8. November 2007

Revision der rüstigen Dame Pfänderbahn

Von Montag, 12. bis einschließlich Freitag, 23. November 2007 wird der Fahrbetrieb der Pfänderbahn Bregenz, die in diesem Jahr ihr 80jähriges Jubiläum feierte, aufgrund der jährlichen Revisionsarbeiten eingestellt.



Betriebsleiter Helmut Bonetti und sein Team arbeiten für den Komfort und die Sicherheit der Pfänderbahnkunden. Im Jahr 2007 steht die Wartung der Wägen im Vordergrund: Alle unteren Türführungen werden ausgetauscht sowie die Kreuzgelenke gewechselt. Überprüft werden zudem die Wagenkasten und die Gehänge. Für die Bremsproben werden beide Wägen mit je 6800 Liter Wasser, welche eine maximale Belastung simulieren, bestückt.

Weiters werden alle Antriebe, Motoren, Getriebe überholt, die Seilreiter versetzt und die Stützköpfe gewartet. Den Abschluss macht eine Überprüfung aller Programme: Sämtliche Geschwindigkeiten und Bremsarten werden getestet und müssen mit den vom Bundesministerium festgelegten Werten übereinstimmen. Zudem wird die Strecke, über welche die Kabinen der Pfänderbahn schweben, kultiviert d.h. die Bäume und Sträucher werden zurückgeschnitten so dass kein Wipfel deren Weg kreuzt.

Die Vorbereitungen für den Winterbetrieb laufen auf Hochtouren. Bei den Schleppliften (Dohle & Maldona) werden alle Steuerkabel und Steuerleitungen ausgetauscht. Sobald nach dem 23. November genügend Schnee am Pfänder liegt, sind die Lifte täglich von 10.00 bis 16.30 Uhr in Betrieb.



Ab 24. November nimmt die Pfänderbahn den täglichen Betrieb von 8.00 bis 19.00 Uhr wieder auf. Mit einer „Aussichtsreichen Pferdekutschenfahrt am Pfänder mit Kässpätzleessen“ am Sonntag, 25. November wird das abwechslungsreiche Winterprogramm 2007/08 eingeleitet.

Auf www.pfaenderbahn.at finden sich alle weiteren Veranstaltungen.
Fotos: Pfänderbahnen.

3. November 2007

Radolfzell: Einmalige Ausstellung von Krippenkostbarkeiten am Bodensee

Ein göttlich Kind - Höhepunkte Internationaler Krippenkunst im Museum Radolfzell


Das Holzrelief zur Geburt Christi aus der Oberpfalz um 1490 ist eines der Exponate, die die Entwicklung des Krippenbrauchtums im Laufe der Jahrhunderte zeigen. Es ist vom 18. November 2007 bis 27. Januar 2007 in der Sonderausstellung zu Höhepunkten Internationaler Krippenkunst des Stadtmuseums Radolfzell zu sehen. (Foto: Kulturamt Radolfzell)

Über Jahrhunderte hinweg hat das Geschehen um die Geburt des „göttlichen Kindes“ die Menschen in den christlichen Ländern fasziniert und dazu angeregt, dieses weihnachtliche Wunder auf eigene Weise zu veranschaulichen. Wie die ganz unterschiedlichen Darstellungen ab dem 15. Jahrhundert mit der jeweiligen Lebenswelt in Verbindung gebracht wurden, dies zeigt die einzigartige Krippenausstellung in Radolfzell vom 18. November 2007 bis 27. Januar 2008 im Stadtmuseum. Durch Leihgaben von Kirchen, Klöstern, Diözesanmuseen, Landesmuseen, bedeutenden öffentlichen Sammlungen und hochkarätigen Privatsammlungen erleben die Besucher eine breite Vielfalt an kostbaren Krippenexponaten. Neben Führungen durch diese beeindruckende Sonderausstellung gibt es spezielle Aktionen im Museum, besonders auch für die jungen Besucher, sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm, das während der Ausstellungsdauer zum Besuch der reizvollen Ferienstadt am Bodensee einlädt.

Mit zu den ältesten Zeugnissen des weihnachtlichen Ereignisses gehören die liegenden und stehenden „Bornkindl“, weit verbreitet als Christkindl bezeichnete Figuren. Im Verlauf der Jahrhunderte brachten die Krippendarstellungen eine unendliche Vielfalt hervor, die von barocker Pracht und der Krippe als eine Art Welttheater bis zu schlichten Tonkrippen reicht. Zu den Exponaten gehören beispielsweise der berühmte Krippenkelch um 1650 des Diözesanmuseums Freiburg, eine schöne Pergament-Figurenkrippe aus Mexiko, ein romanisches Kapitel aus Spanien, Teile einer prachtvollen neapolitanischen Palastkrippe, eine bäuerliche Südtiroler Kirchenkrippe oder ein „Fatschenkindl“ aus dem 18. Jahrhundert des Klosters Gnadenthal in Ingolstadt. Gerade diese, in thematische Schwerpunkte gegliederte, breite Vielfalt zieht die großen und kleinen Besucher schnell in ihren Bann. Großformatige Erläuterungen ergänzen die figürliche Präsentation und führen durch die Entwicklung des Krippenbrauchtums bis zu unserer Zeit.

Außer den Führungen und attraktiven Aktionen im Musem lockt auch die stimmungsvoll beleuchtete Altstadt mit einem bunten Programm. Ob Szenen der Krippenausstellung als fenstergroße Adventskalenderbilder an einem Gebäude beim Marktplatz, weihnachtliche Musik in den Gassen oder erstklassige Konzerte, Lesungen, der kunsthandwerkliche Christkindlemarkt am Münster, Überraschungen zum Nikolaus, Luciafest, Barbaratag und vieles mehr – hier können sich die Gäste mit allen Sinnen auf Weihnachten einstimmen. Gastronomische Köstlichkeiten sowie adventliche Angebote des vielseitigen Einzelhandels und des zentrumsnahen Factory-Outlett-Centers Seemaxx runden den Besuch in Radolfzell mit seinem historischen Stadtkern und dem nur fünf Gehminuten vom Museum entfernten See ab.

Weitere Informationen, auch zu einzelnen Terminen und einer speziellen Gruppenpauschale über: Tourist-Information Radolfzell, Bahnhofsplatz 2, D-78315 Radolfzell, Tel. +49 (0)7732 81500, Fax +49 (0)7732 81510, Touristinfo@radolfzell.de.

1. November 2007

Eisslalom Romanshorn: Feingefühl ist gefragt

Bereits zum dritten Mal organisiert die Sportkommission des ACS Thurgau am Samstag, 1. Dezember, im Eissportzentrum Oberthurgau (EZO) in Romanshorn diesen Plausch-Event.

Die entscheidenden Talente sind dabei Feingefühl im rechten Fuss und die Geschicklichkeit. Nur wer beide Talente vereint, ist auf dem rutschigen Parcours schnell und sicher unterwegs. Derjenige der es schafft, den Parcours in einer möglichst kurzen Zeit zu absolvieren und dabei keine Torfehler (=Strafsekunden) verursacht, steht zu oberst auf dem Podest. Grundsätzlich steht beim Eisslalom klar der Plauschgedanke im Vordergrund.

Erwartet werden gegen 100 Teilnehmer, die sich ab 16.30 Uhr auf die knifflige Strecke begeben werden. Teilnahmeberechtigt sind alle Automobilistinnen und Automobilisten, die für einmal ein Fahrzeug auf der glatten Eisfläche bewegen möchten. Speziell angesprochen sind Vereine, Garagen und Firmen. Diese haben die Möglichkeit (bereits in einer Gruppe ab fünf Personen) ihren eigenen Sieger unter sich auszumachen.

Erst überhaupt möglich machen diesen Event die Sponsoren. Zuoberst auf der Sponsorenliste steht die Gasversorgung Oberthurgau-See, welche unter anderem das 'erdgas' zur Verfügung stellt. Gefahren wird mit zwei erdgasbetriebenen Opel, die von der Metropol Garage AG in Amriswil, Garage Krapf AG in Weinfelden und von Heller Automobile AG in Kreuzlingen zur Verfügung gestellt werden. Den beteiligten Firmen sei ihr Engagement an dieser Stelle ganz herzlich verdankt. Für die hoffentlich zahlreichen Schaulustigen und die Teilnehmer steht in der Eishalle eine Festwirtschaft zur Verfügung. Die detaillierte Ausschreibung und weitere Infos finden Sie im Internet unter www.acs-thurgau.ch. (cp)


Viele Pylonen: eine vorgängige Rekognoszierung ist unbedingt erforderlich.


Kurz vor der Startfreigabe. (Fotos: ACS Thurgau)

26. Oktober 2007

Bericht aus Güttingen/Schweiz

Preise der SBB-Tageskarten
Zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 werden im öffentlichen Verkehr Preisanpassungen vorgenommen. Auch der Einstandspreis für die Tageskarten der Ge-meinden wird angehoben. Ab 9. Dezember 2007 kosten die 12 Monatsblöcke neu Fr. 9'775.00 statt Fr. 8'500.00. Da sich die Tageskarten unserer Gemeinde grosser Beliebtheit erfreuen (Auslastungsstand von mindestens 80 % pro Monat) resultierte bis anhin ein kleiner Gewinn. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat im Sinne einer Dienstleistung an die Bevölkerung entschieden, die Preise vorläufig nicht zu erhöhen und bei Fr. 30.00 für Einheimische und Fr. 35.00 für Auswärtige zu belassen.

Bald rollt der Kreisverkehr
In wenigen Wochen wird, mit der Inbetriebnahme des Volgkreisels, auch in Güttingen der Verkehr rund laufen. Die Arbeiten schreiten zügig voran. Aktuell liegt man rund zwei Wochen vor dem Zeitplan. Einerseits erlaubte das anhaltend gute Wetter einen optimalen Baufortschritt. Andererseits konnte dank des guten Zustandes des Belages im Bereich Sommeristrasse/Altnauerstrasse, auf eine Belagserneuerung gänzlich verzichtet werden. Im Moment sind die Pflästerungsarbeiten der zweiten Hälfte im Gange. Im Anschluss wird eine weitere Tranche des Deckbelages eingebaut. Voraussichtlich im Verlaufe der ersten Novemberhälfte kann der Kreisel dem Verkehr übergeben werden. Im Zusammenhang mit dem Kreiselbau wurden auch die Bäume in der unmittelbaren Umgebung begutachtet und wo nötig Pflegemassnahmen angeordnet. Bei den Begutachtungen durch die Baumpflegespezialisten, musste leider festgestellt werden, dass die imposante Kastanie beim Lindeneck über längere Zeit immense Verletzungen an der Rinde erlitt en hat. Im Stamm ist die Fäule bereits so weit fortgeschritten, dass der Baum gefällt werden muss. Eine gute Nachricht zum Schluss. Wohl muss ein Baum weichen, die Gemeinde wird jedoch eine Ersatzpflan-zung veranlassen.

Öffnungszeiten Kompostlagerplatz
Aufgrund zahlreicher Anfragen informiert der Gemeinderat, dass die Öffnungszeiten des Kompostlagerplatzes erst ab Montag, 3. Dezember 2007 reduziert werden. Ab diesem Zeitpunkt ist der Lagerplatz jeweils montags von 16.30 Uhr - 18.00 Uhr geöffnet. Wir bitten um Kenntnisnahme.

Wahl eines Urnenoffizianten / Daniel Artho-Richter
Am 21. Oktober 2007 haben die Güttinger Stimmberechtigten Daniel Artho-Richter als neuen Urnenoffizianten gewählt. Er übernimmt das Amt von Stefan Keller und wird an der Abstimmung vom 25. November 2007 zum ersten Einsatz als Stimmenzähler kommen. Der Gemeinderat gratuliert Daniel Artho zu dieser Wahl und freut sich, dass das Wahlbüro wieder vollzählig ist.

Baubewilligungen
Der Gemeinderat hat, unter Wahrung der Auflagefrist, folgendes Baugesuch bewilligt:
- LGG Handels AG / Reklametafeln

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung
Vom 5. November 2007 bis und mit Freitag, 23. November 2007 ist die Gemeindeverwaltung übergangsweise nur jeweils morgens von 8.00 Uhr - 11.30 Uhr geöffnet. Dies einerseits aufgrund des Austritts von Judith Gut und andererseits infolge Militärdienst des Gemeindeschreibers Joachim Schrade. Wir bitten Sie, dies zu beachten und danken für Ihr Verständnis. In dringenden Fällen kann auf telefonische Vorankündigung auch ein Termin am Nachmittag vereinbart werden.

Ankündigung Altkleidersammlung vom 21. November 2007
Am Mittwoch, 21. November 2007 wird von der Stiftung Terre des hommes in Zusammenarbeit mit der Firma Contex eine Altkleidersammlung zu Gunsten von Kindern durchgeführt. Zwei Wochen vor der Sammlung werden in der Gemeinde die Sammelsäcke verteilt. Jeweils ein weiss-schwarzer für Kleider und Haushalttextilien sowie ein gelb-roter für Schuhe. Bitte die Säcke am Sammeltag, möglichst vor 8.30 Uhr, gut sichtbar an die Strasse stellen. Der Gemeinderat dankt für die tatkräftige Mithilfe.

19. Oktober 2007

ArtDesign Feldkirch - neue Messe, neue Leitung

Stefania Pitscheider Soraperra als Leiterin der ArtDesign Feldkirch

Die ArtDesign Feldkirch ist die neue Messe für Kunst und Design. Im Vierländereck Österreich, Deutschland, Schweiz und Liechtenstein bietet die ArtDesign Feldkirch eine zeitgenössische Plattform für Designer, Künstler, Galerien und Fachhandel.
Ausgestellt werden sowohl Designklassiker als auch avantgardistisches Produktdesign, innovative Gestaltungsideen und aktuelle Trends. Zu sehen und zu kaufen sind Exponate von der klassischen Moderne bis hin zu Werken der Gegenwartskunst. Die Schwerpunkte sind Mode, Möbelbau, Schmuck, Objektkunst und Produktdesign.

Die ArtDesign Feldkirch ist aus der ehemaligen Kunst- und Antiquitätenmesse KAMart hervorgegangen und wird von der Feldkircher Werbe- und Tourismus GmbH organisiert. Als neue Leiterin konnte Stefania Pitscheider Soraperra gewonnen werden.

Mag. Stefania Pitscheider Soraperra ist ausgebildete Kunst- und Architekturhistorikerin und Absolventin des Kulturmanagementlehrgangs am Wiener Institut für Kulturwissenschaften.
Sie ist als Kuratorin, Kulturmanagerin und Publizistin tätig und hat u.a. für das Kunsthistorische Museum Wien, die Biennale von Venedig und die Kunsthalle Wien gearbeitet. Als Gründungsmitglied des Kunst- und Sozialvereins WochenKlausur hat sie mehrere Jahre lang auf Einladung von internationalen Kulturinstitutionen Projekte im gesellschaftspolitischen Kontext realisiert.

Beim Feldkirch Festival 2006 hat sie das Projekt „Aleksandr Petlura - Das Imperium der Dinge“ kuratiert.

Stefania Pitscheider Soraperra: „Ich freue mich, die ArtDesign Feldkirch mit aufzubauen. Vorarlberg ist eine in gestelterischen Fragen sehr profilierte Region. Darauf können wir bauen. Gemeinsam mit dem eingespielten und sehr erfahrenen Team der KamArt werden wir alles daransetzten, diese neue Messe als Fixpunkt in der Kultur- und Messelandschaft der gesamten Bodenseeregion zu etablieren.“

Die ArtDesign Feldkirch findet zum ersten Mal vom 9.-11. November 2007 im Montforthaus Feldkirch statt. Rund sechzig Aussteller aus Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien und Großbritannien zeigen Ihre Exponate. Die Schwerpunkte der Messe liegen in den Bereichen Objektkunst, Mode, Schmuck und Produktdesign.

ArtDesign Feldkirch - Die neue Messe für Kunst und Design 9.-11. November 2007 Montforthaus, Feldkirch www.artdesignfeldkich.at

Einzigartige Krippenausstellung im Stadtmuseum Radolfzell

Ein göttlich Kind - Höhepunkte Internationaler Krippenkunst am Bodensee


Eines der vielfältigen Exponate der besonderen Krippenausstellung in Radolfzell ist die bekannte „Münchner Krippe“, die um 1900 datiert wird. Die Höhepunkte Internationaler Krippenkunst sind vom 18. November 2007 – 27. Januar 2008 im Stadtmuseum zu sehen. Foto: Kulturamt Radolfzell)

Wie die Krippe für das göttliche Kind in verschiedenen Epochen und Ländern dargestellt wurde, das erleben Kunstliebhaber und Freunde schöner Krippen in einer äußerst vielfältigen Ausstellung internationaler Krippenkunst am Bodensee. Vom 18. November 2007 bis 27. Januar 2008 zeigt das Stadtmuseum Radolfzell diese einmalige Zusammenstellung besonderer Leihgaben. Kirchen und Klöster wie beispielsweise das Franziskanerinnenkloster in Maria Medingen, das Kloster Gnadenthal in Ingolstadt oder bedeutende öffentliche Sammlungen wie das Bayerischen Nationalmuseum München, das Badische Landesmuseum Karlsruhe, die Landesmuseen Innsbruck und Salzburg oder die Diözesanmuseen Freiburg, Regensburg, Eichstätt, Freising und Brixen sowie mehrere hochkarätige Privatsammlungen haben Kostbarkeiten für eine beeindruckende Ausstellung von hoher Qualität zur Verfügung gestellt. Neben speziellen Aktionen im Museum zieht sich das umfangreiche Rahmenprogramm auch durch die stimmungsvoll geschmückte Altstadt. So wird der Besuch in Radolfzell am Bodensee zu einem Kulturerlebnis, das gleich mehrere Sinne anspricht.

Thematisch liegen die Schwerpunkte bei frühen Darstellungen, in Krippenszenen nach dem Evangelium, in Exponaten mit besonderem Landschafts- und Figurenreichtum, bei verschiedensten Christkindl-Darstellungen und berühmten Gnadenbildern, bei Beispielen von Krippen aus aller Welt und vielem mehr. Großformatige Erläuterungen unterstützen die figürliche Präsentation und leiten durch die Entwicklung des Krippenbrauchtums.

Führungen durch das Museum und die historische Altstadt, der kunsthandwerkliche Christkindlemarkt beim Münster sowie 24 fenstergroße Adventskalenderbilder an einem Marktplatzgebäude gehören ebenso dazu wie Klangerlebnisse, die vom Klavierkonzert über adventliche Musik in den Gassen bis zum Neujahrskonzert der Südwestdeutschen Philharmonie reichen. Zu den Brauchtumsveranstaltungen für Groß und Klein zählt auch ein Luciafest, das seinen Zauber in Verbindung mit dem nur 5 Gehminuten vom Museum entfernten See entfaltet. Mit attraktiven Angeboten für die jungen Gäste, Lesungen, einer russischen Weihnachtsrevue oder der klingenden Bergweihnacht, speziellen gastronomischen Köstlichkeiten und anderem lädt die Stadt zum Verweilen ein. Dazu gibt es adventliche Überraschungen des facettenreichen Einzelhandels sowie des großen Factory-Outlet-Centers Seemaxx, das über einen reizvollen Lichterweg mit dem Stadtkern verbunden ist.

So erleben die Besucher nicht nur faszinierende Krippenkunst in großer Vielfalt, sondern auch einen stimmungsreichen Aufenthalt in der reizvollen Stadt am Bodensee. Weitere Informationen, auch zu einzelnen Terminen und einer speziellen Gruppenpauschale über: Tourist-Information Radolfzell, Bahnhofsplatz 2, D-78315 Radolfzell, Tel. +49 (0)7732 81500, Fax +49 (0)7732 81510, Touristinfo@radolfzell.de.

18. Oktober 2007

„Tartan“ Mainau Dahlienkönigin 2007

Dekorative Dahlie Siegerin der Mainau-Dahlienwahl

„Wer ist die Schönste im Mainau Dahliengarten?“, fragten sich vom 31. August bis 3. Oktober insgesamt 30.580 Besucher auf der Insel Mainau, was einer Wahlbeteiligung von 21,84 Prozent entspricht. Um die Gunst des Publikums bewarben sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 250 Dahliensorten und rund 12.000 Pflanzen in den verschiedensten Farben und Formen.

Das Rennen machte die Dekorative Dahlie „Tartan“, sie wurde von den Besuchern zur Mainau Dahlienkönigin 2007 gekürt. Auf die 170 Zentimeter hohe Pflanze mit den schwarzroten Blüten mit weißen Spitzen des Ausstellers Pfitzer-Pflanzen, Fellbach, (Züchter: Johnston, Heath, Neuseeland 1950), entfielen von den insgesamt abgegebenen 30.580 Wahlscheinen 1.232 Stimmen, das sind 4,02 Prozent. „Tartan“ wurde bereits 1993 und 1998 zur Mainau Dahlienkönigin gekürt.

„Night Butterfly“, eine Halskrausen-Dahlie (rotschwarz mit weißer Krause) erzielte mit 1.005 Stimmen (3,28 Prozent) den 2. Platz und Platz 3 belegte „Saitenspiel“, eine Einfache Dahlie (gelb, rot gestreift) mit 876 Stimmen (2,86 Prozent).

Unter den Teilnehmern der Dahlienwahl wurden zahlreiche schöne Preise ausgelost. Der Hauptpreis von € 1.500,- ging nach Freiburg, der zweite Preis von € 1.000, nach St. Gallen in der Schweiz und der dritte Preis € 500,- gewann ein Besucher aus Konstanz.

11. Oktober 2007

Fahrradversteigerung im Hof des Verwaltungsgebäude Laube

Das Bürgeramt der Stadt Konstanz versteigert am Montag den 5. November 2007 um 14.00 Uhr Fahrräder, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist.

Etwa 40 Fahrräder haben sich mittlerweile im Hof des Verwaltungsgebäudes angesammelt. Die Räder, die von ihren Besitzern im Stadtgebiet stehengelassen wurden, können am 5. November schon ab 13.30 Uhr vorbesichtigt werden.

2. Oktober 2007

Für Genießer, Gipfelstürmer und Geschichtsliebhaber: Wanderwelt Pfänder

Idyllisch Wandern am Käsewanderweg, über Drei-Eintausender und am Schwedenweg anno 1647.



Auf einem über 800km langen Wegenetz lässt sich die malerische Landschaft am Pfänder bestens erkunden. Vom Pfänder erreicht man ohne große Mühen die Gemeinden Eichenberg, Möggers und Scheidegg, kommt in den Bregenzerwald und über die Fluh und den Haggen wieder ins Tal nach Bregenz. Zahlreiche behagliche Einkehrmöglichkeiten wie das Berghaus Pfänder, das Gasthaus Pfänderdohle, die Pfänderspitzhütte, Gomm`s Bauernhof, das Tröger Stüble oder der Fesslerhof warten mit Köstlichkeiten der Pfänderregion auf.



Gemütlich geht es für Genießer am Eichenberger Käsewanderweg dahin. Schautafeln zur Käseerzeugung säumen den Wegesrand und liefern interessante Informationen. Zahlreiche Bauernhöfe und Sennereien laden ein die selbstgemachten Produkte zu verkosten und mitzunehmen. Auf Anfrage können die Sennereien besichtigt werden. Eine Tour, welche bestens für Familien geeignet ist. (zw. 3 und 5 Std.)

Für besonders Ausdauernde empfiehlt sich eine Panoramawanderung über die Drei-Eintausender des Gebietes. Von der Pfänderspitze (1064m) über den Höhenweg zum Hochberg (1069m) und weiter zum Hirschberg (1095m). Auf allen Gipfeln gibt es Raststationen und Stempel liegen aus. (ca. 5 Std.)

Neu ist der „Schwedenweg anno 1647“. Jahrhundertelang war das Leiblachtal immer wieder Kriegsaufmarschgebiet. Befestigungsanlagen auf dem Pfänder, am Haggen und im Kugelbeer, vor allem aber an der Klause mit der Toranlage "Unoth" und dem wehrhaften Klausturm samt der "Neuen Schanze" mit dem Pulverturm waren Bollwerke gegen die anstürmenden Feinde. So auch im Jahre 1647, als der schwedische General Gustav Wrangel mit 8.000 kriegserprobten Soldaten und 6.000 Pferden ins Leiblachtal einfiel, im Schloss Hofen in Lochau Quartier bezog und den Angriff auf Bregenz vorbereitete. Auf 12 Informationstafeln wird der Wanderer über die Geschichte des 30-jährigen Krieges informiert.

Wissenswertes:
Die Pfänderbahn ist täglich von 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr in Betrieb. (von 12. bis 23. November 2007 wegen Revision geschlossen). Für Vielfahrer gibt es günstige 4-, 8- und 12-Fahrten Vorteilskarten. Wander- und Radkarten sind an den Kassen der Pfänderbahn erhältlich. Wanderführer werden auf Wunsch gerne organisiert . Aktuelle Informationen findet man immer auf www.pfaenderbahn.at.

Rezas Erfolgsstück in Konstanz und Late-Night Reihe

Am 05/10/07 feiert im Stadttheater Yasmina Rezas aktuelles Stück DER GOTT DES GEMETZELS Premiere.



Zwei Elternpaare treffen nach einer Schulhofprügelei ihrer Söhne aufeinander um sich zu verständigen, wie sie nach dieser ,,Gewalttat" am pädagogisch sinnvollsten auf ihre Sprösslinge einwirken. Schließlich verlor einer der beiden Jungs einen Zahn und neben der Schuldfrage wollen auch die versicherungstechnischen Details geklärt sein. In den zivilisierten Umgangston der beiden Paare mischen sich Sticheleien, schließlich kommt es zu regelrechten Wortgefechten und Handgreiflichkeiten.

Yasmina Reza zeigt die moderne bürgerliche Gesellschaft, hin- und hergerissen zwischen aufgeklärtem, vernünftigem Gutmenschentum und allzumenschlichem egoistischem Konkurrenzkampf.

Für die PREMIERE am 05/10/07 sind noch Restkarten erhältlich. Reservieren Sie unter 0049 (0)7531 900150.

Weitere Vorstellungen am 06., 12., 13., 18., 20., 21. Oktober 2007. LATE NIGHT REIHE Im Anschluss an die Vorstellung DER GOTT DES GEMETZELS wird am 06/10/07 im
Foyer des Stadttheaters um ca. 22 Uhr die neue Late-Night-Reihe DOCK 22/30 eröffnet. Auf dem Programm für den Auftaktabend steht Melvilles BARTLEBY in der Regie von Markus Bauer.

Theaterkasse: Konzilstr. 11, D-78462 Konstanz. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 10-19 Uhr oder Telefon: 0049 (0)7531 900150 - E-Mail: theaterkasse@stadt.konstanz.de - http://www.theaterkonstanz.de/

Gott des Gemetzels

Zwei 11jährige Jungen prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch, schließlich ist man nicht in der Banlieu, wo die Autos brennen.

So beraten Alain und Annette mit Véronique und Michel bei Kaffee und Gebäck, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirkt, so konsensbemüht und politisch korrekt, wie es sich heutzutage in unseren westlichen Gesellschaften gehört.

Doch unversehens brechen sich archaischere Impulse Bahn. Wer war denn nun der Schuldige von den beiden Bengeln? Deutet Ferdinands rabiates Verhalten nicht auf Eheprobleme zwischen Alain und Annette hin? Was ist schlimmer: dass die hypernervöse Annette quer über Véroniques Kunstbände kotzt oder dass Véronique das Wohlergehen ihrer Bücher deutlich mehr am Herzen liegt als das ihres Gastes? Dass Michel den Hamster seiner Tochter ausgesetzt hat oder dass Alain einen Pharmakonzern mit einem gesundheitsgefährdenden Medikament juristisch vertritt, und zwar ständig, am Handy.

Von Sticheleien zu Wortgefechten, von Verbalhändeln zu Handgreiflichkeiten, der Nachmittag degeneriert zur Saalschlacht: pointierte Dialoge, ein Leckerbissen für vier Schauspieler – und für das Publikum.

Mit diabolischem und vitriolgetränktem Humor und erbarmungsloser Treffsicherheit spießt Yasmina Reza in ihrem Stück die moderne bürgerliche Gesellschaft auf, die hin- und hergerissen ist zwischen aufgeklärtem, vernünftigem Gutmenschentum und allzumenschlichem, egoistischem Konkurrenzkampf. So verbindlich und watteweich wir uns auch geben mögen, am Ende behält eines die Oberhand: Das Gesetz des Gemetzels.

Jugendangebot in der neuen Stadthalle Singen

Verbilligter Eintritt und Einführungen – Sparkassen-Stiftung übernimmt den finanziellen Anschub

Singen - Kulturelle Bildung betrachten die Stadt Singen und die Volkshochschule Konstanz-Singen als eine wichtige Aufgabe. Der Programmstart in der neuen Stadthalle Singen eröffnet dafür ganz neue Möglichkeiten. Die beiden Kooperationspartner unterbreiten ab sofort das Angebot „Junge Leute erleben Klassik und Theater“. In dessen Rahmen können Jugendliche zu einem sehr günstigen Eintrittspreis Klassikkonzerte und Theateraufführungen in der Stadthalle besuchen und zuvor an einer kostenlosen Einführung teilnehmen.

Jana Mühlstädt-Garczarek (Lebenslauf >)

„Wir freuen uns und sind sehr dankbar, dass die Stiftung der Sparkasse Singen-Radolfzell die Anschubfinanzierung in Höhe von 8000 Euro übernimmt“, unterstreicht der Singener Bürgermeister Bernd Häusler. Mit diesem Geld werden der Einsatz der Kulturpädagogin Susanne Breyer und die Werbung für das Projekt bezahlt. Mit ihrer Stiftung setzt sich die Sparkasse Singen-Radolfzell zusätzlich zu ihrer bisherige Spenden- und Sponsoringpraxis für Projekte ein, die der Förderung des Gemeinwohls oder von Kindern und Jugendlichen dienen.

„Neben dem Nutzen, den wir bei diesem Projekt aus dem erweiterten Platzangebot der Stadthalle im bereits bestehenden Programm ziehen, plant unsere städtische Kultur und Tourismus Singen GmbH übrigens auch in Zukunft weitere spezielle Jugendangebote“, berichtet Bernd Häusler. Gemeinsam mit Jana Mühlstädt-Garczarek, der neuen Leiterin der Volkshochschule in Singen, und Susanne Breyer erläuterte er das Angebot „Junge Leute erleben Klassik und Theater“ bei einem Pressegespräch.

Susanne Breyer (Lebenslauf >)

„Es ist eine einzigartige Möglichkeit in der Region, um Kinder und Jugendliche zum Besuch von Konzerten und Theateraufführungen oder auch zum eigenen Musizieren anzuregen“, meint Jana Mühlstädt-Garczarek. Im Sinne der Devise „man sieht und hört nur, was man kennt“ sollen 18 Konzert- beziehungsweise Theateraufführungen in der neuen Stadthalle Singen von Susanne Breyer mit Kindern und Jugendlichen inhaltlich vorbereitet und im Anschluss gemeinsam besucht werden. Dazu ist es geplant, die Projektteilnehmer in jeweils 45 Minuten vor Beginn der eigentlichen Musik- und Theateraufführung durch die Musik- und Theatergeschichte reisen zu lassen, Musik- und Textbeispiele aus der Aufführung zu hören, selbst zu gestalten und zu reflektieren. Als besonderer Höhepunkt werden ausgewählte Akteure, Regisseure oder Solisten die Einführung mitgestalten.

Für das Projekt „Junge Leute erleben Klassik und Theater“ stellt die Kultur- und Tourismus Singen GmbH in der Spielzeit 2007/2008 maximal 200 Karten pro ausgewählter Veranstaltung auf der Empore der Stadthalle für nur je 5 Euro pro Person bereit. Kinder und Jugendliche sowie Lehrer und andere Begleitpersonen zahlen den gleichen Eintrittspreis. „Die neue Singener Stadthalle soll auch für die junge Generation ein Ort der Begegnung, der Kommunikation und der Diskussion werden“, betont Bürgermeister Bernd Häusler.

Das Projekt „Junge Leute erleben Klassik und Theater“ richtet sich an alle interessierten Kinder und Jugendliche ab dem Grundschulalter bis zum Abitur. Die Zugangsbedingungen für die Beteiligung am Projekt stellen eine betont niedrige Schwelle dar, um auch finanziell und sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen.

„Wir möchten unseren Teil dafür beitragen, dass sich in Singen und im Hegau mehr Jugendliche für Musik, Theater und Kunst interessieren, dass sie ihre Meinungen und Vorlieben ausbilden und mitreden können. Für die älteren Jugendlichen schaffen wir eine ganz neue Möglichkeit, abends etwas zu unternehmen, was gleichzeitig Spaß macht und sinnvoll für die Schule ist“, sagt Jana Mühlstädt-Garczarek.

In der Einstiegs-, Informations- und Erarbeitungsphase wird der Kontakt zu Schulleitern, Fachberatern für Musik, Musiklehrern, Eltern sowie ausgewählten Akteuren, Regisseuren oder Solisten hergestellt, um Ihnen das Projektvorhaben zu erläutern und sie für eine Mitarbeit zu gewinnen. Diese Projektphase dient außerdem der inhaltlichen Vorbereitung der einzelnen Musik- und Theateraufführungen. Die Schulen werden mit Flyern zur Bewerbung des Angebots ausgestattet.

In der Realisierungsphase werden 18 Musik- und Theaterveranstaltungen jeweils um 19.00 Uhr bis gegen 19.45 Uhr gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in der Stadthalle Singen inhaltlich vorbereitet. Die Themen „Musik hören und verstehen“, „Musik und Theater erleben und gestalten“ sowie „Musik und Theater reflektieren“ stehen im Mittelpunkt.

Am 9. Oktober, um 19 Uhr, vor dem Konzert „Mozart und Mannheim“ aus der in Singen neuen Reihe „Wiener Klassik“ der Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz findet ein Einführungsabend für interessierte Elternvertreter und Lehrer statt. Auch ihnen werden Jana Mühlstädt-Garczarek und Susanne Breyer das Projekt erläutern. Start des eigentlichen Jugendangebots ist dann am 17. Oktober beim Gastspiel des Dvorak-Sinfonie-Orchesters Prag mit dem sizilianischen Pianisten Mario Galeani in der Stadthalle Singen.

Die Anmeldung erfolgt über die Volkshochschule:
Volkshochschule Hauptstelle Singen
Theodor-Hanloser-Strasse 19, D-78224 Singen
Tel. 0049 (0)7731 95 810, Fax 0049 (0)7731 95 8140
E-Mail: singen@vhs-konstanz-singen.de



19. September 2007

Karriere-Chancen im Investment Banking

Vom 1. bis 12. Oktober 2007 finden an der Universität St.Gallen die 3. «Investment Banking Days» statt.

An dieser einmaligen Informations- und Rekrutierungsveranstaltung im deutschsprachigen Raum nehmen 21 Investment Banken und über 500 interessierte Studierende teil. Zum Auftakt gewähren renommierte Investmentbanker Einblick in ihre Welt.

Die 3. «Investment Banking Days» an der Universität St.Gallen werden am 1. Oktober 2007 mit einer Startveranstaltung von 8.15 bis 11 Uhr im Raum B111 (Bibliotheksgebäude) eröffnet. Als Gastredner konnte Rainer-Marc Frey, Gründer der RMF Investment Group und Horizon 21, gewonnen werden. Im Anschluss folgen vier Kurzpräsentationen mit renommierten Investmentbankern von Morgan Stanley, Lehman Brothers, Barclays Capital und JP Morgan. Dabei werden Jobprofile aus den Bereichen Sales, Trading, Mergers & Acquisitions sowie Debt and Capital Markets präsentiert. Am Nachmittag, von 14 bis 18 Uhr, findet eine Messe mit allen Banken im Bibliotheksgebäude statt.

Konkrete Praxisfälle lösen
In den folgenden Tagen führen 18 der 21 Banken Workshops und bereits erste Vorstellungsgespräche auf dem Campus durch. In den Workshops werden die Studierenden in Zusammenarbeit mit erfahrenen Investment Bankern konkrete Praxisfälle lösen und erhalten damit einen Einblick in deren Alltag. Auf diese Weise lernen aber auch die Bankenvertreter die Studierenden näher kennen. Nicht selten ist die Teilnahme an einem dieser Workshops bereits die erste Evaluationsrunde im Bewerbungsprozess um eine Stelle im Investment Banking.
Teilnehmende Banken: Bank am Bellevue, Bank of America, Barclays Capital, Bear Stearns, Citi (ehemals Citigroup), Credit Suisse, Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort, Exane, Goldman Sachs, HSBC, JPMorgan, Lehman Brothers, Morgan Stanley, Perella Weinberg Partners, Pricoa Capital Group, RBS (The Royal Bank of Scotland Group), Rothschild, Sal. Oppenheim, Société Generale, UBS.

Kommentare zu den Investment Banking Days
Dr. Martin Frischknecht, Direktor im Investment Banking Schweiz und bei der Credit Suisse verantwortlich für die Rekrutierung von zukünftigen Investmentbankern an der HSG: «Als Marktführer in der Schweiz ist die Credit Suisse bestrebt, die besten Studienabgänger für anspruchsvolle Positionen im Investment Banking zu gewinnen. Die Investment Banking Days an der HSG als führende Universität in den Wirtschaftswissenschaften repräsentieren für die Credit Suisse somit eine wichtige Posi-tionierungs- und Rekrutierungsplattform. Gleichzeitig können sich die Studenten über potentielle Arbeitgeber ausführlich informieren, um auszuloten, wo für sie die besten Entwicklungsmöglichkeiten bestehen.»

Johannes Liechtenstein, Direktor, Citi: «Die Investment Banking Days an der Universität St. Gallen (HSG) sind eine hervorragende Einrichtung, die es den großen internationalen Investment Banken ermöglichen, direkten Kontakt mit hochkarätigen Studenten und Absolventen zu etablieren und ausgewählten Kandidaten attraktive Praktika und Vollzeitstellen anzubieten. Wir schätzen insbesondere die Diskussionen, die sich im Rahmen der Workshops oder der Career Fair ergeben.»

Organisiert werden die 3. «Investment Banking Days» durch das Career Services Center der Universität St.Gallen (CSC-HSG) in Kooperation mit den studentischen Initiativen AIESEC, Bankers' Club und Effektenforum.

18. September 2007

Mehr als 90 Jahre Gastlichkeit im Alpengasthaus Pfänderdohle

Am 24. September 2007 öffnet das beliebte Traditionsgasthaus wieder seine Pforten.

8 Gehminuten unterhalb der Bergstation der Pfänderbahn gelegen ist das Alpengasthaus Pfänderdohle seit mehr als 90 Jahren die ideale Einkehrstation für Wanderer, Radfahrer, Ausflügler, Wintersportler und Rodler.

Silvana und Jürgen Friedrich verwöhnen gemeinsam mit ihrem Team die Gäste täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr - dienstags, mittwochs und zur Rodelzeit sogar bis 23.00 Uhr - mit Schmankerln aus Österreich und seinen Nachbarländern. In der gemütlichen Stube mit Kachelofen und auf der Sonnenterrasse lässt es sich angenehm verweilen. Die Gaststube bietet 45 Gästen, das Zirbenstüble (Nichtraucher) 25 Gästen Platz. Der Wintergarten fasst 55 Personen und eignet sich bestens für geschlossenen Gruppen.

Besonders stimmungsvoll sind die Dohle-Weihnachtsfeiern: Geboten wird ein feines 4gängiges Menü in festlichem Ambiente inklusive Aperitif mit Feuerkorb auf der Terrasse zum Preis von € 35,-- pro Person. Im Getränkesortiment der Pfänderdohle finden sich edle Rot- und Weißweine sowie feine Whiskeys, Cognacs und Schnäpse.

Für Gruppen-, Vereins- und Firmenausflüge werden während des Tages leckere Mittagsmenüs sowie abends Kässpätzleessen, Bauernbuffets und ausgesuchte Abendmenüs angeboten.

Lange Pfänder-Abende: An den Frei- und Samstagen in der Adventszeit (30.11./1.12., 7./8.12., 14./15.12., 21./22.12.) ist die Pfänderdohle abends bis 23.00 Uhr geöffnet und die Pfänderbahn fährt ebenfalls bis 23.00 Uhr.

Den Veranstaltungsauftakt macht ein zünftiger Bergfrühschoppen mit den „Lochauer Bierblosn“ am Sonntag, 14. Oktober. Vollmond-Hüttenabende mit Vollmondbier, die besinnliche Adventsfeier, ein zünftiges Starkbierfest, und die Walpurgisnachtfeier finden zudem während der Saison statt. Winter- und Schneeschuhwanderungen sowie Pferdekutschenfahrten mit Kässpätzleessen runden das Programm ab. Alle Veranstaltungen finden in Zusammenarbeit mit der Pfänderbahn statt. Infos auf http://www.pfaenderbahn.at/.

Öffnungszeiten Pfänderdohle:
Von 24. September 2007 bis 5. Mai 2008, täglich von 9.30 bis 18.00 Uhr, Dienstag, Mittwoch und bei Rodelbetrieb bis 23.00 Uhr. Ganztags warme Küche.

Informationen/Reservierungen unter Telefon/Fax: 0043(0)5574-43073 oder außerhalb der Öffnungszeiten Telefon: 0043(0)676-3294855

Pfänderbahn:
Täglich von 8.00 bis 19.00 Uhr in Betrieb (Ausnahme: wegen Revision von 12. bis 23. November 2007 geschlossen). Abends kann die Pfänderbahn von Gruppen bis 23.00 Uhr angemietet werden / Preis auf Anfrage. Informationen unter Telefon: 0043(0)5574-42160-0 und auf http://www.pfaenderbahn.at/.

Steckborn soll 'Energiestadt' werden

Im vergangenen Jahr hat der Stadtrat die Nova Energie GmbH beauftragt, zu prüfen, welche engergiepolitischen Massnahmen die Stadtgemeinde Steckborn bereits heute erfüllt, um 'Energiestadt' zu werden.

Gemäss Ist-Analyse erfüllt Steckborn davon 39 %, das Handlungs-potential liegt bei 17 %. Steckborn soll 'Engergiestadt werden - der Stadtrat hat sich in diesem Sinne für die Beantragung des Labels samt Zertifizierung ausgesprochen.


Weiteres aus dem Stadtrat:

Kommunale Energieberatungsstelle
Mit Inkrafttretung des Energienutzungsgesetzes und der dazugehörigen Verordnung am 1. April 2005 wurde den politischen Gemeinden die Pflicht zur Gewährleistung einer Energieberatung auferlegt. Seit Beginn der gesetzlichen Verpflichtung wurden verschiedene Abklärungen getroffen. An seiner letzten Sitzung nun hat der Stadtrat den Betrieb einer kommunalen Energieberatungsstelle an Christoph Lehmann, Architekt HTL/STV, Steckborn, vergeben.

Personelles
Anfang August haben Steven Hohl auf der Stadtverwaltung die dreijährige Lehre zum Kaufmann und Stefan Riesen beim Werkamt die dreijährige Lehre zum Fachmann Betriebsunterhalt begonnen. Die Stadtbehörde heisst die beiden willkommen und wünscht ihnen viel Freude und Erfolg bei ihrer Ausbildung.

Stadthaus - Einbau Vertikallift für behindertengerechte Erschliessung Im Oktober dieses Jahres wird das Obergeschoss des Stadthauses mit einem Vertikallift erschlossen. Die behindertengerechte Erschliessung ist im Budget 2007 vorgesehen.

Baurechtsvertrag 'Feldbach'
Wie verschiedenen Medienmitteilungen zu entnehmen war, wurde dem Stadtrat von der Baurechtsnehmerin, der Generalunternehmung AGOB eine neue Konzeptstudie zur Überbauung des Feldbach-Areals vorgestellt. In der Konzeptstudie 'Nautilus' ersetzt ein neuer Gebäudekomplex die alten Fabrikhallen am Steckborner Hafen. Mit der polygonförmigen Blockrandbebauung rund um ein neu angelegtes Wasserbecken im Zentrum des Baufeldes gelingt es, attraktiven, lichtdurchfluteten, modernen Wohn- und Gewerberaum auf drei Ebenen zu generieren. Gegen den südseitigen Platz treten zwei Geschosse in Erscheinung, gegen den Untersee gerichtet deren drei. Mit dem Baurechtsvertrag zwischen der Politischen Gemeinde Steckborn als Baurechtsgeberin und der AGOB AG wurde die Möglichkeit einer Kanalverbindung zwischen dem Baufeld und dem Yachthafen geschaffen. Bei der Konzeptstudie 'Nautilus' wird mit 40 Reiheneinfamilienhäusern, Appartements und Lofts, mit Büro- und Gewerbeflächen, 77 Tiefgaragenplätzen und 37 Feuchtliegeplätzen für die Stationierung von Booten operiert.

An seiner Sitzung vom 14. August 2007 nahm die Stadtbehörde davon Kenntnis, dass eine interessierte Unternehmung von der AGOB AG das dauernde und selbständige Baurecht 'Feldbach' übernehmen wolle. In der Folge wurden die rechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit der Übertragung des Baurechtsvertrages 'Feldbach' ergaben, im Detail geprüft. Mit Schreiben vom 12. September 2007 teilt die Unternehmung der Stadtbehörde mit, dass der Verwaltungsrat die Übernahme des Baurechtsvertrages abgelehnt hat. Der Stadtrat wird nun wieder an die AGOB gelangen und auf eine Realisierung pochen.

Raumordnung
Gestaltungsplan Scheitingen, Einleitungsbeschluss Die Sanierung der Scheitingerstrasse macht u.a. die Ausarbeitung eines Gestaltungsplanes erforderlich. Der Stadtrat fällte dazu den notwendigen Einleitungsbeschuss.

Opel Grand Prix-Renner am Bergrennen Steckborn

Nach einer Pause von 45 Jahren lebt das Bergrennen Steckborn - Eichhözli am kommenden Wochenende vom 22./23. September 2007 wieder auf. Über 200 historische Fahrzeuge und 45 klassische Motorräder werden am Start sein. Darunter als besonderes Highlight ein Opel Grand Prix Wagen von 1913.



Mit dem 110 PS starken Rennwagen revolutionierte Opel 1913 die Antriebstechnologie: Ein Vierzylindermotor mit vier Litern Hubraum, 16 Ventilen und einer obenliegenden Nockenwelle mit Königswellenantrieb setzte damals neue Massstäbe. Das extrem langhubig ausgelegte Triebwerk beschleunigte den rund 1'000 Kilogramm leichten Renner auf 170 km/h. Das geringe „Kampfgewicht“ verdankte der Grand Prix-Wagen unter anderem einer sehr leichten Karosserie, die aus Holz und Leichtmetall bestand. Auch die Radaufhängung verdiente erstmals das Prädikat „Fahrwerk“ in heutigem Sinne: An halbelliptischen Blattfedern hingen die nach wie vor starren Achsen, erstmals hielten „Reibungsstossdämpfer“ deren Bocksprünge auf welligem Untergrund halbwegs im Zaum.

Dank der Initiative der beiden OPEL Händler, Garage Aigner AG Frauenfeld und der Metropol Garage AG Amriswil wird der weisse Renner mit dem Blitz vom bekannten ehemaligen Formel 1 und Opel DTM Werksfahrer Joachim Winkelhock gefahren. Der sehr erfolgreiche Tourenwagen-Pilot freut sich auf diesen anspruchsvollen Einsatz, da bei den alten Grand Prix Wagen das Können des Piloten enorm gefordert wird.

Interessierte Besucher finden unter der Website http://www.acs-thurgau.ch/ weitere Infos.


Verkehrsanordnung Begrennen

Verkehrsanordnungen Im Zusammenhang mit dem Memorial Bergrennen Steckborn-Eichhölzli werden folgende Verkehrsan-ordnungen erlassen:

Die Frauenfelder-Strasse ab Kreisel bis Eichhölzli bleibt vom Freitag, 21. September 2007, 12.00 Uhr, bis am Montag, 24. September 2007, 12.00 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Die Seestrasse dagegen ist jederzeit befahrbar. Der Verkehr zwischen See und Thurtal wird über Berlingen/Ermatingen resp. Mammern umgeleitet. Das Postauto befährt die Rennstrecke nur morgens, mittags und abends, ansonsten fährt es von Frauenfeld herkommend nur bis zur Haltestelle Freihof in Hörhausen.

Die Morgenstrasse wird ab Verzweigung Seestrasse, die Schützenhausstrasse ab Bahnübergang Morgenstrasse, die Sportplatzstrasse, Schoren ab Verzweigung Burggraben/Seerainstrasse - Hasenweid - Schoren - Salen-Reutenen sowie die Bahnhof- und Zelgistrasse als Einbahnstrassen geführt.

Auf der Schützenhaus-, Mühlhof-, Burggraben, Seerain-, Sportplatzstrasse, Hasenweid sowie auf der Weier- und Eichhölzistrasse ist das Parkieren abschnittsweise verboten.

Die Burggrabenstrasse, Abschnitt Frauenfelder- bis Mühlhofstrasse, die Seerainstrasse, Abschnitt Frauenfelder- bis Sportplatzstrasse, sowie die Härdlistrasse, Abschnitt Frauenfelderstrasse bis Hasenweid bleiben gesperrt.

Die Verkehrsinsel und die Schwellen auf der Mühletalstrasse werden für beide Renntage gänzlich entfernt.

Das Befahren der Mühletalstrasse ist für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder verboten. An- und Wegfahrten der Anwohner sind gestattet.

Sämtliche detaillierten Verkehrsanordnungen sind unter www.steckborn.ch einsehbar oder auf der Stadtverwaltung zu beziehen. Für das Verständnis für die getroffenen Verkehrsanordnungen im Zusammenhang mit dem einzigartigen und aussergewöhnlichen Gross-Event in Steckborn danken wir allen Einwohnerinnen und Einwohnern herzlich.

Bergrennen Verkehrsanordnung >

Steckborn, 14. September 2007, Der Stadtrat

Glanzvolle Eröffnung und 20.000 Besucher beim Tag der offenen Tür

Singen - 20.000 Besucher kamen am vergangenen Sonntag zum Tag der offenen Tür der neuen Stadthalle Singen. Ein glanzvolles Ereignis war die Eröffnung am Abend zuvor mit Senta Berger als Stargast, Innenminister Heribert Rech als Vertreter der Landesregierung und 900 weiteren geladene Gästen. Tausende kamen am späten Abend hinzu, um ein Feuerwerk im Stadtpark zu bewundern, wie es in Singen zuvor noch nie zu sehen war.

Beim Tag der offenen Tür begeisterte die Besucher eine effektvolle Bühnen-Show, die von der Engener Agentur Top Form und der Stadthalle-Technik eigens für diesen Tag produziert worden war. Sie wurde neunmal aufgeführt. Bereits der stilvolle Festakt zeigte alle Möglichkeiten der multifunktionalen Halle. 900 geladene Gäste schritten über einen roten Teppich in das Haus, das Singen in der Region erheblich aufwerte, wie alle Redner betonten. Die Festgäste erlebten ein großes Einweihungsprogramm mit Senta Berger als Überraschungs-Stargast, mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, die sich auch als Singener „Hausorchester“ versteht, mit 100 Sängern des Opern-Projektchores vom diesjährigen „Fest der Klänge“ auf dem Singener Hausberg Hohentwiel, mit den Opernsolisten Konstanze Preuss (Sopran) und Anton Kuhn (Tenor), der „Las Vegas Starlight Show“ und dem großen Showorchester Pit Hupperten und „Die Allerwertesten“. Das prachtvolle Feuerwerk, das Tausende Schaulustige lockte, hatte der Technik-Chef der Stadthalle, Thomas Obeth (31), choreographiert und gezündet. Senta Berger machte den Singenern ein auch politisch zu wertendes Kompliment: „Andere Städte sperren Theater zu und Singen baut der Kultur ein neues Haus. Das finde ich großartig!“

Innenminister Heribert Rech lobte das bürgerschaftliche Engagement, das mit zur Verwirklichung der Halle geführt hatte, namentlich den Stadthallen-Förderverein. Dieser hatte 500.000 Euro beigetragen. „Die Halle ist ein architektonisches Schmuckstück, mit dem sich die Stadt ein Wahrzeichen gesetzt hat“, sagte der Minister. Walter Möll, Geschäftsführer und Programmgestalter der städtischen Kultur und Tourismus Singen GmbH, die das Haus gebaut hat und betreibt, fühlt sich von den neuen Räumen ständig inspiriert, wie er betonte. Die Besucher von Festakt und Tag der offenen Tür äußerten sich begeistert über die Architektur und die Möglichkeiten des neuen Veranstaltungszentrums.

„Die Stadthalle ist eine ungemein wertvolle Bereicherung unserer kulturellen und wirtschaftlichen Infrastruktur“, betonte Oberbürgermeister Oliver Ehret in seiner Eröffnungsansprache und erinnerte an die rund 40-jährige Vorgeschichte. „Dass wir am heutigen Tage die Eröffnung feiern dürfen, ist auch ein Verdienst von Männern und Frauen, die das Projekt all die Jahre hinweg leidenschaftlich begleitet haben“. Ehret ließ auch seinen Vorgänger Andreas Renner zu Wort kommen. Er hatte - beflügelt von der Landesgartenschau 2000 – mit dem Stadtrat das jetzt erfolgreich abgeschlossene Stadthallen-Projekt auf den Weg gebracht. Ehret selbst konnte noch einige Steine aus dem Weg räumen, sodass unterm Hohentwiel in zwei Jahren Bauzeit für rund 21 Millionen Euro einschließlich Tiefgarage das modernste Veranstaltungszentrum zwischen Schwarzwald und Bodensee entstand.

„Wir haben diese Halle in allererster Linie für Singen, für die Menschen in Singen und der Region gebaut“, unterstrich Oliver Ehret. „Ich bin sicher, dass auch das Singener Vereinsleben eine deutliche Aufwertung durch den neuen Veranstaltungsrahmen erfahren wird. Wir wollen mit dieser Halle einen Ort schaffen, an dem sich die Singener und ihre Gäste treffen können und der das über all die Jahre artikulierte Bedürfnis der Singener nach einem Zentrum der Kommunikation und der Gemeinschaft aufnimmt“, sagte Ehret weiter. „Singen hat eine Stadthalle ... und Singen darf zu Recht auf die Halle und auf sich selbst stolz sein!“


Großer Andrang herrschte beim Tag der offenen Tür der neuen Stadthalle Singen. 20.000 Besucher waren beeindruckt von ihrer Architektur und ihren Möglichkeiten.


Livestream hatte einen guten Start

Singen - Die Stadthalle Singen feierte am vergangenen Wochenende auch die Premiere einer Technik, die künftig vor allem bei Tagungen zum Einsatz kommen soll: die Live-Übertragung im Internet. Der Livestream von der feierlichen Eröffnung und vom Tag der offenen Tür wurde an 1.800 Internet-Anschlüssen abgerufen. Das teilt Kultur und Tourismus Singen mit.

17. September 2007

"Kreszenzia - Göttin der Liebe"

Stadthalle Singen - Sonntag, 21. Oktober, 18.00 Uhr
Steiners Theaterstadl - „Kreszenzia - Göttin der Liebe“
Bauernposse von Peter Steiner



Was wäre das volkstümliche Theater in Deutschland ohne Gerda und Peter Steiner? Sie bringen Woche für Woche Millionen Menschen zum Lachen. In ihren Fernsehserien „Der Stanglwirt“, „Steiners Musikantenparade“, „Steiners Sketchparade“ oder „Die Heimatmelodie“ haben sie sich einen Namen als das Königspaar des Volkstheaters gemacht. Gerda und Peter Steiner sind mit ihrem Theater-Stadl auch schon seit über zwei Jahrzehnte für ihr Publikum auf Tournee. In Singen gastieren sie erstmals, in der neuen Stadthalle am Sonntag, 21. Oktober, um 18 Uhr. Mit ihrem Ensemble spielen sie die von Peter Steiner selbst geschriebene lustige Bauernposse „Kreszenzia - Göttin der Liebe“.

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen,
Tourist Information,
Marktpassage,
August-Ruf-Straße 13,
oder Stadthalle,
Hohgarten 4,
D-78224 Singen,
Telefon +49 (0)7731/85-262,
E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

DVORAK-SINFONIE-ORCHESTER PRAG

Stadthalle Singen - Mittwoch, 17. Oktober 2007 - 20.00 Uhr
DVORAK-SINFONIE-ORCHESTER PRAG
Dirigent: Wolfgang Rögner
Solist: Mario Galeani, Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre aus der Oper „Die Zauberflöte“
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 4
Antonin Dvorak: Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“


Das Dvorak-Sinfonie-Orchester Prag ist ein gern gehörter Gast in Singen. Es begeisterte 2007 bereits mit dem Neujahrskonzert in der Aula des Hegau-Gymnasiums. Das Orchester wurde 1990 gegründet. Inzwischen ist es fester Bestandteil der tschechischen Musiklandschaft und auch der Opernfestspiele Bad Hersfeld. Das Ensemble bietet eine hochstehende Qualität der klassischen Musikinterpretation, die an die lange Tradition tschechischer Orchester anknüpft. Beim neuerlichen Gastspiel in Singen am Mittwoch, 17. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle spielt das Orchester, dirigiert von Wolfgang Rögner, Wolfgang Amadeus Mozarts Ouvertüre aus der Oper „Die Zauberflöte“, mit dem Gastsolisten Mario Galeani Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 sowie Antonin Dvoraks Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“.

Mario Galeani aus Messina gilt als einer der aktivsten und bedeutendsten Pianisten der jüngeren Generation. Er verdankt seine musikalische Ausbildung dem berühmten Klaviervirtuosen Aldo Ciccolini. Schon in sehr jungen Jahren spielte Galeani Konzerte. Er trat in einigen der berühmtesten Musikzentren der Welt, mit zahlreichen renommierten Orchestern und bei großen Festspielen auf. 1988 gründete Mario Galeani das Internationale Sommer-Festival „Naxos Musica“ in Giardini Naxos bei Taormina (Sizilien), dessen Direktor er bis 1994 war. Im Jahr 2004 wurde er zum Musikberater des Präsidenten des Festivals „Taormina Arte“ ernannt. Im August 2004 trat Mario Galeani zum ersten Mal auf der wundervollen Bühne des Griechischen Theaters in Taormina auf und spielte mit dem Londoner Royal Philharmonic Orchestra das Schumann-Klavierkonzert op. 54. Zahlreiche Konzerte mit ihm wurden von italienischen sowie ausländischen Radio- und Fernsehsendern aufgenommen.

Wolfgang Rögner wurde 1951 in Thüringen geboren. Nach seinem Studium in den Fächern Klavier und Dirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar wurde er Kapellmeister in Plauen und Zwickau. Von 1985 bis 1989 wirkte er als Chefdirigent am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen. Seit 1989 ist er Musikalischer Oberleiter und Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters Erfurt und der Städtischen Bühnen Erfurt. Zahlreiche Konzerte und Funkaufnahmen dirigierte er bei führenden Orchestern der DDR. Als ständiger Gastdirigent leitete er zahlreiche Programme des Nederlands Dans Theaters in Holland.

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen,
Tourist Information,
Marktpassage,
August-Ruf-Straße 13,
oder Stadthalle,
Hohgarten 4,
D-78224 Singen,
Telefon +49 (0)7731/85-262,
E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

Zum Semesterauftakt: Feierliche Übergabe von Doktor-Urkunden

(HSG) In feierlichem Rahmen wurden heute, Montag, 17. September 2007, an der HSG 37 LizentiatInnen zu DoktorInnen der Wirtschaftswissenschaften, 2 Lizentiaten zu Doktoren der Staatswissenschaften, 8 LizentiatInnen zu DoktorInnen der Rechtswissenschaft und 2 LizentiatInnen zum Doctor of Philosophy in Economics and Finance promoviert. 6 der Promovierten konnten ihr Doktorat mit dem Prädikat «summa cum laude» (mit höchster Auszeichnung) entgegennehmen.

Rektor Ernst Mohr ging in seiner Promotionsrede der Frage «Was sind akademische Titel heute noch wert?» nach und hinterfragte kritisch, ob es überhaupt einen Mehrwert eines akademischen Titels über das Wissen und die Fähigkeiten hinaus, die ihm zugrunde liegen, gebe. Seine Antwort vor den neuen Doktorinnen und Doktoren war ein dreifaches Ja. Erstens stehe der Abschluss für das, was die AbsolventInnen in ihrem Studium an Fähigkeiten erworben hätten. Zweitens, so Mohr, seien akademische Abschlüsse eine Art Prüf- und Gütesiegel, das für bestimmte «verborgene» Eigenschaften der Person stehe. Allerdings sei klar, dass die verborgenen Eigenschaften von Menschen nicht mit jenen von Produkten zu vergleichen sei - akademische Abschlüsse seien also bestenfalls mangelbehaftete Prüf- und Gütesiegel. Und schliesslich könnten akademische Titel auch als Markenzeichen verstanden werden, die damit Zeugnis der differenzierten Fähigkeiten und Eigenschaften ihrer Inhaber seien. Ihren besonderen Wert erhalten sie dadurch, dass mit dem Titel auch die verleihende Institution - in diesem Fall die HSG - genannt wird. Je mehr Mobilität gefördert werde, umso wichtiger werde die Differenzierung statt Standardisierung und Uniformität in den Studienangeboten. Und die Marke HSG definiere sich über die Andersartigkeit der Angebote und werde so zum «Markenzeichen für Ihre differenzierten intellektuellen und persönlichen Fähigkeiten», schloss Rektor Ernst Mohr, der die AbsolventInnen aufforderte: «Machen Sie Ihrem erworbenen Prüf- und Gütesiegel Ehre und der HSG eine Freude, indem Sie mit dem wünschbaren persönlichen Einsatz an ihre Aufgaben gehen.»

14. September 2007

Tuttlinger Baum am Haupteingang

Geschenk aus der Nachbarstadt zur Einweihung der Singener Stadthalle

Singen - Einen Blauglockenbaum schenkte die Stadt Tuttlingen den Singenern zur Eröffnung ihrer neuen Stadthalle. Das acht Meter hohe Geschenk übergab Oberbürgermeister Michael Beck. Der aus China stammende Baum wird 15 Meter hoch, bekommt eine stattliche Krone und steht als Solitär direkt neben dem Haupteingang der neuen Stadthalle. Nach wie vor hätten die Städte Tuttlingen und Singen und vor allem auch ihre Gemeinderäte eine enge Verbindung, sagte Michael Beck. Die historischen Wurzeln liegen in der Tatsache, dass der Hohentwiel bis 1969 zur Gemarkung der Stadt Tuttlingen gehörte. „Mental ist das für uns Tuttlinger noch heute der Fall“, meinte Beck schmunzelnd. Die Jubilare in Tuttlingen erhielten von der Stadt Hohentwieler Wein als Geschenk.

Mit einem Glas davon und herzlichen Worten dankte der Singener Oberbürgermeister Oliver Ehret für das prächtige Geschenk. Auf die Frage, ob er eine Konkurrenzsituation der Stadthallen in Tuttlingen und Singen sehe, meinte der Tuttlinger OB: „Jede Halle muss ihr eigenes Profil finden. Das haben wir in Tuttlingen geschafft und dazu auch noch ein gutes Einzugsgebiet erschlossen. Das wünsche ich auch der Stadthalle Singen. Wo wir zusammenarbeiten können, werden wir das auch tun.“ Walter Möll, Geschäftsführer der Kultur und Tourismus Singen GmbH, betonte, dass die Planer des Singener Veranstaltungszentrums vom Management der Tuttlinger Stadthalle sehr gut beraten worden seien.


Im Bild (v.l.): Walter Möll und Gesine von Eberstein, Geschäftsführer der Kultur und Tourismus Singen GmbH, die Oberbürgermeister Michael Beck und Oliver Ehret sowie Thomas Gnädinger, Planer der Außenanlagen der Stadthalle Singen einschließlich des neuen Rathausplatzes. (zur Vergrösserung anklicken)