8. Februar 2010
Sole sprühen statt Salz streuen
Steckborn - Dieser Winter gebärdet sich als echter Winter und das Streusalz wird knapp. Deswegen schränkte Kreuzlingen schon vor Tagen den Winterdienst ein. Doch in Steckborn kann das nicht mehr passieren. Das hat aber nichts damit zu tun, dass dort grössere Berge an Streusalz lagern. Seit drei Jahren wird in Steckborn Sole auf die Strasse gesprüht. Bei Sole handelt es sich um Salzwasser, genauer um eine ungefähr 30-prozentige Salzlösung. «Sole kann immer geliefert werden», sagt der Steckborner Bauamtsleiter Franz Weibel. Zudem spart Steckborn mit dieser Methode Geld und tut etwas für die Umwelt. Und das zieht in diesem Winter das Interesse anderer Werkhofchefs auf sich. Rund ein halbes Dutzend informierten sich schon in Steckborn, wie das mit der Sole funktioniert. Denn Steckborn ist in dieser Hinsicht ein Vorreiter. «Ich kenne keinen anderen Werkhof im Thurgau, der mit Sole arbeitet», sagt Weibel. Dagegen sei diese Methode auf dem Flughafen Kloten oder auch in Österreich üblich. In diesem Winter machte die Gemeinde Fällanden im Kanton Zürich erstmals Erfahrungen mit Sole im Winterdienst. Weibel kennt das häufigste Missverständnis: Die meisten denken, bei Sole werde Streusalz in Wasser aufgelöst. Mitnichten.
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4. Februar 2010
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Jugend musiziert
240 junge Musikerinnen und Musiker beteiligten am Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in der Musikschule Friedrichshafen. Sieben Schüler der Musikschule Friedrichshafen gewannen einen ersten Preis und haben damit den Landeswettbewerb erreicht, der vom 19. bis 21. März von der Musikschule in Friedrichshafen vorbereitet wird.

20 Schülerinnen und Schüler der Musikschule erreichten den Landeswettbewerb „Jugend musiziert“. Dieser findet vom 19. bis 21. März in Friedrichshafen statt.
Sehr erfolgreich schlossen die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Friedrichshafen beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ab. Sieben haben den Landeswettbewerb in Friedrichshafen erreicht: Jonas Versen (Duo Klarinette, 25 Punkte), Mira Deschler und Laurenz Gabriel Kienitz (Harfen-Ensemble, 24 Punkte), Simon Bernhard (Duo Klarinette, 24 Punkte), Sidonie Schuster (Violine, 23 Punkte) sowie Marcel Geppert und Roman Stark (Zupf-Ensemble, 23 Punkte).
Ebenfalls einen ersten Platz erreichten Lennart Schuster (Violine, 23 Punkte) und mit jeweils 22 Punkten Heinrich Lange und Melissandre Klaus (Zupf-Ensemble) und Pascal Bühler (Percussion). Einen ersten Platz mit jeweils 21 Punkten haben Severin Hauke und Ellen Beck (Duo Posaune und Klavier) sowie Catarina Weiland (Violoncello) eingespielt.
Zweite Preise im Fach Violine haben erreicht: Noah Loebermann (20 Punkte), Elena Spahn (20 Punkte), Lenja Ströbele (18 Punkte) und Madlen Beck (17 Punkte). Einen dritten Preis erhielten Jacqueline Wagener (Violine, 16 Punkte) und Jannes Wypyrsczyk (Violine, 15 Punkte).
„Der Wettbewerb hat gezeigt, dass an der Musikschule eine gute Arbeit geleistet wird. Ich bin begeistert, welch musikalische Spitzenleistungen von den Jugendlichen zu hören waren“, erklärte Sabine Hermann, Leiterin der Musikschule Friedrichshafen. An den beiden Tagen des Wettbewerbs, so Hermann weiter, war die Musikschule eine musikalische Begegnungsstätte für 240 Jugendliche. Besonders positiv beschrieb Hermann die Atmosphäre während des Wettbewerbs. „Die jungen Musiker hörten einander aufmerksam zu. Manche Kinder brachten sogar ganze Fanclubs mit nach Friedrichshafen“, so Hermann.
Zwanzig Schüler haben Preise eingespielt, von denen sieben junge Musiker eine Empfehlung für den Landeswettbewerb erhielten. Dieser findet vom 19. bis 21. März in der Musikschule in Friedrichshafen statt. Hermann dankte den Musiklehrern Alain Wozniak, Simone Häusler, Isabella Hekala, Christian Bootz, Harald Fuchsloch, Horst Guist, Adriana Lang und Frank Westphal, die ihre Schülerinnen und Schüler hervorragend auf den Wettbewerb vorbereitet haben. „Um einen solchen Wettbewerb organisieren zu können, bedarf eines großen organisatorischen Aufwandes im Hintergrund“, erklärt Hermann. Hier leistete Elisabeth Raither-Hässler, Mitarbeiterin der Musikschule, engagierte Arbeit. Hermann dankte ihr wie auch dem Hausmeisterehepaar Hubert und Renate Hüttenhofer, die dafür sorgten, dass die Jugendlichen, Eltern und Zuhörer in den Pausen und bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse betreut wurden.
Wer hat etwas verloren?
Im Fundbüro der Stadt Friedrichshafen wurden im Januar mehrere Haus- und Autoschlüssel, sechs Brillen, eine Tasche und zwei Handys abgegeben. Unter den Fundsachen sind auch Bargeld, drei Ringe, ein Billardschläger, eine Videokamera, eine Kette und verschiedene Kleidungsstücke. Die Fundgegenstände können beim Fundamt im Rathaus, Adenauerplatz 1, abgeholt werden. Alle Fundgegenstände können auch im Internet unter www.friedrichshafen.de rund um die Uhr abgefragt werden.
Im Tierheim warten ein Kaninchen und zwei Katzen auf ihre Besitzer. Das Tierheim ist täglich, außer mittwochs, sonntags und an Feiertagen, von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Die Zufahrt führt an der Zeppelin-Halle vorbei in Richtung Gerbertshaus. Telefonisch sind die Mitarbeiter des Tierheims unter der Nummer 0049 (0)7541 / 63 11 zu erreichen.
Güttingen: Uferweg wird gesperrt
Baumpflege: Ruedi Schum, Ruedi Lengweiler und Jack Eugster (v. r.). Bild: Daniela Ebinger
Güttingen - Der Uferweg zwischen Güttingen und Kesswil zähle zu den schönsten Wegstrecken am Bodensee, sagt Ruedi Lengweiler, Förster und technischer Sachbearbeiter des Kantonalen Forstamtes. "Eine Vielzahl der Vogelwelt kann hier beobachtet werden. Zu erwähnen ist auch der Strandrasen mit seiner seltenen Flora, wie zum Beispiel dem Bodensee-Vergissmeinnicht."
Sicherer machen
Viele alte, knorrige Eichen säumen den Weg. "Am alten Baumbestand ist die Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. Viele Eichen werden von Buchen bedrängt", erklärt Förster Ruedi Schum aus Güttingen. Manche Eichen sollen mehr Platz erhalten, damit die Äste der beachtlichen Kronen nicht absterben. Der Uferweg zwischen Güttingen und Kesswil wird deshalb im Februar für ein Baumpflegeprojekt gesperrt. "Um den öffentlichen Weg sicherer zu machen, muss bei einzelnen toten Bäumen die Krone zurückgeschnitten werden", so Ruedi Lengweiler. Dadurch könne der Baumstrunk von Spechten und anderen Lebewesen weiter benutzt werden. Schon 2009 wurde bei einem Pflegedurchgang der Weg abgesperrt und aufgeräumt. Unter der Leitung von Baumpflegespezialist Roger Tanner aus Erlen haben der Gruppenleiter der Stiftung Mansio, Münsterlingen, und seine Mitarbeiter, Menschen mit psychischen und geistigen Beeinträchtigungen, Dürrholz und Bruchäste entfernt.
Gutes Winterwetter
"Das bevorstehende Projekt ist für unsere Mitarbeiter eine sinnvolle Beschäftigung, bei der sie tatkräftig mitwirken können", erläutert Jack Eugster, Leiter der Mansio-Gartengruppe. Bevor mit den Arbeiten gestartet werden kann, wurden von Ruedi Lengweiler, Ruedi Schum und Jack Eugster die Objekte angezeichnet und ein Protokoll erstellt. Damit die Bodenbeschaffenheit geschont bleibt, ist trockenes Winterwetter für dieses aufwendige und kostenintensive Baumpflegeprojekt eine wichtige Voraussetzung.
3. Februar 2010
Mehr Zuzüger, mehr Geburten
Insgesamt ergibt dies für 2009 ein Netto-Bevölkerungszuwachs von genau 500 Einwohnern. Den grössten Teil davon machen deutsche Staatsangehörige aus. Ende Jahr lebten insgesamt 400 Personen mehr aus dem Nachbarland in Kreuzlingen als zu Beginn. Schweizer Staatsbürger wohnen 30 mehr in Kreuzlingen. Von den 19 000 Kreuzlinger Einwohnern sind heute 48,6 Prozent Ausländer. Am 31. Dezember 2008 lag der Anteil noch bei 47,8 Prozent.
Kein Geschrei um die Deutschen
Die Stadt Kreuzlingen wächst im Rekordtempo. Vor allem Deutsche zieht es in die Grenzstadt. Stadtammann Andreas Netzle über das Zusammenleben mit den neuen Bewohnern und die Zukunftsaussichten.
Herr Netzle, Kreuzlingen hat die Marke von 19 000 Einwohnern letzte Woche geknackt. Innert eines Jahres ist die Bevölkerung um 500 Personen gewachsen. Wer sind die neuen Kreuzlinger?
Andreas Netzle: Es sind grösstenteils Erwerbstätige. Die vielen Deutschen werden von der Erwerbsmöglichkeit und von der Nachbarstadt Konstanz angezogen. Dort sind Bauland und Wohnungen knapp und durch die Personenfreizügigkeit spielt es eigentlich keine Rolle mehr, auf welcher Seite der Grenze sie wohnen. Grundsätzlich gibt es für den Bevölkerungsanstieg viele Faktoren und Voraussetzungen. Der grosse Zuwachs kann aber nur erfolgen, wenn es auch genügend Wohnraum gibt und der Arbeitsmarkt dies zulässt.
Was bedeutet ein solcher Zuwachs für die Stadt?
Netzle: Die Struktur der Zuwanderer hat sich in der Vergangenheit verändert. Früher kamen viele Ausländer mittels Familiennachzug der Gastarbeiter nach Kreuzlingen. EU-Bürger, die seit der Freizügigkeit kommen, brauchen eine Stelle und bezahlen dann auch ihre Steuern. Der Rückgang des Steuerertrags bei Firmen und Unternehmen konnte durch diesen Zuwachs bei den Privatpersonen in den letzten Jahren kompensiert werden.
Bleiben denn die Deutschen in Kreuzlingen?
Netzle: Dieser starke Zuwachs aus Deutschland ist nicht unbedingt nachhaltig. Die Leute sind mobiler als früher. Wenn sich die wirtschaftliche oder steuerliche Situation und der Bodenpreis ändert, gehen sie eher auch wieder weg. Als Beispiel: Wenn Deutsche ihre Kinder in Konstanzer Schulen schicken, zeigt dies, dass sie sich nicht voll auf den Wohnort Kreuzlingen eingelassen haben.
Ist das nicht ein Risiko?
Netzle: Nur ein theoretisches. Kreuzlingen und auch die umliegenden Gemeinden sind ein vorteilhafter Standort. Nicht nur wegen der schönen Lage.
Nun rechnet man im Moment aber nicht mit einem Rückgang, sondern einer weiteren Zunahme der Bevölkerung. Wie weit kann Kreuzlingen noch wachsen?
Netzle: In der Stadtentwicklungsplanung (Step) haben wir langfristig mit einem Wachstum von durchschnittlich 0,5 bis 1 Prozent gerechnet. Wenn man die bestehenden Bauzonen voll ausnützt, gibt es noch Potenzial für etwa drei- bis viertausend Einwohner. Dabei muss aber vor allem im Zentrum die Siedlungsstruktur verdichtet werden.
Was ist mit der Infrastruktur?
Netzle: Die Kapazitäten der Strassen reichen aus. Natürlich werden wir weiterhin an einer guten Erschliessung arbeiten und im Rahmen des Agglomerationsprogramms auch den öffentlichen Verkehr fördern.
Das Zusammenleben zwischen Schweizern und Deutschen funktioniert nicht überall reibungslos.
Netzle: Kreuzlingen hat eine lange Erfahrung mit einem hohen Ausländeranteil. Auch die über 20 Prozent Deutschen «verkraften» wir gut – jedenfalls besser als die Zürcher, die zurzeit ein Geschrei um ihre weit unter zehn Prozent Deutschen machen. Wichtig ist einfach, dass sich die deutschen Zuzüger bewusst sind, dass auch sie etwas für ihre Integration tun müssen.
Ist Kreuzlingen als Grenzstadt ein Sonderfall bei der Integration?
Netzle: Wenn ein so massiver Zuwachs an Einwohnern aus einer Nation stattfand, führte das schon immer zu gewissen Spannungen. Zuerst die Italiener und Spanier, später die Tamilen und die Menschen vom Balkan. Ich bin zuversichtlich, dass die Kreuzlingerinnen und Kreuzlinger auch diesen momentan massiven Zustrom aus einem Land gut aufnehmen und Vorteile daraus ziehen.
Wenn das Wachstum in diesem Tempo weitergeht, werden in der Stadt bald mehr Ausländer als Schweizer leben.
Netzle: Auf diesem hohen Niveau macht das keinen Unterschied mehr. Selbstverständlich müssen wir ständig an der Integration arbeiten. Der Ausländerbeirat ist ein Beispiel für unsere Bemühungen. Wir erwarten aber auch von den Deutschen, dass sie sich auf ihren Wohnort mit seinen Möglichkeiten der Beteiligung am gesellschaftlichen Leben einlassen.
Interview: Urs Brüschweiler, Thurgauer Tagblatt
2. Februar 2010
Friedrichshafen mit neuer Broschüre
24 Seiten stark ist die neue Broschüre „Gemeinderat und Stadtverwaltung“, die jetzt druckfrisch erschienen ist. Sie informiert über den Gemeinderat und seine Ausschüsse. Erhältlich ist sie ab Donnerstag, 4. Februar im Rathaus, im Technischen Rathaus, im Bürgeramt Fischbach und in den Ortsverwaltungen.
In den Farben der Stadt grün / weiß präsentiert sich die neue Infobroschüre „Gemeinderat und Stadtverwaltung“ attraktiv und ansprechend mit viel Wissenswertem über den Gemeinderat und die Stadtverwaltung. Am 7. Juni 2009 wurde der neue Gemeinderat von den Bürgerinnen und Bürger für fünf Jahre gewählt. Das Gremium besteht aus 40 Stadträtinnen und Stadträten in sieben unterschiedlichen politischen Gruppierungen. Die neue Broschüre gibt Auskunft über den Gemeinderat, seine Ausschüsse, die Stadtverwaltung und die Ortschaften. Sie enthält eine Auflistung aller Stadträtinnen und Stadträte mit Adresse und Telefonnummern und stellt die Verwaltungsleitung der Stadt und die Dezernate vor. In der Mitte des Heftes finden Interessierte auf einer Doppelseite die Sitzordnung während der Sitzungen. Darüber hinaus stellt das Druckwerk auf vier Seiten die Ortschaften und die Zusammensetzung der Ortschaftsräte vor.
Ab Donnerstag, 4. Februar ist die Info-Broschüre im Rathaus, im Technischen Rathaus, im Bürgerbüro in Fischbach und in den Ortsverwaltungen erhältlich. Erschienen ist sie in einer Auflage von 2.000 Stück im Weka-Verlag. (Stadt Friedrichshafen).

Jasmin Saltik hält die neue Broschüre
„Gemeinderat und Stadtverwaltung“ in den Händen,
die ab Donnerstag, 4. Februar im Rathaus erhältlich.
Tausende pendeln in die Schweiz
Konstanz - Der Pendlerstrom über die Grenze reißt auch mit der Wirtschaftskrise nicht ab. Bis Mitte des Jahres 2009 ist die Zahl der Grenzgänger in den Kantonen Zürich, Thurgau und Appenzell Innerrhoden zum Teil sogar deutlich gestiegen, obwohl auch dort die Zahl der offenen Stellen sank. Allein der Kanton Zürich verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 359 Grenzgänger. Nach St. Gallen und Schaffhausen dagegen kamen etwas weniger Einpendler. Unter dem Strich haben rund 4500 Menschen aus dem Landkreis Konstanz ihre Arbeitsplätze in den Kantonen Thurgau, St. Gallen und Zürich. Aus der Schweiz kommen 700 Einpendler, bei den meisten handelt es sich allerdings um Deutsche mit Wohnsitz in der Schweiz.
Wer als Arbeitsnehmer den Gang über die Grenze ins Auge fasst, sollte nicht vergessen, dass die Arbeit im Nachbarland sich nicht nur wegen der schweizerdeutschen Sprache, den höheren Löhnen, den längeren Arbeitszeiten und dem geringen Urlaubsanspruch unterscheide, mahnt Salomon. „Es ist eine andere Welt“, sagt der Fachmann von der Arbeitsagentur. Immer wieder gebe es beispielsweise böse Überraschungen wegen der gesetzlichen Kündigungsfristen. Schweizer Arbeitgeber „können schnell einstellen, aber sie können auch schnell entlassen“, sagt Salomon.
Durch die Freizügigkeitsregelungen ist der bürokratische Aufwand für Grenzgänger übersichtlich geworden. Dennoch haben die meisten ein Zeitproblem, berichtet Salomon. „Viele bekommen kurzfristig einen Job und haben dann plötzlich ganz viele Fragen, auf die sie schnell eine Antwort wollen.“ Vor allem bewegten steuerliche Fragen, das habe sich bei früheren Beratertagen gezeigt. Um der Nachfrage gerecht zu werden, sind beim diesjährigen Beratertag gleich drei Steuerberater vor Ort. Den Abbau von Grenzgänger-Hemmnissen sehen nicht alle Firmen im Landkreis gern, sagt Salomon. Denn um besonders nachgefragte Fachkräfte wie Ingenieure und Informatiker bemühten sich deutsche wie Schweizer Betriebe gleichermaßen. „Wir haben Betriebe, die ausbilden, aber ihre ausgebildeten Kräfte dann an den Schweizer Markt verlieren“, so Salomon.
Sie sagt Fischen und Schildkröten ade
Nun wird Nicole Esslinger also in der Schweizer Nachbarstadt arbeiten. Kreuzlingen Tourismus vertritt die Interessen von elf Gemeinden rund um Kreuzlingen, nur Ermatingen gehört nicht zum Verbund. Kreuzlingen Tourismus ist mit drei Mitarbeitern kleiner als die Konstanzer Tourist Information. Grundsätzlich wird es keine große Veränderung für sie, schließlich bleibt der Bezug zur Region und zum Tourismus. Da die Stelle seit Herbst 2008 vakant war, wird ihre erste größere Aufgabe das Wiederbeleben von Kontakten zu Tourismus-Anbietern und Gemeinden in der Region sein. „Langfristig ist es auch unser Ziel, neue Mitglieder und Leistungsträger einzubinden.“ So werde der Radtourismus immer stärker.
Die Zusammenarbeit mit dem Nachbarland will sie intensivieren, aber trotzdem die Individualität bewahren. Sie wird es mit Fingerspitzengefühl tun, schließlich kennt sie als Konstanzerin das nicht immer einfache Verhältnis. In ihrem neuen Tätigkeitsfeld sieht sie gute Voraussetzungen: „Tourismus ist grundsätzlich etwas, das sich nach außen öffnet.“ Er müsse in der Bodenseeregion international aufgestellt sein - „ich bin da ja jetzt das beste Beispiel.“
Bei Sea Life gehörte sie noch zu den Pionieren. Als das Groß-Aquarium 1999 nach Konstanz kam, war es erst das zweite Haus des britischen Konzerns in Deutschland. Das Unternehmen hat sich dann zwischen Timmendorfer Strand und Konstanz rasant entwickelt. „Es wurde uns nie langweilig in den vergangenen Jahren“, sagte Nicole Esslinger. Zumal der Umgang mit Fischen an sich schon lebhaft ist: „Tiere lassen sich nie berechnen, das bleibt immer spannend.“ Sie hat in den vergangenen Jahren für sich persönlich viel gelernt. „Dass Haie so stark vom Aussterben bedroht sind, war mir nicht bewusst. Ich würde nie mehr Schillerlocken kaufen, weil sie vom bedrohten Dornhai sind.“
Das Sea Life wird sie wohl noch öfters besuchen, dafür wird schon die vierjährige Tochter Leni sorgen. Sie freute sich über den Arbeitsplatz der Mama natürlich besonders und würde am liebsten jeden Geburtstag in den Räumen des Aquariums feiern – das ist auch nach dem Wechsel möglich.
1. Februar 2010
33'849'844 Franken
01.02.10 - Bis heute wurden 33'849'844 Franken für die Opfer von Haiti von der Glückskette gesammelt. Noch ist aber viel Geld erforderlich. Spenden Sie und unterstüzten Sie die Glückskette mit den angeschlossenen Hilfswerken.Spenden >
Morgen Dienstag, 2. Februar findet um 20.00 Uhr ein nationaler Benefiz-Anlass im Kultur-Casino Bern statt (Eintritt frei, mit Kollekte). Der Anlass wird in Kooperation mit der Glückskette durchgeführt und steht unter dem Patronat von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und des Berner Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät. Flyer >
Wasserstrahl schält Früchte
Normalerweise ist es mühsam, eine Ananas, Mango oder eine Papaya zu schälen. Oft bleibt mehr Abfall im Mülleimer als Fruchtfleisch auf dem Teller. Doch die Schneidemaschine des Doktoranden René Carreno Olejua verbindet drei Techniken: Bildverarbeitung, Schneiden mit Wasserstrahlen und Robotik. Vom Rechner gesteuert, passt ein Roboter-Arm sich den Konturen des Obstes an und schält es so, dass nur das Nötigste abgetrennt wird. Außerdem erhöht diese Technik die Haltbarkeit der Lebensmittel, weil das Fruchtfleisch weniger stark verletzt wird als bei herkömmlichen Methoden. Das verringert den Oxydationsprozess; Apfelstücke verfärben sich erst nach einigen Tagen. „Das Thema ist in dieser Kombination in der Agrartechnik total neu“, sagt René Carreno Olejua über seine Forschungsarbeit im Maschinenbaustudiengang Umwelt- und Verfahrenstechnik.
Für die Forschungsarbeiten, die Entwicklung der Werkzeuge und die Programmierung der Anlage hat René Carreno Olejua nur eineinhalb Jahre gebraucht. Das Verfahren ist mittlerweile patentiert, ein schwäbischer Mittelständler als Industriepartner hat Interesse an der Produktion der Anlage. Carreno hat die Schneidemaschine nicht ohne Hintergedanken entwickelt: Der gebürtige Kolumbianer will damit auch die Lebensmittelproduktion seines Heimatlandes unterstützen, die überwiegend vom Export exotischer Früchte abhängt.
28. Januar 2010
Konstanz: Prozesslawine um Bebauungsplan
Konstanz - Hinter dem Rattenschwanz der Prozesse bis zum Bundesverwaltungsgericht steht die Top Bau AG als Eigentümerin des Grundstücks in der Carl-Benz-Straße 8. Diese hat das Gelände im Jahr 1992 erworben. Seitdem seien alle bisherigen Bauabsichten von der Stadt verhindert worden, beklagt die Top Bau und wirft der Stadt vor, Willkür walten zu lassen bei der Umsetzung des im Bebauungsplan Unterlohn festgesetzten Zentrenkonzepts. Es legt zum Schutz des Einzelhandels in der Innenstadt fest, welche Geschäfte im Industriegebiet erlaubt sind, und welche Sortimente sie haben dürfen. Die Stadt will so die Ansiedlung von Großmärkten verhindern, die zur Verödung der Innenstadt führen könnten.
Die Top Bau führt in allen Prozessen immer wieder an, die Stadt verfahre mit dem Konzept nach Belieben und verweist auf den Neubau und die Erweiterung mehrerer Märkte in direkter Umgebung, während ihr der Bau eines Marktes mit innenstadtrelevantem Sortiment versagt wurde.
Die Top Bau AG führt unter anderem das Kaufland mit 4000 Quadratmetern Verkaufsfläche an, die Planungen des Lebensmittel-Verbrauchermarkts an der Schneckenburg-/Reichenaustraße und die Zulassung des Lidl-Markts an der Max-Stromeyer-Straße. Der Top Bau geht es um viel Geld: Sie errechnet als Wertminderung für ihr Grundstück rund zwei Millionen Euro.
In der Sache selbst hat Konstanz bisher mehrfach vor Gericht Recht bekommen. Es hieß unter anderem, Abweichungen vom Einzelhandelskonzept seien durch besondere städtebauliche Gründe gerechtfertigt. „Es steht 2:1 für die Stadt“, sagt der Fachanwalt Hans-Jörg Birk mit Blick auf die bisherigen Prozesse, in denen neben den genannten Vorwürfen ein kleines Versäumnis eine große Rolle spielte. Bei der öffentlichen Bekanntmachung, dass der Bebauungsplan mit dem Zentrenkonzept nun zur Einsicht ausliege, hatte die Stadt als Ort zwar die Geschossebene im technischen Rathaus sowie eine Telefonnummer für weitere Informationen angegeben, aber nicht die Zimmernummer.
Das Bundesverwaltungsgericht erkannte nun, dass die Angabe der Nummer nicht zwingend notwendig war, verwies aber wegen einer anderen offenen Frage, die Sache zurück an den Verwaltungsgerichtshof. Er muss nun klären, ob es möglicherweise einen weiteren Formfehler gab, als das Plangebiet aufgeteilt wurde. Der Plan mit der neuen Gebietsabgrenzung wurde nämlich nicht öffentlich ausgelegt.
Foto: Südkurier
Güttingen: Polizei hat Eierwerfer gefasst
Die Kantonspolizei Thurgau konnte drei Jugendliche ermitteln, die am Wochenende in Güttingen an diversen Orten Sachbeschädigungen begangen hatten.
Bei den geständigen Tätern handelt es sich um drei 16- und 17-jährige Schweizer aus der Region. In der Nacht zum vergangenen Sonntag entfernten sie in der Bahnhofstrasse mehrere Schachtdeckel. Zudem bewarfen sie unter anderem zahlreiche Liegenschaften mit Eiern, die sie zuvor aus dem Lagerraum einer Legefarm gestohlen hatten. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Die drei Jugendlichen werden bei der Jugendanwaltschaft des Kantons Thurgau zur Anzeige gebracht, teilt die Kantonspolizei mit.
Güttingen: Klares Ja zum Ausbau der Kläranlage
Güttingen - Anlässlich der Gemeindeversammlung in der Mehrzweckanlage Rotewies mussten die Stimmberechtigten über einen Gesamtkredit von 4,55 Millionen Franken zum Ausbau der Kläranlage Niederholz in Kesswil befinden.
Der Anteil der Gemeinde Güttingen beträgt 1,51 Millionen. Projektleiter Fritz Wüthrich erläutere an der Versammlung die Gründe. Die seit 1978 in Betrieb stehende Anlage sei an der Grenze der Auslastung angelangt, betonte er. Ohne Ausbau und Erweiterung könne der gesetzlich vorgeschriebene Reinigungsgrad nicht mehr gewährleistet werden. Das Projekt sehe vor, die zu erwartenden Kapazitäten bis ins Jahr 2025 zu sichern. Die Stimmberechtigten bewilligten die Botschaft in der Folge einstimmig.
Sie stimmten auch der anschliessend traktandierten Sicherung der Notwasser- und Löschwasserreserve zu. Die Sicherstellung der Notwasserversorgung ergebe sich aus dem Bundesgesetz, erklärte Gemeindeammann Eugen Staub. Die Neustrukturierung der Löschwasserreserve sei nötig, weil die Sanierung des Versorgungsnetzes dazu führe, dass in Langrickenbach Reservoirs aufgehoben würden. Der Gemeinderat hatte für das Geschäft einen Kreditantrag von 150 000 Franken gestellt, der in der Abstimmung ohne Gegenstimme angenommen wurde.
Anschliessend erläuterte Eugen Staub das Budget 2010 der Gemeinde Güttingen und der Werke. Bei der Ausgabenseite sei der Gemeinderat mit der Entwicklung der beeinflussbaren Ausgaben zufrieden. Deutlich steigen würden jedoch die Kosten im nicht beeinflussbaren Bereich: Dieser sei nun um 242 000 Franken höher als im Vorjahr. Eine positive Überraschung biete aber die provisorische Steuerschätzung, erklärte Staub.
Der Abwärtstrend bei der Steuerkraftentwicklung in der Gemeinde Güttingen sei gestoppt und nun ins Gegenteil gedreht worden. Dennoch plädiere der Gemeinderat, den Steuerfuss vorerst bei 60 Prozent zu belassen, da das Budget des Jahres 2010 mit einem Verlust von immerhin 210 000 Franken rechne. Die Güttinger Stimmberechtigten folgten dem Antrag des Gemeinderates und bewilligten die Vorlage einstimmig.
Schulbudget
Das von Schulpfleger Fredi Kurmann im Anschluss an die Gemeindeversammlung präsentierte Budget der Schulgemeinde Güttingen rechnet bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 67 Prozent mit einem Aufwandüberschuss von 154 000 Franken. Gestiegen ist der Unterhalt der Liegenschaften, was auch auf den Bau der Mehrzweckanlage Rotewies zurückzuführen ist. Das Schulbudget wurde genehmigt.
22. Januar 2010
Nochmals 120 Betten mehr
Mit dem geplanten 120-Betten-Hotel, den anderen Neubauten und einem neuen Seeuferweg gibt es in Konstanz einen völlig umgestalteten Stadteingang, schreibt südkurier.de. Die Arbeiten auf dem nördlichen Abschnitt von Great Lakes, wo Wohnungen und ein grosses Warenhaus entstehen, haben bereits begonnen. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite am Seerhein soll es ebenfalls möglichst bald losgehen, heisst es weiter.
Es soll schnell gebaut werden: Die Partner, die sich die Konstanzer Baugesellschaft an ihre Seite geholt hat, drängen. Thomas Bollinger von der Bollinger Development AG in Muttenz/Schweiz stellte im Beirat sein Konzept vor. Für das Hotel im Drei-Sterne-Bereich gebe es interessierte Betreiber. Aber ein verlässlicher Terminplan sei eine Bedingung, die dabei gestellt werde. Sein Unternehmen wolle das Projekt daher in eineinhalb bis zwei Jahren umsetzen. Wichtig sei zudem die Erlebnisgastronomie im benachbarten Laborgebäude plus Biergarten. Denn die Länge des Fusswegs in die Altstadt sei für Hotelgäste kaum vertretbar.
Hotelmarkt erst einmal gesättigt
Mit dem Hotel, das in direkter Nähe zur B 33 und zur Schweizer Autobahn liegt, dürfte der Markt in Konstanz erst einmal gesättigt sein, schreibt südkurier.de. Die Stadt ist zwar für Touristen attraktiv, doch die Zahl der Hotelbetten steigt in den kommenden Jahren kräftig. Zurzeit wird ein weiteres Drei-Sterne-Hotel mit 120 Zimmern am Benediktinerplatz gebaut, beim Konzert- und Kongresshaus soll es ein Hotel geben und für das Wembley-Gelände in Stromeyersdorf gibt es ebenfalls Pläne. Ursprünglich waren auf Great Lakes sogar 200 Betten geplant.
Mehr als 20 Millionen Franken Spendenzusagen
Zusammen mit den 4,4 Millionen Franken Spenden, welche bereits im Vorfeld des Sammeltages auf das Postkonto der Glückskette eingegangen sind, beträgt das provisorische Spendentotal 25'228’008 Millionen Franken. Die tatsächlich eingetroffenen Spenden nach dem Sammeltag waren in der Vergangenheit immer wieder höher als die Spendenzusagen. Deshalb ist der Betrag noch nicht definitiv.
Während des Sammeltags standen in der ganzen Schweiz 120 Telefonlinien zur Verfügung, welche von rund 730 freiwilligen Telefonistinnen und Telefonisten bedient wurden. In Bern haben die Bundesrätin Micheline Calmy-Rey und die Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer während einer Stunde ebenfalls Spenden am Telefon entgegengenommen. Viele der Anrufenden haben ihrer tiefen Betroffenheit Ausdruck gegeben.
Die Spendenbeträge bewegten sich zwischen 5 Franken und 1 Million. Mehrere Unternehmen haben die Sammlung mit Beträgen von bis zu einer Million und mehr unterstützt.
Spenden sind weiterhin online oder auf das Postkonto 10-15 000-6 (Vermerk «Haiti») möglich - Einzahlungsscheine der Glückskette liegen auf jeder Poststelle auf. Für Postkontoinhaber gibt es die Möglichkeit per SMS zu spenden: Vermerk Haiti und Betrag an die Kurznummer 363 (0.20 CHF/SMS) senden. Beispiel: Haiti 50.
21. Januar 2010
Heute Sammeltag Glückskette für Haiti
Der Sammelaufruf der Glückskette erfolgt in enger Zusammenarbeit mit 15 Partnerhilfswerken: Das Schweizerische Rote Kreuz, Terre des hommes - Kinderhilfe, HEKS, die Heilsarmee, Enfants du Monde, Médecins du Monde, Caritas Schweiz, Fastenopfer, Iamaneh, Nouvelle Planète, Helvetas, Terres des hommes Schweiz, Handicap International, ADRA und Ärzte ohne Grenzen Schweiz (MSF) sind zum Teil seit Jahren in Haiti aktiv und können nun mit ihren lokalen Partnern sehr schnell reagieren.
Spenden auf verschiedene Arten
Während dem Sammeltag heute können Sie von 6 Uhr früh bis Mitternacht 24 Uhr über die Gratis-Telefonnummer 0800 87 07 07 Spenden anmelden.
Spenden sind auch jederzeit online über www.glueckskette.ch möglich.
Per Postkonto 10-15000-6 (Vermerk «Haiti») möglich - Einzahlungsscheine der Glückskette liegen auf jeder Schweizer Poststelle auf.
Ausserdem können Spenden via SMS überwiesen werden: SMS mit dem Text «Haiti», gefolgt vom Betrag an die Kurznummer 363 senden (z.b. Beispiel: «Haiti 50» an 363.
Sondersendung von SF 1 um 20 Uhr mit Liveschaltungen
Die SF-Sondersendung «Erdbeben in Haiti» zum Glückskette-Sammeltag wird um 20 Uhr auf SF 1 ausgestrahlt. Moderiert wird sie von Urs Leuthard.
17. Januar 2010
Auf der Zielgeraden - Die Thurgauer Energieinitiativen stehen!
Das Komitee ruft alle Thurgauerinnen und Thurgauer auf, ganz oder teilweise ausgefüllte Unterschriftenbogen möglichst rasch, aber spätestens bis 29. Januar zurück zu senden, damit diese noch rechtzeitig beglaubigt werden können.
Von den Gemeinden schon beglaubigte Unterschriften können noch bis zum 15. Februar zugestellt werden! Die Übergabe der Unterschriften ist für den 19. Februar geplant.
Jede weitere Unterschrift ist wichtig, denn jede weitere Unterschrift ist ein starkes Zeichen an das Thurgauer Parlament und an das Thurgauer Volk.
So einfach helfen Sie mit, den Energieinitiativen definitiv zum Durchbruch zu verhelfen:
Punkt 1: Energieinitiativen unterzeichnen
Unter: http://www.energieinitiativen-tg.ch/ die beiden Initiativen herunterladen, ausdrucken, unterzeichnen und per Post an untenstehende Adresse senden. Oder verlangen Sie ganz einfach die gewünschte Anzahl Unterschriftenbogen bei untenstehender Adresse! Über 4 `000 Thurgauerinnen und Thurgauer haben bereits unterzeichnet und es kommen täglich neue Unterschriften dazu!
Punkt 2: Beitritt zum Komitee
Unter: http://www.energieinitiativen-tg.ch/ Rubrik Komitee ganz einfach Daten eintragen und Sie sind wie bereits 200 andere Personen Mitglied des Unterstützungskomitees der Thurgauer Energieinitiativen. Herzlich willkommen, Beitritt zum Komitee auch ausserhalb des Kantons möglich. Wir vernetzen uns, die breite Unterstützung der Energieinitiativen ist eine einmalige Chance!
Punkt 3: Facebook Gruppe
Unter: http://www.facebook.com/group.php?v=wall&gid=125597142521 treten Sie der Facebook-Gruppe "Unterstützung für die Thurgauer Energieinitiativen" bei. Herzlich willkommen!
14. Januar 2010
Neue Geschäftsführerin bei Kreuzlingen Tourismus
Mit Nicole Esslinger konnte eine kompetente und mit den örtlichen Gegebenheiten vertraute Fachfrau gefunden werden. Ihr Pensum beträgt 60 Prozent. Die 33-jährige wuchs in Konstanz auf, studierte an der Berufsakademie in Ravensburg Medien- und Kommunikationswissenschaften und schloss dort als Diplom-Betriebswirtin (BA) ab. Danach arbeitete sie im Bereich Werbung und Marketing in Köln und Zürich, bevor es sie wieder an den Bodensee zog. Seit 2002 arbeitete Nicole Esslinger beim Sea Life in Konstanz und war für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit und Promotionen sowie für Events und Marketing verantwortlich.

Hohe Priorität der neuen Geschäftsführerin wird der Kontakt zu den Gemeinden sowie den touristischen Leistungsträgern in der Region sein. Die bestehenden Vermarktungs-Instrumente sollen ausgebaut und die Zahl der damit verbundenen Betriebe erhöht werden. In Hinblick auf die bevorstehende Reorganisation des kantonalen Tourismus-Marketings wird die Zusammenarbeit mit Thurgau Tourismus weiter verstärkt.
Seit dem Weggang des letzten Geschäftsführers wurde Kreuzlingen Tourismus seit November 2008 interimistisch von der Leiterin Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Kreuzlingen geführt. Sie wird ihr 20-Prozent-Mandat per Ende Januar 2010 abgeben und sich wieder zu 100 Prozent der Stadt widmen. Die neue Zusammensetzung des Teams von Kreuzlingen Tourismus ist auch mit der künftigen Destinations-Management-Organisation von Thurgau Tourismus vereinbar.
Kreuzlingen Tourismus ist ein eigenständiger Verein mit dem Ziel, das touristische Angebot in der Region Kreuzlingen zu vermarkten und dem Betreiben einer Infostelle in Kreuzlingen. Touristen und Einwohner erhalten dort an fünf, resp. sechs Tagen während der Sommersaison, Auskünfte, Flyer und Tickets. Kreuzlingen Tourismus fungiert als Vorverkaufsstelle von Starticket sowie verschiedener regionaler Veranstaltungen. Der Vorstand umfasst sieben Mitglieder. Der Verein wird von acht Partnergemeinden sowie Mitglieder- und Gönnerbeiträgen finanziert.