3. Dezember 2009

Thurgauer Energieinitiativen

03.12.09 - Thurgauer Energieinitiative - effizient und erneuerbar – natürlich Thurgau

Noch fehlen Unterschriften, bis diese beiden Thurgauer Initiativen im März 2010 eingereicht werden können. Auf www.energieinitiativen-tg.ch können Sie die beiden Unterschriftenbögen herunterladen und ausdrucken. Link auch auf der ersten Seite rechts.

Man kann es drehen oder wenden wie man will, die Zukunft gehört einzig den erneuerbaren Energiesystemen. Nüchtern betrachtet ist diese Ausgangslage eigentlich nur positiv. Diese Herausforderung zu meistern, hält die Menschheit auf Trab, sie fordert die Hirnzellen unserer Ingenieure und Wissenschaftler und sichert unseren Leuten Arbeit und Einkommen.

Der Kanton Thurgau hat ein sehr fortschrittliches Förderprogramm. Es steht auf den zwei Grundpfeilern Erhöhung der Energieeffizienz und vermehrter Einsatz von erneuerbaren Energien. Diese beiden Pfeiler gehören zusammen, ohne Wenn und Aber. Das Thurgauer Förderprogramm ist gut aufgestellt. Genau weil dies so ist, können wir auf diesem Fundament weiterbauen.

1. Investitionssicherheit
Die Grundsätze der Thurgauer Energiepolitik sind von zentraler Bedeutung und sollen in der Verfassung verankert werden. Dies mit einer schlanken Ergänzung von Artikel 82 der Kantonsverfassung, indem wir einen 3. Absatz hinzufügen.

2. Gezielter Ausbau des erfolgreichen Förderprogrammes
Das Thurgauer Fördermodell ist ein Erfolgsmodell. Unsere Gesetzesinitiative baut auf den bestehenden Stärken des Energienutzungsgesetzes auf. In einer ausformulierten Fassung bringt die Initiative dort Verbesserungen, wo wir diese für das Erreichen der übergeordneten Ziele für notwendig erachten.

In § 6 über die Finanzhilfen wird ergänzt, dass insbesondere auch die Stromerzeugung von erneuerbaren Energien gefördert werden kann. Explizit erwähnt werden Sonnenenergie, Biomasse (v. a. Biogas und Holz), Geothermie und natur- und landschaftsverträgliche Wasserkraft.

In § 6a über den Energiefonds werden zwei Änderungen eingefügt: Neu erfolgt die Auffüllung des Fonds in erster Linie durch die Erträge von Beteiligungen an Energiegesellschaften und erst in zweiter Linie wie bisher mit allgemeinen Staatsmitteln. Der Fondsbestand soll neu 20-30 Millionen betragen.

Unterschreiben Sie also bei nächster Gelegenheit die beiden Thurgauer Initiativen. Danke Ihr Initiativkomitee und PVT-Schweiz Photovoltaik Technik GmbH, Hornbachstrasse 6, 8594 Güttingen (Unterschriftenbogen auch hier erhältlich).

Stadthalle Singen: "Mother Africa"

03.12.09 - Mit neuen Attraktionen setzt „Mother Africa“, der „Circus der Sinne", seine Erfolgsgeschichte fort. Das große Ensemble entführt das Publikum am Dienstag, 19. Januar, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen erneut in eine schillernde Welt voller Staunen, sinnlicher Vergnügen, Emotionen, Überraschungen und unbändiger Lebensfreude. Klassische Circuselemente wie Jonglage, Kontorsion und ein waghalsiger Seilakt gehören ebenso zum zweistündigen Programm wie afrikanische Live-Musik, traditioneller Tanz und farbenfrohe Kostüme.

„Mother Africa“ ist nicht nur Circus, wenn auch die großartigen artistischen Leistungen und Darbietungen im Zentrum stehen. Die Artisten bieten vor allem unvergessliche Unterhaltung und bringen dem Zuschauer das Lebensgefühl und die Kultur des schwarzen Kontinents näher.
Nach drei jährlich aufeinander folgenden Tourneen geht die Erfolgsgeschichte von „Mother Africa“ auch in diesem Winter weiter. Von Mitte Dezember 2009 bis Februar 2010 kommt der „Circus der Sinne“ mit einer bundesweit rund 30 Termine umfassenden Tour zurück nach Deutschland.

Das Publikum wird mit dem neuen Programm in eine schillernde Welt entführt und bekommt erstklassige, kurzweilige Unterhaltung geboten. Rund 40 Künstler, die aus verschiedenen Ländern Afrikas kommen – darunter Tansania, Äthiopien, Kenia, der Sudan, Ägypten sowie Südafrika – präsentieren diese mitreißende Circusshow.

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen,
Tourist Information,
Marktpassage,
August-Ruf-Straße 13,
oder Stadthalle,
Hohgarten 4,
78224 Singen,
Telefon +49 (0)7731/85-262 oder - 504
E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

2. Dezember 2009

Wolfsberg: Programm 2010 Online

02.12.09 - Das neue Jahresprogramm "Wolfsberg Veranstaltungen 2010" steht und ist ab sofort links unter "Partner-News" abrufbar. Reservationen können Sie ab sofort direkt über unsere Homepage oder telefonisch, 0041 (0)71 663 51 51, vornehmen.

26. November 2009

Für Solarstrom gibt es mehr Geld

26.11.09 - Der Nationalrat will Naturstrom stärker fördern. Ein Kompromiss sieht vor: Die Summe der Vergütungen wird um 50% erhöht. Auch für Solarstrom gibt es mehr Geld!

Dabei haben es die Räte in Bern verpasst, den "Deckel" ganz frei zu geben, damit wie in Deutschland und z.T. in Österreich ungehindert jedermann zum KEV kommt. Deutschland vergütet zurzeit ca. 3,5 Mia Euro an Fördergelder, nimmt aber von deren Industrie Erträge von 4,5 Mia Euro ein.

Würde das gleiche in der Schweiz starten, gäbe das einen riesigen Schub in Gewerbe und Industrie. Ein AKW wäre kein Thema mehr - aber gerade dass will die Lobby verhindern! Denn neue AKW's bringen der Stromwirtschaft grosse Erträge - Photovoltaik leider nicht!

Umso wichtiger ist es, die laufenden Thurgauer Energieinitiativen zu unterschreiben. Auf der ersten Seite rechts können Sie die Unterschriftenogen downloaden und ausdrucken. Diese sind so absolut gültig.

Güttingen: Mitteilungen des Gemeinderates

26.11.09 - Kompostlagerplatz / Änderung Öffnungszeiten Winterrhythmus.
Am 28. November 2009 von 11.00 - 12.00 Uhr ist die Grünabfalldeponie letztmals in diesem Jahr am Samstag geöffnet. Ab dem 30. November 2009 ist der Lagerplatz jeweils montags von 16.30 - 18.00 Uhr geöffnet. Die Sommeröffnungszeiten gelten wieder ab Mittwoch, 7. April 2010. Wir danken Ihnen für die Kenntnisnahme.

Ankündigung Altkleidersammlung vom 1. Dezember 2009.
Am Dienstag, 1. Dezember 2009 wird von der Stiftung Terre des hommes in Zusammenarbeit mit der Firma Contex eine Altkleidersammlung zu Gunsten von Kindern in Not durchgeführt. Zwei Wochen vor der Sammlung werden in der Gemeinde die Sammelsäcke verteilt. Jeweils ein weiss-schwarzer für Kleider und Haushalttextilien sowie ein gelb-roter für Schuhe. Bitte die Säcke am Sammeltag, möglichst vor 8.30 Uhr, gut sichtbar an die Strasse stellen. Der Gemeinderat dankt für die tatkräftige Mithilfe.

Budgetversammlung 2010 / Dienstag, 26. Januar 2010.
Die Budgetversammlung der Schulgemeinde und der Politischen Gemeinde Güttingen findet am Dienstag, 26. Januar 2010, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Rotewis statt. Die Traktandenliste samt Botschaft wird spätestens Mitte Januar 2010 zugestellt.

Bildungsprojekt "tierleben" - Themenreihe: Gut zu wissen!

26.11.09 - Bildungsprojekt „tierleben“.
Mit der Einrichtung der Projektstelle für die Mensch-Tier-Beziehung „tierleben“ in der inatura Dornbirn, kommt das Land Vorarlberg dem Bildungsauftrag, wie er im § 2 des Bundestierschutzgesetzes definiert ist, in vorbildlicher Weise nach. Wesentliche Zielsetzung ist dabei, das Verständnis der Öffentlichkeit- und insbesondere der Jugend für den Tierschutz zu stärken. Objektive und solide Sachinformation über artgerechte Tierhaltung und die Bedürfnisse von Tieren stehen dabei im Vordergrund.

Themenreihe: Gut zu wissen!
Am 02.12.2009 startet die von „tierleben“ entwickelte Themenreihe „Gut zu wissen“. Inhaltlich befasst sich die Themenreihe u. a. mit ethischen Betrachtungen der Mensch-Tier-Beziehung, der Problematik der Reptilienhaltung, mit psychologischen Hintergründen der Tierquälerei, tierischer Intelligenz, mit Qualzucht bis hin zu Fragen des Fleischkonsums im Zusammenhang mit dem Klimawandel.
Es konnten hervorragende Experten für die einzelnen Themen gewonnen werden.
Die Veranstaltungen finden jeweils am Mittwoch oder Donnerstagabend in der „inatura“ in Dornbirn statt.

Vortrag „Ethische Betrachtungen der Mensch- Tier- Beziehung“
Menschen stehen zu Tieren in vielfältiger Weise in Beziehung. Vom ethischen Standpunkt nutzen und behandeln wir Tiere sehr unterschiedlich, fast zwiespältig. Wie passt das zusammen? Warum sorgen wir uns mehr um Heimtiere, als um unsere Nutztiere? Grenzfragen zwischen Natur und Geisteswissenschaften beantwortet Mag. Herwig Grimm, Landwirt und Philosoph vom Institut für Theologie, Technik und Naturwissenschaften in München.

Mittwoch 2.12.2009 - 20 Uhr
Ort: inatura – Erlebnis Naturschau Dornbirn
Vortrag: Mag. Herwig Grimm, Landwirt und Philosoph vom Institut für Theologie, Technik und Naturwissenschaften in München

Nähere Informationen unter Tel. 0043 (0)650-4771090, Ulrike Nuck.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm der Themenreihe ist auch auf der Homepage von „tierleben“ unter www.tierleben.or.at zu finden.

16. November 2009

Feldkircher Blosengelmarkt am 20. und 21. November

16.11.09 - Am Wochenende ist es soweit: Feldkirch startet in den Advent. Mit dem Blosengelmarkt wird der Startschuss für über 100 vorweihnachtliche Veranstaltungen in der Montfortstadt gegeben.

Beliebter Treffpunkt seit über 30 Jahren
Mit Glühmost, Glühwein, Apfelküchle und anderen typischen Vorarlberger Spezialitäten ist der Markt seit über 30 Jahren zu einem kulinarischen Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Über 20.000 Besucher kommen an den zwei Tagen in die Feldkircher Innenstadt.

Karitative Einrichtungen
Eine weitere Besonderheit des Blosengelmarktes, der in den 30 Jahren seines Bestehens zu einer Traditionsveranstaltung geworden ist, sind die vielen karitativen Organisationen, die mit dem Erlös aus dem Blosengelmarkt ganz im Sinne des Advents wichtige soziale Einrichtungen unterstützen können.

Liebevolle Geschenksartikel
Am Freitag und Samstag jeweils von 10.00 bis 19.00 Uhr wird an den Ständen in der Schmiedgasse und in der Marktgasse viel Vorweihnachtliches angeboten. Liebevoll und teils noch handgefertigte Geschenksartikel wie Kerzen, Christbaumschmuck oder Krippen werden ergänzt durch Textilien, Schmuck oder Kunstgegenstände.

Feldkircher Blosengelmarkt setzt auf Jugendschutz
Die Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH als Veranstalter von großen Events in der Montfortstadt hat - wie viele andere Feldkircher Vereine - das Gentlemen Agreement „Vereine setzen Zeichen“ unterzeichnet. Nach dem erfolgreichen Start beim Feldkircher Weinfest wird diese Vereinbarung nun auch beim Blosengelmarkt umgesetzt. Die Stadt Feldkirch möchte aufzeigen, dass es auch bei Großveranstaltungen, wie einem Feldkircher Blosengelmarkt möglich ist, Jugendschutzmaßnahmen umzusetzen.

Beim Feldkircher Blosengelmarkt erhalten Jugendliche nach Vorlage eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises ein Kontrollbändchen, das sie zum Konsum von alkoholischen Getränken berechtigt. Der Stand der Stadtmarketing und Tourismus Feldkirch GmbH befindet sich in der Mitte der Marktgasse beim Christbaum.

Feldkircher Blosengelmarkt
20. und 21. November 2009
10 bis 19 Uhr in der Feldkircher Schmiedgasse und Marktgasse

Rahmenprogramm
Karussell in der Marktgasse und vor dem RathausKinder-Zügle in der Marktgasse

15. November 2009

"Geliebte Spielzeuge"

15.11.09 - Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge“ - kunterbunt und geschichtenreich. Bevölkerung macht durch ihre Leihgaben die Freude am Spielen zum Thema.

Die Sonderausstellung im Stadtmuseum Radolfzell vom 28. November 2009 bis zum 11. April 2010 zeigt dank vieler Leihgeber aus der Bevölkerung ein buntes Repertoire an geliebten Spielsachen aus 100 Jahren und erzählt zauberhafte erlebte Geschichten.

Natürlich ist man auch neugierig, was beispielsweise Radolfzells Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt aus seiner Kinderzeit aufbewahrt hat, ob Bestsellerautorin Gaby Hauptmann ein typisches Mädchenspielzeug oder etwas ganz anderes vorbeibrachte, mit welchem Holzmodell von Wilderich Graf von und zu Bodman auch seine Enkel noch spielen und ob sich bei Kreishandwerksmeister Rainer Kenzler seine Neigung zum Werkeln schon in der Kinderzeit zeigte. Diese und die vielfältigen weiteren Exponate der Ausstellung garantieren aber vor allem eines: Man wird unweigerlich an eigene Spielerlebnisse erinnert, findet sich in manchen Spielsachen oder Geschichten selbst wieder und gerät ins Schwärmen und Erzählen. Denn alles zeugt von gelebter Spielfreude, eben „Geliebten Spielzeugen aus 100 Jahren“!

„Wir haben eine große Bandbreite, die zum Beispiel von frühen Schildkrötpuppen bis zu Barbie-Modellen oder von alten Blechtraktoren bis zu heutigen Matchboxmodellen reichen“, freut sich Museumsleiter Achim Fenner. Hier findet sich jede Generation wieder. Zusätzliche Kinderfotos und Geschichten der Leihgeber zu Erlebnissen mit ihren Spielsachen laden dazu ein, sich selbst zu erinnern. Und so kommen nicht nur bei Familien, sondern auch unter den Besuchern Gespräche über die Faszination des Spielens in Gange, die durch spezielle Angebote im Rahmenprogramm noch unterstützt werden. „Natürlich greifen wir das Thema Spielen mit facettenreichen Programmpunkten für unsere kleinen und großen Gäste auf und basteln unter anderem mit Kindern eigene Spiele oder spielen Kasperletheater nach selbst entwickelten Geschichten“, verrät Museumspädagoge Rüdiger Specht. Zudem ist die größte Puppenklinik Europas vom 4. bis 6. Dezember und im März 2010 im Haus. Am 6. Januar steigen beim begehrten Dampfmaschinentag etliche Rauchwolken im Museum auf.

An vier Terminen von Januar bis März sind Alt und Jung zum Erzählen und gemeinsamen Spielen eingeladen. Die beliebten Kurzführungen stellen jeweils donnerstags von 18.45 – 19 Uhr ausgewählte Spielzeuge und ihre Geschichten vor. Auch Führungen in französischer Sprache werden angeboten. Zudem können Einheimische und Besucher der Stadt bald einige der schönen Spielsachen auch in den Fenstern des großen Volksbank-Adventskalenders beim Marktplatz entdecken.

Weitere Informationen zur Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren“, dem Rahmenprogramm, Gruppenpreisen etc. auch unter www.stadtmuseum-radolfzell.de oder Tel. +49 (0)7732/81-530.

Die Öffnungszeiten:
Di-So 10-12.30 Uhr und 14-17.30 Uhr, Do bis 20 Uhr. Flyer >


Ganz stolz war der junge Besitzer auf dieses schöne Automodell, von dessen geöffneter Motorhaube sogar richtiger Qualm aufstieg. Kein Wunder, dass es gepflegt wurde. Noch vieles mehr zum Staunen und Erinnern gibt es in der neuen Sonderausstellung des Stadtmuseums Radolfzell ab dem 28. November 2009.

12. November 2009

Neue Krippenleiterin im Chinderhuus Steckborn

12.11.09 - Stellvertreterin übernimmt Leitung nach Neuorientierung der bisherigen Verantwortlichen.

STECKBORN (rom) Die gelernte Erzieherin Beatrice Schneider wird neue Leiterin im Chinderhuus Steckborn. Ihre Vorgängerin ist Mutter geworden und hat sich neu orientiert.

Die 25-jährige Beatrice Schneider wirkt bereits seit 2005 als stellvertretende Krippenleiterin im Chinderhuus an der Grabenstrasse und kennt die betrieblichen Verhältnisse bestens. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und bin mir der Verantwortung bewusst“, sagt sie.

Sie übernimmt von der bisherigen Leiterin Nadine Enriquez-Gutwein einen gut geführten, modern organisierten und strukturierten Betrieb, der in der Region Untersee und Rhein eine führende Rolle in der professionellen familienergänzenden Kinderbetreuung einnimmt.

„Nadine Enriquez-Gutwein hat sich in den letzten vier Jahren als Krippenleiterin mit Herzblut engagiert. Wir lassen sie nicht gerne ziehen“, sagt Jörg Ferkel, Präsident des Vereins Chinderhuus. Zum Ablauf des Mutterschaftsurlaubes im Januar 2010 hat sie sich auf eigenen Wunsch neu orientiert und wird in einer anderen Krippe in Teilzeit arbeiten.

Als neue Stellvertreterin zur Seite steht Beatrice Schneider die Gruppenleiterin Tatjana Hafner, auch sie eine bewährte Erzieherin, die bereits seit 2007 im Team ist. „Diese beiden Fachfrauen bieten Gewähr für die notwendige Kontinuität“, betont Jörg Ferkel.

Zusammen mit Mitarbeiterinnen führen sie den anerkannten Lehrbetrieb Chinderhuus Steckborn mit 16 Betreuungsplätzen. Verteilt über die Woche sind rund 40 Kinder im Alter von 12 Wochen bis 9 Jahren zu Gast. 2009 feierte das Chinderhuus mit einem prominenten Festakt das 20-jährige Jubiläum. Es ist damit eine der ältesten Kinderkrippen im Thurgau.


Ziehen am selben Strick: Leiterin Beatrice Schneider (rechts) und Stellvertreterin Tatjana Hafner. (Bild: Rolf Müller)

11. November 2009

BREGENZER WEIHNACHTSZAUBER

11.11.09 - Vom 20-11-2009 bis 24-12-2009, Bregenzer Innenstadt Montag-Freitag 11-21 Uhr, Samstag und Sonntag 10-21 Uhr.

Nur noch rund 6 Wochen:
Die Bregenzer Fußgängerzone in der Innenstadt verwandelt sich vom 20. November bis 24. Dezember in einen idyllischen Marktplatz, auf dem über 40 Unternehmen aus Österreich und den Nachbarländern ihre Produkte präsentieren.

NEU:
Neben dem Weihnachtsbaum am Leutbühel wird es einen zweiten in der Bahnhofstraße/ Ecke Kaiserstraße geben. Zudem wurde das Standkonzept weiterentwickelt und optimiert - lassen Sie sich überraschen!

EINZIGARTIG im Ländle:
Auch der riesige Coca-Cola-Truck (bekannt aus TV-Filmen) hat sich angekündigt (übrigens ist der Stop am 28.11. ab 17 Uhr am Seestadtparkplatz der einzige in ganz Vorarlberg). Bei der diesjährigen Coca-Cola Weihnachtstruck-Tour spielt das Mitmachen eine besondere Rolle. Neben einem Erinnerungsfoto mit dem Weihnachtsmann dürfen die Besucher auch einen Blick in das Wohnzimmer des Weihnachtsmanns werfen, in der Bastelwerkstatt können Kerzen verziert und natürlich auch mit nach Hause genommen werden. Auf die Kleinen warten neben einer Spielecke auch überraschende Weihnachtsgeschichten.... Und per Gratis-Postkarte können Grüße vom Besuch des Coca-Cola Weihnachtstrucks an Familie und Freunde geschickt werden. Das Detailprogramm finden Sie unter http://www.bregenz.ws/.

Das Bregenzer Weihnachtsprogramm im Überblick: Ein umfangreiches Kinderprogramm - von Chören, Kasperletheater bis Zauberer oder Märchenerzähler - erwartet Groß & Klein auf der Bühne am Sparkassenplatz.

LANGE NACHT DER MUSIK!

11.11.09 - Am Donnerstag, 12-11-2009, Bregenzer Lokale Live-Musik nonstop bei Bregenzer „Lange Nacht der Musik“: 18 Lokale, 18 Bands – und das gratis!

Geballte Live-Musik erwartet Besucher und Fans der „Langen Nacht der Musik“ am 12. November in Bregenz: 18 Bands spielen ihre Live-Musik gratis in ebenso vielen Lokalen. Dann wird bis in die Morgenstunden getanzt, genossen und geflirtet. Der kostenlose Shuttlebus verbindet die Innenstadt wieder mit den Stadtteilen im Stundentakt. Einzigartig: In dieser Nacht spielt eine Live-Band während der Fahrt. Das Motto: Einsteigen, mitsingen, aussteigen - weiterfeiern!

Sounds so abwechslungsreich wie die Lokale Komprimierten Musikgenuss unterschiedlichster Stilrichtungen – von Blues, Groove, Folk, Jazz über Latin, Soul, Swing bis zu Rock & Pop begeistern die Nachtschwärmer auch bei der letzten „Langen Nacht der Musik“ in diesem Jahr.

Erstmals mit dabei: das Restaurant City fun food, in dem Charly Moos & Ossy Weber bluesen, die Cleopatra Bar mit Salsa-Rhythmen von DJ Chaka Chaka und die Genussbar am Kornmarkt.
HINWEIS: Leider musste die „Sonnenkönigin“ kurzfristig ihre Teilnahme wegen der Umbauarbeiten im Hafen absagen.

Abwechslungsreich
Für jede Altersgruppe und jeden Geschmack gibt es die passende Musik bis tief in die Nacht. Einfach Termin vormerken, kommen und feiern – mit Arbeitskollegen, Freunden und Bekannten!

Gratis & live
Für die mittlerweile legendäre Stimmung sorgen unter anderem die All Right Guys, Bartlis (Harry Scheffknecht, Herbert Mayer, Kurt Nachbaur), Benni Bilgeri & Friends, Come Together, Gerry’s Blues Cats, Harry Bischofberger Trio, ELEMENT-M, Meuses Session Band, Rauschfrei, Tschako feat. Herwig Hammerl, T42, Jeff Wohlgenannt & Friends und Unfamous. Die „Lange Nacht der Musik“ findet drei Mal pro Jahr statt und unterscheidet sich durch die große Anzahl unterschiedlichster Live-Bands und dem kostenlosen Zugang von anderen Veranstaltungen.

Unterstützt wird die Veranstaltung von Mohrenbräu, Casino Bregenz und Sparkasse Bregenz. Veranstalter sind die Bregenzer Gastronomen und das Stadtmarketing Bregenz.

Die nächsten Termine für die „Lange Nacht der Musik“ sind am 18. März 2010 geplant, sowie am 2. Juni 2010 als Auftakt zum New Orleans Festival. Das ganze Programm finden Sie auf www.bregenz.ws.

8. November 2009

Güttingen: Mitteilungen des Gemeinderates

08.11.09 - Als neuer Auszubildender ab Sommer 2010 hat die Gemeinde Güttingen Jonas Hallauer, Altnau, gewählt. Jonas Hallauer wird am 16. August 2010 seine Ausbildung als Kaufmann bei der Gemeindeverwaltung Güttingen antreten. Zur Zeit besucht er das zehnte Schuljahr an der SBW in Romanshorn.

Der Gemeinderat und das Personal der Gemeindeverwaltung Güttingen gratulieren Jonas Hallauer zu seiner Wahl und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.


Gratulation
Denise Bernhardsgrütter, Leiterin Finanzen der Gemeinde Güttingen, hat die Weiterbildung Sachbearbeiterin Rechnungswesen mit der ausgezeichneten Note 5,5 abgeschlossen. Der Gemeinderat und das Personal der Gemeindeverwaltung Güttingen gratulieren Denise Bernhardsgrütter zu dieser hervorragenden.

6. November 2009

Es ist jetzt schon fast zu spät...

06.11.09 - «Es ist jetzt schon fast zu spät, um eine kritische Erwärmung zu verhindern»

Einen Monat vor der Uno-Klimakonferenz in Kopenhagen spricht Deutschlands Top-Klimaforscher Stefan Rahmstorf über seinen Kampf gegen Klimaskeptiker, gerechte Klimapolitik und die Zeit, die uns noch bleibt.

Wenn er spricht, dann klar und sachlich. Emotionen scheinen nicht zum deutschen Klimaforscher Stefan Rahmstorf zu gehören. Dabei gilt der Wissenschaftler mit Weltruf am Potsdam- Institut für die Erforschung der Klimafolgen als unerbittlicher Kämpfer für die Klimawahrheit. Rahmstorf wird dann mit spitzer Feder aktiv, wenn über den Klimawandel geschrieben wird und dabei «die Fakten nicht stimmen».

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4. November 2009

Klassikwelt Bodensee

04.11.09 - Oldtimer und E-Cars: Die KLASSIKWELT BODENSEE und die Expo für nachhaltige Mobilität „the electric avenue“ finden vom 3. bis 6. Juni 2010 parallel in Friedrichshafen statt - Tradition trifft Zukunft: Oldtimer und E-Autos treten im Duo auf.

Friedrichshafen - Tradition trifft Zukunft - eine Messe macht mobil: Oldtimer und E-Mobile aller Art geben gemeinsam Gas. Die KLASSIKWELT BODENSEE und die Expo „the electric avenue“ haben vom 3. bis 6. Juni 2010 erneut einen gemeinsamen Auftritt am Bodensee: Fahrende, schwimmende und fliegende Raritäten stehen genauso im Rampenlicht wie Fahrzeuge mit alternativen Antrieben: „Das Messekonzept, das stark emotional geprägt ist und das Angebot von historischen und modernen Fahrzeugen sind einzigartig in der internationalen Messeszene und treffen den Zeitgeist“, ist Messe-Projektleiter Berthold Porath überzeugt. „In der Automobilbranche verzeichnen wir eine ausgesprochen starke Resonanz.“ Am Bodensee, dort wo die Mobilität zu Wasser, zu Lande und in der Luft ihre Wurzeln hat, laufen die Vorbereitungen für den mobilen Event auf Hochtouren.

„In zahlreichen Gesprächen an unserem Stand auf der IAA in Frankfurt hat sich herausgestellt, dass wir durch die zwei parallel stattfindenden Automobil-Messen für die Industrie und den Zulieferbereich eine ideale Plattform bieten“, erklärt Berthold Porath. „Zum einen ist die Tradition in einem emotionalen und dynamischen Umfeld zu sehen. Zum anderen werfen wir mit der Elektro-Expo einen Blick in die Mobilität der Zukunft.“ Der Standort Bodensee bietet eine authentische Plattform, nachdem immer wieder vom „Silicon Valley“ der Mobilität gesprochen wird und High-Tech-Firmen wie ZF, Tognum und EADS heute noch am Bodensee produzieren.

KLASSIKWELT BODENSEE
„Die KLASSIKWELT BODENSEE mit ihrem vielfältigen Angebot an Oldtimern und Youngtimern ist keine statische Retro-Show, sondern ein dynamisches Event“, erklärt Projektleiter Berthold Porath. Eine Flugschau mit historischen Maschinen, alte Rennautos und betagte Shuttlebusse sowie Dampfboote auf dem Bodensee zeigen Oldtimer in allen Dimensionen. Über 300 Aussteller waren in der zweiten Auflage des Messe-Events am Bodensee vertreten. Die zahlreichen Sonderschauen entführen die Besucher in nostalgische Zeiten, so etwa der „Salon de Luxe“, mit Vorkriegsfahrzeugen der „Belle Epoque“, klassische Segelschiffe aus Holz und alte Motorboote aus den 30er Jahren. Die „motorisierten Zugpferde“ von Allgaier Porsche Diesel und Lanz-Bulldog ergänzen das Gesamtbild. Ein Paradies für Tüfftler und Schrauber bietet der Oldtimer-Teilemarkt.

Alles ist in Bewegung
Die meisten Exponate zu Lande, zu Wasser und in der Luft sind nicht nur in den Hallen ausgestellt, sondern auf diversen Parcours, auf dem Wasser oder in der Luft in Aktion zu bewundern. Auf dem DEKRA-Rundkurs im Freigelände hinter den Messehallen drehen historische Rennfahrzeuge und Motorräder ihre Runden.

Die Air-Show mit den legendären „Flying Bulls“ findet täglich von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr auf dem angrenzenden Flughafengelände statt. Für ein weiteres Luft-Highlight sorgen die bekannten Passagiermaschinen Super Constellation aus der Schweiz und die DC6. Die JU 52 und ein Sikorsky Hubschrauber sind ebenfalls im Einsatz und bieten Rundflüge an.

Klassiker-Parade
Riesigen Zuspruch aus der Oldtimerszene erhält auch die Klassiker-Parade am See, die am Samstagabend wieder von 18.30 bis 20.00 Uhr veranstaltet wird. Bereits im vergangenen Jahr waren nahezu 30.000 Besucher an der Strecke. Es hat sich herumgesprochen, dass die Fahrt durch die Stadt und am Bodenseeufer entlang ein besonderes Erlebnis ist und auch hart gesottenen Rennfahrern ein „Gänsehaut-Feeling“ beschert.


Rock’n Roll Party
Neu ist in diesem Jahr, dass Süddeutschlands heißeste Rock’n Roll-Party „Let the good times roll“ mit den Bands THE CASH und den MONROES am Samstagabend im Anschluss an die Klassiker-Parade in der Halle 2 steigt und nicht wie in den letzten zwei Jahren zum Auftakt am Donnerstag. Auch dies ist ein Wunsch aus der Rennfahrer-Szene, die im Anschluss an die Parade noch ein wenig feiern möchten. Ein Highlight der Messe bietet die DEUVET-Akademie im neuen Konferenzzentrum Ost. Der DEUVET ist einer der größten Oldtimerverbände in Deutschland und mehrere geladene Referenten versprechen spannende Vorträge rund um das Thema Oldtimer.

Elektro-Event in der Rothaus Halle A1
Die Ausstellung „the electric avenue“ wird 2010 in der Rothaus Halle stattfinden. Baden-Württembergs größter Energielieferant, die EnBW, lädt im EnBW-E-Car-Testcenter zu Probefahrten auf dem Messe-Rundkurs ein, der bereits bei der letzten Messe das herausragende Ereignis war. Außerdem gibt es einen großen Testparcours für E-Bikes und E-Roller. Im Konferenzzentrum West findet ein Symposium zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ statt.

Historische E-Cars
Die Verbindung zwischen der KLASSIKWELT BODENSEE und dem Elektro-Event soll im Foyer West dargestellt werden. Eine Sonderschau mit historischen Elektro-Fahrzeugen dürfte ein spannendes Thema sein. Bereits im Jahr 1896 ist das erste Elektro-Auto gefahren. Die Entwicklung dieser Autos war zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon relativ weit fortgeschritten, wurde aber durch die zwei Weltkriege gebremst.

Infos:
Weitere Informationen im Internet unter www.klassikwelt-bodensee.de und www.tea-expo.de.

1. November 2009

Die bunten Stammgäste sind wieder da

01.11.09 - Hallo, Ihr Daheimgebliebenen. Hier ist es wunderbar. Das Wasser ist sauber, der Tisch ist reich gedeckt, die Armleuchteralgen schmecken köstlich und die Menschen sind alle sehr nett. Grüße vom Bodensee, Eure Kolbenente“.

Könnte das schmucke Federtier schreiben, könnte die Ansichtskarte tatsächlich so lauten. Denn es gibt gute Nachrichten vom See: Sein Wasser ist sauber, viele Tiere und Pflanzen profitieren davon, berichtet der Südkurier Konstanz.


Die schmucke Kolbenente ist mal wieder Gast am Bodensee. Tausende
Wasservögel überwintern in der Region - ein besonderes Schauspiel.
Bild: Archiv Südkurier.

Fischer klagen über zurückgehende Fangerträge. Denn manche Fische haben im überdüngten Wasser gelebt wie im Paradies. Der Barsch etwa, auch Kretzer genannt, wird immer seltener aus dem Wasser gezogen. Harald Jacoby, Vogelexperte vom Naturschutzbund (Nabu), hat dagegen das große Ganze im Blick: „Die Stabilität der Natur geht vor. Ein Gewässer, das so belastet war wie der Bodensee, muss saniert werden.“ Es ist gelungen, wie der Ansichtskarte unserer Kolbenente zu entnehmen ist. Mittlerweile machen bis zu 15 000 dieser Art mit dem auffallenden braunen Kopf und dem roten Schnabel „Winterurlaub“ am Bodensee. Früher waren es vielleicht 3000 bis 4000 Paare, berichtet Harald Jacoby. „Das hängt mit der Wasserqualität des Bodensees zusammen.“ Die Kolbenente, die sich vegetarisch ernährt, findet schlichtweg wieder Nahrung: die seltene Armleuchteralge. Mittlerweile sind es ganze Wiesen am Seegrund – ein reich gedeckter Tisch eben.

Den Fleischfressern geht es nicht schlechter. Im Konstanzer Trichter etwa halten sich zurzeit schon Tausende Tafel- und Reiherenten auf, die ins Wasser tauchen, um Muscheln vom Grund zu holen. Vögel, die gründeln, sind dagegen überwiegend im Ermatinger Becken auf dem Seerhein zu finden: Schnatter- und Krickenten.

„Wir haben eine treue Kundschaft, die jedes Jahr kommt“, erzählt der Vogelfachmann. Woher die einzelnen Enten genau stammen, kann er nicht sagen, doch das Einzugsgebiet erstreckt sich von Skandinavien über das Baltikum bis nach Sibirien und auf nordöstliche Länder, wie Polen oder Tschechien. Die ersten reisen schon im Spätsommer an, die typischen Wintergäste wie Singschwäne oder Prachttaucher kommen erst Mitte Oktober. „Es ist ein sehr komplexes Verhalten, das vom inneren Kalender der Vögel beeinflusst ist, dem aktuellen Wettergeschehen und drittens, was es an guten Rast- und Überwinterungsgebieten gibt.“

Die Faszination des Vogelzugs ist ungebrochen. Die Kolbenente ist dabei ein Spezialfall, wie Jacoby berichtet: „Mit ihr bekommen wir Gäste aus Spanien und Südfrankreich.“ Wenn die Gewässer im Sommer dort austrocknen, machen sich die Vögel auf den weiten Flug nach Norden.

Kolbenenten sind in Deutschland eine Rarität, doch am Bodensee sind sie das ganze Jahr über zu beobachten. Zwischen 200 und 300 Paare leben hier fest, doch nur ein kleiner Teil brüte erfolgreich. Denn die Natur hat auch andere Seiten: „Dieses Jahr war es eher mau, weil viele Gelege überschwemmt wurden.“ Insgesamt habe die Art hohe Ansprüche an ihren Lebensraum. Zudem sei der Platz am stark touristisch genutzten Bodensee eng. Im Wollmatinger Ried haben nach seiner Schätzung im Sommer insgesamt nur rund 3000 Vögel Platz. Im Winter sind es in diesem Bereich, inklusive Ermatinger Becken, bis zu 30 000.

Viele Menschen lieben es, Kolbenente und Co. in den Wintermonaten zu beobachten. Sie sollten aber respektvoll Abstand halten, rät Jacoby. „Der wichtigste Tipp ist: Augen offen halten.“ Denn der Winter sei für Vögel schwer genug, jede Störung kann tödlich sein. Für alle Naturfreunde sind die Wintergäste aber ein besonderes Erlebnis: „Man darf die Chance nutzen, von der Natur einen so reichen Ausschnitt geboten zu bekommen.“ Weiter Fotos >

30. Oktober 2009

Güttinger Jungbürgerfeier

30.10.09 - (db) Zur diesjährigen Jungbürgerfeier wurden rund 50 Jugendliche der Jahrgänge 1990 und 1991 eingeladen. Von den 15 Angemeldeten konnte der Gemeindeammann, unterstützt vom Gemeinderat am 23. Oktober 2009 neun Jungbürgerinnen und Jungbürger begrüssen. Die andern mussten kurzfristig aus beruflichen oder privaten Gründen die Teilnahme absagen.

Die muntere Schar traf sich zu einem kurzen Apéro im Gemeindehaus in Güttingen. Anschliessend erfolgte mit Leugger Carreisen der Transfer zum Polizeistützpunkt in Oberbüren. Die rund 2 ½ Stunden dauernde Führung durch den Polizeistützpunkt zeigte sehr interessante Eindrücke, welche alle zum Nachdenken anregten und eventuell zukünftig auch das Verhalten im Strassenverkehr etwas verändern werden.

Ein gemeinsames, gemütliches Nachtessen bildete den Abschluss der traditionellen Jungbürgerfeier. Hier bot sich die gute Gelegenheit zum Austausch der jungen und älteren Generation.

Sonderausstellung im Stadtmuseum Radolfzell

30.10.09 - Spannende Schätze zur Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge“ - Bevölkerung wird mit ihren Spielsachen zum Aussteller im Stadtmuseum Radolfzell.

Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum Radolfzell vom 28. November 2009 bis zum 11. April 2010 nimmt immer mehr Gestalt an - dank vielen Leihgebern aus der Bevölkerung. Es geht um „geliebte Spielzeuge“ aus früheren Tagen oder von heute. Da gibt es vielfach gedrückte Teddys, Puppen, Puppenbetten, -küchen etc., Blechautos und Traktoren, Lurchi-Figuren, ein Steckenpferd und vieles mehr. Und das schöne daran: Zu den Spielsachen gibt es viele schöne, rührende und lustige Geschichten und Fotos, die unweigerlich zu eigenen Erinnerungen aus der Kinderzeit leiten. Schon jetzt weiß man, dass auch einige Leihgaben bekannter Persönlichkeiten dabei sein werden. Doch noch nimmt man gerne weitere Spielsachen an – von den Omas und Opas genauso wie von den Eltern und ihren Kindern – sofern sich diese solange von ihren Lieblingen trennen können. „Wenn wir noch ein Kinderfoto des Leihgebers und eine kleine Geschichte zum Spielzeug bekommen, wird das Ganze noch runder und führt zu einer gelungenen „Weißt du noch…“-Ausstellung“, so Museumsleiter Achim Fenner. Das Museumsteam möchte die Besucher an den Zauber des Spielens erinnern und sie miteinander ins Gespräch bringen.

Da ist zum Beispiel ein kleiner strickender Bär, der 1957 einem 5jährigen Mädchen zu seinem langen Aufenthalt in die Kinderklinik mitgegeben wurde. Damit das Heimweh nicht zu stark wurde, sagte man dem Mädchen, dass es ganz fest auf den Bär aufpassen solle. Oder der Affe, bei dem ein Ohr als Schnullerersatz herhalten musste. Ganz anders die Freude an der Technik eines Blechautos, aus dessen Motorklappe sogar weißer Rauch nach oben stieg. „Schon beim Aufnehmen aller Daten der Leihgeber und dem Fotografieren der Schätze geraten wir immer wieder ins Schwärmen und sind sicher, unseren Besuchern geht es ebenso“, freut sich der Museumschef. Gerade die Tatsache, dass es sich um keine Sammlerobjekte aus Vitrinen, sondern um Spielsachen, die geliebt, genutzt und trotz vielleicht mancher Umzüge immer noch aufgehoben wurden, macht die Ausstellung so lebendig. Sie bietet Raum zur Rückbesinnung an manch schöne Momente aus den Kindertagen, macht Lust zum Erzählen und mit den eigenen Kindern oder Enkeln mal wieder ausgiebig zu spielen. Über Leihgaben jüngerer Bewohner von Radolfzell und dem Landkreis wird auch der Bogen zur ungebrochenen Freude am Spielen in unserer Zeit gespannt. Ganz bewusst will man auch Kinder und Jugendliche einladen, in ihren Schubladen zu stöbern.

Auch das Rahmenprogramm ist für die ganze Familie gedacht. So kommt beispielsweise zweimal der „Puppendoktor“, der sich kleinerer Behandlungen direkt vor Ort annimmt. Auch der beliebte Dampfmaschinentag darf nicht fehlen. Im Frühjahr soll es auch Spiele im Freien geben und im Museum und Mehrgenerationenhaus kommt man gerne zu Erzählzeiten zusammen.

Noch bis zum 4. November hat jeder im Landkreis Konstanz die Chance, eigene Lieblingsspielsachen beim Stadtmuseums Radolfzell abzugeben und damit selbst zum Aussteller zu werden. Weitere Informationen – auch zu dem bunten Begleitprogramm für kleine und große Besucher über http://www.stadtmuseum-radolfzell.de/. Die Öffnungszeiten: DI-SO 10-12.30 Uhr und 14-17.30 Uhr, DO bis 20 Uhr. Achim Fenner und sein Team freuen sich auf eine rege Beteiligung und eine faszinierende Ausstellung zur Spielkultur eines Jahrhunderts.


Mit dieser Schildkrötpuppe aus dem Jahr 1959 durfte die kleine Besitzerin damals nur am Sonntag spielen, damit sie nicht kaputt ging. Diese und vielerlei weitere Spielsachen der Bevölkerung des Landkreises Konstanz erzählen alle eine Geschichte und sind in der Sonderausstellung „Geliebte Spielzeuge aus 100 Jahren“ im Stadtmuseum Radolfzell zu sehen.

29. Oktober 2009

Katamaran auf Winterroute

29.10.09 - Von 1. November 2009 bis 31. März 2010 gilt beim Katamaran wieder der Winterfahrplan. Die wichtigste Änderung im Vergleich zum Sommerfahrplan betrifft die Fahrten am Wochenende.

Denn ab Sonntag, 1. November beginnen die Katamarane an Samstagen, Sonn- und Feiertagen ihren Dienst später: Die Schnellschiffe fahren samstags dann ab 8.02 Uhr und sonn- und feiertags ab 9.02 Uhr. Die letzten Fahrten in der kalten Jahreszeit ab Friedrichshafen und Konstanz sind montags bis samstags um 19.02 Uhr und sonn- und feiertags um 18.02 Uhr.

Eine weitere Änderung beschert Katamaran-Fans mehr Zeit auf "Constanze", "Fridolin" oder "Ferdinand". Denn die Schiffe sind dann 50 Minuten (statt 46) unterwegs, weil sie im Winter vor Konstanz eine andere Route fahren müssen!

26. Oktober 2009

Thurgauer Energie-Initiativen

26.10.09 - Die Thurgauer Energie-Initiativen sollen die Fördergelder für die nächsten Jahre im Kanton Thurgau garantieren. Sie können also direkt davon profitieren.

Verfassungs-Initiativbogen >
Gesetzes-Initiativbogen >

Unterschreiben Sie diese beide Bögen und senden diese an:

Energieinitiativen Thurgau
Josef Gemperle
Buhwil 3
8376 Fischingen

Der Kanton Thurgau hat für das Jahr 2009 die Fördergelder für Photovoltaikanlagen bereits wieder gestoppt. Ob und in welcher Form diese im 2010 wieder aufgenommen werden, ist bis heute nicht bekannt und dies obwohl der Kanton über genügend Finanzen verfügt. Diese entsprechend "kleinen Beträge" verhindern den weiteren Ausbau von grünem Strom aus der Sonne!

Man kann es drehen oder wenden wie man will, die Zukunft gehört einzig den erneuerbaren Energiesystemen. Nüchtern betrachtet ist diese Ausgangslage eigentlich nur positiv. Diese Herausforderung zu meistern, hält die Menschheit auf Trab, sie fordert die Hirnzellen unserer Ingenieure und Wissenschaftler und sichert unseren Leuten Arbeit und Einkommen. Also sofort unterschreiben!

Wolfgang Zoll fegt Steffens aus dem Amt

26.10.09 südkurier - Die Gemeinde Reichenau hat einen neuen Bürgermeister. Wolfgang Zoll triumphierte mit 65,5% der Stimmen. Amtsinhaber Volker Steffens erlebte ein Debakel, für ihn stimmte nicht einmal ein Viertel der Wähler. Mit einem so deutlichen Ergebnis im ersten Wahlgang hatte wohl niemand gerechnet. Auch der Sieger nicht. „Das ist einfach gigantisch“, sagte Wolfgang Zoll.


Wolfgang Zoll (Mitte) verfolgte wie die vielen Bürger
gespannt die Stimmenauszählung gestern Abend vor
dem Rathaus. Dort wurden die vorliegenden Ergebnisse
nach und nach auf einem Bildschirm gezeigt. Bilder: Zoch

Jubel und großer Applaus brandete auf unter den mehreren hundert Bürgern vor dem Rathaus, als das Wahlergebnis kurz nach 19 Uhr vom Wahlausschussvorsitzenden Ralf Blum verkündet wurde: Auf Wolfgang Zoll entfielen 1661 und damit 65,5 Prozent der abgegebenen Stimmen. Viele hatten mit einem knapperen Ergebnis und einem zweiten Wahlgang gerechnet. Zoll dominierte auf der Insel noch mehr als auf dem Festland. „Ich bin verblüfft“, sagte der neue Bürgermeister. Er danke natürlich den Bürgern für dieses große Vertrauen. „Ich gebe mir Mühe, dem gerecht zu werden und freue mich auf die Aufgabe. Es ist eine spannende Herausforderung. Jetzt gilt es anzupacken.“ Man müsse gemeinsam mit der Bürgerschaft nach Lösungen suchen bei den vielen Themen, die im Wahlkampf angesprochen wurden. „Ich weiß, dass sehr viel auf uns zukommt.“ Und an das Drittel enttäuschter Wähler gerichtet, sagte er: „Ich will Bürgermeister für alle sein.“

Amtsinhaber Volker Steffens wurde überraschend deutlich abgewählt – ein Debakel nach 16 Jahren Amtszeit. In keinem Wahlbezirk kam er an die Stimmenzahl von Zoll auch nur annähernd heran. Steffens gratulierte Zoll schon vor der Verkündung des Endergebnisses zwar zum Sieg und „zu diesem Gemeinderat“, danach ging er aber sehr rasch und war zu keiner Stellungnahme bereit. Den Dank für seine geleistete Arbeit von seinem Stellvertreter Armin Okle und der Ersten Landesbeamtin Gabriele Seefried bekam er wohl schon nicht mehr mit. Zum neu Gewählten sagte sie: „Ich hoffe und wünsche, dass Sie erfolgreich arbeiten werden.“

Schlechter als von manchen erwartet schnitt Holger Amann ab. „Ich wünsche natürlich alles Gute“, sagte der Konstanzer Anwalt. Das sehr gute Ergebnis des Siegers sei „ein hoher Ansporn“. Sein eigenes Abschneiden sei „in Ordnung. Das kann sich sehen lassen“ – für jemanden, der neben dem Wahlkampf habe arbeiten müssen. Die übrigen Bewerber spielten erwartungsgemäß keine Rolle, von den Außenseitern war der Reichenauer Rechtsanwalt Andreas Berthold mit 1,6 Prozent der Stimmen noch der Beste. Lediglich Michael Bremges gab eine Stellungnahme ab. „In der Deutlichkeit hat mich das etwas überrascht. Sein eigenes Ergebnis sei „eigentlich zu erwarten“ gewesen.

Überrascht von der deutlichen Entscheidung im ersten Wahlgang war auch Max Uricher, der frühere Bürgermeisterstellvertreter. „Die Reichenauer wollten einen Wechsel.“ Zu den Ursachen wollte er nichts sagen. Aber den schnellen Abgang von Steffens „finde ich nicht gut“. Der Allensbacher Bürgermeister Helmut Kennerknecht meinte: „An so einem Tag liegen Enttäuschung und Freude eng beieinander. Ich freue mich aber, dass die Reichenauer Wähler den ersten Mann in der Gemeinde mit so einem Vertrauensbeweis ausgestattet haben.“ Er biete wie bisher eine gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit an. „Reichenau und Allensbach müssen zusammenhalten.“ Gemüse-eG-Geschäftsführer Johannes Bliestle war ebenfalls überrascht. Für Steffens tue es ihm sehr leid, dieser sei für den Gemüsebau immer ein guter Ansprechpartner gewesen. Man hoffe, dass der Gemüsebau vorangebracht werde.