10. September 2007

Der Klang der „Schöpfung“ lockt die Sänger

Über 50 Interessierte kommen zur ersten „Schnupperprobe“ mit Heinz Bucher

Singen – Die Stadt Singen wird ihrem klangvollen Namen wieder Ehre einlegen: Über 50 Gastsängerinnen und -sänger kamen zur ersten „Schnupperprobe“ mit Heinz Bucher für die Aufführung des Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn am Ostersonntag kommenden Jahres. „...und eine neue Welt entspringt auf Gottes Wort“. Das klang schon recht gut am vergangenen Samstag im Walburgissaal auf der Singener Musikinsel. „Sie werden ein prima ‚Schöpfungschor‘ sein“, lobte Heinz Bucher. „Wenn Sie bis zum letzten Atem durchhalten, dann werden Sie eine große Erfahrung machen und ein wunderbares Erlebnis haben.“

Heinz Buchers Bodensee-Madrigalchor mit 60 Mitwirkenden, wie es nach der ersten Probe aussieht verstärkt durch Gastsänger in gleicher Zahl, drei international renommierte Solisten und die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz werden das Haydn-Oratorium unter der Leitung des bekannten Dirigenten aus Bodman-Ludwigshafen am Sonntag, 23. März 2008, in der Stadthalle Singen aufführen. „Es ist das schönste und beste Werk, das es von Haydn gibt“, sagte Heinz Bucher in seinem lebendigen und fesselnden Einführungs-Vortrag, in dem er den Aufbau und die klangliche Vielseitigkeit des Oratoriums erläuterte. Die drei Erzengel und zuletzt Adam, der erste Mensch, tragen als Solisten die Schöpfungsgeschichte der Bibel vor. Chor und Orchester malen diese Bilder gewissermaßen aus.

Für jeden Chorsänger sei die Mitwirkung an diesem Oratorium eine begeisternde Erfahrung, meint Heinz Bucher. So war er sich schon vor dem ersten Probetermin sehr sicher, dass sich genügend Gastsänger für dieses Projekt finden würden: „Für jeden mit Freude am Gesang ist der Name der ‚Schöpfung“ ein Zauberwort.“

Der Bodensee-Madrigalchor hat das Werk seit seiner Gründung 1969 in immer wieder wechselnder Besetzung mehrfach aufgeführt. „Die letzte Aufführung liegt nun aber schon Jahre zurück“, erinnert der Chorleiter. Weitere Sangesfreudige können sich nun immer noch zu den Proben gesellen. Die nächste findet am Samstag, 29. September, von 9.30 bis 12.30 Uhr im Hegau-Gymnasium in Singen statt. Treffpunkt ist am Haupteingang. Dieses Jahr proben die Sänger des Haydn-Projekts noch im 14-tägigen Rhythmus, mit Beginn des kommenden Jahres häufiger. Geplant sind auch ein bis zwei Probenwochenenden. Zur privaten Vor- und Nacharbeit wird eine CD angeboten.


Dirigent Heinz Bucher freute sich, dass zu einer ersten „Schnupperprobe“ für die Aufführung des Oratoriums „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn am Ostersonntag kommenden Jahres über 50 interessierte Gastsänger in den Walburgissaal auf der Musikinsel Singen kamen. 60 weitere Mitwirkende an der Aufführung wird Heinz Buchers Bodensee-Madrigalchor stellen.

7. September 2007

Das modernste Veranstaltungszentrum zwischen Schwarzwald und Bodensee

Kulturzentrum, Tagungsstätte und Marktplatz
Mit der neuen Stadthalle Singen entstand in zwei Jahren Bauzeit für rund 21 Millionen Euro das modernste Veranstaltungszentrum zwischen Schwarzwald und Bodensee. Die Eröffnung des Neubaus am Rande der Innenstadt, in der Parklandschaft der ehemaligen Landesgartenschau unterm Hohentwiel, findet mit 900 geladenen Gästen am Abend des 15. September 2007 statt. Zum Gratulieren kommen auch der baden-württembergische Innenminister Heribert Rech und ein von Bühne, Film und Fernsehen höchst bekannter Überraschungs-Stargast. Am Sonntag, 16. September, ist von 9 bis 19 Uhr Tag der offenen Tür für alle, die schon lange auf die neue Stadthalle gespannt sind. Das Veranstaltungszentrum ist für alle nur denkbaren Anlässe perfekt gerüstet: Oper und Theater, Rock-, Pop- und Klassik-Konzerte, Kongresse und Seminare, Messen und Produktpräsentationen.

Mit der Stadthalle Singen gemeinsam gebaut wurden der neue Rathausplatz und für rund vier Millionen Euro Anteil an den genannten Gesamtkosten eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen. Diese wird von den Stadtwerken Singen betrieben. Bis Frühsommer 2008 fertiggestellt sein soll das direkt an die Stadthalle angebaute Hotel „Express by Holiday Inn“ eines Privatinvestors mit 92 Zimmern.

Über vier Jahrzehnte lang wurde um ein neues Veranstaltungszentrum in Singen gerungen. Nun freut sich die ganze Region Hegau über die Verwirklichung. Das zeigte alleine schon die gewaltige Resonanz der Baustellenführungen mit über 4000 Besuchern von September 2006 bis Juni 2007. Sponsoren und viele engagierte Bürger haben das Stadthallen-Projekt unterstützt. Alleine der Stadthallen-Förderverein bringt 500.000 Euro mit ein.

Die Stadthalle Singen verfügt über einen teilbaren großen Saal mit Empore, mehrere Foyers sowie fünf auch gemeinsam nutzbare Seminar- und Tagungsräume. Saal und Empore bieten bis zu 1150 Sitzplätze. Die Hubpodien-Technik der Stadthalle Singen stuft bei Bühnenaufführungen den Zuschauerraum. Sie kann aber auch für 1900 Quadratmeter Präsentationsfläche auf einer Ebene sorgen. Das kommt bei Messeveranstaltern bereits sehr gut an. Die Ausstattung der 190 Quadratmeter großen Bühne mit ihrem Orchestergraben lässt aufwändige Produktionen zu.

Gebaut und betrieben wird das neue Veranstaltungszentrum von der städtischen Kultur & Tourismus Singen GmbH (KTS). Mit einem eigenen Theater- und Konzertprogramm erfüllt sie den Kulturauftrag der Stadt. Hinzu kommt eine ganze Reihe von Gastveranstaltern, so dass von September 2007 bis Sommer 2008 insgesamt rund 140 Publikumsveranstaltungen im neuen Haus stattfinden werden. Dazu zählen auch acht Messen. Auftakt ist mit der Messe „Umwelt 2007 Singen“ am 13. und 14. Oktober 2007. Die neue Stadthalle Singen löst das bisherige Gastspieltheater Kunsthalle und die Aula des Hegau-Gymnasiums als Konzertsaal ab. Zugleich vervollständigt sie den „Kulturpark“ Singens mit Scheffelhalle, archäologischem Hegau-Museum, städtischem Kunstmuseum, Kulturzentrum „Gems“, Musikinsel und privatem Kneipentheater „Die Färbe“.

Der überaus größte Teil der bisher schon 2400 Abonnenten des städtischen Theater- und Konzertprogramms geht den Schritt ins neue Veranstaltungszentrum und die neue kulturelle Dimension mit. „Die Singener Kultur wird nun in einer höheren Liga spielen“, betont Walter Möll, Geschäftsführer und Programmgestalter der KTS. Er war zuvor Jahre lang Leiter des städtischen Kultur- und Verkehrsamtes. „Der Schwerpunkt des Stadthallen-Programms liegt ganz eindeutig bei der Kultur mit einem sehr attraktiven Angebot. Die Stadt Singen wird mit der neuen Stadthalle ihre Funktion als kulturelles Zentrum nicht nur sehr stark festigen, sondern sicher auch auf einen weiteren Radius als bisher ausdehnen“, sagt Oberbürgermeister Oliver Ehret. „Wir haben in unserer Stadt kulturell sehr viel Gewachsenes. Einem großen Teil davon geben wir mit der neuen Stadthalle einen moderneren und größeren Rahmen und damit die Möglichkeit, sich noch besser zu entfalten. Natürlich kommt nun aber auch viel Neues hinzu, das wir bisher einfach aus räumlichen Gründen nicht bieten konnten“, betont Walter Möll.

KTS fördert auch Singener Kulturprojekte. Dazu zählt am 17. November als erste Uraufführung in der neuen Stadthalle eine Produktion des Singener Dirigenten und Pianisten Fabian Dobler mit seinem Ensemble „Operassion“. In Doblers musikalischem Kammerspiel „Leporellos Tagebücher“ nach Mozarts Oper „Don Giovanni“ übernimmt Guildo Horn die Titelrolle. Als bunter Vogel in einem ernsthaften Musiktheater-Projekt wird er die Neugier des Publikums entzünden. Das Ensemble „Operassion“, von Fabian Dobler in Singen gegründet und mittlerweile regelmäßiger Gast der großen Kammermusikfestivals von Ludwigsburg bis Seoul, erzählt Mozarts berühmte Oper neu aus der Sicht des Dieners Leporello.

„Die neue Stadthalle wird auch der Wirtschaft in Singen und der Region neue Impulse geben“, ist sich Oberbürgermeister Oliver Ehret sicher. „Sie bietet heimischen Unternehmen ganz neue Präsentations-Möglichkeiten und wird zusätzliche Besucher nach Singen führen. Außerdem ist der Bau der Stadthalle ein wichtiger Schritt zur weiteren Entwicklung unserer Innenstadt.“

Eröffnungsfest mit Tag der offenen Tür
Zum Tag der offenen Tür der neuen Stadthalle und zum großen Eröffnungsfest auf dem Hohgarten-Platz davor lädt die Stadt Singen am Sonntag, 16. September, von 9 bis 19 Uhr. Bei ihren Rundgängen können die Besucher auch ein Showprogramm der Engener Agentur Top Form auf der Stadthallen-Bühne erleben. Es wird an diesem Tag neun Mal aufgeführt und zeigt alle technischen Möglichkeiten des neuen Veranstaltungszentrums. Viel Unterhaltung wird ganztägig auf dem Hohgarten geboten. Die Bewirtung erfolgt im angebauten Zelt auf dem neuen Rathausplatz. Um 9.30 Uhr wird Oberbürgermeister Oliver Ehret die Gäste begrüßen. Um 10 Uhr ist Programmstart auf den Bühnen innen und außen. Auf dem Hohgarten macht die Band „Sixty6“ den Auftakt. Ab 13 Uhr spielt das Blasorchester der Stadt Singen unter der Leitung von Siegfried Worch und ab 15 Uhr die Dieter-Rühland-Band. Dazwischen gibt es Show-Einlagen mit Musical-Potpourris von „Bliems Bunter Bühne“. Sponsoren und Partner der Stadthalle werden für Kinderunterhaltung und Gewinnspiele sorgen. Ein kirchliches Abendlob mit Jugendchor wird die Feier beschließen.


Mit einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 16. September, von 9 bis 19 Uhr präsentiert die Stadt Singen ihre neue Stadthalle


Der neue Rathausplatz vor der Stadthalle Singen wurde bereits im August bei einem Etappenstart der Deutschland-Tour eröffnet. Im Hintergrund das Wahrzeichen Singens, der Hohentwiel mit Deutschlands größter Festungsruine.

6. September 2007

Kunst an der Fassade setzt Stadthalle ins rechte Licht

Förderverein finanziert das Werk von Miriam Prantl und übereignet es der Kultur und Tourismus Singen GmbH

Eine Lichtinstallation der Dornbirner Künstlerin Miriam Prantl an der Glasfassade der neuen Stadthalle Singen zum Rathausplatz hin wurde mit einer gemeinsamen Vereinbarung von Stadthallenförderverein, Stadt Singen, Kultur und Tourismus Singen GmbH sowie dem Kunstverein Singen der Stadthalle übereignet. Diese vom Stadthallen-Förderverein maßgeblich finanzierte Kunst am Bau erstrahlte bereits einige Abende im Probelauf und zog die Aufmerksamkeit von Passanten auf sich. Die „Lichtband“ genannte Installation lässt per Computer gesteuert LED-Streifen in wechselnden Farben mit unterschiedlicher Intensität leuchten. Ab der Stadthallen-Eröffnung am 15. September wird sie dauerhaft eingeschaltet.

„Wir haben allen Grund, dem Stadthallenförderverein sehr dankbar zu sein. Seine Mitglieder haben fast 40 Jahre lang nie aufgegeben, an die Verwirklichung eines Veranstaltungszentrums in Singen zu glauben. Sie haben immer wieder dafür gesorgt, dass dieses Thema nicht zu den Akten gelegt wurde. Und schließlich hat der Förderverein stolze 500.000 Euro zusammengetragen“, betont Oberbürgermeister Oliver Ehret. „Ein großer Teil dieser Summe fließt in die Bestuhlung der neuen Stadthalle und ist somit für die Besucher immer greifbar. Die Restsumme von 50.000 Euro hat uns der Förderverein für die Finanzierung des attraktiven Licht-Kunstwerks an der Fassade zur Verfügung gestellt. Es signalisiert nach außen, was in unseren neuen Stadthalle geboten wird: ein sehr farbiges Programm mit viel Abwechslung. Wir gehen davon aus, dass unsere neue Stadthalle eine große Ausstrahlung haben wird. Das Kunstwerk von Miriam Prantl trägt im wahrsten Wortsinn dazu bei.“

„Miriam Prantls Kunstwerk setzt unsere neue Stadthalle ins rechte Licht“, meint Heinz Troppmann, seit zehn Jahren Präsident des Stadthallenfördervereins und maßgeblich an der Anschaffung der Lichtinstallation beteiligt. „Es war von Anfang an das Ziel des Fördervereins, bei der Verwirklichung einer Stadthalle Kunst am Bau beizutragen“, erinnert Heinz Troppmann. Letztlich sei durch das Sammeln von Geld über Jahrzehnte hinweg, vielerlei Aktivitäten vornehmlich in den 80er Jahren und nicht zuletzt die Zinsen der Betrag von 500.000 Euro zusammen gekommen. „Dieses Geld wollten wir dann natürlich nicht mehr ausschließlich für Kunst zur Verfügung stellen. Unser Beitrag sollte überhaupt die Gesamtinvestition in eine neuen Stadthalle ermöglichen.“

Der Förderverein habe seit nahezu vier Jahrzehnten in unterschiedlichen Vorstandsbesetzungen und mit unterschiedlicher Intensität für eine Stadthalle gekämpft, berichtet Oberbürgermeister Oliver Ehret. Angefangen hatte dies mit den damaligen Stadträten Helmut Graf und Heinz Rheinberger an der Spitze des Vereins. Nach der Ablehnung der ersten Stadthallen-Pläne durch einen Bürgerentscheid im Jahr 1981 gab es die Überlegung, den Verein aufzulösen. „Nun war es Artur Sauter, der nimmermüde Streiter für eine attraktive Innenstadt, der dies mit vehementem Einsatz verhinderte“, so Oliver Ehret. Unter der Leitung von Rudolf Lechner, mit Artur Sauter als Zweitem Vorsitzenden und dem Alt-Oberbürgermeister Theopont Diez als Präsident wurde der Verein am Leben erhalten. Er sollte präsent sein, wenn die Stimmung und die Finanzlage den Bau einer Stadthalle ermöglichen würden. „Der Verein hat somit auch die Idee einer Stadthalle am Leben erhalten. Er hat schließlich die Aufbruchstimmung der Landesgartenschau 2000 in Singen genutzt, um erneut intensiv Mitglieder zu werben, und konnte deren Zahl wieder auf deutlich über 400 steigern. Letztlich hat der Verein einen großen Beitrag zur positiven Stimmung für die neuen Stadthallen-Pläne geleistet, die wir nun verwirklichen konnten“, unterstreicht Oliver Ehret.

Wie viele Menschen freut sich Heinz Troppmann ganz persönlich sehr über das neue Veranstaltungszentrum, das nun am 15. September eröffnet werden kann. „Ich bin sehr angetan von der Architektur und der Ausstattung. Die Stadthalle ist eine wesentliche Bereicherung für Singen und den ganzen Hegau“, sagt Heinz Troppmann. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass geeignete kulturelle Veranstaltungen dazu beitragen, die Bedeutung Singens und des Hegaus zu festigen. Ich bin ebenfalls zuversichtlich, dass durch Kongresse und Tagungen unsere Stadt auf lange Sicht profitieren wird.“

Bei der Auswahl des Kunstwerks sei der Stadthallen-Förderverein im Zusammenwirken mit dem Kunstverein Singen sehr gut vom Leiter des Kunstmuseums Singen, Christoph Bauer, beraten worden, lobt Heinz Troppmann. „Wir waren uns sehr schnell einig, dass Licht an der Fassade der wirkungsvollste Beitrag zur Kunst am Bau sein würde. Auch die Ideen der Architekten gingen von Anfang an in diese Richtung“. Miriam Prantl habe durch zwei bereits in der Sparkasse in Singen verwirklichte Lichtinstallationen überzeugen können. „Die Präsentationen in den Vorständen von Förderverein und Kunstverein, im zuständigen Gemeinderatsausschuss und im Baubeirat der Stadthalle sind auf breiteste Zustimmung gestoßen“, berichtet Heinz Troppmann.

„Auch die Architekten Susann Graf und Professor Norbert Moest fanden das Konzept von Anfang an gut“, ergänzt Oliver Fischer, Vorsitzender des Stadthallen-Fördervereins, und freut sich über diese Einmütigkeit. „Persönlich gefällt mir an dieser Lichtinstallation besonders, dass sie so filigran ist. Bei Tageslicht ist an der Glasfassade nichts von ihr sichtbar. In der Dunkelheit wirkt sie sehr markant, ohne sich aber aufzudrängen. Natürlich passt sie auch sehr gut zur Lichtkunst an der Rathausfassade.“ Dort war anlässlich der Landesgartenschau 2000 an den Friesen die Lichtinstallation „Located World“ von Joseph Kosuth angebracht worden. Oliver Fischer ist begeistert vom neuen Veranstaltungszentrum in Singen: „Als Vereinsvorsitzender, als Vater, für mich selbst: Ich find's toll! Die Stadthalle ist eine Riesenbereicherung für Singen. Ich wünsche mir nun, dass sie gut angenomen wird“.

Die von Heinz Troppmann und Oliver Fischer, den KTS-Geschäftsführern Gesine von Eberstein und Walter Möll, Jörg Wuhrer als Erstem Vorsitzenden des Kunstvereins Singen sowie Oberbürgermeister Oliver Ehret unterzeichnete Vereinbarung regelt die Übergabe der 50.000 Euro durch den Stadthallen-Förderverein, den Umgang mit dem Urheberrecht der Künstlerin, den Unterhalt der Lichtinstallation durch die KTS und die Betreuung durch den Kunstverein.

Die 1965 geborene Miriam Prantl versteht ihr Lichtband als integralen Bestandteil der Stadthallen-Architektur. Von den künstlerischen Möglichkeiten der LED-Technik ist sie begeistert: „Mit ihr kann man Farben mischen wie im Farbkasten.“ Licht in all seinen Manifestationen fasziniert Künstler seit Jahrhunderten. Die rasante Entwicklung der LED-Technik begeistert seit kurzem zahlreiche Künstler, da sie den alten Traum der Moderne, „direkt mit Licht zu malen“, Wirklichkeit werden lässt. Miriam Prantl führte ihre intensive Auseinandersetzung mit den Erscheinungsformen farbiger Felder, Bänder und Linien als Malerin fast zwangsläufig hin zur Arbeit mit farbigem Kunstlicht.

In ihren meditativen Tafelbildern, in denen sie Farbe immer wieder bis an die Grenzen der Sichtbarkeit reduziert, untersucht Miriam Prantl die verwirrenden Bezüge zwischen Fläche und Raum, Licht und Tiefe, Farbe und Form, Oberfläche und Grund. Die Hinwendung zur Lichtkunst ermöglicht es ihr nun, die immateriellen und sinnlichen Qualitäten des Lichts mittels einfacher, wie sie selbst sagt „reiner Formen“, in den öffentlichen Raum einzuführen. Die verzahnten LED-Streifen reagieren zunächst auf die gegebene Situation - auf den Platz und die gegenüber am Rathaus installierte Neon-Arbeit „Located World“ von Joseph Kosuth - und beziehen sich auf das vertikale Raster der eingestellten Glasfassade. Einerseits steigert die Lichtinstallation die Festlichkeit der Halle, andererseits fügt sie dieser einen Kontrapunkt hinzu, indem die Steuerung der Farblichtstäbe, angelegt „zwischen Rhythmus und Ruhe“, bewusst langsam, atmend, geschaltet ist.

Singen: The Pasadena Roof Orchestra

Mit dem Gastspiel des „Pasadena Roof Orchestra“ am Dienstag, 30. Oktober, um 20 Uhr startet KOKO & DTK Entertainment seine Programmreihe in der neuen Stadthalle Singen.

Das Orchester hat mit hochkarätigsten Musikern und der Interpretation von Originalarrangements aus den 20er und 30er Jahren seit Jahrzehnten international sehr großen Erfolg. Für Musikkenner gilt die britische Swing-Big-Band als ebenso legendär wie ihre Vorbilder. Seit Mitte der 70er Jahre geben die Künstler Konzerte in aller Welt, sehr oft auch in Deutschland, wo sie eine treue Fangemeinde haben. Sie haben überall gespielt, in großen Konzerthäusern, rauchigen Clubs, vor königlichen Hoheiten und Menschenmengen bei Open-Air-Konzerten, sowie dem Montreux Jazz Festival. Das Pasadena Roof Orchestra spielte unter anderem auch die Musik zum Kinohit „Comedian Harmonists“ von Joseph Vilsmeier ein. Künstler aus dem Popgeschäft wie Robbie Williams oder Bryan Ferry griffen zur Unterstützung Ihrer Darbietungen auf das Orchester oder deren Musiker zurück.

Begonnen hatte alles 1970, als der Bäckermeister John Arthy in Manchester 1400 vergilbte Original-Arrangements vergangener Jahre entdeckte und das Orchester gründete. Nach erfolgreichen Auftritten auf allen Kontinenten, startete 1993 die erste Tournee durch die USA: 75 Tage von Seattle über Los Angeles, Arizona, Texas, Chicago, New York, Florida bis ins „Ambassador Theatre“ von Pasadena. Im Jahr 2001 folgte erneut eine Sechs-Wochen-Tournee durch die Vereinigten Staaten. Erfolge rund um den Erdball brachten das Orchester unter anderem nach Australien, Hongkong, Singapur, Dubai, Abu Dhabi und quer durch Europa.
Der Swing der 20er-/ 30er-Jahre ist bis heute unvergessen; er ist unvergänglich und bleibt zeitlos.

Das „Pasadena Roof Orchestra“ spielt in hervorragender Besetzung von elf Musikern. Der runde Sound erwächst aus langjähriger professioneller Zusammenarbeit des festen Orchesters, dessen Mitglieder perfekt aufeinander eingestimmt sind. Künstlerischer Leiter ist der Sänger, Theater- und Musicalexperte Duncan Galloway. Das Repertoire umfasst über 200 Titel aus der Jazz-, Swing- und Tanzmusik der 20er und 30er Jahre. Und für den Spaß sorgen hochprofessionelle humoristische Einlagen, sowohl musikalisch als auch choreographisch. Mit einem Wort: Das „Pasadena Roof Orchestra“ steht für erstklassiges Entertainment.

Stadthalle Singen, Dienstag, 30. Oktober 2007 - 20.00 Uhr

Die kleine Hexe Lisbet hat Geburtstag

Mit einem Stück von Lieve Baeten eröffnet Kultur und Tourismus Singen am Montag, 22. Oktober, um 14.30 Uhr sein Kindertheater-Programm in der neuen Stadthalle: „Die kleine Hexe Lisbet hat Geburtstag”. Unternehmungslustig und furchtlos fliegt Lisbet auf ihrem Hexenbesen durch die beliebten und erfolgreichen Bilderbücher von Lieve Baeten und nun landet sie in Singen auf der Bühne. Das Theater auf Tour, das schon in der Kunsthalle die jungen Zuschauer regelmäßig begeisterte, spielt die heitere Geschichte. Geeignet ist sie für Kinder ab vier Jahre.

Lisbet, die kleine schlaue Hexe, hat Geburtstag. Klar, dass sie den auch feiern will. Mit ihrer Katze und einer richtig schönen Geburtstagstorte. Und weil Backen nicht ihre Sache ist, stellt Lisbet sich auf einen Stuhl und zaubert mit dem Kochlöffel in der Hand: „Hokuspokus Hexenbrei – eine Torte schnell herbei“. Es geschieht jedoch nichts. Zaubern will schließlich gelernt sein.

Lisbet hat immer noch keinen richtigen Zauberstab und auch nicht das Zauberbuch für große Hexen. Aber sie wird es den anderen Hexen schon zeigen. Sie fliegt in den Hexenladen und kauft eine Torte. Als sie zurückkommt, ist ihre Katze verschwunden. Ohne Katze kann Lisbet aber unmöglich Geburtstag feiern. Was nun, kleine Hexe?

Dass Hexen heute nicht mehr alt, hässlich und böse sein müssen, wissen Kinder schon von Ottfried Preusslers kleiner, lieben Hexe und das neugierige, schlaue Hexenkind Lisbet beweist das noch einmal.

Stadthalle Singen, Montag 22. Oktober 2007 14.30 Uhr, DIE KLEINE HEXE LISBET HAT GEBURTSTAG
Stück für Kinder ab 4 Jahren von LIEVE BAETEN , Theater auf Tour/Konzertdirektion Bingel, Darmstadt, Veranstalter: Kultur & Tourismus Singen

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen, Tourist Information, Marktpassage, August-Ruf-Straße 13 oder Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen, Telefon +49 (0)7731/85-262, E-Mail: ticketing.stadthalle@singen.de

Stets aktuelle Informationen über das Programm der Stadthalle Singen erhalten Sie unter http://www.stadthalle-singen.de/ im Internet.

4. September 2007

Platzkonzert mit der Harmoniemusik Tisis-Tosters

Platzkonzert mit der Harmoniemusik Tisis-Tosters

Donnerstag 6. September 2007 ab 19 Uhr in der Marktgasse Johanniterkirche Feldkirch (A)

Unter der Leitung ihres Kapellmeisters Willi Doleschal wird die Kapelle ein buntes Programm spielen, das für jeden Musikgeschmack etwas bereithält: es reicht von traditionellen Kompositionen für Blasorchester bis zu aktuellen Pop-Stücken.

Platzkonzerte finden nur bei trockener Witterung statt.

Hegau Blues

Samstag, den 22.09.07 um 20:30 Uhr im Kulturpunkt-Arlen und Gasthaus Gems.

Der neue Roman „Hegau Blues“ von Markus Rehmann ist die Geschichte von Carlos und seinem Schäferhund.

Carlos ist jung, langhaarig, chaotisch und er lebt in den frühen 70ern im Hegau. „Schäferhund“ ist sein bester Freund und Gesprächspartner, immer ein wenig klüger als sein „Mensch“.
Eine Geschichte voller Lebenslust, das pulsierende Leben einer Jugend im Aufbruch: Rockkonzerte in der Scheffelhalle, Singener Szene-Kneipeleben, Arbeiten in den Mannheimer US-Kasernen und die Liebe – alles beginnt normal, endet aber im völligem Chaos. So wie der Roman geschrieben ist - ironisch, witzig und lebhaft – so trägt Markus Rehmann daraus vor. Zusammen mit der musikalischen Umrahmung von Michael Brauch und den „Acoustical South“ mit Stücken u.a. von John Lennon, Nick Cave, Muddy Waters und Eigenkompositionen wird das 'Feeling' perfekt - wie damals...

Der Eintritt beträgt 8 Euro im Vorverkauf im Gasthaus Gems, Arlen.
Abendkasse: 9 Euro, Einlass mit Öffnung des Gasthauses ab 17 Uhr.

Veranstalter: Kulturverein ArRiWo e.V., Rielasingen-Worblingen

Veranstaltungsort: Kulturpunkt-Arlen, Arlener Str. 32, D-78239 Rielasingen-Worblingen

RC Altenstadt hat das längste Fahrrad der Welt

Jubiläumsfest ein voller Erfolg
Zur 100 Jahr-Feier lud der Radfahrclub Altenstadt zum großen Jubiläumsfest ein. Höhepunkte waren der Weltrekordversuch „Das längste Fahrrad der Welt“ und der Auftritt des siebenfachen Weltmeisters Stefan Rominger.

RC Altenstadt hat den Weltrekord
29,45 m lang und 500 kg schwer – das sind die Maße des neuen längsten Fahrrades der Welt. 100 m haben die beiden Fahrer – Hannes Mähr am Lenker und Thomas Lins an den Pedalen – unter dem beigeisterten Beifall der Zuschauer absolviert. Nun dürfen sich die Mitglieder des RC Altenstadt über einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde freuen.

Der RC Altenstadt hat in Kooperation mit Lingenhöle Technologies, Bühnenbau Stütler und der Firma Böhler das Fahrrad gebaut.

Das längste Fahrrad der Welt kann am 22. September anlässlich des „Autofreien Tages“ in der Feldkircher Innenstadt besichtigt werden.

Großes Fest mit tollem Programm
Die Feierlichkeiten starteten bereits am Nachmittag mit dem Ortsvereineturnier und hatten ihren Höhepunkt mit dem Finale des Ortsvereineturnier und dem Auftritt des siebenfachen Weltmeister Stefan Rominger aus Deutschland.








Die Sieger des Ortsvereineturniers:
Krankenpflegeverein Altenstadt
Schiverein Altenstadt
Tennisclub Altenstadt

Als Gratulanten zum 100 Jahr-Jubiläum stellten sich Feldkirchs Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold, der Vorarlberger Sportreferent Martin Kessler und der Präsident des Vorarlberger Radsportverbandes Horst Böhler ein. Musikalisch umrahmt wurde das Jubiläumsfest von Wolfgang Frank.

3. September 2007

Kabarettist Günter Grünwald in Singen

Stadthalle Singen, Günter Grünwald/Kabarett, 20. Oktober 2007, 20 Uhr

„Glauben Sie ja nicht, wen Sie da vor sich haben", warnt der Kabarettist Günter Grünwald die Besucher seines Programms. Am Samstag, 20. Oktober, um 20 Uhr gastiert er in der Stadthalle Singen. Grünwald trat zunächst zusammen mit Andreas Giebel und anderen Komödianten und Kabarettisten im Bayerischen Fernsehen unter anderem in den Sendungen „Kanal fatal“ und „Die Komiker“ auf. Seit 2003 hat er eine eigene Late-Night-Show, die monatlich produzierte „Grünwald-Freitagscomedy“. 2005 wurde er mit dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet.

Günter Grünwald erzählt zu seinem neuen Programm: „Ein sehr kluger Mann hat mal gesagt: 'Schmiede den Elch so lange er heiß ist.' Und was man so hört, ist der Psychiater des sehr klugen Mannes sehr zufrieden mit seinen Fortschritten. Seit mir mein japanischer Zen-Meister diese kleine Geschichte erzählte, weiß ich warum ich sein einziger Schüler bin. So ein Depp.
Und genau so geht es vielen Menschen in unserer heutigen Gesellschaft. Man weiß einfach nicht mehr, warum man irgendwann anfing einen Elch zu schmieden. Und exakt an dieser Stelle tritt das Kabarett auf den Plan. Nur das Kabarett ist imstande, der Gesellschaft die Maske vom ..äh….. Dings zu reißen. Deshalb ist es für die Gesundung der Gesellschaft unglaublich wichtig in Kabarettvorführungen zu gehen...“

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen
Tourist Information, Marktpassage, August-Ruf-Straße 13, oder Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen, Telefon +49 (0)7731/85-262, ticketing.stadthalle@singen.de

Stets aktuelle Informationen über das Programm der Stadthalle Singen erhalten Sie unter http://www.stadthalle-singen.de/ im Internet.

Erstes Studiokonzert Singen/Romantische Raritäten am 20.10.2007

Die Reihe der Studiokonzerte auf der Singener Musikinsel hat für die Musik-Begeisterten der Region längst einen klangvollen Namen. „Vier Hände, zwei Herzen, ein Flügel“ lautet das Motto des geradezu idealen Klavierduos Dian Baker und Eckart Sellheim bei einem Klavierabend mit romantischen Raritäten am Samstag, 20. Oktober, um 19.30 Uhr im Walburgissaal. Beide Pianisten bringen in ihr Duospiel ihre jeweils langjährigen Konzerterfahrungen ein und sind darüber hinaus seit 1998 nicht nur am Flügel ein Paar. „Als ich eine Einspielung der beiden hörte, dachte ich: so muss es klingen", meint WDR-Redakteur Bernhard Wallerius zu seiner Entdeckung. Jüngst lud er Dian Baker und Eckart Sellheim zur CD-Produktion ins Kölner Funkhaus ein.

Dian Baker aus Kalifornien war jahrelang „Artist Ambassador for the United States“ (künstlerische Botschafterin der Vereinigten Staaten) und wird von Publikum und Kritikern in aller Welt begeistert gefeiert. Sie war Dozentin an der Brigham Young University und lehrt heute am Mesa Community College.

Eckart Sellheim ist bekannt von weltweiten Konzertverpflichtungen und CD-Produktionen.
Nach Lehrtätigkeiten in Köln und Ann Arbor (Michigan/USA) ist er Professor an der Arizona State University. Bis 2006 war er Professor für Fortepiano an der Musikhochschule in Trossingen. Meisterkurse und Jurytätigkeiten führen ihn regelmäßig in seine deutsche Heimat.

Entsprechend Sellheims Vorliebe für „romantische Raritäten“, sie zu spielen nennt er „Lächeln unter Tränen“, stehen im Walburgissaal unter anderem selten gespielte Werke von Schubert, Schumann, Brahms und von Weber auf dem Programm.

20. Oktober 2007, 19.30 Uhr
VIER HÄNDE, ZWEI HERZEN, EIN FLÜGEL
Romantische Raritäten mit dem Klavierduo Dian Baker/Eckart Sellheim

Veranstalter: Jugendmusikschule Singen

Robert Schumann Drei Polonaisen aus „Huit Polonaises“ opus posth. (1828)
Robert Schumann „Bilder aus Osten“, 6 Impromptus opus 66 (1848)
Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Robert Schumann opus 23 (1860)
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Carl Maria von Weber Vier Stücke aus „Huit pièces“ opus 60 (1819)
Franz Schubert Fantasie in f-moll DV 940 (1828)

Vorverkauf:
Kultur & Tourismus Singen

Tourist Information, Marktpassage, August-Ruf-Straße 13, oder Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen, Telefon +49 (0)7731/85-262, ticketing.stadthalle@singen.de

Benefizkonzert des Hospizvereins Singen-Hegau

„Doubletown Big Band VS“ am Samstag, 6. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen

Die „Doubletown Big Band VS“ spielt am Samstag, 6. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen bei einem Benefizkonzert des Hospizvereins Singen-Hegau. Der Eintritt ist frei; um Spenden wird gebeten. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Aktion „Voices for Hospices“ statt, des mit über 500 Konzerten an einem Tag größten weltweit simultane Musikereignisses.

Die „Doubletown Big Band VS“ unter der Leitung des Villinger Jazztrompeters Bernd Hufnagel hat ein beachtliches „swingendes“ Niveau erreicht. Mit Ausnahme des Bandleaders sind alle Mitglieder der Gruppe reine Amateure mit einer hörbaren Vorliebe für den Sound im Stil der Count Basie Big Band, gewürzt mit modernen Arrangements wie von Dusko Goykovich sowie mit Blues- und Latin-Titeln.

Der 1994 gegründete Hospizverein Singen und Hegau möchte den Hospizgedanken - die qualifizierte Begleitung Sterbender - in der Region verbreiten, Menschen für die Hospizarbeit gewinnen und befähigen sowie diese fördern und finanzieren. Der Verein hat inzwischen rund 350 Mitglieder. Diese leisten entweder selbst Hospizarbeit oder unterstützen sie durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Öffentlichkeitsarbeit.

"Effi Briest" am 7. Oktober in der Stadthalle Singen

Mit „Effi Briest“, der Bühnenversion des bekanntesten Romans von Theodor Fontane, gastiert das Tournee-Theater Greve am Sonntag, 7. Oktober, um 20 Uhr in der Stadthalle Singen. Fontane beschreibt das Verhängnis einer jungen einsamen Frau und das Unglück eines Ehemanns, der den Zwängen gesellschaftlicher Konventionen nicht entkommt.

Nele Hollinderbäumer spielt die Titelrolle. Sie kommt vom Staatsschauspiel Hannover sowie von den Städtischen Bühnen Köln. Von der renommierten Fachzeitschrift „Theater heute“ wurde sie bereits zur Schauspielerin des Jahres gekürt.

Regie führt Manfred Greve. Er gründete 1979 die Theater Greve GmbH, ist deren Geschäftsführer, Schauspieler und Regisseur. Er war in Hannover, Düsseldorf und an den ehemaligen Berliner Staatsbühnen (Schillertheater, Schlossparktheater) engagiert.

Der Roman enthält alles für ein packendes und psychologisch durchkomponiertes Theaterstück: Die siebzehnjährige Effi heiratet auf Wunsch ihrer Eltern den zwanzig Jahre älteren Baron von Innstetten, einen Mann mit einer vielversprechenden beruflichen Zukunft, und folgt ihm in sein Haus nach Pommern. Dort fühlt sich Effi von ihrem Mann allein gelassen. Auch die Geburt einer gemeinsamen Tochter hilft ihr nicht, sich aus der inneren Vereinsamung zu befreien. Sie beginnt ein leidenschaftsloses Verhältnis mit Major Crampas. Die Versetzung Innstettens nach Berlin ist für Effi willkommener Anlass, die heimliche Beziehung zu beenden und das Ehepaar verlebt viele schöne Jahre in Berlin. Als Innstetten eines Tages Briefe von Crampas an Effi findet, fordert er Crampas zum Duell und erschießt ihn. Effi, sowohl von ihrem Mann als auch von den Eltern verstoßen, wird erst wegen einer schweren Krankheit ins väterliche Haus geholt. Dort stirbt sie, innerlich mit Innstetten versöhnt.

Sonntag, 07. Oktober 2007, 20.00 Uhr
EFFI BRIEST
Stück nach THEODOR FONTANE
Einführung 19.15 Uhr
Regie: Manfred Greve
mit Lorenz Schirren, Hanno Wingler, Karin Kiurina, Nele Hollinderbäumer, Uwe Michael Wiebking, Luna Metzroth u.a.
Tournee-Theater Greve; Hamburg

Kultur & Tourismus Singen GmbH
Öffentlichkeitsarbeit + Werbung
Stadthalle
Hohgarten 4
D-78224 Singen
Telefon: + 49 (0) 7731/85-250
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Poetik des Scheiterns ‒ Literaturtagung an der Universität St. Gallen

Am Lehrstuhl für Spanische Sprache und Literatur der Universität St.Gallen findet am 7. und 8. September 2007 eine internationale, öffentliche Tagung unter dem Titel «Poéticas del Fracaso» statt. 17 Forscher und Schriftsteller aus dem deutschen und spanischen Sprachraum widmen sich der Poetik des Scheiterns. Der Anlass in spanischer Sprache wendet sich speziell an die hispanische Gemeinde der Region St.Gallen.

Die Tagung an der Universität St.Gallen beschäftigt sich mit einem Thema, das in der Literatur allgegenwärtig, aber von der Kultur- und Literaturwissenschaft bisher erstaunlich stiefmütterlich behandelt worden ist: das Scheitern als Diskrepanz zwischen angestrebtem und erreichtem Ziel, als Damoklesschwert in einer erfolgsorientierten Gesellschaft, das eines jeden Berufs- wie Privatleben existentiell bedrohen kann. Erfolg gilt in der Literatur eher als unpoetisch, und Misserfolg im lebensweltlichen Bereich unter Schriftstellern als Motor für Kreativität, als Gestaltungsprinzip. Literatur und Scheitern unterhalten ein produktives, ja konstitutives Bedingungsverhältnis. Das Misslingen findet bei manchen grossen Schriftstellern der Weltliteratur eine Plattform, stofflich wie autobiographisch.

Am 7. und 8. September 2007 kommen nun 17 Forscher und Schriftsteller aus dem deutschen und spanischen Sprachraum an der HSG (Raum B112) zusammen, um die grundlegende Dialektik von Gelingen und Misslingen in der hispanischen Literatur seit dem Quijote zu beleuchten. Der erste Tag gilt Spanien, der zweite Lateinamerika. Unter den geladenen Referenten trifft man etwa auf die junge spanische Lyrikerin Ana Merino, den argentinischen Prosaschriftsteller Sergio Chejfec, den Filmemacher Florian Borchmeyer («Havanna - die neue Kunst, Ruinen zu bauen», 2006) oder namhafte Hispanisten aus Deutschland wie Ottmar Ette oder Dieter Ingenschay.

Die Tagungssprache an der HSG wird ausschliesslich Spanisch sein; damit richten sich die Veranstalter speziell an die hispanische Gemeinde der Region St.Gallen. Einem grösseren Publikum öffnet sich hingegen die Lesung des Schriftstellers Ignacio Vidal-Folch aus Barcelona am 7. September, 20.15 Uhr, im Architektur Forum im Lagerhaus, die ins Deutsche übersetzt wird.

Detailliertere Informationen entnehmen Sie bitte dem Tagungsprogramm im Anhang.

Kontakt:
Prof. Dr. Yvette Sánchez
Lehrstuhl für Spanische Sprache und Literatur
Gatterstrasse 1, CH-9010 St. Gallen
Tel.: +41 (0)71 224 25 66
Yvette.Sanchez@unisg.ch, http://www.kwa.unisg.ch/

31. August 2007

Lochau und Pfänderbahn präsentieren Themenwanderweg: "Schwedenweg 1647"

Jahrhundertelang war das Leiblachtal immer wieder Kriegsaufmarschgebiet.

Befestigungsanlagen auf dem Pfänder, am Haggen und im Kugelbeer, vor allem aber an der Klause mit der Toranlage "Unoth" und dem wehrhaften Klausturm samt der "Neuen Schanze" mit dem Pulverturm waren Bollwerke gegen die anstürmenden Feinde. So auch im Jahre 1647, als der schwedische General Gustav Wrangel mit 8.000 kriegserprobten Soldaten und 6.000 Pferden ins Leiblachtal einfiel, im Schloss Hofen in Lochau Quartier bezog und den Angriff auf Bregenz vorbereitete.

Am Samstag, 22.9.2007 wird der Themenwanderweg "Schwedenweg anno 1647" offiziell eröffnet. Auf 12 Informationstafeln wird der Wanderer über die Geschichte des 30-jährigen Krieges informiert. Aufgearbeitet wurde das Thema von Franz-Josef Mesmer, einem Lehrer aus Friedrichshafen.

Es gibt zwei Routen - einmal mit der Pfänderbahn, also ohne große Anstrengung, und eine zweite Route entlang des Schwedenhanges. Neben der geschichtlichen Einmaligkeit, ist dieser Wanderweg der Erste im "Ländle" der gänzlich ohne Zusatzwegweiser auskommt und sich nur am ausgezeichneten Wanderwegenetz des Landes Vorarlberg orientiert. Flyer >

Weitere Infos bei Pfänderbahn AG, Marketing, Steinbruchgasse 4, A-6900 Bregenz
Telefon: 0043 (0)5574 4216025, Fax: 0043 (0)5574 421604, www.pfaenderbahn.at

Täglich bis 3. Oktober: Greifvogel-Flugschau in der Adlerwarte um 11.00 und 14.30 Uhr
16. September: 13. Int. Raiffeisen-Pfänderlauf
23. September: Begleitete Höhenwanderung "Auf 4 Pfändergemeinden" mit Einkehr
24. September: Eröffnung Gasthaus Pfänderdohle

THE MAGICAL DANCE OF IRELAND

Die Bühne der neuen Stadthalle Singen macht große, prächtige Aufführungen möglich, wie sie bisher in Singen nicht zu sehen waren.

Ein weiterer erster Programm-Höhepunkt ist die Show „The Magical Dance of Ireland“ am Dienstag, 2. Oktober 2007, um 20 Uhr.

Sie bietet mehr als nur kraftvollen, perfekten Tanz: eine atemberaubende Reise in die irische Vergangenheit – zu den Wurzeln der geheimnisvollen Gesänge und der alten Tänze. Junge Künstler entlocken alten Instrumenten die überlieferten Melodien, zeigen Tänze wie Jigs und Hays, deren Wurzeln bis hin zu den Kelten reichen. Leise Töne und furiose Tanzformationen, traditionelle Klänge und authentische Kostüme lassen die Magie Irlands lebendig werden. Alle Musiker beherrschen mehrere Instrumente. Neben den ruhigen Klängen der Uilleánn Pipes und den weichen Tönen der tiefen Flöte darf die irische Fiedel natürlich nicht fehlen. Zusammen mit ausgezeichneten Tänzern - die meisten von ihnen haben Meisterschaften in ihrem Fach gewonnen - präsentiert das Ensemble einen stimmungsvollen Abend, der irischer Tradition verpflichtet ist und das Publikum in die faszinierende, mythische Welt der Kelten entführt.

Dienstag, 02.Oktober 2007 - 20.00 Uhr
THE MAGICAL DANCE OF IRELAND
Irische Show
Choreographie: Catherine Couperis
Musikalische Leitung: October Browne
Regie: Peter Jacobs

Mehr Informationen und Karten ( regulär im Vorverkauf 20,00, 26,00, 31,00 Euro):
Kultur & Tourismus Singen, Tourist Information, Marktpassage, August-Ruf-Straße 13 oder Stadthalle, Hohgarten 4, D-78224 Singen, Telefon ++49 (0)7731 85262, ticketing.stadthalle@singen.de

Schmackhaftes, Vergnügliches und Geistreiches rund um den Apfel

Während der Apfelwochen der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee im September erfährt man viel über die knackigen Vitaminspender, die hier ihr besonderes Aroma entfalten. (Foto: TI)

Buntes Herbsterlebnis und Apfelwochen in unverfälschter Natur

Wo man sich bei Herbstwanderungen, Freizeitspaß und entspannenden Wohlfühlangeboten erholt, gedeihen die vielfältigen Sorten der Bodenseeäpfel. Kühle Nächte, Frühnebel und warme Septembersonne lassen die Vitaminspender vorzüglich ausreifen und geben ihnen ihr unverwechselbares Aroma. Daher dreht sich in den Apfelwochen der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee vom 16. bis 29. September alles um das gesunde Obst. Führungen durch Obstanlagen, Keltereien und Obstgroßmärkte, Schau-Mosten, Verkostungen leckerer Apfelgerichte und Destillate, Apfelzüglefahrten, Kinderbacken und vieles mehr stehen auf dem Programm. Die Gastronomen haben allerhand süße und herzhaften Apfelköstlichkeiten auf der Speisekarte und vom Hofladen über die Besenwirtschaft bis zum Einzelhandel zeigen alle, wie schmackhaft gesunde Inhaltsstoffe sein können. Mit der speziellen Apfel-Pauschale in dieser Zeit genießen Gäste einen Wochenaufenthalt mit leckeren und interessanten Extras bereits ab 155 Euro pro Person im Doppelzimmer (DU/WC) mit Frühstück.

Die Ferienregion bietet den Besuchern eine breite Auswahl an Wochenmärkten, direkt vermarktenden Höfen und zünftigen Besenwirtschaften. Hier gibt es nicht nur deftiges Vesper und Apfeldinnele, sondern auch anschauliche Informationen über das knackige Obst, aber auch über aromatische Beeren, die hier ohne Einsatz von Chemie bis in den Winter reifen. Nach Führungen oder Fahrten mit dem Apfelzügle stehen frisch gepresster Saft, Most, Kaffee und feiner Obstkuchen zum Versuchen bereit. Was es an „geistreichen“ Fruchtgenüssen gibt, erfährt man bei Brennereiführungen. Kinder freuen sich auf das Backen mit Äpfeln am Holzofen oder das Streicheln der Ziegen am Moserhof mit Käse- und Apfelprobe. Über 30 Gastronomen laden mit kreativen Apfelgerichten und –getränken zu ganz unterschiedlichen Geschmackserlebnissen. Die Markdorfer Einzelhändler geben Karten mit feinen Apfelrezepten und das knackige Obst mit auf den Weg.

In der Blumenstadt Markdorf im Herzen der Ferienlandschaft findet am 29. September die große Schlussveranstaltung statt. Neben Informationen, kulinarischen Köstlichkeiten und Kinderspielen zieht sich ein Flohmarkt durch die historische Altstadt. Die Musikschule Markdorf beteiligt sich am klanglichen Rahmenprogramm und organisiert zudem einen sehr attraktiven Musikalien-Flohmarkt.
Damit Gäste den Kurzurlaub oder Aufenthalt in der idyllischen und familienfreundlichen Ferienregion auch sonst rundum genießen können, bietet die qualifizierte touristische Infrastruktur vielseitige Freizeit- und Veranstaltungsangebote für Groß und Klein sowie günstige Preise. Die neuen Internetseiten laden schon einmal zu einem virtuellen Spaziergang ein.


Wo Körper und Seele neue Kraft schöpfen können
Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee lädt zu Wohlgefühl pur

Da zum rundum Wohlfühlen mehr gehört als Sauna, Massagen und Aromaöle haben etliche Gastgeber der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee ein breit gefächertes Angebot für Körper, Geist und Seele geschnürt. Dies eignet sich sowohl für einen bereichernden Kurzurlaub, ein erholsames Wochenende oder den persönlichen Wohlfühltag. Wer den Menschen in ganzheitlicher Form Gutes tun möchte, setzt dieses ganzheitliche Denken auch in der Einbeziehung der ursprünglichen Natur ringsum fort. So kommen in den entspannenden Wohlfühlbereichen Hölzer, Pflanzen und Steine der Region zum Einsatz. Naturreine Produkte, äußerst wirksame Kräfte aus heimischen Äpfeln und Trauben verwöhnen die Haut. Dass Wohlfühlen nicht nur aus Passivität besteht, zeigen Belebung und Freude nach individuell abgestimmten Bewegungsprogrammen. Sie werden ergänzt mit Wanderungen, Radtouren, Nordic-Walking-Strecken oder pulsgesteuertem Lauftraining in die reizvolle Umgebung - faszinierende Ausblicke über den See bis hin zur Alpenkette inbegriffen.

Selbstverständlich hat jedes Haus seine eigene Prägung. Beim einen zieht sich das natürlich-biologische Prinzip von der Gastronomie bis zur weitläufigen Wohlfühlanlage aus heimischen Materialien mit großem Außenbereich und naturreinen Pflegeprodukten. Variable Arrangements, Massagen, Masken und Peelings mit Auszügen regionaler Früchte gehören beim anderen ebenso dazu wie abwechslungsreiche Programme für Haltung, Beweglichkeit und Fitness die gerne zwischen Blumen und Obstbäumen stattfinden.

Bestimmte Gäste schwören auf die wohltuende Wirkung eines duftenden Heublumenbades oder kreative neue Ideen zum Abschalten zwischen historischen Mauern. Die einen bevorzugen eine ruhige Umgebung ihrer Wohlfühl-Oase inmitten herrlicher Natur während andere die Nähe zu pulsierendem Leben schätzen.

Bei der Auswahl sowie bei der Suche nach Hallenbädern, privaten Gesundheits- und Kosmetikpraxen und Informationen zu den Thermalbädern in Meersburg und Überlingen sind die kompetenten Touristiker gerne behilflich. Häufig lassen sich auch Einmal-Termine wie beispielsweise leicht zu lernende Achtsamkeitsübungen oder Ausdrucksmalen zum inneren Rhythmus gut in die freien Tage einplanen.

Weitere Infos: Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee, Marktstraße 1, D-88677 Markdorf, Tel. ++49 (0)7544 500290, Fax 500289, info@gehrenberg-bodensee.de, www.gehrenberg-bodensee.de

Der eigene Technik-Chef sorgt fürs Feuerwerk

Thomas Obeth verspricht zur Stadthallen-Eröffnung einen prächtigen Zauber am Nachthimmel.

Singen - Ein prächtiges, 20-minütiges Feuerwerk wird Technik-Chef Thomas Obeth anlässlich der Eröffnung der neuen Stadthalle Singen am Samstag, 15. September, ab 23.30 Uhr abbrennen. Zaungäste sind dazu natürlich herzlich willkommen. Der Abbrennplatz in der Nähe der Gemswiese an der Aach wird in einem Radius von 150 Metern abgesperrt. „Einen tollen Blick aufs Feuerwerk hat man ganz sicher von der Offwiese aus“, verspricht Thomas Obeth.

Der 31-jährige in Geisingen gebürtige Meister für Veranstaltungstechnik hat mit seinem Team derzeit noch alle Hände voll zu tun, um die Stadthalle für die Premiere fertig einzurichten. Zwei Tage aber wird er in die Choreographie fürs Feuerwerk investieren. Für Thomas Obeth war die Pyrotechnik, dieses planvolle Spiel mit dem Feuer, von Anfang an eine berufsbegleitende Leidenschaft. Bei der Grundausbildung zum Veranstaltungstechniker gehört sie dazu. Wenn man das erworbene Wissen dann auch wirklich auf Bühnen einsetzen will, muss man allerdings eine Sonderprüfung absolvieren. Das reichte Thomas Obeth aber nicht. Er ließ sich auch zum Spezialeffekte-Pyrotechniker und zum staatlich anerkannten Großfeuerwerker ausbilden. Damit war die höchste Stufe der Qualifikation erreicht.

Die Spezialeffekte-Pyrotechniker arbeiten für Film und Fernsehen. „Wenn zum Beispiel in der Fernsehserie ‚Alarm für Cobra 11‘ Autos durch die Luft fliegen und explodieren, dann waren sie am Werk“, erklärt Thomas Obeth. „Diese Art der Pyrotechnik ist die aufwändigste. Dabei geht man auch mit richtigen Sprengstoffen um.“ Entsprechend streng seien die Zulassungsbedingungen, um überhaupt für die staatliche Prüfung ausgebildet zu werden.

Sein Fachwissen hat Thomas Obeth mittlerweile schon bei über 50 Großfeuerwerken in die Tat umgesetzt. Er war unter anderem in den vergangenen zwei Jahren für das Feuerwerk zum Hausherrenfest in Radolfzell und für den sprühenden Lichterzauber zum Abschluss der Landesgartenschau Kehl/Straßburg im Jahr 2003 verantwortlich. Thomas Obeth hat seine eigene Firma „To-Light“ in Biesingen einem Nachfolger übergeben, um nun als Technik-Chef der Stadthalle Singen tätig zu sein. Schon vom Anfang der Bauphase an hatte er intensiv beratend mitgewirkt. Er bildet in der Stadthalle mit großer Leidenschaft nun auch drei Nachwuchskräfte zu Veranstaltungstechnikern aus. Diese Ausbildungsstellen sind völlig neu in Singen.

Für den späten Abend der Stadthallen-Eröffnung verspricht Thomas Obeth ein Boden- und Höhenfeuerwerk in Kombination mit einem barocken Feuerzauber. „Das Feuerwerk wird von seiner Art und Brillanz her sehr umfangreich sein. Es wird weit über 1000 verschiedene Effekte enthalten. Dazu zünden wir 3000 bis 4000 Feuerwerksbomben. Ich möchte damit wirklich ein Meisterwerk abliefern“, sagt Thomas Obeth. Bei den Vorbereitungen unterstützen ihn zwei weitere Pyrotechniker. Acht Helfer werden benötigt, um die Feuerwerks-Batterien am 15. September vom Morgen bis zum Eröffnungsabend aufzubauen. In der Stadthalle gefeiert wird mit 900 geladenen Gästen. Sie werden das Spektakel vom Weg zwischen der Schmidstraße und der „Gems“ aus erleben. Gute Standorte für weitere Beobachter werden außer der Offwiese sicher auch die Schmidstraße, die Mühlenstraße und die Nähe der Scheffelhalle sein.

Thomas Obeth kennt sich mit den schönen wie den gefährlichen Seiten des Feuers gut aus. Er ist auch der Brandschutz-Beauftragte der neuen Stadthalle Singen. In dieser Funktion hat er an erster Stelle dafür zu sorgen, dass nirgends ein Brand entstehen kann. „Feuerwerker und Brandschutz-Beauftragter, das passt eigentlich sehr gut zusammen“, unterstreicht Thomas Obeth. „In beiden Fällen ist es oberstes Ziel, immer Gefahr von Leib und Leben abzuwenden. Man muss wissen, was man tut, und sich mit der Materie Feuer auskennen“.

29. August 2007

Herausforderung Berg: 13. Int. Raiffeisen-Pfänderlauf

3550m Länge - 605m Höhenunterschied
Bestzeit 21:39,84 Min. Foto: Pfänderbahn AG


Am Sonntag, 16. September 2007 findet der 13. Pfänderlauf statt. International anerkannt und als ein Teilbewerb des österreichischen Berglauf Cups des ÖLV ausgeschrieben wird er vom Bregenzer Skiclub unter dem Ehrenschutz von DI Markus Linhart (Bgm. Stadt Bregenz), Dr. Anette Fritsch (Stadträtin für Sport der Stadt Bregenz), Xaver Sinz (Bgm. Gemeinde Lochau) und DI Thomas Kinz (Vorstand Pfänderbahn AG) veranstaltet.

Der Lauf führt ab der Talstation der Pfänderbahn auf einem markierten Weg über das Gschlief auf einer Länge von 3550m zur Bergstation am Pfänder. Ein Höhenunterschied von 605m ist dabei zu überwinden. Die bisherigen Laufbestzeiten liegen bei den Herren bei 21.39,84 Min. und bei den Damen bei 26.00,19 Min..

Ca. 150 Läufer aller Altersklassen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz werden am Start erwartet. Bunt gemischt nehmen Hobbysportler, Laufbegeisterte sowie Sonntags“wanderer“ mit Ihren Familien an diesem Lauf teil und stellen ihre Kondition unter Beweis. Treffpunkt ist am Parkplatz bei der Talstation der Pfänderbahn und um 10.00 Uhr erfolgt der Startschuss.

Die Siegerehrung findet um ca. 12.30 Uhr beim Zielgelände am Pfänder statt. Alle Teilnehmer erhalten beim Zieleinlauf ein Erinnerungsgeschenk sowie eine Jause/ein Getränk und die kostenlose Talfahrt mit der Pfänderbahn.

Anmeldungen bis 11.9.2007 bei:
Intersport Christian, Leutbühel 2, A-6900 Bregenz, Österreich, Telefon: 0043 (0)5574 42234
oder auf www.pfaenderbahn.at.

27. August 2007

Tourist Information nun zweimal in Singen

Die Tourist Information in der Stadthalle Singen ist eröffnet. Im Bild von links Bürgermeister Bernd Häusler, die Tourist-Info-Mitarbeiter Birgit Moser, Markus Auer, Karin Lange, Iris Koch und Melitta Leßmeister, die Leiterin, sowie Walter Möll, Geschäftsführer der Kultur und Tourismus Singen GmbH. Foto: Kultur und Tourismus Singen GmbH

Neues Büro in der Stadthalle eröffnet

Kurz vor dem Programmstart ist die neue Tourist Information in der Stadthalle Singen eröffnet. In Singen werden nun also zwei Service-Büros für alle touristischen Belange, Veranstaltungs-Informationen, Karten-Kauf und Betreuung der Abonnenten des städtischen Kulturprogramms zur Verfügung stehen. An beiden Stellen sind auch alle Mehrfach-Fahrkarten für den Verkehrsverbund Hegau-Bodensee (VHB) sowie für den Stadtbus erhältlich. Die Tourist Information in der Marktpassage, August-Ruf-Straße 13, bleibt erhalten. Sie wurde am vergangenen Wochenende renoviert. „Die Stadt wollte dieses Servicebüro in bester Lage und unmittelbarer Nähe zum Bahnhof mit den zentralen Bushaltestellen auf keinen Fall aufgeben“, betont Bürgermeister Bernd Häusler.

Die neue Tourist Information in der Stadthalle bietet einen Bereich für intensivere Kundengespräche. Insbesondere die Abonnenten-Beratung wird künftig im neuen Büro in der Stadthalle angeboten. Von dort aus erfolgt auch der Kartenverkauf an der Abendkasse jeweils eine Stunde vor Beginn der Veranstaltungen in der Stadthalle.

Bei den Tourist Informationen der städtischen Gesellschaft Kultur & Tourismus Singen (KTS) sind künftig für nahezu alle Veranstaltungen in der Stadthalle Karten erhältlich. Mit Inbetriebnahme des neuen elektronischen Buchungssystems ist nun der komplette Vorverkauf für die Veranstaltungen in der Stadthalle eröffnet. Karten können künftig auch übers Internet gebucht werden. Dies ist bereits über die Internet-Adresse http://www.ticketonline.de/ möglich. Das elektronische Ticketsystem wird noch in die Internetseite der Stadthalle Singen (http://www.stadthalle-singen.de/) eingebunden, so dass von dort aus dem stets aktuellen Veranstaltungskalender heraus direkt der Kartenkauf angesteuert werden kann.

Die neue Tourist Information in der Stadthalle verfügt über einen eigenen Kurzzeit-Kundenparkplatz mit 24 Stellplätzen. Spezielle Behindertenplätze werden ausgewiesen. Für Rollstuhlfahrer ist der Zugang über eine sanfte Rampe problemfrei möglich. Der neue Parkplatz an der Schmidstraße wird nach dem Tag der offenen Tür der Stadthalle nutzbar sein. Die Ausfahrt ist nur mit einem Chip möglich, den ausschließlich Besucher und Kunden der KTS erhalten. Aus Rücksicht auf die Anwohner der Stadthalle wird die Zufahrt Schmidstraße abends für den öffentlichen Verkehr gesperrt sein.

Einen großen Vorzug bietet die Tourist Information Stadthalle mit ihren Parkplätzen direkt vor der Tür für Feriengäste, die mit dem Auto anfahren. Eine entsprechende Beschilderung wird noch erfolgen. Touristen, die mit dem Zug oder Bus unterwegs sind, erreichen das Service-Büro in der Marktpassage vom Bahnhof aus in nur wenigen Schritten. Mit in die Stadthalle eingezogen ist das Büro der touristischen Arbeitsgemeinschaften Hegau und Hegau-Schaffhausen. Das touristische Angebot wird nun auch auf den Tagungs- und Seminarbetrieb in der neuen Stadthalle ausgeweitet. Für die Veranstalter bietet die KTS Komplettpakete aus einer Hand – einschließlich der Begleitprogramme aus den reichhaltigen touristischen Möglichkeiten der Region und der Vermittlung von Referenten. „Dass sich die Tourismus-Abteilung nun auch unterm Dach der Stadthalle befindet, ist hierbei ein ganz wesentlicher Vorteil“, sagt Bürgermeister Bernd Häusler.

Die Öffnungszeiten der Tourist Information Stadthalle:
Montag bis Freitag von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr.

Die Öffnungszeiten der Tourist Information Marktpassage:
Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr sowie Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Beide Büros sind über die zentrale Telefonnummer 0049 (0)7731 85-262 erreichbar.

Veranstaltungsbesucher können die Tiefgarage unter der Stadthalle und dem neuen Rathausplatz, die wenige Schritte entfernte Offwiese oder andere nahe gelegene Parkhäuser wie zum Beispiel im Gambrinus-Areal zum Parken nutzen. Übrigens herrscht unter den rund 2400 Theater- und Konzert-Abonnenten der Stadthalle eine rege Nachfrage nach den für Sie vergünstigten Tiefgaragen-Tickets für ihre Veranstaltungsbesuche. Die Tiefgarage Stadthalle wird nach dem Tag der offenen Tür in Betrieb genommen. Sie ist nicht nur über das Veranstaltungszentrum, sondern auch über den neu gestalteten Rathausplatz erreichbar, so dass sie an sieben Tagen in der Woche 24 Stunden lang genutzt werden kann. Der neue Rathaus-Platz wurde am 13. August mit dem Start einer Etappe der Deutschlandtour eröffnet. Er ist mit der Infrastruktur für Veranstaltungen der verschiedensten Art ausgestattet. Unter anderem kann auch ein Zelt an die Stadthalle angebaut werden. Dies wird bereits zum Eröffnungswochenende für die Bewirtung der Gäste der Fall sein.

Die verschiedenen Abteilungen der KTS, bis zum vergangenen Jahreswechsel Kultur- und Verkehrsamt der Stadt, zogen mit ihren 24 fest angestellten Beschäftigten – einschließlich der Auszubildenden - Anfang August von der Marktpassage, vom Blauen Haus an der Freiheitstraße und von der Kunsthalle in die Stadthalle um. Die vier Büroräume des früheren Kulturamts in der Marktpassage wird künftig die Stadtbücherei nutzen.

Die neue Stadthalle Singen wird am 15. September eröffnet. Am Sonntag, 16. September, lädt die Stadt Singen von 9 bis 19 Uhr zum Tag der offenen Tür mit einem Unterhaltungsprogramm, das die gesamten technischen Möglichkeiten der Bühne zeigt und neun Mal an diesem Tag aufgeführt wird. Besichtigungen sind am 16. September laufend möglich. Vor der Halle, auf dem Hohgarten, findet ein großes Eröffnungsfest mit viel Unterhaltung statt.

Im Veranstaltungstrakt der Stadthalle laufen die Ausbauarbeiten momentan noch auf Hochtouren. Der teilbare Saal wird bis zu 1150 Sitz- und 1800 Stehplätze bieten. Für kleinere Veranstaltungen stehen drei Tagungs- und zwei Seminarräume zur Verfügung. Hydraulische Hubpodien sorgen dafür, dass der Boden des großen Saales für das Theater- und Konzert-Publikum gestuft und für Messeveranstaltungen auf eine Ebene auf Bühnenniveau hochgefahren werden kann.

Der Start der regulären Veranstaltungen in der Stadthalle Singen ist am Freitag, 21. September, und am Samstag, 22. September, jeweils ab 20.30 Uhr mit Modeschauen und anschließenden Parties des Singener Modehauses Heikorn. Das städtische Kulturprogramm beginnt am Samstag, 29. September, um 20 Uhr mit dem Gastspiel der Jazz-Dance-Company des japanischen Star-Tänzers und Choreographen Masashi Mishiro. Es ist gleichzeitig der große Paukenschlag zum Auftakt des Musikalischen Rings.

100 Jahre Radfahrclub Altenstadt

100 Jahre Radfahrclub Altenstadt - Große Jubiläumsfeier mit Weltrekordversuch am 1. September 2007.

Der am 24. Juni 1907 gegründete Radfahrclub Altenstadt (Feldkirch, A) feiert seinen 100. Geburtstag mit einem großen Jubiläumsfest am 1. September 2007. Höhepunkt des großen Festes wird der Weltrekordversuch „Das längste Fahrrad der Welt“ werden.

Ein umfangreiches Rahmenprogramm rund ums Fahrrad wird beim 100 Jahre RC Altenstadt Jubiläumsfest am Festplatz in Altenstadt geboten. Gestartet wird am Nachmittag mit einem Rollerparcour für Kinder. Bei der Radrallye werden die Altenstädtner Ortsvereine ihr Können auf dem Rad beweisen müssen.

Im großen Festzelt gibt es Kunstradfahren vom Feinsten zu bestaunen. Martin Romminger, der 7-fache Weltmeister im Kunstradfahren zeigt sein Showprogramm. Musikalisch umrahmt wird das große Jubiläumsfest vom Vorarlberger Künstler Wolfgang Frank.

Weltrekordversuch „Das längste Fahrrad der Welt“
Zum 100-Jahr-Jubiläum hat sich der Radfahrclub Altenstadt ein besonderes Highlight einfallen lassen. Sie wollen das längste Fahrrad der Welt bauen. Der derzeitige Weltrekord wurde am 11. Dezember 2002 von Studenten der niederländischen Technischen Universität Delft aufgestellt. Sie schafften es 100 m mit dem 28,1 m langen Fahrrad zu fahren.

Die Vorrausetzungen um einen Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde zu erhalten:
- Gesamtlänge des Fahrrades
- Fahrrad muss voll funktionstauglich sein
- Fahrrad darf nur 2 Räder haben
- Fahrrad muss normal (mit Pedal und Kette) angetrieben werden
- Mind. 1 Person muss eine Strecke von 100 m zurücklegen (ohne Bodenberührung und ohne Unterbrechung)

100 Jahre Radfahrclub Altenstadt
Die Geschichte des Radfahrclubs Altenstadt ist eine überaus erfolgreiche. So hat sich seit der Gründung des Vereins am 24. Juni 1907 Altenstadt als eine der Hochburgen des Kunstradsportes in Vorarlberg entwickelt. Zahlreiche nationale und internationale Meistertitel konnten die Sportler in den 50-iger und 60-iger Jahren erringen.

In den sechziger Jahren wurde die bisherige Männerdomäne Kunstradfahren durch die bisher größte und erfolgreichste Sportlerin des RC Altenstadts abgelöst. Annemarie Fehr im Jahre 1965 den ersten Weltmeistertitel im Kunstradfahren für Altenstadt, Feldkirch, Vorarlberg, Österreich erringen.

Mit dem Paar Ulrike Hugl – Margarete Lins im Damenzweier gelang im Jahre 1980 die Erringung der Bronzemedaille bei den Weltmeisterschaften in Frankreich. Weitere Silbermedaillen bei den Europameisterschaften konnten durch das Geschwisterpaar Margarete Lins – Christine Lins erreicht werden.

Seit 1988 feierte der beste Fahrer des Vereins seit Bestehen – Hannes Mähr – nationale und internationale Erfolge. Serienstaatsmeister, Europameister 1992, dreifacher WM-Bronzemedaillengewinner gehören neben vielen weiteren internationalen Topplatzierungen zu seinen größten Erfolgen. Sein Bruder Thomas Mähr konnte einige Österreichische Jugendmeister-Titel, sowie Spitzenplatzierungen bei Staatsmeisterschaften und Europameisterschaften einfahren.

Ende der neunziger und in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends feierten die nächsten Talente des Vereins Serienerfolge und festigten den Ruf Altenstadts als Kunstradhochburg. Andreas und Matthias Fritsch konnten bei der Weltmeisterschaft 2002 im heimischen Dornbirn die WM-Bronzemedaille erreichen. Immer weiter nach vorne fährt Thomas Lins, der 2005 die EM-Bronzemedaille erobern konnte und im Jahr 2007 als Fixstarter bereits seine 5. Weltmeisterschaft bestreitet.

Programm 100 Jahre Radfahrclub Altenstadt - Jubiläumsfest
- Unterhaltung für die ganze Familie
- Rollerparcour für Kinder
- Ortsvereineturnier „Radrallye“
- Radregistrierung
- Martin Rominger, 7-facher Weltmeister im Kunstradfahren, zeigt sein Showprogramm
- Vorarlberger Nachwuchs- und Topfahrer zaubern ihr Können aufs Parket
- Bewirtung und musikalische Unterhaltung mit Wolfgang Frank im Festzelt
- Weltrekordversuch „Das längste Fahrrad der Welt“

Festplatz Altenstadt ab 16.30 Uhr - Eintritt frei!

Feldkirch - Altenstadt >