11. Februar 2009

Eishockey: Das Wunder von Lausanne

11.02.09 - Das hätte dem HC Thurgau kaum jemand zugetraut: Das Team von Erwin Kostner besiegt gestern auswärts den Qualifikationssieger Lausanne vor 3812 Zuschauern mit 2:1 nach Verlängerung. Hogeboom trifft in der 61. Minute.

Markus Rutishauser, Thurgauer Tagblatt
26 Sekunden waren in der Verlängerung gespielt, als Tobler einen Schuss von Helfer nur zur Seite abwehren konnte und Topskorer Hogeboom goldrichtig stand und die Scheibe ins leere Tor schlenzte. Er krönte damit einen überraschend starken Auftritt des HCT am Genfersee.

Favorit nur zu Beginn überlegen
Lausanne startete erwartungsgemäss entschlossen und versuchte die Gäste von der ersten Sekunde an unter Druck zu setzen. Das Spielgeschehen wickelte sich denn auch primär in der Defensivzone des HCT ab, der entgegen offiziellen Informationen doch mit Armin Helfer, welcher erst am Montagabend aus Riga zurückgekehrt war, spielte. Aber Torhüter Schoop blockierte sämtlich Schüsse der Hausherren, gegen Lardi (11.) in extremis. Die Thurgauer kamen in dieser Startphase nur zu wenigen Entlastungsangriffen, die aber kaum Torgefahr heraufbeschworen. Die einzige Chance besass Conte, als er in aussichtsreicher Position verzog (12.). Das 1:0 für die Lausanner in der 14. Minute war aufgrund der Spielanteile und des Chancenverhältnisses verdient; Baumann lenkte einen Schuss von Zalapski unhaltbar ab. Nach dem Rückstand schien der HCT endlich etwas mutiger zu werden. Ruhnke (18.) und Helfer (20.) prüften HCL-Keeper Tobler zweimal ernsthaft.

Nachlässigkeiten bestraft
Zu Beginn des Mitteldrittels besass der HCT dann plötzlich klare Vorteile und die Möglichkeit zum Ausgleich. Aber die «Leuen» liessen zwei Strafen gegen die Gastgeber, davon ganz kurz sogar in doppelter Überzahl, ungenutzt verstreichen. Zumindest hatten sie nun aber die Ehrfurcht vor dem Ligakrösus abgelegt und es entwickelte sich ein offeneres Duell als noch im ersten Abschnitt. Lausanne fand erst durch eine Überzahlmöglichkeit wieder besser ins Spiel, offenbarte aber bei der Chancenauswertung bemerkenswerte Schwächen. Überhaupt konnte der Qualifikationssieger im Powerplay nicht überzeugen. Schäublin traf dabei das leere Tor nicht (28.). Diese Nachlässigkeiten wurden prompt bestraft: Gerade erst hatte Lausanne die vierte Überzahl mit Glück unbeschadet überstanden, traf Verteidiger Fehr mit einem noch abgelenkten Distanzschuss zum durchaus verdienten 1:1-Ausgleich (35.). Die Gastgeber durften in der Folge gar froh sein, nicht sogar mit einem Rückstand in die zweite Pause gehen zu müssen. Vor HCL-Schlussmann Tobler war jedenfalls klar mehr Verkehr als vor Schoop. Der Aussenseiter schien plötzlich an seine Chance zu glauben, dem haushohen Favoriten, der alleine im Mitteldrittel fünf Strafen kassierte, vielleicht doch ein Bein stellen zu können. Unzufrieden waren auch die HCL-Fans, welche ihre Mannschaft mit einem Pfeifkonzert in die Kabine verabschiedeten.

Chance gepackt
Die Mannschaft von Terry Yake schien die kurz Pause gutgetan zu haben, jedenfalls gingen sie wieder entschlossener an die Arbeit. Aber Thurgau hielt dagegen und überstand auch die fünfte Unterzahl problemlos, weil Lausanne aufgrund fehlender Präzision keinen Druck aufbauen konnte. Die «Leuen» spielten in diesem Schlussdrittel immer frecher und erarbeiteten sich sogar ein Chancenplus. Dommen (49.) bei einem Break und Schrepfer (51.) in Überzahl besassen beste Möglichkeiten, die Hausherren noch nervöser zu machen. In der Schlussphase waren es dann allerdings nochmals die Waadtländer, welche auf die Entscheidung drückten. Nun besass der HCT auch mehrmals etwas Glück. Bis 66 Sekunden vor Schluss, als sich die Gastgeber eine Zweiminutenstrafe wegen zu vieler Spieler auf dem Eis einhandelten. Der HCT traf zwar nicht mehr, doch eine (!) Sekunde vor Schluss kassierte Lausanne erneut eine Strafe, mit der sich Headschiedsrichter Koch endgültig den Unmut der Zuschauer zuzog. Thurgau kam in der Verlängerung sofort in Puckbesitz und packte seine Chance.

10. Februar 2009

Keine nennenswerten Sturmschäden bislang im Bodenseekreis

10.02.09: Keine größeren Schäden hat bislang der Sturm angerichtet, der derzeit noch über das Kreisgebiet hinweg zieht. Im westlichen Bodenseekreis, wo neben starken Sturmböen örtlich auch starke Niederschläge zu verzeichnen waren, wurden die Landesstraßen 195 und 205 kurzzeitig überflutet.

Eine Sperrung der hiervon betroffenen Streckenabschnitte war jedoch nicht erforderlich. Etliche Bäume, die dem Winddruck nicht standhielten, wurden abgeknickt oder entwurzelt. Zu Sachschäden oder Verkehrsbeeinträchtigungen kam es hierdurch nicht.

Zwar entpuppten sich nicht ausreichend gesicherte Gegenstände wie z.B. Mülleimer innerorts oftmals als regelrechte Geschosse, glücklicherweise wurden durch diese umher fliegenden Gegenstände jedoch keine Personen verletzt.

Auf ins grüne Fitness-Studio mit Alpenblick

10.02.09 - Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee mit Programm für jede Kondition

Es ist weitläufig, bietet ein faszinierendes Panorama und riecht statt nach Schweiß nach duftenden Blüten und frischem Heu – ganz ohne Aromastoffe – das Eldorado für Aktivurlauber. Die unverfälschte Natur der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee bietet einen Parcours, der an Abwechslung kaum zu überbieten ist. Über 350 km gut markierter Rad- und Wanderstrecken und zehn Themenwege unterstützen die Ausrüstung mit Leihrädern, aktuellen Karten und kundigen Führern durch die einzigartige Topografie. Dabei finden auch Kurzentschlossene für Ihren Fitnesstag, sportlichen Kurzurlaub oder die gesunden Ferien den passenden Termin.

Wer gerne vorher recherchiert, kann GPS-Touren mit Höhenprofil usw. kostenlos downloaden unter www.bodensee.eu. Zum Aufwärmen vor Ort gibt es leichte Übungswege durch geschützte Riedlandschaften, entlang der Rotach oder durch Weinberge. Danach locken das Deggenhausertal mit seinen Streuobstwiesen und der Aussichtsturm auf dem 754 Meter hohen Gehrenberg mit weiter Rundumsicht. Sportliche Radler haben auf dem Weg zum Höchsten mit seinen 833 Metern durch die fest installierte Zeitmessung ihre persönliche Bestzeit immer im Griff. Als Belohnung wartet nicht nur auf dieser Strecke ein einmaliger Blick auf den Bodensee und die weite Alpenkette. Wer fit sein will, ernährt sich gesund. Hier verwöhnt der Reichtum der Landschaft mit kulinarischen Genüssen frisch vom Erzeuger und lecker zubereitet in gemütlichen Gasthäusern und Vesperstuben direkt am Weg. Das „Après“-Programm kann sich mit hochklassigen Wohlfühl-Oasen und Kulturgenuss ebenfalls sehen lassen. Zahlreiche Feste wie das Blütenfest in Oberteuringen, das Maifest im Deggenhausertal oder der Georgiritt in Limpach laden zum Mitfeiern ein. Ein Abo braucht es nicht – bei professionellem Service und freundlichen Gastgebern komm man gerne von selbst wieder!

Wer den Rücken der Pferde oder die schönen Golfplätze der Region bevorzugt, erhält ebenfalls passende Adressen. Die Tourismusteams informieren auch über Nordic-Fitness-Kurse sowie die herausfordernden Mountainbike-Routen und die Verleiher der Ausrüstung hierzu. Auch wissen sie, wo die strapazierten Waden massiert werden, ehe man in eine Entspannungswelt abtaucht oder den Blick vom Thermalbecken auf den See genießt. Zum See und Wassersport in allen Variationen sind es nur wenige Kilometer. Zurück am Urlaubsdomizil locken Ruhe und Erholung mit Logenblick über die weite Seefläche. Wer es lieber gesellig mag, der wird im prall gefühlten Freizeitführer schnell fündig, denn Brauchtum und Festfreude werden hier geliebt und gelebt. Bei den zertifizierten Unterkünften von der Ferienwohnung bis zum Vier-Sterne-Hotel oder Fünf-Sterne-Camping ist die Auswahl groß und attraktiv im Preis. Also nichts wie hin zum Schnuppertraining in eine der schönsten Landstriche Süddeutschlands.

Weitere Informationen über: Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee, Marktstraße 1, D-88677 Markdorf, Tel. ++49(0)7544/ 500-290, Fax 500-289, info@gehrenberg-bodensee.de, www.gehrenberg-bodensee.de.


Wo die Landschaft noch ursprünglich ist und die Seele Ruhe und Raum findet, machen belebende Fitness und gesunde Kost gleich mehr Freude. Die abwechslungsreiche Ferienregion Gehrenberg-Bodensee ist hierfür das ideale Ziel.

Junge Abenteurer erforschen die Geheimnisse der Natur

10.02.09 - Familienerlebnisse in der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee

Spannend soll der Ausflugstag, Kurzurlaub oder die Sommerferienzeit sein. Was liegt da für den abenteuerlustigen Nachwuchs näher als beispielsweise ein toller „Wildnis-Tag“ am Gehrenberg oder Floßbauen an der Rotach – in der Ferienregion Gehrenberg-Bodensee Teil der abwechslungsreichen Kinderangebote. Derweil können die Erwachsenen im Liegestuhl lesen und die traumhafte Alpenkulisse bewundern, sich ein Verwöhnprogramm gönnen; Kulturveranstaltungen oder eines der schönen Frühlingsfeste besuchen. Urlaubszeit ist aber auch Familienzeit – Zeit füreinander und für gemeinsame Entdeckungen in der Natur: Zum Vogelkonzert am Morgen, dem Streicheln süßer Hasen und Ziegen, dem Radeln oder Wandern zwischen blühenden Apfelbäumen und dem Schlaf im duftenden Heu, aber auch zum schmackhaften Genuss gepflückter Beeren oder von den Kindern selbst gebackenen Holzofenbrotes. Die familienfreundliche Ferienregion bietet herrliche Freizeiterlebnisse mit- und ohne einander. Auch schöne Ausflugsziele, Wasserspaß am nahen Bodensee oder das „Ravensburger Spieleland“ sind in wenigen Autominuten erreicht.

Auf die kleinen Gäste mit Eltern oder Oma und Opa ist man hier bestens eingerichtet mit gemütlichen Ferienwohnungen, Bauernhofferien, Heuhotel, Hotels und prämierten Campingplätzen. Auch in den gemütlichen Gasthäusern, Vesperstuben, Besenwirtschaften und Cafés sind die jungen Besucher gern gesehene Gäste, für die man weit mehr als Pommes und Hochstuhl bereithält. Mit den Internet-Tourenvorschlägen kann man schon voraus planen, sich dann aber auch am Urlaubsziel je nach Lust und Laune für eines der zahlreichen Angebote aus dem Freizeitführer entscheiden. Und will man einfach nur in den Tag hinein leben, so kommt bei den Sprösslingen in der herrlich weiten Umgebung zum Herumtollen, beim abwechslungsreichen Bauernhofleben oder mit den neuen Campingfreunden keine Langeweile auf. Für spontane Ideen stehen die Tourismusteams mit Freizeit- und Wanderkarten, Leihrädern und vielen Tipps bereit. Dazu lockt gerade der Frühling mit Tanz, Blütenfesten und heiteren Konzerten.

Das Urlaubsbudget schonen unter anderem eine attraktive Familienpauschale mit freiem Eintritt ins „Ravensburger Spieleland“ schon ab 296,50 Euro für zwei Erwachsene und ein Kind (3 bis 14 Jahre) bei sieben Übernachtungen. Günstig ist auch das leckere Familienmenü in vielen Lokalen für zwei Erwachsene und bis drei Kinder (bis 12 Jahre) inklusive 1,5 L eines einheitlichen Getränkes für 27,50 Euro.

Weitere Informationen, auch zu den zertifizierten und familienfreundlichen Gastgebern, über: Tourismusgemeinschaft Gehrenberg-Bodensee, Marktstraße 1, D-88677 Markdorf, Tel. ++49(0)7544/500-290, Fax 500-289, info@gehrenberg-bodensee.de, www.gehrenberg-bodensee.de.


Viel Spaß haben die jungen Piraten bei ihren Floßabenteuern an der Rotach, ehe sie sich am Lagerfeuer mit Stockbrot und knackigen Würsten stärken. Beim Familienurlaub in der Ferienlandschaft Gehrenberg-Bodensee stehen abwechslungsreiche Naturerlebnisse im Mittelpunkt.

9. Februar 2009

Größter Internationaler Faschingsumzug in Feldkirch

09.02.09 - Narrenmesse, Guggakonzert und Faschingsumzug am Wochenende

Der Fasching erreicht am Wochenende des 14. und 15. Februar in Feldkirch seinen Höhepunkt. Die Guggamusiken und Narren übernehmen wieder die Herrschaft in Feldkirch! An diesem Wochenende werden über 18 Musikgruppen zum Monsterkonzert, rund 80 Gruppen zum Umzug und mindestens 20.000 Besucher in der Montfortstadt erwartet!

36 Guggamusik-Gruppen werden mit ihren schrägen Tönen und heißen Rhythmen den Zuschauern richtig einheizen. Und dazu werden Faschingsgruppen, Faschingswagen und Spielmannszüge aus Liechtenstein, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Italien und der Türkei durch die Gassen tanzen. „Wir erwarten in diesem Jahr wieder rund 20.000 Faschingsbegeisterte in Feldkirch, die sich das Spektakel ansehen und mitfeiern werden.“, freut sich Thomas Kathan, Präsident der Feldkircher Faschingsgilde „Spältabürger“.

Faschingsverrücktes Dorf
Mit neun Faschingsvereinen rückt das kleine Dörflein Benken aus der Schweiz an. Mit den 250 Mitgliedern ist fast halb Benken vertreten, hat der kleine Ort insgesamt nur rund 700 Einwohner.

Narren-Regiment
Das wilde Wochenende beginnt am Samstag, 14. Februar um 19 Uhr mit der traditionellen Narrenmesse mit Pfarrer Rudi Bischof im Dom St. Nikolaus. Im Anschluss an die Narrenmesse - um ca. 20.00 Uhr - beginnt in der Feldkircher Innenstadt das große Spektakel der schrägen Klänge.

Am Sonntag sind zunächst die Abordnungen der verschiedenen Gruppen zu einem Empfang im Rathaus geladen. Dort wird Graf Rudolf VIII. von Montfort seinen Anspruch auf die "Herrschaft über Feldkirch" und den Schlüssel zur Stadt einfordern. Ab 13.30 Uhr findet dann der große Umzug durch die Innenstadt statt. Die Faschingsgruppen aus dem benachbarten Ausland und aus Vorarlberg werden von der Vorstadt über den Mühletorplatz in die Johannitergasse ziehen. Von dort geht es in die Marktgasse, weiter in die Kreuz- bzw. Herrengasse zum Domplatz - anschließend die Neustadt hinauf zum Montforthaus, wo der Umzug endet.

Stadtbus fährt verstärkt!
Besucher aus den Feldkircher Ortsteilen bitten wir die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen. Sowohl zum Faschingsumzug als auch nach dem Ende des Umzuges verkehren die fahrplanmäßigen Stadtbusse verstärkt!




Das Programm am närrischen Wochenende:

Sa 14. Februar 2009
19.00 Uhr Festgottesdienst der Feldkircher Faschingsgilde Spältabürger
ab ca. 20.00 Uhr Monsterkonzert in der Feldkircher Innenstadt

So 15. Februar 2009
13.30 Uhr großer internationaler Faschingsumzug in der Innenstadt
Eintritt: Euro 4,00 ab 16 Jahren
(60 Cent pro Eintritt kommen Feldkircher Vereinen zugute)

TV-Live-Übertragung in ORF 2 ab 14 Uhr

30. Januar 2009

Güttingen: Post-Öffnungszeiten werden geändert

30.01.09 - Güttingen. Die Gemeinde informiert darüber, dass die Poststelle erhalten bleibt. Allerdings werden die Öffnungszeiten gekürzt.

Auch die Post Güttingen ist von einer sinkenden Kundenfrequenz betroffen. Die Verantwortlichen der Post haben diesbezüglich frühzeitig das Gespräch mit der Gemeinde gesucht. Im Dialog sind verschiedene Zukunftsszenarien analysiert worden. Auf Grund der statistisch ermittelten Kundenbedürfnisse und der betrieblichen Rahmenbedingungen hat sich folgende Lösung als die gesamthaft beste herauskristallisiert: Die Poststelle Güttingen bleibt erhalten. Die Öffnungszeiten werden etwas gekürzt. Die Güttinger Post wird zu den am stärksten genutzten Zeiten offen sein. Konkret montags bis freitags von 8 Uhr bis 9.45 Uhr und von 16 Uhr bis 18 Uhr, samstags von 8.30 bis 11 Uhr. Die gewohnten Dienstleistungen bleiben in vollem Umfang erhalten. Poststellenleiterin Gaby Eisenring wird innerhalb der Postorganisation neue Aufgaben übernehmen. Die Güttinger Post wird jedoch auch künftig von einer, durch die Postverantwortlichen, noch zu bestimmenden Stellenleiterin geführt werden. Der Gemeinderat dankt an dieser Stelle Frau Gaby Eisenring herzlich für ihr Engagement. Ebenso bedankt er sich bei Regionalleiter Werner Neracher für die sehr konstruktive Zusammenarbeit.

Budgetversammlung 5. Februar 2009
Am kommenden Donnerstag, 5. Februar 2009, 20.00 Uhr, finden die Budgetversammlungen der Politischen Gemeinde und der Schulgemeinde in der Turnhalle Güttingen statt. Die Traktandenlisten und die dazugehörenden Botschaften wurden den Stimmberechtigten anfangs Januar 2009 zugestellt. Der Gemeinderat hofft auf zahlreiches Erscheinen.

Badplatzaufsicht
Auf die kommende Saison hin möchte sich unser langjähriger Badplatzbetreuer, Paul Bischofberger, teilweise entlasten. Mittelfristig ist angedacht, dass die Hauptverantwortung für die Platzbetreuung in jüngere Hände übergeht. Der Gemeinderat sucht nun zusammen mit der Badplatzkommission eine/n zusätzliche/n Badplatzbetreuer/in, welche/r als Stellvertretung vorgesehen ist. Das entsprechende Inserat wird nach den Sportferien publiziert.

Dorfbeflaggung
Der Gemeinderat hat bei der Fahnen-Center Weinfelden GmbH eine Bestellung für die neue Dorfbeflaggung in Auftrag gegeben. Vorgesehen sind wiederum Fahnen mit den Sujets Schweiz, Thurgau und Güttingen. Gleichzeitig wurde die kaputte Flagge vor dem Gemeindehaus in dieser Woche entfernt. Es ist vorgesehen, diese kostengünstig zu ersetzen. Auch die Beflaggung des Kirchturms wird überarbeitet.

29. Januar 2009

Info Altnau: Veranstaltung zum Richtplan

29.01.09: Am Montag, 9. Februar findet in der Schwärzi-Halle in Altnau eine öffentliche Information zum Richtplan statt. Diese Veranstaltung beginnt um 20 Uhr und ist speziell auf die Schwerpunkte in unserer Region ausgerichtet. Regierungsrat Dr. Jakob Stark und Kantonsingenieur Andy Heller werden Erläuterungen zum revidierten Kantonalen Richtplan machen.

Im Vordergrund steht dabei natürlich der Bereich Verkehr mit den beiden Strassenbauvorhaben „Bodensee-Thurtal-Strasse“ und „Oberlandstrasse“. Bitte nutzen Sie diese Gelegenheit sich aus erster Hand zu informieren. Der Richtplan ist ein wichtiges Instrument für die Behörden. Er formuliert die übergeordneten Ziele der Planung und zeigt auf, wie sich der Thurgau räumlich entwickeln soll. Für zukünftige Veränderungen werden mit diesem Planwerk wichtige Grundlagen geschaffen. Es ist deshalb äusserst wichtig sich jetzt zu informieren und mitzureden!

Kombiwerkhof
Die Bauarbeiten am neuen Kombiwerkhof schreiten trotz bitterer Kälte zügig voran. Die Stahlkonstruktion steht und die vorgefertigten Beton-Fassadenelemente können daran befestigt werden. Der dazu notwendige Mobilbaukran ist beeindruckend! Das Gefährt mit einem Gesamtgewicht von 48 Tonnen entfaltet sich in wenigen Minuten zu einem Baukran mit 28m Hubhöhe und 42m Ausladung.

Der Hallenteil für den Feuerwehr-Zweckverband ist in seiner Dimension schon gut zu erkennen. Bereits Mitte Mai soll der Umzug in die neuen Räumlichkeiten stattfinden. Festgelegt ist auch das Datum der Eröffnung: Es ist der Samstag, 6. Juni 2009. An diesem Tag der offenen Türe werden Feuerwehr und Bauamt das Gebäude präsentieren.

Seeufer
Bei der Baustelle am Seeufer sind alle froh, dass im letzten Winter nicht solche Temperaturen herrschten. Bei gewissen Arbeiten ist man gezwungen, diese auf Grund der Witterung immer wieder zurück zu stellen. Nächste Woche muss nun jedoch unbedingt mit dem Versetzen des Bootsliftes und der Montage der Bootsstege begonnen werden können. Beim neuen Hafengebäude erfolgen momentan diverse Arbeiten im Innern. Böden werden erstellt, Wände verputzt und Installationen vorbereitet. Die kräftige, kalte Bise machte es notwendig, eine Windschutz-Hülle zu erstellen. Dadurch kann der Bau nun soweit Beheizt und werden, dass keine Minus-Grade herrschen und weiter gearbeitet werden kann. Beat Pretali, Gemeindeammann.

28. Januar 2009

Die Trendsetter fahren jetzt auf Elektro-Autos ab

28.01.09 - Tesla präsentiert im Mai 2009 auf der neuen Expo für nachhaltige Mobilität den ersten serienreifen Sportwagen mit Elektroantrieb.

Friedrichshafen – Neue alternative Antriebe stehen im Mittelpunkt der Expo für nachhaltige Mobilität mit dem Namen „the electric avenue“. Die Messe-Premiere findet parallel zur Oldtimermesse Klassikwelt Bodensee vom 21. bis 24. Mai 2009 auf dem Messegelände in Friedrichshafen statt. Der Tesla Roadster als erster serienreifer Sportwagen mit Elektroantrieb sorgt derzeit in den USA für viel Furore. Mit Tesla Motors hat bereits eine der führenden Firmen auf dem Markt der Elektro-Autos für die Veranstaltung in Friedrichshafen zugesagt.

Nach Aussagen von Craig Davis, Sales and Marketing Director Europe von Tesla Motors, ist die neue Expo „the electric avenue“ ebenfalls eine Premiere, wie der Tesla Roadster auch, der im Frühling ausgeliefert wird. „Dies passt vom Timing perfekt zum Veranstaltungstermin in Friedrichshafen. Die Expo ‚the electric avenue’ ist eine super Chance, mit anderen Herstellern ein Zeichen zu setzen.“ Der Tesla Roadster wird vom 21. bis 24. Mai 2009 auf der „electric avenue“ parallel zur Klassikwelt Bodensee zu sehen sein sowie auf Einladung für ausgewählte Testfahrten mit interessierten Kunden bereit stehen.

Das Interview mit Craig Davis:

Frage: Profitiert Tesla durch das alternative Antriebskonzept von der derzeitigen Krise am Automobilmarkt?
Craig Davis: „Ich denke schon. Tesla Motors hat bereits im Sommer letzten Jahres mit der Auslieferung des Roadster begonnen und hat derzeit 1.200 Reservierungen weltweit vorliegen. In den USA sind 170 Tesla Roadster ausgeliefert worden, auch an Prominente wie George Clooney, Matt Damon, Leonardo di Caprio oder den kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger. Andere Prominente auch aus Europa kommen dazu. Schwierige ökonomische Zeiten veranlassen uns, über die aktuelle Lage und die Zukunft nachzudenken sowie Alternativen und neue Innovationen in Betracht zu ziehen und danach zu handeln. Tesla Motors beschäftigt sich schon seit 2003 mit der Entwicklung der Elektrotechnologie. Wir werden uns auch in diesen schwierigeren Zeiten weiter mit der Entwicklung des Elektroantriebs befassen und gehen davon aus, dass uns andere Automobilmarken folgen werden.“

Frage: Wer kauft einen Tesla und was sind die Gründe für den Kauf?
Craig Davis: „Es ist eine breite Zielgruppe, die sich einen Tesla zulegt: Nicht nur Prominente oder begeisterte Autosammler, sondern umweltbewusste Menschen, True Greens, die das nötige Kleingeld haben und vom Öl unabhängig sein wollen. Tesla steht für Leistung, Design und Umweltbewusstsein ohne Kompromisse. All diese Dinge in einem Auto gleichzeitig zu finden, ist aktuell einzigartig.“

Frage: Tesla bewegt sich auf dem Markt der Sportcars. Was sind die Gründe, eine sehr leistungsbezogene Zielgruppe anzusprechen? Wäre es nicht einfacher, sich auf die eher ökologisch denkende Zielgruppe zu fokussieren?
Craig Davis: „Alle neuen Technologieprodukte (seien es Handys, Laptops, etc.), die am Anfang eher hochpreisig sind, leisten sich zuerst die so genannten Trendsetter, Early Adopter. Dadurch erhält Tesla nicht nur eine starke Medienpräsenz. Andere Automobilhersteller ziehen nach und fangen an, in dieselbe Richtung zu denken.“

Frage: Konzentriert sich Tesla vor allem auf den amerikanischen Markt oder ist auch geplant, den europäischen Markt zu bedienen?
Craig Davis: „Tesla hat bereits im Sommer 2008 mit der Auslieferung des Roadsters in den USA begonnen, der Marktstart in Europa wird im Mai diesen Jahres erfolgen. Den Anfang machen 250 sogenannte ‚European Signature Edition’ Fahrzeuge, von denen die Hälfte bereits reserviert ist.

Frage: Wie viele Kilometer kann der Tesla Roadster mit einer Stromladung bei maximaler Leistungsabgabe fahren und wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit?
Craig Davis: „Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 200 km/h. Bei 120 km/h kann man etwa 350 km weit fahren, bei durchschnittlich 100 km/h maximal 390 km. Der Fahrspaß, die Beschleunigung, die Handlichkeit in Kurven sowie die Effizienz sind aber viel interessanter als die Höchstgeschwindigkeit. Der Tesla Roadster liefert ein einzigartiges Fahrgefühl, ohne dabei der Umwelt zu schaden. Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden, der 270 PS starke Tesla Roadster Sport braucht dafür nur 3,7 Sekunden – ein Wert vergleichbar mit dem Porsche GT3.“

Weitere Infos unter www.teslamotors.com/eu.

27. Januar 2009

Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise – Perspektiven der HSG

27.01.09 - Das Ausmass der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise stellt auch die Wissenschaft vor neue Herausforderungen. Nun nehmen erstmals 15 Professorinnen und Professoren der Universität St.Gallen (HSG) in einer gemeinsamen Publikation Stellung. Unter dem Titel «Konsequenzen aus der Finanzmarktkrise – Perspektiven der HSG» analysieren sie deren Ursachen und Konsequenzen. Die Publikation liefert neue Lösungsansätze im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung.

«Wir erleben momentan auf den Finanz- und Realgütermärkten eine Krise, deren Wucht und Geschwindigkeit die meisten von uns überrascht hat. Ihr Ausmass wurde offensichtlich, als alle relevanten Akteure im Laufe der Zeit mehr oder weniger explizit zugaben, das Geschehen nicht mehr im Griff zu haben, und von den Ereignissen überrannt zu werden. Ein solches Eingeständnis, das auch für die Wissenschaft gilt, hat auch sein Gutes. Es zeigt zunächst, dass Demut vor den eigenen Möglichkeiten angesichts einer derart ernsten Situation angebracht ist. Es zeigt ferner, dass einseitige Schuldzuweisungen, hektischer Aktionismus, unverbindliche Sonntagsreden oder dogmatische Glaubensbekenntnisse wenig nützen. Was vonnöten ist, ist bei uns allen ein klarer Kopf, der vorurteilslos analysiert, mit Pragmatismus Lösungsansätze entwickelt, und sie konsequent realisiert.» (Aus dem Vorwort, von Prof. Dr. Christoph Lechner)

Von der Finanzarchitektur über die Altersvorsorge bis hin zur Nachhaltigkeit
Im Rahmen der Exzellenzinitiative «Responsible Corporate Competitiveness» der Universität St. Gallen analysieren nun 15 Forscherinnen und Forscher der HSG Ursachen und Konsequenzen der Krise. Als Mitglieder einer öffentlich-rechtlichen Institution wollen sich die Wissenschaftler aktiv einbringen und geben Vorschläge für Neugestaltungen.

Die Themen sind sowohl volks- als auch betriebswirtschaftlicher Natur. Sie beschäftigen sich auf der Makroebene mit Fragen der internationalen Finanzarchitektur, Regulierung, Wirtschaftspolitik, Einlagensicherung, Altersvorsorge sowie der Rolle von Vertrauen in Marktsysteme. Auf der Mikroebene stehen die Herausforderungen für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung im Vordergrund. Beiträge thematisieren hier die Konsequenzen für Unternehmenskontrolle, Finanzierung, Risikomanagement, Governance, Rechnungslegung, Datenkomplexität und Nachhaltigkeit.

Die Publikation
Die komplette Publikation kann als PDF gratis unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.rocc.unisg.ch

Die Autoren
Christoph Lechner, Simon Evenett, Peter Nobel, Manfred Gärtner & Florian Jung, Manuel Ammann, Beat Bernet, Monika Bütler, Ernst Mohr, Günter Müller-Stewens, Klaus Spremann, Hato Schmeiser, Martin Hilb, Peter Leibfried, Walter Brenner & Robert Winter, Thomas Dyllick.

Exzellenzinitiative «Responsible Corporate Competitiveness»
«Responsible Corporate Competitiveness» ist eine 2008 gegründete Exzellenzinitiative der Universität St.Gallen. An ihr beteiligen sich rund 30 Professor(Innen) und Wissenschaftler(Innen) aus verschiedenen Disziplinen und Instituten. Inhaltlich stehen die Herausforderungen einer verantwortungsvollen Führung und Strategie von Unternehmen im Fokus. Konkret stellt sich die Frage nach organisationalen und individuellen Fähigkeiten, die für die Bewältigung von zentralen Spannungsfeldern in diversifizierten Unternehmen erforderlich sind. Wie kann durch die Gruppenebene nachhaltig ein Mehrwert für die einzelnen Geschäfte generiert werden, den diese alleinstehend nicht realisieren können? Zu diesem Zweck werden ausgewählte Themen in Form von Forschungsprojekten, Workshops, Fallstudien, Konferenzen etc. untersucht. Erkenntnisse werden an Wissenschaft, Führungskräfte, Studierende, Medien und die allgemeine Öffentlichkeit weitergegeben. Ziel der Exzellenzinitiative ist es zu einem der führenden Zentren für Corporate Management in Europa zu werden.

22. Januar 2009

Willkommen bei der Regionalen Kopfstation Oberthurgau

22.01.09 - Nachdem bereits im Dezember 2008 die Internet- und Telefonieumstellung erfolgt ist, hat am 12. Januar 2009 die Umschaltung des Kabel-TV Empfangs vom Cablecom-Netz auf das Netz der Regionalen Kopfstation Oberthurgau (RKO) stattgefunden.

Somit profitieren alle Kunden des Kommunikationsnetzes Altnau (KNA) vom umfangreichen Angebot inkl. der regionalen TV- und Radiosender der RKO. Ein besonderes Dankeschön gebührt allen Kunden des KNA für die dadurch entstandenen Umtriebe und für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen. Neu werden die Kunden und Interessenten direkt vom zuständigen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, Herr Beat Steiner, betreut. Im Hintergrund wird er auch durch die Mitarbeiter der Regionalen Kopfstation unterstützt.

Die Regionale Kopfstation besteht seit 1987 und hat im Jahr 2006 in Amriswil ein komplett neues digitales- und analoges Headend (Kopfstation), sowie die Breitbandinfrastruktur für Internet und Telefonie aufgebaut. Es sind heute rund 27‘000 Abonnenten an der top modernen Infrastruktur angeschlossen. Die Anlage ist im Besitz der örtlichen Netzbetreiber. Das Einzugsgebiet wird laufend erweitert. Die Gemeinde Altnau ist Mitaktionärin.

Heutiges Angebot ab Headend Amriswil:
- 60 analoge TV-Programme (unverschlüsselt)
- 119 digital TV-Programme (unverschlüsselt)
- 6 HD-TV Programme (unverschlüsselt)
- Teleclub digital
- 53 analoge Radiosender (unverschlüsselt)
- 82 digitale Radiosender (unverschlüsselt)
- Verschiedene attraktive Breitbandinternetangebote
- Telefonie über das Kabelfernsehnetz (kein Festnetzanschluss der Swisscom mehr nötig)
- TV-, Radio-, Internet- und Telefoniebetrieb gleichzeitig und ohne Einschränkung möglich

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.altnau.ch und www.rkocom.ch

Die daraus entstandene Dynamik möchte die Gemeinde Altnau auf Sie, als zukünftigen Kunden übertragen. Deshalb lanciert das KNA eine Vergünstigung der Hausanschlußkosten im Jahr 2009. Nehmen Sie die Gelegenheit wahr und schließen Ihre Liegenschaft für Fr. 750.- an das KNA an.

Für weitere Detailfragen wenden Sie sich direkt an den Bauverwalter, Herr Beat Steiner, Tel. 071 694 50 53. RKO Amriswil / Gemeinde Altnau


Der Ressortverantwortliche Gemeinderat Roland Widmer, der Bauverwalter Beat Steiner und Peter Salvisberg, der Geschäftsführer der Regionalen Kopfstation Oberthurgau freuen sich auf eine tolle Zusammenarbeit und über die gelungene Umstellung.

21. Januar 2009

Photovoltaikanlagen in Güttingen und Bottighofen

21.01.09 - Mit dem Start der Einspeisevergütung am 1. Januar 2009 konnten in Güttingen und Bottighofen zwei 10 KWp – Anlagen in Betrieb genommen werden. Diese beiden Anlagen können jederzeit auf Voranmeldung besichtigt werden.

Güttingen: Fam. Brüllmann, Hornbachstrasse 6, Tel. 071 695 21 07
Bottighofen: Fam. Müller, Im Löchli 11, Tel. 071 688 44 33

Leider ist die Einspeisevergütung praktisch ausgebucht. Aber zum Glück für viele Interessenten fördert ab 1. Januar 2009 der Kanton Thurgau solche Anlagen recht massiv. Unter www.energie.tg.ch können Sie diese Förderung nachlesen. Damit wird es möglich, den eigenen Strom vom Dach zu produzieren und von Fördermitteln zu profitieren. Interessenten können sich auf www.pvt-schweiz.ch näher informieren.


Bild Anlage Müller, Bottighofen (Foto: Müller)

Chef von Otto Versand auf dem Wolfsberg

21.01.09 - Am Dienstag, 3. Februar 2009, 20.00 Uhr, referiert Dr. Michael Otto, Vorsitzender des Aufsichtsrats, Otto Group, Hamburg, auf dem Wolfsberg zum Thema "Versand- und Einzelhandel: Führt die Globalisierung zu Umwelt- und Sozialdumping?"







Die technologische Revolution hat auch den traditionellen Versandhandel grundlegend verändert. Welche Rolle spielt eigentlich der Online-Handel? Welche Folgen hat dies für Otto und andere grosse Versandhäuser? Wie verändert sich dadurch unser Konsumverhalten? Welche Auswirkungen hat schliesslich die Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Einzelhandel und insbesondere auf den Versandhandel? Auf diese und weitere Fragen wird Dr. Michael Otto in seinem Referat auf dem Wolfsberg eingehen.

Die Otto Group wurde 1949 in Deutschland als Otto Versand gegründet und ist heute eine weltweit tätige Handels- und Dienstleistungsgruppe mit mehr als 55'000 Mitarbeitern auf drei Kontinenten. Das Unternehmen, bestehend aus 123 Gesellschaften in 19 Ländern, ist in vier Segmente aufgeteilt: Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Service und Großhandel. Mit einem Umsatz von 15,25 Milliarden Euro und einem Gewinn von 507 Millionen Euro im Jahr 2007 ist die Otto Gruppe deutlicher Weltmarktführer im Versandhandel und nach Amazon der zweitgrösste Online-Händler der Welt.

Dr. Michael Otto wurde 1943 in Kulm geboren. Nach der Banklehre studierte er Volkswirtschaft in München. Von 1971 bis 1981 war er im Vorstand des Unternehmens seines Vaters tätig, bevor er zum Vorsitzenden des Vorstands der Otto GmbH aufstieg. Seit 2007 ist Dr. Michael Otto Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Gruppe. 2001 wurde er zum "Manager des Jahres" ernannt. Michael Otto erhielt 2006 den International Lifetime Award und das Grosse Verdienstkreuz mit Stern als Auszeichnung für sein Lebenswerk. Christina Sauter.

Im Anschluss an das Referat findet eine Diskussion statt.
Reservation: 0041 71 663 51 51, Montag bis Freitag 08.00 - 17.00 Uhr oder hier >
Veranstaltungsbeginn: 20.00 Uhr, Eintritt frei

11. Januar 2009

Engel sind in Radolfzell am Bodensee auch im Neuen Jahr sehr gefragt

11.01.09 - Sonderausstellung „Geflügelte Boten…“ im Januar mit interessanten Aktionen.

Die Engel sind für die Besucher und Bewohner von Radolfzell am Bodensee im noch jungen Jahr 2009 weiterhin von Bedeutung. So ist auch nach den Feiertagen die Sonderausstellung „Geflügelte Boten – Zur Geschichte der Engel“ im Stadtmuseum mit großen und kleinen Gästen gut besucht. Bis zum letzten Ausstellungstag am 1. Februar 2009 gibt es weitere interessante Termine für alle, die sich diese faszinierende Ausstellung nicht entgehen lassen wollen und mehr über die Mittler zwischen Himmel und Erde erfahren möchten. Hierzu gehören neben spannenden Informationen, Text-, Film- und Hörbeispielen auch viele schöne Gemälde, Buchmalereien der im Mittelalter berühmten Reichenauer Klosterkunst, wertvolle Kirchenschätze und Skulpturen. Die alles überragende Figur hierbei ist der über zwei Meter große, in Gold und Silber gefasste Erzengel Michael als Seelenwäger. Nach ersten Aktionen in der Dreikönigswoche weist das Museumsteam insbesondere auf folgende Termine hin:

Die stets gut besuchten Führungen leiten jeweils sonntags um 11 Uhr durch die Ausstellung. Für interessierte Gruppen sind separate Führungen buchbar. Zur Vertiefung in einzelne Ausstellungsobjekte gibt es am 15., 22. und 29. Januar jeweils um 18.45 Uhr weitere Kurzpräsentationen. Reges Interesse fanden auch die museumspädagogischen Angebote. Die kleinen Gäste erfahren nochmals in speziellen Kinderführungen am 16. und 30. Januar von 15 – 16 Uhr, dass die Engel nicht nur in der Weihnachtsgeschichte und ihrer so wichtigen Aufgabe als Schutzengel so schnell wie ein Gedanke unterwegs sind (Anmeldung erbeten). Und nachdem die beiden ersten Engelfilme im Museum auf gute Resonanz gestoßen sind, empfiehlt es sich, am 22. Januar rechtzeitig vor Filmbeginn um 20 Uhr da zu sein. In „Ein Engel auf Erden“ von Géza von Radványi aus dem Jahr 1959 ist die junge Romy Schneider in einer zauberhaften Rolle zu sehen, ebenfalls mit dabei sind Henri Vidal und Jean Paul Belmondo.

Derweil haben die goldenen Schutzengel des Installationskünstlers Ottmar Hörl an den Fassaden des Stadtmuseums und weiteren historischen Gebäuden der Altstadt die Passanten im Blick und es scheint, als ob sie sich ihre eigenen Gedanken über Mensch und Gesellschaft machen. Der international gefragte Künstler wird in Kürze auch in der Städtischen Galerie Villa Bosch mit einer besonderen Ausstellung zu sehen sein. Weitere Informationen zur Engel-Ausstellung, dem Rahmenprogramm, Führungsterminen usw. über Tel. ++49(0)7732-81-530 oder www.stadtmuseum-radolfzell.de.


Sixtinische Madonna, Raffael 1512/13 – Das Bild hängt in der Gemäldegalerie Dresden. Foto: Gaby Hotz

3. Januar 2009

Mann (32) in Altnau tot aufgefunden

03.01.09 - thurgau24.ch / Altnau. Ein 32-jähriger Mann ist am Freitag tot in seiner Wohnung in Altnau aufgefunden worden. Die Kantonspolizei Thurgau geht von einem Tötungsdelikt aus. Als tatverdächtig gilt eine am späten Freitagabend von der Kantonspolizei Thurgau verhaftete Frau aus dem Kanton St. Gallen, die nach ersten Erkenntnissen am 31. Dezember 2008 in der Wohnung des späteren Opfers in Altnau zu Besuch war. weiter >

29. Dezember 2008

Güttingen: Neujahrsapéro am 4. Januar 2009

29.12.08 - Der Neujahrsapéro findet am 4. Januar 2009 im Begegnungsraum des katholischen Kirchgemeindehauses statt. Ab 11 Uhr sind die Türen geöffnet. Der Gemeinderat heisst alle Güttingerinnen und Güttinger herzlich willkommen und freut sich darauf, auf das neue Jahr mit Ihnen anzustossen. Gemeinderat und Verwaltung wünschen allen frohe, geruhsame Festtage und ein gutes, von vielen positiven Erfahrungen bereichertes, neues Jahr.

Eschenz: Neujahrs-Apéro und Neuzuzüger-Empfang im Dorfmuseum „Blauer Aff“

29.12.08 - Wieder steht der Jahreswechsel bevor. Das Jahr 2008 war reich befrachtet. Erfolge konnten gefeiert und Niederlagen mussten eingesteckt werden – bunt, wie das Leben eben ist.

Im Bestreben, den gegenseitigen Kontakt zu fördern, laden Gemeinderat, Verkehr- und Gewerbeverein sowie die Musikgesellschaft Eschenz die Bevölkerung auf Sonntag, 4. Januar 2009, 18.00 Uhr bis ca. 20.00 Uhr zu einem ungezwungenen Apéro ins Dorfmuseum „Blauer Aff“ im Unterdorf ein. Zu diesem traditionellen Neujahrs-Empfang sind speziell auch die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger eingeladen.

Die Veranstalter freuen sich, mit vielen Eschenzerinnen und Eschenzern auf ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes 2009 anstossen zu dürfen.

Weil im Bereich der Unterdorfstrasse nur beschränkt Abstellplätze zur Verfügung stehen werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, nach Möglichkeit zu Fuss an den Neujahrs-Empfang zu kommen.

Am Ende des laufenden Jahres nimmt der Gemeinderat zudem die Gelegenheit wahr, allen zu danken, die ihn im vergangenen Jahr in seinen Bestrebungen, die Gemeinde Eschenz weiterzubringen, unterstützt haben. In den Dank eingeschlossen sind aber auch all jene Personen, die sich in irgendeiner Form für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen, sei es in einer Behörde, einer Kommission, einer andern Organisation oder einem der zahlreichen Vereine. Das Engagement jedes Einzelnen macht letztlich unsere Dorfgemeinschaft aus, ein kostbares Gut, dem es sorge zu tragen gilt. All jenen, welche am Neujahrs-Apéro nicht teilnehmen können, wünscht die Gemeindebehörde ein erfolgreiches und glückliches 2009.

Ärger im Seehas über zu harte Kontrollen

29.12.08 - sk / Der Ärger im Seehas über die harten Kontrollen in den Abteilen der 1. Klasse setzt sich fort. Es ist zwar schon ein paar Tage her, dass Anneliese Volkmann aus Mühlhausen-Ehingen im falschen Abteil erwischt wurde. Aber der Umgang der Kontrolleure mit den Fahrgästen ärgert die regelmäßige Seehasnutzerin immer noch.


Hier läuft der Seehas an der Haltestelle Landesgartenschau ein. Von dort aus marschierte Anneliese Volkmann zu ihrem Mann ins Krankenhaus. In der Aufregung hatte sie versehentlich im falschen Abteil Platz genommen. Bild: Tesche

40 Euro und das entwertete Guthaben von der Punktekarte hat Anneliese Volkmann für die Strecke Mühlhausen-Singen, Landesgartenschau bezahlt. „Ein hoher Preis für so eine kurze Strecke“, findet die Rentnerin.

Ende November wollte sie ihren Mann im Singener Krankenhaus besuchen, wie jeden Tag nach der Operation. Wie gewöhnlich entwertete sie ihre Punktekarte und stieg in den Zug ein. Schon in Gedanken bei ihrem Mann, setzte sie sich auf den nächstliegenden freien Platz. Genau eine Station weiter musste sie ja schon wieder aussteigen. Doch das Glück war ihr an diesem Tag nicht hold. Sie hatte sich gerade gesetzt, als auch schon ein Kontrolleur der SBB, der Betreiberin Seehaszüge, ihren Fahrschein sehen wollte. Anneliese Volkmann zeigte ihr abgestempeltes Ticket und dachte, die Sache sei erledigt.

Doch der Kontrolleur wollte mehr. Erst langsam wurde der Frau klar, dass sie sich in einem 1. Klasse-Wagen befand. Der Kontrolleur hatte auf die „1“ auf der Sitzlehne gezeigt. „Ich muss einräumen, dass ich beim Einsteigen darauf gar nicht geachtet hatte“, sagt Anneliese Volkmann. Sie sei sofort bereit gewesen, sich auf einen andern Platz zu setzen, doch dass ließ der Fahrausweisprüfer nicht gelten. Statt dessen bestand er auf einer „Nachgebühr“, obwohl die Frau nur bis zur nächsten Haltestelle fahren wollte. Als die Mühlhauserin dann erfuhr, dass sie 40 Euro nachzahlen sollte, traute sie ihren Ohren nicht. „Meine Fahrt war so kurz, dass er es kaum schaffte, die Fahrpreiserhöhung auszufüllen, die ich dann leider auch gleich noch bezahlte“, schildert Anneliese Volkmann. Der ganze Vorgang war ihr peinlich, weil er sich vor den anderen Fahrgästen abspielte. Einen sensibleren Umgang hätte sie sich gewünscht. Das teilte sie auch dem Seehas Kundencenter der SBB mit.

Die Antwort kam jetzt im Dezember und war ernüchternd für Anneliese Volkmann. Unwissenheit oder fehlende Sitzplätze in der 2. Klasse berechtigten die Fahrgäste nicht zur Nutzung der 1. Klasse. Es gebe eine eindeutige Vereinbarung im Verkehrsvertrag zwischen zwischen dem VHB (Verkehrsverbund Hegau-Bodensee) und dem Land Baden-Württemberg, in dem die Nutzung der 1. Klasse beschlossen und festgelegt wurde. (Darüber und über den wachsenden Ärger unter Fahrgästen hatte der SÜDKURIER bereits Anfang Dezember berichtet.) Angelika Kenke schreibt aus Sicht der SBB GmbH, dass sich die Kontrolleure im Sinne der Gleichbehandlung aller Fahrgäste vollkommen richtig verhalten hätten, und bei klarer Sachlage keine Ausnahmen gemacht werden könnten. Eine Möglichkeit, „die Fahrpreisnacherhebung zu stornieren“, gebe es daher nicht. Also wird Anneliese Volkmann auf den 40 Euro für die Kurzstrecke wohl sitzenbleiben.

In jüngster Vergangenheit waren auch mehrfach Zugbegleiter der Bahn-AG in Misskredit bei den Kunden geraten, noch dazu weil sie schlecht orientiert waren: Erst jüngst sollte eine sechsköpfige Familie, die mit dem Baden-Württemberg-Ticket unterwegs war, eine Fahrkarte für ein vierjähriges Kind bezahlen, obwohl dieses kostenlos reisen darf.

Hiobsbotschaft an Heiligabend: Eral-Metall steht vor dem Aus

29.12.08 - sk / Böse Bescherung für die Belegschaft der Klettgauer Firma Eralmetall: An Heiligabend teilte die Geschäftsführung den 154 Beschäftigen per Post mit, dass die Firma Antrag auf Insolvenz gestellt hat.



Bereits im Sommer hatte Geschäftsführer Andreas Pelger eingeräumt dass sich der Betrieb in einer schwierigen Lage befindet und weiterer Stellenabbau notwendig sei. Pelger forderte damals eine deutliche Qualitätssteigerung von seiner Belegschaft. Eralmetall fertigt Gussteile für die Automobilbranche. Aus Sicht der IG Metall sind gravierende Managementfehler verantwortlich für den Niedergang der Firma, die seit 1960 einer der größten Arbeitgeber in Klettgau ist. Nachdem der österreichisch-kanadische Magna-Konzern Eralmetall Mitte 2006 an den Hamburger Privatinvestor Jan-Matthias Westermann verkauft hat, seien das komplette Qualitätsmanagement und viele Know-How-Träger entlassen worden, so Gewerkschaftssekretär Thomas Wamsler.

Laut dem stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden, Michele Pisano, rächt sich nun, dass die Firma sich mit ihrer Produktlinie nur noch auf eine einzige Branche beschränkt hat. „Daimler ist unser größter Kunde, aber aufgrund der Krise der Automibilindustrie ist jetzt eben keine Nachfrage mehr da!“ Am Montag will Insolvenzverwalter Uwe Kaiser aus Dachsberg die Belegschaft darüber informieren, wie es in den nächsten Monaten mit Eral-Metall weiter geht.

Konstanz: Traditionelles Silvesterschwimmen im Bodensee

29.12.08 - sk / Mehr als 200 Wagemutige werden heute um 19.00 Uhr beim Silvesterschwimmen im Bodensee erwartet. Bei der traditionellen Veranstaltung zum Jahresausklang werden Sport- und Rettungstaucher sowie Amateure in der Konstanzer Bucht mehr als einen Kilometer in den kühlen Fluten zurücklegen.


Foto von 2007 - Olli Hanser

Um sich gegen die Kälte zu schützen, tragen die Teilnehmer Tauchanzüge. Den dunklen Wasserweg erhellen sie sich mit Fackeln. Dank einer Sondergenehmigung der Behörden dürfen die Schwimmer auf ihrem Weg auch erste Silvesterböller abfeuern. Das farbenfrohe Schauspiel lockt stets zahlreiche Zuschauer an.

Fotogalerie von 2007 >

3. Dezember 2008

Radolfzell zeigt Engel als Skulptur...

03.12.08 - Radolfzell zeigt Engel als Skulptur, Bild, Schnitzerei, Foto und an Fassaden. Eröffnung der Sonderausstellung „Geflügelte Boten – Zur Geschichte der Engel“.




Für die jungen Besucher im Stadtmuseum Radolfzell sind natürlich die Schutzengel die wichtigsten Figuren der Engelausstellung, so wie dieser Schutzengel (1763) des berühmten Rokokokünstlers Ignaz Günther. (Foto: Gaby Hotz)

Das Interesse und die Neugier war groß bei der Eröffnung der neuen Winterausstellung „Geflügelte Boten – Zur Geschichte der Engel“ im Stadtmuseum von Radolfzell am Bodensee. So verwies Oberbürgermeister Dr. Jörg Schmidt die Gäste auf die Vielseitigkeit dieser Ausstellung, die von beeindruckenden Exponaten und Informationen im Museum auch hinaus zu den Fassaden mehrerer Häuser des Altstadtkerns mit zahlreichen goldenen Engeln des Installationskünstlers Ottmar Hörl und zu einem vielseitigen Rahmenprogramm führt und Radolfzell zur „Stadt der Engel“ macht. Was die Besucher während der Ausstellung vom 29. November 2008 bis 1. Februar erwartet, erläuterte der Organisator des Engelprogramms, Kulturreferent Karl Batz.

Zu den Prunkstücken der Exponate in den historischen Museumsräumen gehören unter anderen der überlebensgroße, in Gold und Silber gefasste Erzengel Michael als Seelenwäger um 1720/30 und die Festtagsmonstranz aus dem Radolfzeller Münster – eine Augsburger Goldschmiedearbeit um 1760. Sakrale Kunstwerke, Sammlerstücke, alte und moderne Kunst dokumentieren den Spaziergang durch die Religions- und Kulturgeschichte der Engel, die in bebilderten Informationstafeln erläutert wird. Gebrauchsgegenstände und auch so genannter Kitsch gehören ebenfalls zum heutigen Engelbild. Interaktiv wird der Zugang zu Engeln mit musikalischen Beispielen, Filmen, einer Leseecke oder dem Basteln luftig leichter Engel für Kinder, einem spannenden Vortrag und einer ganz besonderen Lesung mit dem Schauspieler Karl Michael Vogler.

Die Flyer mit den einzelnen Veranstaltungsterminen waren denn auch beim anschließenden Umtrunk mit natürlich passenden Engelplätzchen sehr gefragt. Etliche Kunstfreunde und Busgruppen haben sich bereits zu gesonderten Führungen angemeldet. Für Einheimische und Gäste gibt es jeweils am Sonntagmorgen um 11 Uhr eine erläuternde Führung. Die weihnachtlich geschmückte Stadt, himmlisch feine Kuchen und Menüs der Gastronomie, der facettenreiche Einzelhandel und der stimmungsvolle Christkindlemarkt vom 4. bis 7. Dezember laden zum Verweilen ein. Dabei fällt der Blick auch auf die 24 Adventskalenderfenster der Volksbank zum Marktplatz hin, in denen täglich mehr Bilder Radolfzeller Kinder als zauberhafte Weihnachtsengel erscheinen. Für die Bewunderer des renommierten Künstlers Ottmar Hörl hatte Karl Batz noch ein besonderes Angebot: Ein kleiner Restbestand der sinnierenden goldenen Schutzengel kann noch zum Subskriptionspreis von 150 Euro pro Exemplar abgegeben werden. Ein wahrlich umfangreiches Programm also – ob es den Engeln auch gefallen würde?
Das Museum ist nur am Heiligabend und an Silvester ganztägig sowie am 25. Dezember und ersten Januar vormittags geschlossen.

Wer mehr wissen möchte über die Ausstellung und das bunte Rahmenprogramm, die Führungstermine, Kinderangebote, Öffnungszeiten und Preise, erhält über Tel. ++49(0)7732-81-530 oder www.stadtmuseum-radolfzell.de rasch die gewünschten Informationen.

28. November 2008

Münsterlingen: Die Gemeinde informiert

28.11.08 - Tempo 30 – Ab 28. November 2008 werden die Signalisationen angebracht. Im Januar 2006 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dem Gemeinderat den Auftrag erteilt, ein «Zonen-30-Konzept» zu erstellen. Im September 2007 ist in «Landschlacht Süd» das erste Teilgebiet unserer Gemeinde mit Tempo 30 signalisiert worden.

Die Erfahrungen und Reaktionen aus der Bevölkerung waren durchwegs positiv. An der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2008 hat der Gemeinderat mündlich über die flächendeckende Einführung von Tempo 30 auf sämtlichen Gemeindestrassen im Siedlungsgebiet informiert.

Im amtlichen Publikationsorgan vom 5. September 2008 wurde auf die bevorstehende, flächendeckende Einführung der Tempo-30-Zonen hingewiesen bzw. der Beschluss des Departements für Bau und Umwelt mit Hinweis auf die ordentlichen Rechtsmittel veröffentlicht. Nachdem dieser Entscheid rechtskräftig ist, sind die Signalisationstafeln bestellt worden. Mit Ausnahme der Rebhaldenstrasse – derzeit wird der westliche Teil gemäss Beschluss der Gemeindeversammlung saniert – werden alle Gemeindestrasse im Siedlungsgebiet mit «Tempo 30» signalisiert.

Weihnachtsfenster St. Leonhardskapelle
Jetzt leuchten sie wieder, die Weihnachtsfenster in Landschlacht und in Scherzingen. Sie verbreiten in Münsterlingen eine adventlich-weihnächtliche Stimmung. In Zusammenarbeit mit Esther Meyre Müller und Peter Hauser hat der Gemeinderat im 2007 erstmals für die St. Leonhardskapelle in Landschlacht ein Weihnachtsfenster erstellt. Das Adventsfenster bei der St. Leonhardskapelle soll nun inskünftig in der Adventszeit ein fester Bestandteil der «Weihnachtsfenster» in Münsterlingen werden.

Die Tradition des Adventskalenders kommt aus dem protestantischen Umfeld. So wurden in religiösen Familien nach und nach 24 Bilder an die Wand gehängt. Beliebt waren auch 24 mit Kreide an die Wand oder Türe gemalte Kreidestriche, bei denen die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Oder es wurde jeden Tag bis zum Heiligen Abend ein Strohhalm in eine Krippe gelegt. Es gibt auch heute noch Adventskerzen, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt werden. Alle diese Dinge dienen als Zählhilfe und Zeitmesser.

Der erste gedruckte Adventskalender wurde 1904 vom Münchner Verleger Gerhard Lang auf den Markt gebracht. Er bestand aus einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem Karton mit 24 Feldern zum Aufkleben. In der Adventszeit durften die Kinder jeden Tag ein Bild ausschneiden und in ein Feld kleben. Bis 1930 genoss die lithografische Anstalt von Reichold & Lang in München den Ruf, die kunstreichsten und fantasievollsten Adventskalender herauszugeben.

Nach 1945 hatte ein evangelischer Pfarrer die Idee, hinter 24 Türchen Bilder mit Gestalten aus biblischen Geschichten zu verstecken. Ab 1950 wurde der Adventskalender ein preisgünstiger Massenartikel. Als Motiv dienten meistens romantisch verschneite Städtchen. Hinter dem grössten Fenster am 24. Dezember verbarg sich meistens eine Krippenszene. 1958 gab es die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender. Die im Handel als Massenartikel angebotenen Adventskalender sind von einer grossen Vielfalt.

Das heutige Massenangebot an Kalendern ohne Aussage ruft unweigerlich nach selbst gebastelten Kalendern und/oder Adventsfenstern, wie dies in unserer Region eine liebevolle gepflegte Tradition geworden ist. Dies gibt Gelegenheit, die weihnachtliche Aussage künstlerisch zu formulieren. In vielen Gemeinden rund um den Bodensee entstehen im Dezember Adventsfenster und schmücken die Dörfer.

Bei uns in Landschlacht und Scherzingen wird vom ersten Dezember an, während 24 Tagen, jeden Tag ein neues Fenster künstlerisch gestaltet. Diese Fenster werden ab Eindunkelung hinterleuchtet und strahlen ihre warmen Farben bis ca. 22.00 Uhr hinaus in die dunkle Nacht.
Besuchen Sie am 3. Dezember 2008 das Weihnachtsfenster bei der St. Leonhardskapelle und geniessen Sie im Anschluss den von den Mitgliedern des Gemeinderates im Café Manau ausgeschenkten Umtrunk.

26. November 2008

Kerzenbild Güttingen: Auf die Plätze fertig los

26.11.08 - Mitglieder des Gemeinn. Frauenvereins Güttingen sind in den Startlöcher um in den nächsten zwei Wochen die Vorarbeiten für das grosse Kerzenbild vom 14. Dezember 2008 fertigzustellen. Nach wie vor werden noch Gläser mit Wachs gefüllt, abgezählt und gestapelt. Neben diesen sichtbaren Arbeiten wird im Hintergrund gearbeitet an Pressemitteilungen, Anfragen bei Radio und Fernsehen, ebenso wie die Organisation und Abwicklung dieses Anlasses.

Um 13‘000 Kerzen anzuzünden braucht es viele HelferInnen. Der Frauenverein bittet die in erster Linie die Mitglieder, am 14.Dezember um 16.30 Uhr zu kommen und mitzuhelfen, die Kerzen anzuzünden, aber ebenso freut man sich über Hilfe aus der Bevölkerung und viele Neugierige, die sich bei einem Punsch das Kunstwerk ansehen.

Es wird darauf hingewiesen, dass Weissgläser und Kerzenwachs nur noch bis zum 30. November angenommen werden. Toni-Gläser jedoch können bis am 12. Dezember abgegeben werden (siehe www.fvguettingen.ch).

Weihnachtliches Altnau

26.11.08 - Der Weihnachtszauber in Altnau erweitert sich, weihnachtliche Ortseingangstafeln und ein Laternenweg bereichern das vorweihnachtliche Ortsbild und Geschehen in Altnau.

Bei allen fünf Ortseingängen von Altnau wird man mit einem wunderbaren Weihnachtsbild empfangen, das auf das bevorstehende Fest hinweist, Weihnachten steht vor der Tür. Die festlichen Kunstwerke wurden von unserem Kommissionsmitglied Frau Ruth Brauchli bearbeitet und gestaltet. Offiziell eröffnet werden die Weihnachtsbilder am 01. Dezember 08 beim Ortseingang Altnau Oberdorf. Ab 17’00 Uhr lädt Sie Altnau Tourismus herzlich zu einem Becher wärmenden Glühmost ein.

Mit dem Laternenweg, der am 28. November mit einem Apero am Moggenweiher eröffnet wird, bieten wir Ihnen eine weitere Attraktion anlässlich des Weihnachtszaubers 2008 an. Der Laternenweg ist vom 28. November jeden Freitag bis Weihnachten von 17’00 Uhr bis 21’30 Uhr offen und wird von Frau Cornelia Widmer betreut. Im Restaurant Schwanen kann man anschliessend ein schmackhaftes Fondue geniessen.

Altnau Tourismus möchte herzlich danken für den grossen Einsatz und die neuen Ideen, die den Weihnachtszauber in Altnau bereichern.

24. November 2008

Feldkircher Weihnachtsmarkt vom 28. November bis 24. Dezember

24.11.08 - Seit über 10 Jahren verwandelt sich die Feldkircher Innenstadt rechtzeitig zur Adventzeit in eine zauberhafte Weihnachtswelt. Die Gassen werden stimmungsvoll geschmückt und es duftet nach Maroni, Weihnachtsgebäck, Raclette und Glühwein. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten halten die Aussteller des Weihnachtsmarktes und die Feldkircher Geschäfte Dekorationsartikel und Geschenksideen für das Fest bereit.

Ein Besuch auf dem Feldkircher Weihnachtsmarkt ist für groß und klein ein Erlebnis. Ob gemütlich mit Freunden an einem der Gastronomiestände auf die Feiertage anstoßen oder die neuesten Dekotrends aufstöbern, am Weihnachtsmarkt in der Montfortstadt gibt es viel zu entdecken. Besonders für die kleinen Besucher gibt es heuer viel zu entdecken. Im Lebkuchenhaus am Leonhardsplatz präsentiert von den Stadtwerken Feldkirch können Kinder basteln, Kekse backen und spannende Geschichten hören. Der Kasperl und der Weihnachtszauber kommen am Wochenende zum Kinderkarussell in die Marktgasse. Und jeden Donnerstag lockt eine Fackelwanderung ins Reichenfeld.

Feierliche Eröffnung
Am Freitag um 16.30 Uhr wird der Feldkircher Weihnachtsmarkt von Bürgermeister Mag. Wilfried Berchtold eröffnet. Mit der Illuminierung des großen Christbaumes in der Marktgasse verwandelt sich die Feldkircher Innenstadt eine weihnachtliche Erlebniswelt. Die Eröffnung wird vom Bläserensemble der Musikschule Feldkirch (Leitung: Helmut Schuler) musikalisch umrahmt. Die Volksschule Tisis (Leitung: Ursula Wright-Tschann) spielt im Anschluss an die Eröffnung ein Adventspiel.

Weihnachtsmarkt in der Marktgasse
Allerlei Kunsthandwerk, Schmuck, Spielzeug und Geschenkartikel halten verschiedenste Anbieter an ihren weihnachtlich geschmückten Markthäuschen bereit. So manch schönes Weihnachtsgeschenk lässt sich hier ausfindig machen - ganz entspannt bei weihnachtlichen Klängen. Natürlich dürfen Weihnachtsdekorationen und Baumschmuck ebenso wenig fehlen, wie der Nikolaus, Karusselle für die Kleinen und eine lebendige Weihnachtskrippe mit echten Schafen.

Weihnachtsstimmung am Leonhardsplatz
Der Leonhardsplatz (Illpark) wird heuer aktiv in den Feldkircher Weihnachtsmarkt eingebunden. Hier befindet sich das Lebkuchenhaus mit dem Kinderprogramm, im Restaurant Montforthaus zieht garantiert.talentiert für vier Wochen ein, vom 5. bis 8. Dezember lädt Kunsthandwerk am Leonhardsplatz und der Weihnachtsmarkt mit Feldkircher Vereinen vom 12. bis 14. Dezember zum Besuch ein.

Lebkuchenhaus am Leonhardsplatz
Am Wochenende können Familien ganz unbeschwert den Feldkircher Weihnachtsmarkt besuchen. Im Lebkuchenhaus am Leonhardsplatz erleben Kinder abwechslungsreiche Nachmittage. Die Fackelwanderung ins Reichenfeld mit der Kinderbetreuung KIBE findet jeweils am Donnerstag ab 17 Uhr von der Weihnachtsmarktbühne statt. Jeden Freitag von 14 bis 17 Uhr Kinderzeichnen und –basteln mit dem Kreativen Freizeitverein Feldkirch, samstags jeweils von 14 bis 17 Uhr Kinder-Himmelsbäckerei mit der Kinderbetreuung KIBE. Und am Sonntag lädt Geschichtenerzähler Reini Frenzel zum Geschichtenerzählen ins Lebkuchenhaus ein.

Künstlerisches – Kulinarisches – Kreatives im Restaurant Montforthaus
Über 30 talentierte Vorarlberger präsentieren ihre unterschiedlichen Waren: Handgefertigter Schmuck, Glückwunsch- und Weihnachtskarten, Gefilztes, Holziges, Floristisches und allerlei Dekoratives für ein weihnachtliches Ambiente zu Hause. Es gibt Spielzeug für Kinder, Textiles zum Aufhängen und Umhängen und witzige Geschenksideen. Jedes Wochenende finden im Geschäftslokal von garantiert.talentiert im Restaurant Montforthaus Aktionen zum Mitmachen, Anschauen, Wohlfühlen und Zuhören statt.

Wettbewerb „Das schönste Schaufenster“
Der Feldkircher Weihnachtsweg zieht sich durch die gesamte Innenstadt, ob Krippen, bunte Kugeln oder traditioneller Christbaum im Schaufenster, die Feldkircher Geschäfte laden zu einem Spaziergang durch die Innenstadt ein.

Unter dem Motto „Weihnachten weltweit“ werden die Schaufenster mit Weihnachtsdekorationen aus verschiedenen Ländern geschmückt. Prämiert wird das schönste Schaufenster von den Besuchern. Teilnahmekärtchen gibt es in allen Geschäften und beim Feldkircher Weihnachtsmarkt. Gewinnen können aber nicht nur die Geschäfte, unter allen ausgefüllten Gewinnkärtchen werden schöne Weihnachtsgeschenke verlost.

Die Themenführung zum Feldkircher Weihnachtsweg erzählt Geschichten rund um Weihnachten und aus der ganzen Welt. Die Feldkircher Stadtführer/innen haben einen schönen Rundgang mit vielen spannenden und lustigen Geschichten vorbereitet. Die Termine: Do 4., 11. und 18. Dezember um 17 Uhr.

Feldkircher Weihnachtsmarktes
Öffnungszeiten 28. November bis 24. Dezember:
Sa - Do: 10.00 - 19.00 Uhr
Fr: 10.00 - 21.00 Uhr
24. Dezember 10.00 - 13.00 Uhr
www.advent.feldkirch.at

21. November 2008

1. BREGENZER WEIHNACHTSZAUBER

21.11.08 - Das Mehr an Weihnachten: Unter dem Motto „Bregenzer Weihnachtszauber“ entsteht erstmals vom 21. November bis zum 24. Dezember in der Bregenzer Innenstadt ein Weihnachtsmarkt mit über 40 Ständen.

Vom Leutbühel über die Kaiserstraße bis zum Sparkassenplatz verwandeln liebevoll gestaltete Hütten der Kunsthandwerker, Delikatessenhändler und Gastronomen das Zentrum in einen idyllischen, weihnachtlichen Markt. Die bewährte „Lebende Krippe“ mit echten Tieren, der beliebte Eislaufplatz, ein neues Christkindle-Postamt und Auftritte verschiedener Chöre runden das Angebot ab.

Zauberhafter Advent
Der Geruch von Weihnachten hängt in der Luft: Weihnachtsbäcker backen Stollen, Zimtsterne und Gebäck. Glasbläser zaubern aus rohen Glasstücken edle Vasen, Gläser und Kunstwerke. Holzkünstler schnitzen Figuren, bauen Krippen und erklären, wie sich Holz am einfachsten bearbeiten lässt. Und Kunsthandwerker präsentieren ihr vielfältiges Angebot.

Geschenkideen – individuell und kunstvoll – finden sich an allen Ecken. Von Außergewöhnlichem bis zum liebevollen kleinen Geschenk. Regionale Speisen und Getränke, herzhafte und süße Köstlichkeiten laden zum Verweilen mit Freunden und der Familie ein. Und die Kinderbetreuung - heuer im Zwergennest (GWL) - ist gratis.

Coca-Cola-Weihnachts-Truck: Und wer die amerikanische Variante von Weihnachten kennen lernen möchte oder einfach mal den riesigen Coca-Cola-Weihnachts-Truck aus der Fernsehwerbung live in Bregenz erleben will, der kommt einfach am Samstag, 29. November, von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr zum Seestadtareal.

Das Bregenzer Weihnachtsprogramm im Überblick:
- Eröffnungsfeier mit Illuminierung des Christbaumes am Leutbühel, Freitag, 21. November, 17 Uhr
- Auftritt zahlreicher Chöre
- Live-Musik mit Reinhold Bilgeri und Soul- und Gospelsänger George Nussbaumer
- Autogrammstunde mit Stars und Spitzensportlern
- Schulklassen-Projekte
- Kasperltheater, Zauberer, Weihnachtspost, Christkindle-Postamt
- Zauberlos-Aktion u.v.m.

Geöffnet ist der Bregenzer Weihnachtszauber montags bis freitags von 11:00-20:00 Uhr, am Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen von 10:00-20:00 Uhr. Am 24. Dezember 2008 ist der Weihnachtsmarkt von 10:00-14:00 Uhr in Betrieb.

Das beliebte Weihnachtsmärktle in der Bregenzer Oberstadt findet auch heuer an folgenden Wochenenden statt: 6. bis 8. Dezember, 12. bis 14. Dezember und 19. bis 21. Dezember, je 15 bis 20.30 Uhr. Weitere Informationen unter http://www.bregenz.ws.

SIE HABEN NOCH KEINE GESCHENKE?
Dann haben wir zwei Geschenke-Tipps für Menschen, die eigentlich alles schon haben... - und zu Weihnachten doch überrascht werden wollen. Zudem sparen Sie im Weihnachtsspecial-Rabatt 10 Prozent!

Top-Weihnachtsgeschenk Nr. 1:
The Bar at Buena Vista, Grandfathers of Cuban Music 27-01-2009 bis 28-01-2009, Festspielhaus
Mitreißende kubanische Rhythmen und Tänze, Anekdoten aus alten Zeiten und der unnachahmliche Zauber der wohl bekanntesten karibischen Bar – das ist „The Bar at Buena Vista“. Nach ihrer gefeierten Tournee im vergangenen Jahr lassen die legendären kubanischen Musiker das pulsierende Havanna der fünfziger Jahre wiederauferstehen. Gespickt mit vielen Tanzeinlagen aus Rumba, Samba, Salsa und Son, zünden die großartigen Künstler ein Feuerwerk der karibischen Ausgelassenheit. Zurücklehnen, die Seele baumeln lassen und einen Kurzurlaub buchen, in „The Bar at Buena Vista“.

Top-Weihnachtsgeschenk Nr. 2:
Tanguera - DAS Tango-Musical! 03-03-2009 bis 08-03-2009, Festspielhaus
Tanguera, das erste Tango Musical weltweit, ist mehr als eine gewöhnliche Tango-Show. Mit präzisen Blicken und Gesten, mit Gesang und dem alles beherrschenden Tanz, machen 30 virtuose Tänzerinnen und Tänzer in einer vor Leidenschaft glühenden, preisgekrönten Choreografie eine authentische Geschichte aus dem Buenos Aires der Jahrhundertwende erlebbar, so einfach und unausweichlich wie die Lust und der Schmerz, die sich im Tango zu Melancholie und Leidenschaft vereinen. „Fernweh und Sinnlichkeit garantiert!“, urteilte Le Figaro aus Paris.

Weitere Informationen unter http://www.bregenz.ws und im Festspielhaus Bregenz (0043 (0)5574 - 4130), buchbar unter http://v-ticket.at.

19. November 2008

Jugendfeuerwehr Kreuzlingen

19.11.08 - Geschätzte Einwohner und Eltern der Gemeinde Langrickenbach, ab dem 1. Januar 2009 wird im Einzugsgebiet der Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen eine Jugendfeuerwehr gegründet und betrieben.

Alle Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren sind herzlich eingeladen in der Jugendfeuerwehr mit zu machen. Ziel ist es, den Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten und sie mit der Feuerwehr und deren Einsatzmitteln bekannt zu machen. Pro Monat findet eine Übung statt. Vorgesehen ist der Donnerstagabend und vereinzelt auch Samstage.

Erfreulicherweise haben sich genügend freiwillige Ausbildner zur Verfügung gestellt. Die Jugendfeuerwehr Kreuzlingen ist der Feuerwehr Kreuzlingen angegliedert. Als Leiter konnte André Hofmann, Kreuzlingen, gewonnen werden. Ganz besonders freut es mich, dass Manfred Dörsing aus der Feuerwehr Langrickenbach als stellvertretender Leiter verpflichtet werden konnte.

Als Kommandant der Feuerwehr Langrickenbach würde es mich freuen, wenn auch Jugendliche aus unserer Gemeinde in der Jugendfeuerwehr Kreuzlingen mitmachen würden. Ein Fahrdienst nach Kreuzlingen könnte organisiert werden. Es wird ein jährlicher Beitrag von ca. Fr. 80.00 erhoben. Dieser wird für die jährliche Reise und den Schlussabend verwendet.

Am Dienstag, 02. Dezember 2008, um 19.00 Uhr, findet ein öffentlicher Informationsabend im Rathaus in Kreuzlingen statt. Dazu eingeladen sind alle interessierten Jugendlichen und deren Eltern aus den Gemeinden des Einzugsgebiets der Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen. Für weitere Informationen stehe ich ebenfalls gerne zur Verfügung (071 411 77 87 oder swissapples@bluewin.ch).

Albert Stäheli, Feuerwehrkommandant Langrickenbach.

18. November 2008

EFA im neuen „Gwand“

18.11.08 - rm / Nebelschwaden ziehen bereits wieder übers Land, Blätter verfärben sich, die Bauern fahren ihre Ernte ein, und der eine oder andere denkt vielleicht schon an die bevorstehende Adventszeit. Aber an den Frühling? Der scheint noch unendlich weit weg zu sein. Und doch ticken die Monate im Eilzugstempo an uns vorbei, und bevor wir uns versehen, ist es wieder soweit:

Zum dritten Mal findet im nächsten Frühling, vom 3. - 5. April 2009, die EFA - Eschenzer Frühlingsausstellung - statt. Diese noch junge, alle 4 Jahre wiederkehrende Messe hat sich bereits einen festen Platz im Terminkalender der Bevölkerung und natürlich der Gewerbetreibenden in Eschenz erobert. Sie ist bereits nicht mehr wegzudenken und wird mit Freude erwartet, bietet sie doch die ideale Gelegenheit, sich in überschaulichem, vertrautem Rahmen über die Angebote und Dienstleistungen quer durch alle Branchen zu informieren. 50 Aussteller aus dem Dorf garantieren ein vielfältiges, abwechslungsreiches Angebot.

Aber die EFA ist viel mehr als eine blosse Ausstellung, sie ist ein gesellschaftliches Ereignis. Hier trifft man sich mit Bekannten zu einem Schwatz, tauscht Informationen aus, lernt Neues und auch neue Leute kennen. Für kleine und grosse Besucher werden interessante Attraktionen geboten, eine Tombola sorgt für Spannung, und die Festwirtschaft bietet fröhliche Geselligkeit bei Speis und Trank. Und natürlich ist auch abends einiges los – mehr wird heute noch nicht verraten, aber Sie dürfen gespannt sein!

Diese erfreuliche Entwicklung war dem Organisationskomitee der EFA Grund genug, über die Bücher zu gehen, zu überlegen, ob die Aufmachung und das Gesicht der EFA der Dynamik der Ausstellung noch entsprechen. Diese Überlegungen führten zu folgender Erkenntnis: Ein neues Logo, ein neuer Auftritt muss her.

Gesagt, getan. Wir freuen uns sehr, Ihnen heute das neue Logo der EFA zu präsentieren. Jung, dynamisch, klar, frisch und fröhlich, wie der Frühling eben. In enger Zusammenarbeit mit der lokalen Grafikerin, Rosi Hild, ist das ansprechende Design entstanden. Die Hauptanforderung an das neue Logo war Flexibilität. Soll es doch in den unterschiedlichsten Formen angewandt werden können. Sie werden es zukünftig in den lokalen Zeitungen finden, auf Informationsflyern, Plakaten, Blachen und natürlich im Internet.

Bereits in wenigen Wochen können Sie sich über die EFA via Internet informieren. Öffnungszeiten, Ausstellerverzeichnis, Lageplan, Aktivitäten und News rund um die EFA werden laufend publiziert werden. Natürlich verraten wir Ihnen dann auch die Kontaktdaten der Zuständigen, falls Sie Fragen oder Anregungen zur EFA haben. Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch auf www.efa-eschenz.ch!


Das neue Logo (zur Vergrösserung anklicken)

Geniessen Sie den goldenen Herbst und freuen Sie sich mit uns auf eine spannende EFA im neuen Frühlingsgwand!

11. November 2008

Deutsche Bahn-Chef Hartmut Mehdorn auf dem Wolfsberg

11.11.08 - Am Mittwoch, 26. November 2008, 20.00 Uhr, referiert Dr. h.c. Hartmut Mehdorn, Vorsitzender des Vorstands, Deutsche Bahn AG, Berlin, auf dem Wolfsberg zum Thema "Die Deutsche Bahn auf dem Weg zum weltweit führenden Mobilitäts- und Logistikunternehmen - Chancen und Herausforderungen".



Die Deutsche Bahn befindet sich auf dem Weg zum globalen Mobilitäts- und Logistikkonzern. Dabei stellen die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie ganz allgemein die Globalisierung erhebliche Herausforderungen dar. Wie sieht der Chef der Deutschen Bahn diese Entwicklungen? Wie beurteilt er Klimawandel und Energiesicherheit? Welche neuen Perspektiven bringt der inzwischen verschobene Börsengang der Deutschen Bahn? Auf diese und weitere Fragen wird Hartmut Mehdorn in seinem Referat auf dem Wolfsberg eingehen.

Die Deutsche Bahn AG ist in 150 Ländern tätig, verfügt weltweit über 1'500 Standorte und zählt 237'200 Mitarbeiter. Das Unternehmen, mit seinen 767 Tochtergesellschaften, gliedert sich in drei Kernressorts: Personenverkehr, Transport und Logistik sowie Infrastruktur und Dienstleistungen. Mit einem Umsatz von 31,309 Milliarden Euro im Jahr 2007 gehört die Deutsche Bahn zu den international führenden Unternehmen.

Hartmut Mehdorn wurde 1942 in Berlin geboren und studierte Maschinenbau, ebenfalls in Berlin. Bis 1995 war er in der Flugzeugbranche tätig, unter anderem als Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Airbus GmbH in Hamburg und als Vorstandsmitglied der Deutschen Aerospace AG in München. Danach wechselte er zur Heidelberger Druckmaschinen AG und führte als Vorstandsvorsitzender das Unternehmen an die Börse. 1999 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstands der Deutschen Bahn AG ernannt.

Im Anschluss an das Referat findet unter Leitung von Dr. Klaus W. Wellershoff, Chefökonom der UBS AG, eine Diskussion statt.

Reservation: +41 71 663 51 51, Montag bis Freitag 08.00 - 17.00 Uhr oder weiter >

Veranstaltungsbeginn: 20.00 Uhr, Eintritt frei

6. November 2008

Güttingen: Fischereiartikelbörse am 9. November

06.11.08 - Schon zum 10. Mal führt der örtliche Sportfischer-Verein eine Fischereiartikelbörse durch. Anbieter aus dem In- und Ausland möchten ihre Fischerartikel an den "Mann" bringen.

Ort: CH-8594 Güttingen am Bodensee
Halle: Turnhalle beim Kreisel
Zeit: 09:00 bis 14:00

Kleines Beizli und Tombola der Jungfischer.

Weitere Infos unter www.fischereiartikelboerse.ch

Spital Münsterlingen: Rettung für Hallenbad in Sicht

06.11.08 - Die Thurgauerzeitung berichtet heute, dass ein massgeblicher Teil der jährlichen Grantiesumme zur Unterhaltung des Schwimmbades in den Gebäuden des Kantosspitals Münsterlingen zusammen ist. Noch fehlen aber Fr. 100'000.-, damit der Betrieb garantiert werden kann. Frau Mussilier von der TZ berichtet weiter:

Maya Mussilier, Thurgauerzeitung
Münsterlingen - Gerade sind zwei Buben aus dem Wasser gestiegen. Sonst liegt das Becken an diesem Nachmittag ruhig da. Doch der Schein trügt. Das Hallenbad im Personalhaus 3 der Spital Thurgau AG wird gut und gerne genutzt. Als die Nachricht die Runde machte, dass sich die Spital Thurgau AG auf ihr Kerngeschäft konzentrieren will und sich deshalb als Betreiberin des Bades zurückzieht, regte sich vehementer Widerstand. Sowohl Gemeinde als auch Schulen und Vereine wollten eine Schliessung nicht einfach hinnehmen. Dass auch die Münsterlinger Bevölkerung hinter dem Hallenbad steht, zeigte sich schon kurz nach Bekanntwerden an der Gemeindeversammlung. Für die nächsten drei Jahre haben die Stimmberechtigten einen jährlichen Beitrag der Gemeinde in der Höhe von 150'000 Franken genehmigt.

Positives Echo
Seit Jahren würden die Schüler der Primarschule Münsterlingen hier ihren Schwimmunterricht besuchen, sagt Primarschulpräsidentin Andrea Epper. Gerade für Kinder in einer Seegemeinde sei der Schwimmunterricht sehr wichtig. Sie engagiert sich deshalb in der neu gegründeten Projektgruppe. Die Primarschulgemeinde Münsterlingen hat für die nächsten drei Jahre einen jährlichen Beitrag von 20'000 Franken gesprochen. Bei den Schulgemeinden von Bottighofen bis Uttwil hat Andrea Epper entsprechende Anfragen deponiert. «Noch haben wir keine definitiven Zusagen. Das Interesse ist aber da, mit den Schulkindern hier zu schwimmen.»
Ähnliches kann Ernst Oderbolz, Mitglied der Projektgruppe, berichten. Er hat sich bei umliegenden Gemeinden für das Hallenbad stark gemacht. Auch Vereine, welche das Bad benutzen, hat er für eine Beteiligung angefragt. «Zusagen haben wir noch keine, aber das Echo ist gut.»

Zeit nur noch bis Ende April
Zur Projektgruppe gehören zudem Gemeinderat Urs Dillier und Hans-Peter Eisenhut, der zuständig ist für Abklärungen über den Betrieb und die rechtlichen Aspekte. Er sei guter Dinge, sagt Dillier. Neben den Beiträgen von Gemeinde und Schulgemeinde könnten sie mit Eintritten von rund 50'000 Franken rechnen. Zudem sei der Kanton als Liegenschaftenbesitzer bereit, auf einen Teil der Miete zu verzichten. So bleiben 100'000 Franken an jährlich anfallenden Kosten, für die noch Geldgeber gesucht werden müssen. Die Idee sei es, mit Gemeinden, Schulgemeinden, Vereinen, Firmen, Sponsoren und Gönnern eine breite Trägerschaft zu finden, sagt der Gemeinderat. Zeit dafür bleibt nur noch bis Ende April des nächsten Jahres.

Für das Hallenbad wird eine breite Nutzung angestrebt. «Es steht uns hier eine ideale Infrastruktur zur Verfügung», betont Gemeindeammann Fritz Zweifel. «Wir möchten den Betrieb so aufziehen, dass auch in den von Vereinen genutzten Zeiten möglichst ein Teil für private Besucher reserviert bleibt.» Um das Hallenbad noch etwas bekannter zu machen, werden Informationen dazu ab Montag auf der Homepage der Politischen Gemeinde Münsterlingen aufgeschaltet.

5. November 2008

Bundesrätin Doris Leuthard zu Gast im Thurgau

05.11.08 - Die Vorsteherin des eidg. Volkswirtschaftsdepartementes weilt auf Einladung des Thurgauer Komitees „Erfolgreiche Bilaterale - Ja zur Personenfreizügigkeit“ am Montag, 17. November 2008 in Altnau.

Zusammen mit Nationalrat Peter Spuhler, Regierungsrat Dr. Kaspar Schläpfer und Unternehmer Christian Neuweiler stellt sie sich unter der Leitung von Peter Maag, Direktor der Industrie- und Handelskammer des Kantons Thurgau den Fragen des Publikums.

Doris Leuthard schliesst mit ihrem Besuch in Altnau eine Veranstaltungsreihe in den wichtigsten Grenzregionen der Schweiz ab. Nach Le Locle in der Westschweiz und Mendrisio im Südtessin folgt nun der Besuch in der Bodenseeregion. In ihrem Einstiegsreferat geht die Bundesrätin auf die wirtschaftliche Bedeutung der bilateralen Abkommen und der bevorstehenden Abstimmung vom 8. Februar 2009 ein.

Der Anlass ist öffentlich und beginnt um 20.00 Uhr (Schwärzi-Halle, Altnau).

3. November 2008

Faschingsstart in Feldkirch - Neuer Graf wird vorgestellt

03.11.08 / Am 11.11. um 11.11 ist es wieder soweit. Feldkirchs Narren starten in die fünfte Jahreszeit. Spannend erwartet wird die Präsentation des neuen Grafen der Feldkircher Spältabürger sein. Graf Rudolf VIII von Montfort begibt sich um 10.30 Uhr vom Wasserturm über die Marktgasse zum Rathaus, musikalisch begleitet von der Guggamusik Spältaschränzer.

Vor dem Rathaus findet dann um 11.11 die Faschingseröffnung mit der Grafeninthronisation statt. Für Kinder gibt es Gratis-Faschingskrapfen und die Feldkircher Bevölkerung wird zu einem kleinen Umtrunk geladen.

Die Guggamusik Spältaschränzer lädt Dienstag, 11.11. um 15.15 Uhr zu einem Platzkonzert vor dem Café Dogana in der Neustadt.

26. Oktober 2008

Konstanz: Aus für das Zeltfestival

26.10.08 - sk / Zu wenig Zuschauer, zu wenig Einnahmen: Das Konstanzer Zeltfestival ist Geschichte. Der Veranstalter sagt, das Festival sei nicht mehr finanzierbar, berichtet gestern der Südkurier.

Wenn ein Festival immer mal wieder mit so prominenten Namen wie Bob Dylan, Patricia Kaas, Bob Geldof oder Adam Green aufwarten kann und es am Ende nach 14 Jahren immer noch nicht so erfolgreich ist, dass es sich zumindest finanziell trägt, dann muss irgendetwas irgendwann ganz furchtbar schiefgelaufen sein. So ist das auch beim Konstanzer Zeltfestival, das vor eben jenen 14 Jahren ambitioniert startete und nun sein definitives Ende erreicht hat: „Das Zeltfestival ist tot“, sagte der Geschäftsführer des Festival-Veranstalters Koko Entertainment Dieter Bös und damit ist eigentlich alles gesagt. Das kulturelle Oberzentrum Konstanz verliert eine weitere Attraktion, doch welchen Verletzungen das Zeltfestival letztlich erlag, ist Teil von Spekulationen.

Es liegt an den Finanzen, sagen die einen. Und haben oberflächlich betrachtet damit natürlich recht. Das Zeltfestival war für Koko immer ein Zuschussgeschäft. Sie wollten Konstanz als Konzertort etablieren und mussten am Ende erkennen, dass das Publikum oft nicht die Musiker sehen wollte, die die Veranstalter gebucht hatten. So wuchsen die Verluste über die Jahre – anders als die Zuschüsse der Stadt, von der sich Dieter Bös häufig stiefmütterlich behandelt fühlte. Das schmerzte ihn und deshalb gab es in den 14 Jahren Zeltfestival fast alle zwei Jahre Gerüchte um ein Ende des kulturell ambitionierten Programms direkt am Seeufer. Es hielt bis jetzt. Weil es auch ein lieb gewordenes Hobby der Geschäftsführer Bös und Nissel wurde. Nun wollen sie sich dieses Hobby nicht mehr leisten.

Es liegt an dem Programm, sagen die anderen. Und auch sie haben auf ihre Weise recht. So anspruchsvoll und prominent teilweise die Namen waren, so breit das Spektrum von Weltmusik über Rock und Kabarett bis zur Klassik war, so profillos blieb das Festival am Ende. Das Zeltfestival wollte alles sein und war am Ende doch nur eines: verwechselbar. Einen allmählichen Niedergang des Festivals mochte man zuletzt auch daran erkennen, dass der Promifaktor stetig abnahm. Es gab wenig Spektakuläres, einiges künstlerisch Wertvolles, aber kaum richtige Publikumsmagneten. Vielleicht lag der Grund für das Scheitern des Festivals am Ende darin, dass sich die Veranstalter nicht entscheiden konnten zwischen einem Nischen- und einem Mainstreamprogramm. Oliver Pocher und Goran Bregovic in einem Festival – das geht irgendwie nicht zusammen.

Es liegt an dem Ort, sagen Dritte. Konstanz sei einfach ein schwieriger Ort für solche Konzerte. Zu abgeschnitten tief im Süden der Republik, schlecht erreichbar und mit einem zu kleinen Einzugsgebiet. Mutmaßlich ist es eine Kombination aus Finanzen, Programm und dem Ort. So bleiben am Ende, nach diesem traurigen Tod eines Festivals, dennoch einige großartige Momente zurück. Zum Beispiel als Bob Dylan 1996 das Festival beehrte und das Publikum mit einem außergewöhnlichen Konzert beglückte - und das nicht nur, weil Dylan drei Zugaben am Ende seines Sets spielte. Oder auch zuletzt das intime Konzert von Hip-Hop-Songwriter Clueso. Konzerte, wie sie eben nur in der Atmosphäre eines Zeltes stattfinden können. Verspielt. Persönlich. Nicht ganz sauber und eben deshalb so authentisch. Eigentlich schade drum.

23. Oktober 2008

Die Pfänderbahn gönnt sich eine Pause...

23.10.08 - Von Montag, 10. bis einschließlich Freitag, 21. November 2008 stellt die Pfänderbahn Bregenz den Betrieb aufgrund der jährlichen Revisionsarbeiten ein.

Betriebsleiter Gerhard Hämmerle und sein Team arbeiten für den Komfort und die Sicherheit der Pfänderbahnkunden. Im Jahr 2008 steht die Wartung der Laufrollen im Vordergrund: Begonnen wird mit der Abmontage, darauf folgt die komplette Zerlegung. Alle Lager werden kontrolliert, die Dichtungen erneuert und die Rollen neu gefettet.

Weiters werden alle Antriebe, Motoren, Getriebe überholt, die Seilreiter versetzt und die Stützköpfe gewartet. Den Abschluss macht eine Überprüfung aller Programme: Sämtliche Geschwindigkeiten und Bremsarten werden getestet und müssen mit den vom Bundesministerium festgelegten Werten übereinstimmen.

Für die Bremsproben werden beide Wägen mit je 6800 Liter Wasser, welche eine maximale Belastung simulieren, bestückt. Zudem wird die Strecke, über welche die Kabinen der Pfänderbahn schweben, kultiviert d.h. die Bäume und Sträucher werden zurückgeschnitten so dass kein Wipfel deren Weg kreuzt.

Die Vorbereitungen für den Winterbetrieb laufen auf Hochtouren. Bei den Schleppliften (Dohle & Maldona) werden alle Steuerkabel und Steuerleitungen ausgetauscht. Sobald nach dem 21. November genügend Schnee am Pfänder liegt, sind die Lifte täglich von 10.00 bis 16.30 Uhr in Betrieb.

Ab 22. November nimmt die Pfänderbahn den täglichen Betrieb von 8.00 bis 19.00 Uhr wieder auf. Mit einer „Aussichtsreichen Pferdekutschenfahrt am Pfänder mit Kässpätzleessen“ am Sonntag, 30. November wird das abwechslungsreiche Winterprogramm 2008/09 eingeleitet. Auf www.pfaenderbahn.at finden sich alle weiteren Veranstaltungen.

22. Oktober 2008

Mit 88 Tasten um die Welt - eine musikalische Weltreise mit Joja Wendt

22.10.08 - Am Dienstag, 4. November 2008, 20.00 Uhr, nimmt der berühmte Hamburger Pianist und Entertainer Joja Wendt seine Gäste im Wolfsberg auf eine musikalische Weltreise mit. Seit 2005 gehört Joja Wendt zum Kreis der ausgewählten Steinway-Künstler.

Wenn einer eine Reise tut, ...am liebsten schildert der Klavier-Virtuose mit Hilfe von 88 schwarzen und weissen Tasten die Erlebnisse seiner sechsmonatigen Weltreise im vergangenen Jahr. Seine Wege führten ihn kreuz und quer über den Globus, und er trat in Asien, Australien und Amerika auf. In Djakarta berichteten vier indonesische TV Stationen über ihn, in Seoul war die Schlange der wartenden Fans fast 200 Meter lang, und in New York war man so begeistert, dass er für ein Konzert in die Carnegie Hall eingeladen wurde.

Von dieser Reise brachte Joja Musik aus aller Herren Länder mit. "Tiger Rag" und mitreissender Boogie-Woogie-Rhythmus künden vom amerikanischen Kontinent. In der Südsee trinkt er den Rum aus Marmeladegläsern, geht auf Wanzenjagd nach der Musik von Rimski-Korsakows "Hummelflug", baut aus Tschaikowskys "Nussknackersuite" spielerisch den "Tanz der Zuckerfee" ein und ist stets der überragende, musikalisch differenzierte Jazzpianist, der in atemberaubenden Tempi über die Klaviatur huscht.

Joja Wendt beeindruckt nicht nur als brillanter Pianist mit enormer Fingerfertigkeit und seinen interessanten Interpretationen sowie bemerkenswerten Improvisationen, sondern schafft es auch blitzschnell, durch seine spontanen Sprüche den Funken zum Publikum überspringen zu lassen und es auf diese Weise humorvoll und mit persönlicher Note mit ins Programm einzubeziehen und niveauvoll zu unterhalten.

Der "Joja-Wendt-Express" macht 2008 in 88 Städten und im Wolfsberg Halt. So heisst es nun: "Einsteigen, Türen schliessen und nur noch Joja und sein grosses musikalisches Können geniessen."

Reservation: +41 71 663 51 51, Montag bis Freitag 08.00 - 17.00 Uhr, oder hier anmelden.

Veranstaltungsbeginn: 20.00 Uhr - Eintritt CHF 25.00 (€ 17.00) - Reservation erforderlich.
Anfahrt >

Alphornbläser und Fahnenschwinger treffen sich in Altnau

22.10.08 - Am kommenden Sonntag, den 26. Oktober 2008, treffen sich ca. 100 Mitglieder des Nordostschweizer Jodlerverbandes NOSJV der Sparten Alphorn und Fahnenschwingen zu Herbstkurs und Herbstversammlung in Altnau.

Der Sonntagmorgen steht für die Teilnehmenden im Zeichen der Aus- und Weiterbildung. An unterschiedlichen Orten im Dorf werden Kursblöcke durchgeführt. Bei guter Witterung wird an einigen Standorten wohl auch im Freien geübt. Vielleicht lassen sich dann bereits ein paar Alphornklänge erhaschen. Nach dem Mittagessen im Martinshaus folgen die Herbstversammlungen der beiden Sparten. Die kleinere Gruppe der Fahnenschwinger wird diese im Restaurant Walhalla abhalten.

Als Abschluss des Tages treffen sich alle Teilnehmenden in ihren Trachten um ca. 16 Uhr auf dem Schulareal zum Gesamtchor. In dieser Formation werden sie einige Melodien darbieten und sich damit von Altnau verabschieden. Dieser Gesamtchor ist nicht nur für Freunde von Alphorntönen und Fahnenschwingen etwas besonderes, es ist sicherlich auch einzigartig für Altnau. Nutzen sie deshalb die Gelegenheit, bei dieser Darbietung dabei zu sein.

Über eine grosse Zuhörerkulisse freuen sich speziell auch Ursula und Erich Braun. Die beiden Alphorn-Verbandsmitglieder aus Altnau organisieren diesen Anlass vor Ort und sorgen mit Helferinnen und Helfern für entsprechende Rahmenbedingungen und einen angenehmen Aufenthalt.

Im Namen des Gemeinderates und der Bevölkerung heisse ich alle Teilnehmenden, die Kursleitenden, Beteiligten und Gäste ganz herzlich willkommen. Wir freuen uns, dass Sie Altnau als Versammlungsort gewählt haben und wünschen einen interessanten und informativen Tag im Kreis von Verbandskollegen und Freunden.

Beat Pretali, Gemeindeammann Altnau

21. Oktober 2008

Stadt trauert um Gräfin Sonja

21.10.08 - Die Nachricht vom Tode Gräfin Sonjas hat in der Stadt Konstanz tiefe Betroffenheit ausgelöst. ,,Gräfin Sonja war eine hochgeschätzte Persönlichkeit und eine bedeutende Bürgerin unserer Stadt, die sich mit ihrem Engagement um Natur und Landschaft, Bildung, Kultur und Tourismus große Verdienste erworben hat", würdigte Oberbürgermeister Horst Frank die langjährige Geschäftsführerin der Insel Mainau.


Sonja Gräfin Bernadotte, die ehemalige Geschäftsführerin
der Blumeninsel Mainau, ist gestorben


Stets verstand es Gräfin Sonja, die Insel Mainau attraktiv zu erhalten und als modernen Familienbetrieb weiter zu entwickeln. Mit ihrem großen Engagement für die international sehr beliebte Blumeninsel hat sie Millionen Menschen auf der ganzen Welt eine große Freude bereitet. Dies hat auch der Stadt Konstanz und dem gesamten Bodenseeraum höchste nationale und internationale Anerkennung und Bekanntheit eingebracht. Neben diesen Verdiensten erinnert Oberbürgermeister Frank auch an das große Engagement der Verstorbenen im ökologischen Bereich. Zahlreiche Projekte und viel neue Ideen haben dazu geführt, dass der WWF sie zur ,,Ökomanagerin des Jahres 2002" kürte. ,,Für mich persönlich, aber auch für die Stadt Konstanz und die gesamte Region ist ihr Tod ein sehr schmerzlicher Verlust", so der Oberbürgermeister.