanischem Tanz mit direkter Erdverbundenheit auf der Wiese am schönen Weiher des 5-Sterne-Platzes beim Bodensee. (Foto: Wirthshof)

17. Mai 2009

Affenbabys haben starke Beschützer

17.05.09 - Tierkinder am Affenberg Salem sind die erklärten Besucherlieblinge.

Die ersten Affenbabys sind schon da – im Laufe des Wonnemonats Mai werden es noch mehr. Die Mütter und die ganze Affengruppe achten darauf, dass niemand den süßen Neuankömmlingen zu nahe kommt. Wie bei den Menschen sind alle um das Wohlergehen der lieben Kleinen bemüht - insbesondere die Berberaffenmännchen. Da sich die Weibchen im Herbst mit vielen Partnern paaren, kümmert sich jeder – er könnte ja der Vater sein. Doch hat die geduldige Fürsorge auch einen eigennützigen Grund: Berberaffenmännchen, die ein Baby tragen, steigern damit ihre Attraktivität und zeigen ihre friedliche Absicht. So können sie sich gefahrlos männlichen Kollegen nähern, Freundschaften schließen und bei späteren Auseinandersetzungen auf diese Koalitionen bauen. Den Babys ist das letztlich egal, außer wenn sie Hunger haben und schleunigst zu Mama wollen – da sind sie wieder den Menschenbabys ganz ähnlich.

Auch in den Storchenhorsten regt sich neues Leben. Rechtzeitig Anfang Mai wurde im großen Baum an der Storchenwiese eine neue Video-Kamera installiert, die jetzt noch bessere Bilder aus der Kinderstube der Adebare auf den Bildschirm im nahen Souvenirladen überträgt. Die Storcheneltern sind im Dauereinsatz, um ihre stets hungrige Brut zu versorgen. Unterstützung bekommen sie bei den täglichen Zufütterungen um 11 Uhr und um 16.45 Uhr, wo es jetzt kleine Fische gibt, die die Storchenjungen besser schlucken können. Hierdurch erreicht man, dass mehr Jungstörche pro Horst aufwachsen und ausfliegen können, als dies sonst möglich wäre. Für die Parkgäste gibt es dazu spannenden Informationen - nicht nur über den Vogelzug. Wer weiß beispielsweise, wie schwer ein erwachsener Storch ist? Die vielleicht überraschende Antwort wird hier aber nicht verraten.

Dafür kann man das Gewicht des letzten Geweihs von Emil, dem Leithirsch des Damwildes gut in der Hand abschätzen. Andere Besucher wollen täglich um 16.15 Uhr lieber die zutraulichen Waldbewohner aus der Hand füttern. Hier kommt der Kindersegen im Juni. Piepsenden Nachwuchs gibt es dafür schon bei den Wasservögeln auf dem großen Weiher nebenan. Von den Stegen und Plattformen aus kann man Karpfen füttern und beobachten, wie die flauschigen Küken ihren Eltern auch im Wasser meist im „Gänsemarsch“ folgen.

Jede Menge Gelegenheiten also für schöne und auch drollige Szenen, die die großen und kleinen Besucher erleben und gerne auch mit der Kamera festhalten. Daher plant der Affenberg in Kürze den Start eines Fotowettbewerbes für die Erwachsenen und über den Sommer auch einen Kindermalwettbewerb.

Der jeweilige Start wird rechtzeitig angekündigt, doch kann man natürlich schon jetzt zauberhafte Frühlingsmotive „auf Vorrat“ einfangen. Einen erlebnisreichen Ausflugstag zu günstigen Familienpreisen ist das allemal wert.

Der Affenberg Salem ist täglich von 9-18 Uhr und vom 25. Oktober bis 1. November jeweils von 9-17 Uhr (letzter Einlass jeweils ½ Stunde vor Schließung) geöffnet. Seit dem 1. Mai verbindet ein Erlebnisbus den Park im Stundentakt mit den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Schloss Salem und den dazu gehörenden Bahnhöfen. Motorisierte Gäste nutzen den großen, gebührenfreien Parkplatz. Weitere Informationen über www.affenberg-salem.de oder über Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49(0)7553/3-81, Fax 07553/64 54, info@affenberg-salem.de.


Die süßen Babys machen es möglich, dass starke Berberaffenmännchen ganz friedlich miteinander umgehen. Die kleinen sind jetzt die erklärten Besucherlieblinge im Affenberg Salem beim Bodensee. Foto: Affenberg

14. Mai 2009

Bregenz: Stadt der Kinder

14.05.09 - Unter dem Motto „Stadt der Kinder“ verwandelt sich die Bregenzer Innenstadt von Freitag, 15. Mai, 14 Uhr bis Samstag, 16. Mai um 18 Uhr in ein riesiges Spielzimmer mit über 15 Spielstationen. Die kleinen und großen Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Zauberern, Kinderschminken, Hüpfburg, Puppentheater, Kindertheater, Luftballon-Künstlern, vielen Spielen und Workshops.

Theater, Spiel & Spaß gratis Kurzfristig neu hinzu gekommen ist die Aufführung des Märchens der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“ in englischer Sprache. Die Lochauer Volksschulkinder „reisen“ in diesem modernen Stück bis nach New York, da dort gute Musiker gebraucht werden. Was sie auf dem Weg dorthin erleben, schildert dieses musikalische Theaterstück am Samstag, um 10:15 Uhr auf dem Leutbühel.

Neu ist auch das KNAX-Dorf am Sparkassenplatz mit vielen Mitmach-Aktionen und Preisen. Erstmals mit dabei: die beliebte Hüpfburg, der „Klassiker“ für Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren.

„Manege frei“ heißt es in Nano´s Mitmachzirkus am Leutbühel: Jonglieren, balancieren oder Trickradfahren - in der 1. mobilen Zirkusschule Österreichs lernen Kinder alles, was echte Artisten auch lernen. Und alle bekommen „Lampenfieber“, wenn es nachmittags heißt „Vorhang auf“: Denn dann können die Nachwuchsartisten ihren Familien, Freunden und Bekannten bei einer Vorführung zeigen, was sie alles gelernt haben. Neu ist das einzigartige Mini-Fahrrad, mit dem sogar Erwachsene fahren können. Ein Riesenspaß für die, die die es ausprobieren und die, die dabei zusehen - einfach mal ausprobieren…

Gespensterlabyrinth
Harmlos und ruhig ist es nur, wenn die Kinder beim Gespensterlabyrinth in der Bahnhofstraße eintreffen. Aber nach kurzer Zeit sind sie nicht wieder zu erkennen: Unter fachkundiger Anleitung verwandeln sie sich in der „Gespensterwerkstatt“ durch die selbst gebastelten Kostüme sowie Profi-Schminke in Zauberwesen und magische Wesen.

Der Höhepunkt ist das große Gespensterlabyrinth: Wenn dieses öffnet, dann lehren die „Nachwuchsgeister“ insbesondere den erwachsenen Besuchern „das Gruseln“. Zudem wird es einen Umzug der wilden Gestalten durch die Bregenzer Innenstadt geben.

Feuerwehr & Polizei hautnah
Ein Mal Feuerwehrmann sein: Die Bregenzer Feuerwehr bietet an diesem Tag die Möglichkeit, die Feuerwehrautos von innen und das gesamte Equipment hautnah kennen zu lernen. Wie schwer ist eigentlich ein feuerfester Schutzanzug? Wie verhalte ich mich in einem Notfall richtig? Auf diese und viele weitere Fragen geben die Feuerwehrleute an diesem Tag Antwort.

Geschicklichkeit ist besonders beim „Zielspritzen“ mit der Bregenzer Feuerwehr erforderlich. Darüber hinaus haben alle Kinder die Möglichkeit, Feuerwehrautos und die Polizei bei den Spielstationen aus der Nähe kennen zu lernen. „Probesitzen“ in den Einsatzfahrzeugen ist ausdrücklich an diesem Tag erlaubt. Immer sehr begehrt ist der Kinderpolizeiausweis. Einfach so bekommen die Mini-Polizisten den Ausweise jedoch nicht: Eine „Aufnahmeprüfung“ ist zu bestehen…

Workshops: Wissenswertes erfahren die Kinder bei den Veranstaltungen im KUB, Landestheater und dem Vorarlberger Landesmuseum. Wie zeichnen echte Künstler? Wie entstehen keltische Ornamente? Wie entstehen Töne und Melodien? Antwort geben die Bregenzer Kulturhäuser. Die Teilnehmerzahl ist bei den Workshops begrenzt.

Die vom Bregenzer Stadtmarketing organisierte Veranstaltung ist kostenfrei. An einigen Spielstationen können zudem viele Preise gewonnen werden. Weitere Informationen und das aktuelle Programm erhalten Sie unter 05574 – 4959 29 oder unter www.bregenz.ws.

13. Mai 2009

Das Singener Hohentwielfestival wird 40!

13.05.09 - Tolles Staraufgebot zur Jubiläumsausgabe eines der ältesten Feste im Lande. Mit Musikgrößen wie Joe Cocker, Chris de Burgh, Patricia Kaas, Nena und Silbermond ist das seit 1969 bestehende Hohentwielfestival längst zu einem der großen Musikereignisse der Region geworden. In diesem Sommer feiert das Publikumsmagnet seinen 40. Geburtstag. Auch bei der Jubiläumsausgabe 2009 können sich die Besucher wieder einmal auf ein hochkarätiges Programm und auf unvergessliche Konzertereignisse in stimmungsvoller Kulisse freuen.

Mit Hits wie „Wind of Change“, „Still Loving You“, „Send Me An Angel“ und „Rock You Like a Hurricane“ begeistert Deutschlands international erfolgreichste Hardrock-Band „Scorpions“ bis heute Millionen Fans auf der ganzen Welt. Zum Festivalbeginn am Samstag, 18. Juli um 20 Uhr werden die Kämpen um Sänger Klaus Meine zu echten Gipfelstürmern und lassen hoch über der Stadt die Showbühne auf der Karlsbastion erzittern. 35 Jahre nach Veröffentlichung des Debütwerkes „Lonesome Crow“ - „sticht“ Deutschlands erfolgreichster Musikexport erneut zu! Mit dem neuen Album „Humanity – Hour“ starten Klaus Meine (Gesang), Rudolf Schenker (Gitarren), Matthias Jabs (Gitarren), James Kottak (Schlagzeug) und Pawel Maciwoda (Bass) eine musikalische Frontalattacke auf den Nerv der Rockfans rund um den Globus. Auf dem Hohentwiel werden die erst kürzlich mit dem „Echo“ für ihr Lebenswerk ausgezeichneten Musiker neben neuen Songs natürlich auch ihre ganz großen Hymnen und Rockklassiker anstimmen.

Ein Anziehungspunkt erster Güte ist das traditionsreiche Burgfest, seit jeher gilt das ganztägige Kulturereignis im Zeichen von Musik und Kleinkunst als das Herzstück des Festivals. Am Sonntag, 19. Juli, von 10.00 bis 21.00 Uhr pilgern wieder Scharen von Menschen in Deutschlands größte Festungsruine, um das Gebotene in vollen Zügen zu genießen. Das Burgfest lebt nicht nur von der Musik, sondern auch von der einzigartigen Atmosphäre auf der Festungsruine. Das mit einem Festbändel für 5 Euro zugängliche Burgfest bietet 90 Stunden Kleinkunst und Musik an nur einem Tag. Auf 13 synchron im Einsatz befindlichen Bühnen unterhalten auf der gesamten Festung Artisten, Akrobaten, Zauberer, Clowns, Kabarettisten, Theaterleute und Musiker die Besucher. Mit Mittelmeer-Flair auf dem Paradeplatz und mit regionalen und internationalen Gerichten begeistern wieder die einheimischen Vereine. Auf eine Menge Spaß, Unterhaltung und Angebote zum Mitmachen dürfen sich die Kinder freuen und die Eltern besonders über die familienfreundlichen Eintrittspreise, denn Kinder bis 14 Jahre in Begleitung ihrer Eltern haben freien Eintritt. „Die Struktur des Burgfests hat sich bewährt und wird sich auch 2009 nicht ändern“, erklärt Walter Möll, Geschäftsführer der städtischen Kultur und Tourismus Singen GmbH. „Zwei Drittel der Programmpunkte des Burgfests werden allerdings jedes Jahr ausgetauscht“. So erleben die Besucher ein Fest, das sie kennen, entdecken aber auch immer wieder viel Neues. „Zahlreiche unserer Künstler füllen sonst mit ihren Auftritten alleine ganze Säle“, betont Möll als Mann der ersten Stunde.

Beim Konzertabend am Dienstag, 21. Juli, ab 20.00 Uhr kommen Klassikliebhaber auf ihre Kosten, wenn die spanische Sopranistin Ofelia Sala gemeinsam mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz auf der Karlsbastion zu Gast sein wird. Die vielseitige Sängerin stammt aus Valencia, wurde an der Oper Leipzig entdeckt und hat seither eine Weltkarriere gestartet. Vor einem Jahr debütierte sie an der New Yorker Metropolitan Opera. In Europa war sie zuvor bereits in zahlreichen berühmten Konzertsälen und Opernhäusern, wie die Mailänder Scala, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden und viele mehr zu Gast. Auf dem Hohentwiel wird die Künstlerin ein Programm aus Zarzuelas, einer eigenen spanischen Singspiel-Gattung, aber auch aus italienischen und Mozart-Opern präsentieren.

Am Mittwoch, 22. Juli um 19.00 Uhr geben sich „Ich & Ich“ die Ehre. Dahinter stehen Annette Humpe und Adel Tawil. Gemeinsam sorgen sie für die Songs, Tawil mit Band für die Bühnenshow. Das von Erfolg zu Erfolg eilende Berliner Duo, das aus einem Experiment heraus gestartet ist, hat sich stetig weiterentwickelt und dabei Wege aufgezeigt, wohin sich die deutsche Musikproduktion in den eher konturlosen „Nullerjahren“ entwickeln kann. Ihre Hits „Vom Selben Stern“, „Stark“ und „So soll es bleiben“ rotieren seit Monaten auf allen Radiokanälen. Ihr Werk „Vom selben Stern“ ist seit zwei Jahren ununterbrochen in den Charts vertreten und gilt als das erfolgreichste Album der vergangenen zwei Jahre in Deutschland. Hoch oben auf der Karlsbastion werden Adel Tawil und Band die Songs live präsentieren.

Der I-Punkt auf dem Programm des diesjährigen Hohentwielfestivals ist die Folkrock-Gruppe „Schandmaul“. Sie beschließt am Freitag, 24. Juli, um 19.00 Uhr den diesjährigen Veranstaltungsreigen auf Deutschlands größter Burgruine. Verspielter Folk und kerniger Rock, angereichert mit märchenhaften Geschichten voller Fantasie und Zauber gehören zu den Spezialitäten von „Schandmaul“, die sich noch nie an Trends oder rein kommerziellen Interessen orientierten, sondern schlichtweg an ihren individuellen Vorstellungen und Träumen – und das mit vollem Einsatz. In ihren Songs treffen Gegenwart und Mythen in einer ganz eigenen Weise aufeinander. Die Künstler aus München musizieren nicht nur mit Bass, Schlagzeug und Gitarren, sondern auch mit Flöte, Geige, Schalmei, Dudelsack, Drehleier und Akkordeon. Der Hohentwiel bietet das geradezu perfekte Ambiente für ein einmaliges, unvergessliches Live-Erlebnis.

Bei allen Veranstaltungen des Hohentwielfestivals kommen Shuttlebusse zum Einsatz. Sie
steuern in dichter zeitlicher Folge das Gelände auf Höhe des Infozentrums bzw. der Hohentwielgaststätte an. Mit dem Burgfest-Bändel oder einer Konzertkarten kann man diese Transferfahrten bis auf halbe Höhe des Berges in Anspruch nehmen. Die Konzertkarten berechtigen obendrein am Veranstaltungstag - frühestens drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn - zur kostenlosen An- und Rückreise mit allen am Verkehrsverbund Hegau-Bodensee (VHB) beteiligten Verkehrsunternehmen (Seehas, Regional- und Stadtbusse).

Informationen und Karten hält die Tourist Information Singen, Telefon +49(0)7731/85-262 oder –504 in der Singener Marktpassage oder in der Stadthalle bereit. Details zum Programm finden sich auch im Internet unter www.hohentwielfestival.de.

Altnau: Geschichten mit den Füchsen

13.05.09 - Warum lädt Altnau Tourismus zum Thema Geschichten mit den Füchsen ein? Letztes Jahr waren die Füchse in Altnau auf einigen Touristenplätzen Besucher, die viel Aufsehen und Aufregung erzeugten.

Das Fernsehen und die Medien berichteten über die Fuchsplage in Altnau. Vom Apfeldorf am Bodensee wurde wegen der Füchse überall gesprochen und geschrieben. Sehen wir das positiv; die Füchse machten mit ihren Besuchen Werbung für Altnau - man sprach vom Apfeldorf am Bodensee.

Die Jäger der Jagdgesellschaft Altnau bemühten sich hingegen, alles Unangenehme, das durch die Füchse geschah, mit ihren weidmännischen Kenntnissen zu bewältigen. Unzählige Stunden verbrachten Sie in Altnau um den betroffenen Einwohnern die nötige Sicherheit gegenüber den Füchsen zu bringen.

Im Umgang mit den Füchsen gibt es Punkte, die beachtet werden müssen. Aus diesem Grund laden die Jagdgesellschaft und Altnau Tourismus Sie am Montag, dem 25. Mai 2009, ab 20.00 Uhr, zu einem Informationsabend ins Martinshaus Altnau ein.

Mit Herrn Werner Bischof, Obmann der Jagdgesellschaft Altnau und Herrn Felix Andres, Mitpächter der Jagdgesellschaft Altnau, konnten wir zwei Referenten gewinnen, die zu diesen Themen viel zu erzählen haben. Die Herren werden Ihnen kompetent über alles rund um die Jagd und den Fuchs auf höchst interessante Art und Weise überbringen. Reservieren Sie sich den Abend, Altnau Tourismus freut sich, Sie willkommen heissen zu dürfen.

11. Mai 2009

Tage der Sonne auch in Güttingen 15. – 17. Mai 2009

11.05.09 - Vom 15. bis 22. Mai 2009 steht die Solarenergie in ganz Europa im Zentrum. Was Sonnenenergie heute schon leistet und was sie in Zukunft zusätzlich leisten könnte, erfahren Interessierte auch in Güttingen. Die Veranstaltung ist ein Beitrag zu den European Solar Days.

Auch dieses Jahr werden in der ganzen Schweiz rund 160 unterhaltsame und informative Publikumsaktionen rund um die Gratisenergie von der Sonne durchgeführt, zeitgleich mit etwa 5000 Veranstaltungen im Rahmen der European Solar Days in einem Dutzend Ländern.

PVT-Schweiz macht mit
Sonnenenergie ist nachhaltig, emissionsfrei, frei von Preisschwankungen und Lieferengpässen. Wer mehr darüber erfahren will, hat dazu Gelegenheit an 3 Tagen (15. – 17. Mai) von 10 – 17 Uhr. Weitere Infos unter www.pvt-schweiz.ch.

Strom aus Sonnenlicht
Geräuschlos und ohne Emissionen funktioniert die Erzeugung von Strom mit photovoltaischen Zellen. Bereits nach drei Betriebsjahren ist die Energie zur Herstellung der Anlage wieder gewonnen, bei einer Lebensdauer von über 30 Jahren. Wer keine eigene Anlage bauen kann, dem bieten viele Elektrizitätsunternehmen die Gelegenheit, Solarstrom zu abonnieren.

Die Sonne ist auch morgen da!
Der Verein Energiestadt engagiert sich gemeinsam mit dem Fachverband Swissolar für den vermehrten Einsatz der klimafreundlichen Sonnenenergie. Bereits zum sechsten Mal koordinieren sie den nationalen Tag der Sonne und bieten neutrale Informationen und Vorgehensberatung (www.swissolar.ch).

Veranstaltungshinweis:
Güttingen, Freitag – Sonntag 15. – 17. Mai 2009, 10 – 17 Uhr, Information über Photovoltaik-Anlagen;
PVT-Schweiz, Photovoltaik, Technik GmbH, Hornbachstrasse 6, 8594 Güttingen TG (
www.pvt-schweiz.ch)

Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung verliehen

11.05.09 - Radolfzell. Erster Preis an Michael Preiß aus Sinsheim für sein Bild „Im Wind fliegen“.

Fröhlich und farbenfroh lädt das Bild von Michael Preiß aus Sinsheim zu einer phantasievollen Reise über die Lande ein. Es zeigt Menschen und Tiere, die mit dem Wind fliegen. Das in Gouache-Technik geschaffene Bild erhielt den diesjährigen Hauptpreis des bundesweiten Wettbewerbes für behinderte Künstler, für den Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel die Schirmherrschaft übernahm. Unter 276 Mitbewerbern den Hauptpreis zu erhalten, war für Preiß ein besonderer Höhepunkt, über den er sich sichtlich freute. Der Radolfzeller Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt konnte zahlreiche Teilnehmer begrüßen, die mit ihren Familien und Betreuern aus ganz Deutschland angereist waren. 19 weitere Künstler erhielten einen gleichwertig dotierten Preis. Ihn freute aber auch die steigende Resonanz in der Bevölkerung, wobei er betonte, dass dies kein Mitleidspreis, sondern ein Künstlerpreis sei. So hatte auch das fachkundig besetzte Jurorenteam keine Kenntnis über Schicksal und Behinderung der einzelnen Künstler.

„Kunst sucht nach Ausdrucks-, nicht nach Ausgrenzungsformen“, stellte die diesjährige Schirmherrin Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in ihrem Grußwort fest, das von Dr. Schmidt im Anschluss verlesen wurde. Und weiter: „Kunst von Menschen mit Behinderungen kann auch ungewohnte Wahrnehmungen ermöglichen und das Bewusstsein von Menschen ohne Behinderung erweitern.“ Zu diesem Sich-Einlassen auf die Ausdrucksweise der teilnehmenden Künstler lud auch Kulturreferent Karl Batz in seiner Laudatio ein.

Aus den Händen von Persönlichkeiten aus Verwaltung, Jury, dem Sponsorenkreis sowie dem Behindertenbeauftragten der Stadt Raimund Futterer erhielten sie neben Urkunden ein Preisgeld von jeweils 300 Euro. Der erste Preis war mit 500 Euro aus der städtischen Carl-Müller-Mettnau-Stiftung dotiert. Mitglieder des AWO-Treffpunktes Thomasstraße in Berlin, der Zieglerschen Behindertenhilfe Wilhelmsdorf, der LWV Eingliederungshilfe Tannenhof in Ulm oder des Caritasverbandes Konstanz gehören neben vielen anderen zu den diesjährigen Preisträgern. Manche der Geehrten brachten ihre Freude ungehemmt zum Ausdruck, andere in stiller Freude, aber nicht weniger stolz. Die moderierende Kulturamtsleiterin Astrid Zurek ging mit viel Herz auf die jeweilige Situation ein. Auch das Bläsersextett der Stadtkapelle erfüllte in der Pause gerne die Musik- und Dirigierwünsche behinderter Teilnehmer. Eine heitere, gelöste und dennoch festliche Stimmung, die sich auch auf das Publikum übertrug und Offenheit anstatt Mitleid aufkommen ließ.

Vielfältig wie die Herkunftsorte der beteiligten Künstler ist auch die künstlerische Ausdrucksweise in den Bildern und Skulpturen, was Farbgebung, Technik und Gestaltung anbelangt. So hatten die Experten der Jury unter der hohen Qualität keine leichte Wahl. Sie bewerteten nur nach künstlerischen Kriterien. In einer Ausstellung bis zum 14. Juni 2009 sind alle eingeladen, einen Spaziergang durch die Phantasiewelten der künstlerischen Werke anzutreten. Neben dem diesjährigen Ausstellungskatalog für 6 Euro kann man dabei auch die meisten der Exponate erwerben. Die Ausstellung ist jeweils Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr in der städtischen Galerie Villa Bosch, Scheffelstraße 8 (Preisträger und ausgewählte Arbeiten) sowie in der Ausstellungshalle im DAV-Kletterzentrum, Güttinger Str. 17/1 (alle weiteren Exponate) zu sehen. Der Besuch lohnt sich!


Das Bild „Im Wind fliegen“ des Hauptpreisträgers des Bundes-Kunstpreises für Menschen mit Behinderung 2009 Michael Preiß aus Sinsheim. Bis zum 14. Juni ist es in Radolfzell am Bodensee in einer Ausstellung mit 275 weiteren Werken behinderter Künstler aus ganz Deutschland zu sehen. (Foto: Kulturamt)


Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt freut sich mit Michael Preiß aus Sinsheim über dessen Hauptpreis beim Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung, der am 8. Mai in Radolfzell am Bodensee vergeben wurde. (Foto: Gaby Hotz)

Kulturreferent Karl Batz beschrieb in seiner Laudatio das, was sich Michale Preiß zu seinem Siegerbild „Im Wind fliegen“ gedacht hatte, als Poesi in bester Ausformung: „Das ist eine Bodenseelandschaft, da war ich schon oft. Es ist windig und neblig, deswegen sind meine Farben auch neblig geworden. Beim Malen habe ich mir einen Spaß gemacht und mir vorgestellt, wie man die Arme ausbreitet und losfliegt. Man hört nur den Wind und das Vogelgezwitscher und im Bauch hat man ein Nervenkitzeln. Die Vögel wundern sich sehr und fliegen neugierig mit.“

6. Mai 2009

Leuchtwesten-Wettbewerb: Gewinner ermittelt

06.05.09 - FRAUENFELD (kapo) Zehn Schülerinnen und Schüler werden für ihre Teilnahme an der Leuchtwesten-Aktion von "Verkehrssicherheit Thurgau" mit einem iPod belohnt.

Sicher auf der Strasse unterwegs sein und erst noch einen tollen Preis gewinnen. Zehn Schülerinnen und Schüler profitieren gleich doppelt von der Leuchtwesten-Aktion von "Verkehrssicherheit Thurgau". Gegen 2'500 Kinder und Jugendliche gaben ihren Wettbewerbstalon bei einer Kantonspolizistin oder einem Kantonspolizisten ab und nahmen so an der Verlosung von zehn iPods teil.

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden als glückliche Gewinner ermittelt:

* Yannick Zihlmann, Weingarten-Kalthäusern
* Sarina Gremlich, Märstetten
* Fabian Wolf, Sirnach
* Fabiana Bötschi, Romanshorn
* Robin Calis, Amriswil
* Ramona Aerne, Lipperswil
* Nathalie Rüegge, Amriswil
* Aulona Elmazi, Romanshorn
* Andrin Owassapian, Busswil
* Jannine Grüninger, Sirnach

Die nächste Gewinnchance kommt schon bald. Der Thurgauer Regierungsrat hat beschlossen, die Leuchtwesten-Aktion mitsamt Wettbewerb auch im laufenden Jahr durchzuführen. Dies, nachdem sich die Aktion positiv auf die Verkehrssicherheit ausgewirkt hat und sich nahezu alle Schulen eine Fortsetzung wünschen. Mit 26'000 Franken aus der Spezialfinanzierung "Kontrollschilderauktion" werden nun weitere 5'500 Leuchtwesten angeschafft. Sie können ab sofort von den Schulen kostenlos bestellt werden.


Verkehrsinstruktor Martin Tobler von der Kantonspolizei Thurgau übergibt den Wettbewerbspreis, einen iPod, an Gewinnerin Ramona Aerne aus Lipperswil. (Bild: Kapo TG)

STÄNDIG MÜDE – EISENMANGEL?

06.05.09 - Nach 8 – 9 Stunden Schlaf immer noch müde und energielos? Obwohl dies Symptome für zahlreiche Krankheiten sein können, liegt die Ursache oft an einem Eisenmangel im Blut. Dies betrifft nicht nur heranwachsende Mädchen und Vegetarier wie viele denken, sondern kann bei allen Menschen vom Säugling bis zu Erwachsenen Männern und Frauen auftreten. Unsere Nahrung ist der beste Eisenlieferant und kleine Tricks helfen, die Eisenaufnahme im Körper zu optimieren.

Eisenmangelanämie gilt als häufigste Mangelkrankheit weltweit. In der dritten Welt geht man von einer Häufigkeit von 30% aus und auch in wirtschaftlich entwickelten Ländern ist Eisenmangel keine Seltenheit. Die zwei häufigsten Ursachen für Eisenmangel sind Mangelernährung und Blutungen. Betroffene leiden meist an Müdigkeit, Mattigkeit und einer Abnahme der Konzentrationsfähigkeit.

Eisenmangel kann bei allen Menschen vorkommen, doch gibt es gewisse Risikogruppen, bei denen ein häufigeres Auftreten dieses Mangels auftritt. Dazu gehören zum Beispiel menstruierende und schwangere Frauen, Kinder und Jugendliche im starken Wachstum, Blutspender, Ausdauerlaufsportler und Veganer. Menschen mit gastrointestinalen oder erhöhten menstrualen Blutverlusten sind von oben genannten Risikogruppen zu unterscheiden, da deren Eisenverluste nur schwer mit reinem Nahrungseisen behoben werden können.

Mit ein paar einfachen Nahrungstipps können alle ihre Eisenzufuhr stark verbessern. Der wichtigste Förderstoff der Eisenresorption ist das Vitamin C, das wenn zusammen mit der eisenhaltigen Nahrung eingenommen, Eisenhemmende Effekte aufheben kann. Gute Förderstoffe sind ausserdem organische Säuren wie Apfelsäure, Milchsäure und Zitronensäure. Eine ausreichende Zunahme von Früchten, Gemüse und Kohlgemüse wirkt also einem Eisenmangel entgegen und hilft verloren geglaubte Energien wieder zu finden!

Weitere Infos >

22. April 2009

Pfänder-Höhenflüge

22.04.09 - Fleckenuhus, Steppenadler, Weißkopfseeadler, Gänsegeier, rote Milane und Co. zeigen Ihre spannenden Flugkunststücke ab 1. Mai in der Adlerwarte Pfänder.

Ende April kehrt die Falknerfamilie Seylehner aus dem oberösterreichischen Winterquartier gemeinsam mit Ihren Greifvögeln auf den Pfänder zurück. Manuela und Gerhard Seylehner haben sich mit Leib und Seele dem Wohl dieser edlen Tiere verschrieben. Seit über 20 Jahren beschäftigen sich die passionierten Falkner mit deren Aufzucht und Erziehung – seit 2008 bereichert der junge Steppenadler „Avolo“ die Equipe und wird dieses Jahr erstmals bei den Flugvorführungen zu bestaunen sein.

Ab 1. Mai jeden Jahres begeistern Sie mit Ihren Vögeln die Besucher der Adlerwarte Pfänder. Zu sehen gibt es Falken, die sich im Sturzflug mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 320 km/h auf Ihre Beute stürzen, imposante Geier mit Flügelspannweiten bis zu 3m, kecke Fleckenuhus, welche auch bei Tage Flugkünstler sind, vorwitzige, immer nach Beute Ausschau haltende Milane und natürlich die stolzesten der Greifvögel: Steppenadler, Weißkopfseeadler, Steinadler und Schreiseeadler.

Bis 4. Oktober finden täglich (außer bei starkem Nebel) um 11.00 und 14.30 Uhr die faszinierenden Flugschauen vor einzigartigem Bodenseepanorama statt. Während der Flugschau werden die Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen der Greifvögel genau erklärt, aber auch so manche lustige Geschichte wird preis gegeben. Alles in allem: Informative und drollige Vorführungen für Jung und Alt. Besonders Interessierte haben die Möglichkeit vor der Flugschau die Greifvögel in den Volieren und Freigehegen zu beobachten. Im Anschluss stehen die Falkner gerne persönlich für detaillierte Auskünfte zur Verfügung.

Die Höhenflüge in der Adlerwarte sind nebst der Fahrt mit der Pfänderbahn, dem Besuch des Alpenwildparks und eines Einkehrschwungs im Berghaus Pfänder unumstritten der Höhepunkt eines Pfänderbesuchs.

Informationen:
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 4. Oktober 2009
Flugschauen: täglich 11.00 und 14.30 Uhr
Preise: Erwachsene € 5,00 Kinder € 2,50 Reisegruppen ab 15 Pers. € 4,50
Schulklassenpauschalen: Berg- und/oder Talfahrt, Flugschau und/oder Essen
Ermäßigungen für Kindergartengruppen
Kontakt: Tel. 0043(0)5574-42160-0 oder 0043(0)664-9053040
www.pfaenderbahn.at, office@pfaenderbahn.at


Geier im Abflug


Falknerin mit Weisskopfseeadler


Falkner mit Falken


Milan im Anflug


Fleckenuhu (Fotos: Pfänderbahn AG)

16. April 2009

Biber – Landschaftsgestalter auf vier Pfoten

16.04.09 - Sonderausstellung zum größten Nagetier Europas in Radolfzell am Bodensee.

Vor zweihundert Jahren bei uns ausgerottet, erlebt der Biber seit einigen Jahren auch ganz nahe bei Radolfzell am Bodensee ein Comeback. Im Auengebiet der Radolfzeller Aach ist er inzwischen wieder heimisch und als talentierter Landschaftsgestalter am Werk. So passt die Wanderausstellung „Von Menschen und Bibern“ sehr gut hierher. Vom 30. Mai bis zum 1. November 2009 widmet sie sich dem nicht immer spannungsfreien Verhältnis zwischen Mensch und Biber, ergänzt um ein attraktives Rahmenprogramm des Museumsteams für große und kleine Besucher.

Eine besondere Beziehung verbindet den Biber mit dem Apothekenwesen, das in Radolfzell ebenfalls fester Bestandteil des Museumsprogrammes ist. Ein Sekret aus seinen Duftdrüsen, das Castoreum oder Bibergeil, wurde bereits seit der Antike als kostbares Heilmittel verwendet. Pech für den Biber: Verfolgt und gejagt als Pelztier, Fastenspeise (im Mittelalter zählte man ihn zu den Fischen!) und „Pharmalieferant“, starben die letzten Tiere in Fallen und Schlageisen Anfang des 19. Jahrhunderts. Mittlerweile gibt es laut dem Landwirtschaftsministerium in Baden-Württemberg wieder mehr als 1000 der bedrohten Nagetiere.

Die Sonderausstellung „Von Menschen und Bibern“ lädt zum Anfassen ein: Ein nachgebildeter Biberbau mit zwei präparierten Bibern in Augen- und Streichelhöhe vermittelt anschaulich die Wohnraumgestaltung des Nagers. Fell, Schwimmfüße, Schwanz und Schädel des Bibers können befühlt und aus nächster Nähe betrachtet werden. Das Landschaftskarussell zeigt einen idealtypischen Biberbach zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Interaktive Elemente gehören ebenso dazu wie ein Video mit Szenen aus dem Biberleben. Ergänzende Tafeln und Installationen informieren illustrativ über Probleme, die der Biber hervorrufen kann und über die Möglichkeiten des Umgangs mit ihm.

Derzeit laufen auch die Vorbereitungen für ein attraktives Führungs-, Vortrags-, Film- und Kinderprogramm zur Ausstellung auf Hochtouren. Neuigkeiten hierzu sind unter www.stadtmuseum-radolfzell.de zu finden. Das Museum in der idyllischen Ferienstadt am Bodensee ist jeweils dienstags bis sonntags von 10 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet, donnerstags bis 20 Uhr. Weitere Informationen, auch zu Gruppenermäßigungen etc. unter Tel. 0049(0)7732/81-530 oder museum@radolfzell.de.


Nur selten bekommt man ihn zu Gesicht: ein wildlebender Biber
gönnt sich eine Mahlzeit am Gewässerrand (Foto: B. Sättele)

Spielregeln für den internationalen Wettbewerb

16.04.09 - 16. Internationales Kartellrechtsforum in St.Gallen.

Renommierte Vertreter aus Anwaltschaft, Verwaltung und Wissenschaft debattieren am 23. und 24. April 2009 über die Trends im internationalen Wettbewerbsrecht. Auf der Tagesordnung des 16. Internationalen Kartellrechtsforums (ICF) im Grossratssaal des Kantons St.Gallen steht unter anderem die Missbrauchskontrolle marktbeherrschender Unternehmen. Diskutiert wird die Frage, inwiefern die Pharmaindustrie die Einführung preisgünstiger Generika-Medikamente behindere. Auch die Finanzkrise wird die Teilnehmenden beschäftigen: So setzen sie sich mit den Folgen staatlicher Eingriffe auf den Wettbewerb im Bankensektor auseinander. Das ICF zählt zu den führenden Kartellrechtskonferenzen in Europa.

Das Forum widmet sich insbesondere dem Verhältnis von Kartellämtern und Gerichten sowie der vermehrten ökonomischen Ausrichtung des europäischen Wettbewerbsrechts. Am Donnerstag, 23. April 2009, stellt ICF-Gründer und HSG-Professor Prof. Dr. Carl Baudenbacher die Revision des Schweizerischen Kartellgesetzes zur Diskussion. Das Panel über Wettbewerbsprobleme in der Pharmaindustrie moderiert der irische EU-Kartellrechtsexperte und Anwalt John Temple Lang.

Am Freitag, 24. April, debattiert u.a. Philip Lowe , Generaldirektor für Wettbewerb der Europäischen Kommission, über die Reform des europäischen Verbots des Missbrauchs von Marktmacht. Ein weiteres Panel unter dem Vorsitz des Präsidenten der Wettbewerbskommission, Rechtsprofessor Walter Stoffel, Universität Freiburg, beschäftigt sich mit der Restrukturierung der Banken in Folge der Wirtschaftskrise.

Gegründet 1994 von Prof. Dr. Carl Baudenbacher, bringt das St.Galler Internationale Kartellrechtsforum in diesem Jahr bereits zum 16. Mal über 100 Experten des internationalen Wettbewerbsrechts zusammen. Carl Baudenbacher ist Professor für Privat-, Handels- und Wirtschaftsrecht am Institut für Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht der Universität St.Gallen (EUR-HSG) und Präsident des EFTA-Gerichtshofs. Dem Gerichtshof, der als Schwestergerichtshof des EuGH im EWR fungiert, gehören drei Richter und sechs Ersatzrichter aus Island, Liechtenstein und Norwegen an.

Für die Protagonisten der Schweizerischen Wettbewerbspolitik ist das Forum eine ideale Plattform, um sich europäisch und global zu positionieren. Praktiker aus der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraums schätzen die Möglichkeit, auf dem Boden eines neutralen Drittstaates Fragen des gegenwärtigen und zukünftigen Wettbewerbsrechts zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Programm: www.sg-icf.com.

Poststelle Güttingen wird nicht überprüft!

16.04.09 - Rund 420 Postschalter will die Post unter die Lupe nehmen, davon 58 in der Ostschweiz. Im Kanton St.Gallen sind 30 Standorte gefährdet, im Thurgau 23 und in Appenzell Ausserrhoden 5.

Das Poststellennetz ist seit Jahren im Um- und Abbau. Seit dem Jahr 2001 sank die Anzahl der Standorte von 3200 auf 2400. Jetzt sollen 420 weitere Postschalter überprüft werden. Liste Thurgau >

Altnau - News

16.04.09 - bp / Aus dem Gemeindehaus Altnau:

Teilzonen- und Gestaltungsplan Längi
Im Mai 2008 hat der Gemeinderat den Teilzonen- und Gestaltungsplan Längi öffentlich aufgelegt. Das betreffende Gebiet befindet sich zwischen Scherzingerstrasse und Längi, südwestlich des Quartiers Hofpeter. Die Planung betrifft die Parzellen 247 und 248, welche von der Landwirtschaftszone in die Wohnzone W2b umgezont werden. Diese zur Überbauung vorgesehene Fläche von rund 6’400m2 befindet sich innerhalb des genehmigten Richtplangebietes. Der dazugehörende Gestaltungsplan regelt die Erschliessung wie auch entsprechende Massnahmen zur Gewährleistung der Hochwassersicherheit. Diese Einzonung wurde an der Gemeindeversammlung vom 20. November 2008 gutgeheissen und die abschliessende Genehmigung erfolgte nun durch das Departement für Bau und Umwelt DBU. Damit ist diese Fläche nun definitiv Baugebiet und steht als Bauland zur Verfügung.

Teilzonenplan Moosgrabenstrasse
Durch Entscheid des DBU ebenfalls rechtskräftig geworden ist der Teilzonenplan Moosgrabenstrasse. Dabei handelt es sich um einen Teil der Parzelle 56, welche von der Industrie- in die Wohn-/Gewerbezone (WG2) umgezont wird. Diese Teilzonenplanänderung trägt den neuen Rahmenbedingungen mit der Erstellung eines Retentionsbeckens für den Seebach sowie dem Neubau für Werkhof und Feuerwehrdepot Rechnung. Der ganze Landstreifen zwischen Kombiwerkhof und Bahnhofstrasse ist nun der Zone WG2 zugeteilt. Ein möglicher Bebauungsvorschlag ist durch die Grundeigentümer in Ausarbeitung.

Rechnungsabschluss 2008
Die Jahresrechnung 2008 der Politischen Gemeinde Altnau schliesst mit einem Ertragsüberschuss von nahezu Fr. 780'000.- ab. Dies bei einem budgetierten Überschuss von Fr. 40'000.-. Das Resultat ist nicht nur auf zusätzliche Einnahmen zurück zu führen. Starke Abweichungen gibt es auch auf der Ausgabenseite. Einige dieser Veränderungen sind durch äussere Umstände bedingt. Speziell sind dies die Folgen der Neugestaltung der Aufgabenteilung zwischen Bund, Kanton und Gemeinden, die erheblich veränderte Zinssituation am Geldmarkt sowie positive Effekte in der Gemeindeentwicklung.

Ergänzend dazu war die Budgeterstellung im Herbst 2007 äusserst schwierig. Die laufenden Projekte, der grosse Fremdmittelbedarf sowie die Auswirkungen der aufeinander folgenden Steuergesetzänderungen waren nur schwer zu prognostizieren. Zudem führten Abschreibungen aus Erträgen der Vorjahre zu wesentlichen Entlastungen. All diese Auswirkungen haben sich nun in eine Richtung kumuliert und führen zu einem geschichtsträchtigen Rechnungsergebnis. Diese Entwicklung ist äusserst erfreulich und deckt sich mit den Tendenzen beim Kanton.

In dieser Position der Stärke hat die Gemeinde eine gute Basis die wirtschaftlichen Auswirkungen aufzufangen, die laufenden Projekte gesichert zu vollenden und auch über den Steuerfuss zu diskutieren.

15. April 2009

Zehn Jahre im Dienst von Schulen und Öffentlichkeit

15.04.09 - Bauabrechnung Schwärzi mit Zusatzkredit - die Stimmberechtigten haben das letzte Wort.

Im Juni 1999 war die Schwärzihalle in Altnau, das Gemeinschaftswerk von Sekundarschulgemeinde und Politischer Gemeinde Altnau feierlich eingeweiht worden. Heute ist die „Schwärzi“ aus dem Leben von Schulen, Vereinen und der Bevölkerung nicht mehr wegzudenken. Ob Sportunterricht drinnen oder draussen, das Training mit den Kolleginnen und Kollegen, die Gewerbeausstellung, politische Schwerpunktveranstaltungen oder der Raiffeisenabend, die „Schwärzi“ gehört einfach dazu. Inzwischen haben die langjährigen Verhandlungen um Mehr- oder Minderkosten, nicht ausgeführte Arbeiten und Mängel ein Ende gefunden. Ein Vergleichsvorschlag liegt vor und wird von der Bauherrschaft unterstützt. Das letzte Wort haben die Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 6. Mai (Politische Gemeinde) sowie am Urnengang der Oberstufengemeinde am 17. Mai diesen Jahres.

Es war richtig und gut, haben sich die Sekundarschulgemeinde mit ihrem Projekt einer Doppelturnhalle und die Politische Gemeinde mit dem Bedarf nach Mehrzweckräumen gefunden und das gemeinsame Projekt in Angriff genommen. Kosten und Verantwortung wurden gemäss Bauvolumen geteilt: zwei Drittel Sekundarschulgemeinde, ein Drittel Politische Gemeinde. Nach diesem Prinzip setzte sich auch die Baukommission zusammen, die am 2. Juni 1994 ihr Pflichtenheft von den beiden Behörden empfing und sich an die anspruchsvolle und intensive Arbeit machte.

Die wichtigsten Etappen
Zweieinhalb Jahre später, am 27. November 1996 bestätigten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die von den beiden Behörden gemeinsam mit dem Planerteam ausgearbeitete Kreditvorlage für die Mehrzweckhalle Schwärzi. Nach weiteren acht Monaten konnte der Werkvertrag mit der Generalunternehmung (GU) unterzeichnet und ein Kostendach von 10.7 Mio. Franken fixiert werden. Der Entscheid zu Gunsten einer Generalunternehmung hatte ganz wesentlich mit dem Wunsch nach höchstmöglicher Sicherheit bei der Einhaltung der Kostenlimite zu tun. Behörden und Baukommission waren klar zum Schluss gekommen, sich mit diesem Entscheid auf einen zuverlässigen und vor allem sicheren Weg im Rahmen des definierten Budgets zu begeben. Genau diese Hoffnung hat sich nach Abschluss des Projekts jedoch als Trugschluss erwiesen.

Völlig überraschende Kostenüberschreitungen
Bei Abschluss der Bauarbeiten im Frühling 1999 hat die Generalunternehmung Behörden und Baukommission darüber orientiert, dass der Kostenrahmen um knapp 600'000 Franken überschritten worden sei. Dies entgegen der letzten Kostenkontrollen im Oktober und Dezember 1998, in denen noch von einer Kostenunterschreitung in der Grössenordnung von 50'000 bis 70'000 Franken die Rede gewesen war. Schrecken und Unverständnis waren und sind bis heute gross auf Seiten von Baukommission und Behörden. Die lange andauernde, zermürbende Suche nach einer für beide Seiten befriedigenden Lösung begann und endete mit einer Klage der GU, wobei diese den Betrag unter Berücksichtigung der Minderleistungen auf 400'000 Franken reduzierte. Das Bezirksgericht entschied in dieser Angelegenheit, dass 250'000 der beklagten 400'000 Franken von der Bauherrschaft zu bezahlen seien.

Dies wurde als angemessenes Entgelt für die erbrachten Leistungen gewertet. Das Gericht hatte es dabei vorgezogen zu beurteilen, ob der Preis für die erbrachten Leistungen stimmt, nicht aber, ob Leistungen und Abrechnungen vertragskonform sind. „Es ist schwer zu verstehen, aber mit diesem Urteil hebelt das Bezirksgericht den Werkvertrag faktisch aus,“ so der Präsident der Sekundarschulgemeinde, Gottfried Bütikofer.

Für Politische Behörde wie für Sekundarschulbehörde war klar, dass das Urteil in der vorliegenden Form nicht akzeptiert werden konnte. Um alle Optionen offen zu halten, haben die beiden Behörden Anfang dieses Jahres Berufung eingelegt. Gemeindeammann Beat Pretali war in das Bauprojekt nicht involviert, hat sich aber in den vergangenen Monaten vertieft mit den Problemen rund um die Schwärzi auseinandergesetzt. Er ist überzeugt, dass Behörden und Baukommission gute Arbeit geleistet haben und hofft auf ein baldiges Ende der Auseinandersetzungen.

Vergleichsvorschlag liegt vor
Ein solches Ende zeichnet sich jetzt ab. Gemeinderat und Sekundarschulbehörde Altnau haben die Chancen und Risiken einer Appelation an die nächste Instanz sorgfältig abgewogen. Sie haben vor diesem Hintergrund mit der Generalunternehmung noch einmal das Gespräch gesucht und sich schliesslich auf einen Vergleich geeinigt. Sollte die stimmberechtigte Bevölkerung am 6. und 17. Mai ja sagen zu den Nachtragskrediten von Politischer Gemeinde und Sekundarschulgemeinde, könnte ein zehn Jahre andauernder Streit endlich bereinigt werden.

Die Generalunternehmung reduziert den gerichtlich anerkannten Betrag von 420'000 Franken um 190'000 Franken für die anerkannte Mängelbehebung, so dass als Vergleichsbetrag per saldo aller Ansprüche eine Forderung von 230'000 Franken vorliegt. Mängelbebung, Fertigstellung ausstehender Arbeiten und Unterhalt obliegen der Sekundarschulgemeinde als Eigentümerin. Daher unterstützt der Gemeinderat einen einmaligen überproportionalen Beitrag zur Begleichung dieser Forderung in Höhe von 163'800 Franken.

Es hat noch Fördergelder vom Kanton

15.04.09 - Der Kanton Thurgau fördert ab 1. Januar 2009 Photovoltaikanlagen mit CHF 3'000.- / kWp (max. CHF 30'000.-). Dazu kommen noch Fördergelder von Solarstrom TG mit CHF 1'000.- / kWp (Leistung unbegrenzt, aber mit Auflagen). Wie Energie Thurgau mir mitteilte, habe es noch genügend Fördergelder für Photovoltaikanlagen für das Jahr 2009.

Neu fördert auch der Kanton St. Gallen ab 1. Mai 2009 mit CHF 3'500.- / kWp (max. CHF 21'000.-). Lesen Sie unter Wikipedia mehr über kWp >


Eine 3 kWp - Anlage in Salmsach (Foto: © PVT-Schweiz)

Oft reicht um den eigenen Bedarf zu decken eine 3 bis 6 kWp - Anlage. Und da kann man doch einige Franken vom Kanton abholen. Ich bin am nächsten Freitag und Samstag an der Eigenheimmesse in Kreuzlingen (Banner anklicken). Ich berate Sie gerne vor Ort.

3. April 2009

Berberaffen in der Roten Liste auf „stark gefährdet“ hochgestuft

03.04.09 - Berberaffen in der Roten Liste auf „stark gefährdet“ hoch gestuft! Affenberg Salem und Partnerparks mit wichtigem Reservebestand.

Die IUCN – Weltnaturschutzunion ist seit 1963 Herausgeber der Roten Liste gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Berberaffen waren bisher auf dieser Liste als „gefährdet“ eingestuft. Die Entwicklungen der letzten zwei Jahrzehnte sind jedoch noch alarmierender als bisher angenommen. Wissenschaftler stellten bei den Berberaffen in Algerien und Marokko in nur zwanzig Jahren einen Populationsrückgang von bis zu 50 Prozent fest. Ausschlaggebend für die Hochstufung der Berberaffen von „gefährdet“ auf „stark gefährdet“ war aber nicht allein der Bestandsrückgang, sondern auch die fortschreitende Zerstörung des Lebensraumes. Aktuell schätzt man nur noch etwa 6000 bis 10000 frei lebende Berberaffen.

„In unseren Parks halten wir deshalb einen äußerst wichtigen Reservebestand – allein am Affenberg Salem gibt es auf 20 ha rund 200 Berberaffen, die sich aufgrund der sehr naturnahen Haltung in ihrem Verhalten kaum von der Berberaffen in Marokko und Algerien unterscheiden und somit auch voll auswilderungsfähig sind“, betont der Biologe und Leiter des Salemer Parks Dr. Roland Hilgartner. Bereits 1986 wilderte der Affenberg Salem erstmals 175 Tiere im südlichen Teil des Mittleren Atlas erfolgreich aus. Von 1980 bis 1986 entließ man von den Parks in Frankreich und vom Bodensee insgesamt über 600 Tiere in die Freiheit. Weitere Auswilderungen waren von den Regierungen nicht erwünscht, so dass man in den hiesigen Parks mit tiergerechter Geburtenregelung eine Überpopulation vermeidet. Laut Hilgartner wäre aber jederzeit die Vorbereitung einer Affengruppe für die Auswilderung möglich, wenn dies gewünscht und von den dortigen Regierungen genehmigt würde.

In Sachen Berberaffenschutz ist der Affenberg Salem aber auch noch auf anderen Ebenen aktiv. So unterstützt der Park aktuell eine algerische Naturschutzorganisation, die in Dörfern, Schulen und Kindergarten versucht, Sympathie für die Berberaffen zu wecken und Aufklärungsarbeit zu leisten. „Auch das ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Auswilderung. Denn nur mit Unterstützung der einheimischen Bevölkerung kann das Überleben der Berberaffen langfristig gesichert werden“, so der Leiter des Affenbergs.

Der Affenberg Salem ist täglich von 9-18 Uhr und vom 25. Oktober bis 1. November jeweils von 9-17 Uhr (letzter Einlass jeweils ½ Stunde vor Schließung) geöffnet. Ab dem 1. Mai verbindet ein Erlebnisbus den Park im Stundentakt mit den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Schloss Salem und den dazu gehörenden Bahnhöfen. Motorisierte Gäste nutzen den großen, gebührenfreien Parkplatz. Weitere Informationen über www.affenberg-salem.de oder über Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49(0)7553/3-81, Fax 07553/64 54, info@affenberg-salem.de.


Die Salemer Berberaffen stellen zusammen mit den Partnerparks in Frankreich und England einen wichtigen Reservebestand einer laut Weltnaturschutzunion mittlerweile stark gefährdeten Art. (Foto: Affenberg).

Klapperstörche sorgen für neuen Nachwuchs

03.04.09 - Klapperstörche sorgen für neuen Nachwuchs – im eigenen Horst. Am Affenberg Salem beginnt der Frühling.

Die Störche sind so gut wie alle zurück – auch die berühmten Senderstörche Maxi und Uli. Maxi brütet bereits mit ihrem letztjährigen Partner im Horst an der Hauptstraße durch das benachbarte Tüfingen und besucht die Futterwiese im Park fast täglich. Uli, der ebenfalls einen kleinen Sender mit kurzer Antenne auf dem Rücken trägt, hat seinen Horst auf dem Gutshofdach direkt über der Schenke. Trotz Brutgeschäft begrüßen sich die Storchenpaare jeweils mit ausgiebigem Geklapper, sehr zur Freude der zahlreichen Besucher. Doch auch die Berberaffen wissen auf sich aufmerksam zu machen und nehmen von den Balken entlang des Rundweges gerne das begehrte Popcorn aus den Händen der Besucher. Die munteren Jungaffen nutzen die warme Frühlingssonne für lebhafte Spiele, was ihnen die kleinen Besucher später auf dem großen Abenteuerspielplatz gerne nachtun. Davor geht es aber noch zum großen Weiher mit seinen zahlreichen Bewohnern und dem Damwild, das bald sein Bambi-geflecktes Sommerfell bekommen wird.

„Wir hoffen auch dieses Jahr wieder auf zahlreichen Storchennachwuchs, um die hohen Ausfallquoten der Jungstörche auf ihrem Zug nach Afrika einigermaßen zu kompensieren“, so der Biologe und Parkleiter Dr. Roland Hilgartner. Über weitere Neuigkeiten und viel Interessantes zu ihren Schützlingen berichten die Betreuer im großen Affenfreigehege alle 40 – 60 Minuten, zur Fütterung an der Storchenwiese derzeit um 14 Uhr und während der Damwildfütterung um 16.15 Uhr. Bei all diesen Terminen bieten sich ideale Film- und Fotomöglichkeiten. Aktuelle Informationen und zahlreiche Bilder der Parkbewohner bietet neben Infobroschüren und der faszinierenden Park-DVD die neu gestaltete Homepage des Affenbergs. Sie informiert mit einem Routenplaner auch über die Anfahrt oder beispielsweise über die günstigen Familien- und Gruppenpreise.

Der Park ist täglich von 9-18 Uhr und vom 25. Oktober bis 1. November jeweils von 9-17 Uhr (letzter Einlass jeweils ½ Stunde vor Schließung) geöffnet. Ab dem 1. Mai verbindet ein Erlebnisbus den Park im Stundentakt mit den Pfahlbauten in Unteruhldingen, dem Schloss Salem und den dazu gehörenden Bahnhöfen. Motorisierte Gäste nutzen den großen, gebührenfreien Parkplatz. Weitere Informationen über www.affenberg-salem.de oder über Affenberg Salem, D-88682 Salem, Tel. +49(0)7553/3-81, Fax 07553/64 54, info@affenberg-salem.de.


Jetzt können die großen und kleinen Besucher die rund 40 Störche am Affenberg Salem aus nächster Nähe beobachten, ebenso wie die 200 Berberaffen, das schöne Damwild und die zahlreichen Bewohner des großen Weihers. (Foto: Affenberg)

1. April 2009

Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung in Radolfzell

01.04.09 - Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin für den Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung 2009. Juroren treffen Wahl unter Bildern und Skulpturen von 275 Künstlern.

Seit der ersten Ausschreibung im Jahr 1978 wurde der Bundes-Kunstpreises für Menschen mit Behinderung der kommunalen Carl-Müller-Mettnau-Stiftung in Radolfzell von vielen namhaften Persönlichkeiten unterstützt. Die Stadt am Bodensee freut sich aber ganz besonders, dass Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in diesem Jahr die Schirmherrschaft zur Auszeichnung von 20 behinderten Künstlern aus dem gesamten Bundesgebiet übernahm und damit ihre besondere Wertschätzung den behinderten Künstlern gegenüber zum Ausdruck brachte. „So manche Betreuungseinrichtung transportierte die Exponate selbst quer durch Deutschland und brachte einige der kreativen Behinderten gerade mit“, freute sich Kulturamtsleiterin Astrid Zurek, die mit ihrem Team diesen einzigartigen Kunstpreis betreut. Am 28. März trafen fünf Kunstexperten aus Deutschland und der Schweiz, die seit langem mit der Kunst von Behinderten bewandert sind, ihre Wahl unter 275 eingereichten Werken. Da es immer schwer ist, unter all den faszinierenden Exponaten die Preisträger zu ermitteln, gibt es jeweils einen Hauptpreis und 19 weitere, gleichwertige Preisträger.

An dem Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung können bundesweit alle körperlich, geistig und psychisch behinderten Künstler mit einem Schweregrad von mindestens 80 Prozen und einem Mindestalter von 16 Jahren mit jeweils einem Werk teilnehmen. Der Stiftungsname erinnert an die Verdienste des Radolfzeller Bürgers Carl Müller, Vater des Stifters Wilhelm Müllerzell. Wilhelm Müllerzell, selbst Künstler mit einer im Krieg erlittenen Behinderung, wollte mit dieser Stiftung andere behinderte Künstler ermutigen, sich mitzuteilen. Der Schwerpunkt der Ausschreibung liegt auf Kunst, wobei die ganz persönliche Kunstsprache des einzelnen ein ausschlaggebendes Kriterium für die Preisvergabe ist.

Die Jury war mit Professor Doktor Walter Schiementz, Rastatt, Bernhard Frei, Romanshorn, Peter Schaufelberger, St. Gallen, Rose-Marie Stuckert-Schnorrenberg, Moos-Weiler und dem Radolfzeller Kulturreferenten Karl Batz fachkundig besetzt. Bei der Bewertung gibt es keine Berücksichtigung der persönlichen Schicksale. „Unsere Einschätzung richtet sich in der Beurteilung nach Motiven, Form, Technik, künstlerischer Ausführung und auch der erzählenden Darstellung“, so Professor Schiementz. Die behinderten Künstler lassen sich in keine Trends oder Muster pressen, sondern drücken sich oft mit viel Spontaneität und Lebensfreude aus. Manchmal kann man auch ganz persönliche Erfahrungen erahnen. Neben den unterschiedlichen Bildern ist auch ein grafisches Werk unter den Preisträgern. „Uns geht es bei dieser Künstlergruppe nicht um Konkurrenz, daher gibt es neben dem Hauptpreis 19 Preisträger ohne Rangfolge“, betont Karl Batz.

Zur Ehrung am 8. Mai im Milchwerk Radolfzell, für die viele Behinderte von weither anreisen, schickt die Bundeskanzlerin ein persönliches Grußwort. Es ist jeder eingeladen: „Wir möchten ganz bewusst die Hemmschwelle zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten überschreiten und den Gästen mehr über die Lebenswege, aber auch die Fröhlichkeit und große Kreativität der behinderten Künstler vermitteln“, wünscht sich Astrid Zurek.

Die Preisträger erhalten jeweils eine Urkunde und einen Scheck. Das Geld hierfür stammt von Sponsoren, allen voran als Hauptsponsor die Thüga AG. Während der Ausstellung vom 8. Mai bis 14. Juni können alle 275 Exponate bewundert und größtenteils erworben werden. „Es lohnt sich zu kommen!“, so Karl Batz, der wie die anderen Juroren schon einen tiefen Eindruck mitnahm.




Aus insgesamt 275 Werken behinderter Künstler aus der ganzen Bundesrepublik trafen fünf fachkundige Juroren ihre Wahl für den 17. Radolfzeller Bundes-Kunstpreis für Menschen mit Behinderung (von links: Karl Batz, Bernhard Frei, Romanshorn, Rosemarie Stuckert-Schnorrenberg, Moos, Peter Schaufelberger, St. Gallen, Prof. Dr. Walter Schiementz, Rastatt). Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin dieser besonderen Preisverleihung.Foto: Gaby Hotz

Die Eröffnung und Preisverleihung findet am 8. Mai 2009 um 15 Uhr im Tagungs-, Kultur- und Messezentrum Milchwerk, Werner-Messmer-Str. 14, Radolfzell, statt. Die Ausstellung ist vom 8. Mai bis einschließlich 14. Juni 2009 in der Halle direkt neben dem Kletterwerk beim Milchwerk Radolfzell und in der Villa Bosch, Scheffelstraße 8 zu sehen. Öffnungszeiten jeweils von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr. Die meisten Exponate sind zum Verkauf.angeboten – es gibt einen Ausstellungskatalog